Also die Aktion an sich könnte man höchstens als symbolisch bezeichnen, denn die nur weil es keine fertigen Modelle bei denen gibt, bedeutet das ja nicht daß man nicht an die Konstruktionspläne ran kommt. Und jeder der sich einen 3D-Printer besorgt dürfte vermutlich auch in der Lage sein aus den frei verfügbaren Plänen für z.B. eine AR-15 auch ein passendes 3D-Modell zu basteln, welches er dann drucken kann.
Letztendlich ist aber auch das völliger Unsinn, denn schließlich sind die Konstruktionen ja allesamt für deutlich stärkere Materialien wie Stahl oder Aluminium ausgelegt, weswegen ein gedrucktes Teil niemals der Beanspruchung standhalten wird.
Der neulich demonstrierte AR-15 lower hat sich schon nach satten 6 Schuß verabschiedet und wurde mit der verwendeten 5,7x28mm Munition ja gerade mal mit einem drittel der sonst üblichen Energie belastet. Wer sowas mit einer 5,56x45mm oder noch stärkeren Munition versucht sollte vorher besser schon mal seine Beerdigung planen.
Für rapid prototyping sind 3D-Drucker natürlich eine grandiose Sache, aber niemand mit einem IQ über Raumtemperatur (selbst in Fahrenheit) würde selbst im größten Suff darauf kommen solche Teile mechanisch zu beanspruchen.

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Symbolisch hin oder her: Gutes Symbol meines Erachtens!
Finds unmöglich, dass irgendwelche Hirnis gleich Waffen damit bauen wollen! 6 Schuss sind schon 6 Schuss zuviel!
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ziemlicher unsinn sind nur eins: waffen aus dem 3d-drucker!
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olleIcke schrieb:
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> Symbolisch hin oder her: Gutes Symbol meines Erachtens!
> Finds unmöglich, dass irgendwelche Hirnis gleich Waffen damit bauen wollen!
> 6 Schuss sind schon 6 Schuss zuviel!
Die Chancen sich mit sowas selber umzubringen stehen vermutlich deutlich besser als irgendjemand anderen. Und wenn man schon eine Waffe bauen möchte, so hat sie in erster Linie eines zu sein, nämlich zuverlässig.
Aber ok, tun wir mal so als sei das jetzt wirklich eine Gefahr gewesen. Dann drucke ich jetzt halt mal ein Messer aus. Davor ist dann unter Garantie jede Tomate sicher, aber mit genügend Schwung kannste damit trotzdem jemanden umbringen.
Der Punkt ist aber daß auch das keiner der auch nur ansatzweise bei Trost ist sowas machen würde, denn selbst wenn ich mich nur mal hier auf meinem Tisch umsehe finde ich locker ein Duzend Dinge die keine Waffen sind mit denen ich schneller und vor allem zuverlässiger töten könnte.

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> Der neulich demonstrierte AR-15 lower hat sich schon nach satten 6 Schuß
> verabschiedet
6 Schuss sind für einen Attentäter/Amokläufer/Terroristen womöglich aussreichend, um in einem durch Metalldedektoren eigentlich Schusswaffenfreien Gebiet, etwa einem Flughafen, zu tun, was er vorhat. Zumindest wenn er auch die Munition durchschleusen kann ... aber das geht vielleicht eher, als eine ganze Waffe.
Das ist auch der Grund, warum eine US-Behörde dagegen vorgehen will - solche Waffen sind nämlich verboten. (also Schusswaffen die durch Metallsuchgeräte geschleust werden können)
Nicht der Bau von Waffen an sich.
Übrigens wird die nächste, oder übernächste Generation von 3D-Druckern wohl in der Lage sein, auch Metall zu "drucken" ... dann dürften sich wohl auch praktisch einsetzbare Waffen drucken lassen.
Und das Machtgefüge wird sich verschieben ... oder 3D-Drucker werden verboten.
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Johnny Cache schrieb:
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> niemand mit einem IQ über Raumtemperatur (selbst in Fahrenheit) würde
> selbst im größten Suff darauf kommen solche Teile mechanisch zu
> beanspruchen.
Die NASA will demnächst ihre Raketen im 3D Druckverfahren erstellen...
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Johnny Cache schrieb:
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> Der Punkt ist aber daß auch das keiner der auch nur ansatzweise bei Trost
> ist sowas machen würde, denn selbst wenn ich mich nur mal hier auf meinem
> Tisch umsehe finde ich locker ein Duzend Dinge die keine Waffen sind mit
> denen ich schneller und vor allem zuverlässiger töten könnte.
Du hast bei 3D-Druck anscheinend nur die Billigdrucker im Sinn, die aus Plastik oder Gips aufbauen können. Die Technik hat sich aber weiterentwickelt, Metall im 3D-Druck ist mittlerweile belastbarer als geschweißtes Metall, auch wenn die Drucker noch nicht für Privatleute verfügbar sind.
Aber das wird sich bald ändern, außerdem denke ich, dass auch andere Interessensgruppen vom Waffenbau abgehalten werden sollen, Rebellengruppen und Drogenkartelle etwa. Die haben teils genug Geld für einfache Industriemaschinen, aber kein gebildetes Personal, das sich im CAD auskennt. Auch wenn sich imho nicht verhindern läßt, dass auch die früher oder später an die Pläne und Drucker rankommen, muß man sie ihnen nicht unbedingt jetzt schon in den Rachen werfen...
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hutzlibu schrieb:
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> 6 Schuss sind für einen Attentäter/Amokläufer/Terroristen womöglich
> aussreichend, um in einem durch Metalldedektoren eigentlich
> Schusswaffenfreien Gebiet, etwa einem Flughafen, zu tun, was er vorhat.
> Zumindest wenn er auch die Munition durchschleusen kann ... aber das geht
> vielleicht eher, als eine ganze Waffe.
Das Teil wurde nur zu 30% belastet und gehörte sowieso zu den am wenigstens beanspruchten Teilen in der Waffe. Eine nicht metallische Waffe zu bauen halte ich für praktisch unmöglich bzw. so dermaßen unrentabel daß niemand einen Lauf aus Kohlefaser oder ähnlichem herstellen wird.
> Das ist auch der Grund, warum eine US-Behörde dagegen vorgehen will -
> solche Waffen sind nämlich verboten. (also Schusswaffen die durch
> Metallsuchgeräte geschleust werden können)
> Nicht der Bau von Waffen an sich.
Bis solche Waffen gebaut werden können werden noch einige Jahrzehnte ins Land gehen. Abgesehen vom Lauf dürfte es auch eine ziemliche Herausforderung werden die ganzen Federn durch nicht metallische zu ersetzen.
> Übrigens wird die nächste, oder übernächste Generation von 3D-Druckern wohl
> in der Lage sein, auch Metall zu "drucken" ... dann dürften sich wohl auch
> praktisch einsetzbare Waffen drucken lassen.
> Und das Machtgefüge wird sich verschieben ... oder 3D-Drucker werden
> verboten.
Metall und Metall sind auch dreierlei. Da würde ich gerne mal Vergleichswerte zwischen traditionell bearbeitetem Stahl oder Alu mit Teilen aus nem Drucker sehen.

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S0M30N3 schrieb:
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> Die NASA will demnächst ihre Raketen im 3D Druckverfahren erstellen...
Da wäre es einfacher, einen 3D-Drucker mit einem Shuttle zum Zielplaneten zu bringen, und die Objekte "vor Ort" zu drucken :-)
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In einem Land in dem Restaurants wegen zu heissem Kaffee verklagt werden ist es wohl mehr als reiner symbolismus diese Waffenmodelle von der eigenen Plattform zu entfernen. Wer möchte schon gern verklagt werden weil ein Spinner jemandem mit einem Messer (z.b.) abgestochen hat das er vorher nach einer Vorlage gefertigt hat die man angeboten hat. Klar kriegt der Spinner die vorlage auch woanders her, aber man selbst ist fein raus.
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Die Geschichte mit dem heißen Kaffee ist größtenteils Quatsch.
Aber ich verstehe nicht, wie man sich dann, wenn der Kaffee 80° C warm (ja, ich meine warm) serviert wird, darüber beschweren kann, dass er zu heiß sei. Also ich trinke meinen Kaffee heiß. Mögen die auf der anderen Seite des Teichs ihn lieber gefroren und in Eiswürfel-Form?
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