3D Drucken als Technologie beduetet sicher keine Revolution - doch
in Verbindung mit OSHW (und neuen Freizeitproduzenten) sind Veränderungen abzusehen.
Dass nun Konstruktionsdaten frei geteilt werden,
ganz andere Gruppen Inhalte erstellen und teilen - weil sie für wenig Geld über Produktionsmittel verfügen, das ist die eigentliche 'Revolution', da Produktionsmittel sonst nur von Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen angeschafft und betrieben werden.
3D Drucken ist Prototypenentwicklung.
Durch die Ausstattung mit Werkzeugen zur Herstellung von Prototypen - ist ein Innvoationsschub aus der Tüftlerszene zu erwarten - der von Technikenthusiasten, OSHW Anhängern angetrieben wird:
"Innovation verlagert sich aus den geheimen Laboren in die Öffentlichkeit, Crowdscience: Fortschritt zum Wohle der Gemeinschaft, an dem jeder Interessierte teilhaben kann und darf.
Während bei proprietären Produkten und Technologien neue Features von den Innovationszyklen der jeweiligen Forschungs- und Entwicklungsabteilung (F&E), den Produktions- und Releasezyklen abhängig sind, können Innovationen bei Open Source Hardware innerhalb weniger Tage in die Produkte und Maschinen - rund um den Globus - einfließen: Innovation durch die Gemeinschaft, gemeinnützig."
Ich freu' mich drauf :~)
Marcus A. Link
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+1 Schön Gesagt :)
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3D drucken alleine wird keine Revolution bringen, das stimmt. Aber es wird ein großer Faktor sein. Crowdfunding z.B. ist ein anderer großer Faktor, der die Wirtschaft umkrempeln wird. Allem voraus natürlich das Internet. Schon jetzt merkt man Auswirkungen, wie z.B. Diskussionen anfangen, die vor ein paar Jahren undenkbar waren oder Firmen und Organisationen scheinbar schon jetzt Todesangst haben und mit extremen Lobbymaßnahmen und Propagandakampagnen versuchen sich zu retten.
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Also genau das hab ich bisher unter der Revolution bei 3D-Druckern verstanden. Die gesellschaftliche Veränderung, kürzere Entwicklungszyklen, "OpenSource"-Hardware, etc. etc. . Das die Drucktechnik nicht wirklich revolutionär ist doch den meisten klar.
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beaver schrieb:
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> 3D drucken alleine wird keine Revolution bringen, das stimmt. Aber es wird
> ein großer Faktor sein. Crowdfunding z.B. ist ein anderer großer Faktor,
> der die Wirtschaft umkrempeln wird.
Crowdfunding verändert erstmal nur die 'Kreditgeber Szene', Investoren und Banken sind davon minimal betroffen, passen sich aber auch an. So wird Kickstarter, Indiegogo und wie sie alle heißen bereits von klassischen Investoren, VCs, unterstützend genutzt . Geld einsammeln zu können, gleichzeitig die Plattform als Marketing-Tool nutzend, die Kunden darüber gewinnend, ist ein unschlagbares Konzept. In jedem Fall der richtige Weg, um 'Erfindern' eine Chance zu ermöglichen ihre Ideen zu monetarisieren, was sie in der Vergangenheit vielleicht nicht konnten.
Konzerne kaufen Technologien (Patente), um sie NICHT einzusetzen, und sich somit lästige Konkurrenz - für ihr Produkt oder ihre Technologie - 'vom Hals zu halten', zum Nachteil der Gesellschaft. OSHW, Crowdfunding ist dagegen ein probates Mittel.
Zwar kann man revolutionierende Technologien entwickeln, wenn sie von den alten Akteuren der 'Proprietory Economy' genutzt werden - ändert sich nicht wirklich etwas.
--
Marcus
P.S. Frei übersetzt nach Götz Werner: Fortschritt hat die Aufgabe, den Menschen von der Notwendigkeit Erwerbsarbeit leisten zu müssen - zu befreien.
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