Hm... was ich da jetzt aber nicht verstehe wenn sie ein Glasfasernetz aufbauen möchten um z.B. einen Ort flächendeckend mit 100Mbit pro Haushalt zu versorgen, müssten sie ja alle Straßen aufgraben und das kann sich ja nicht lohnen... Ich bin mir nicht sicher aber Stromkabel liegen doch im Allgemeinen gar nicht in Leerrohren...?
Ansonsten würde der Ausbau doch Jahre dauern bis sie überall mal Gelegenheit hatten und ihre Leitungen ausgraben mussten um die Glasfaserkabel dazu legen zu können...
Allerdings wenn man jetzt jeden Ort wenigstens an das Glasfasernetz anbindet können alle schonmal ordentliches normales DSL nutzen...
Ich denke, es geht hier um die Mittelspannung (20 kV), die nach und nach von Freileitung auf Kabel umgebaut wird. Die Kabel selber liegen zwar nicht in Leerrohren, aber wenn schonmal der Bürgersteig offen ist (es ist nicht die Straße, die kann man im Fehlerfall schlecht aufreißen), bietet es sich an, auch gleich Leerrohre mit Glasfaser zu verlegen. Die Niederspannung, also die Endkundenanschlüsse, zu verkabeln, wird noch erheblich länger dauern. Wenn kein Interesse von den Anwohnern an einer Niederspannungsverkabelung besteht, wird das auch nicht in den nächsten 20 Jahren passieren.
Leider ist in meinem Ort die Mittelspannung schon unter der Erde :(
Hier im Saarland, machen wir das als Tochter der RWE, bei der Sanierung der Niederspannung (400V).
Die Häuser werden nicht mehr über Freileitung versorgt sondern mit Bodenkabel angeschlossen. Hierbei wir in jedes Haus Glasfaser mit eingezogen.
http://www.schlau.com/FIT.aspx
Na Klasse, bei uns wurden die Freileitungen schon vor 15 Jahren unter die Erde verlegt. Man hätte damals auch dran denken können zumindest schon mal Kabel-TV mit zu verlegen. Jetzt gurken wir nach wie vor mit 384k umher. :-/
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