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Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

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  1. Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: morningstar 13.01.13 - 15:05

    Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung: der/die Selbstmörder/in.
    Jemand kann ein Auslöser sein, die Ursache ist aber nie jemand von außen, sondern sitzt tief im Selbstmörder selbst. Ein anderer Mensch hätte unter den Umständen von Swartz zb zu kämpfen begonnen. Das ist aber keine Schuldzuweisung an ihn! Kein "selber schuld". Wenn sich jemand nur mehr durch Selbstmord "helfen" kann, dann kann niemand von Schuld sprechen. Aber auch nicht anderen diese Schuld geben. Denn Tatsache ist, so gut wie jedes Verhalten kann bei anderen Reaktionen auslösen, mit denen man selbst niemals gerechnet hat. Und mit denen man, wenn sie so drastisch wie Selbstmord sind, auch nicht rechnen müssen (siehe Krankenschwester, die sich aufgrund eines Scherzanrufs das leben nahm). Denn Tatsache ist: Menschen reagieren völlig unterschiedlich auf Einflüsse von außen. ein drastisches Beispiel in der anderen Richtung sind zb buddhistische Mönchen, die nach Gefängnis, Demütigung und Folter für die Peiniger gebetet haben. Nicht alltäglich und soll kein Vorbild sein, nur eine Unterstreichung, dass Menschen auf die selbe Sache völlig unterschiedlich reagieren können und die Verantwortung dafür immer bei einem selbst liegt.

    Eine Ausnahme wäre nur, wenn es jemand explizit darauf anlegt, weil er zb weiß, dass ein anderer selbstmordgefährdet ist und genau die Dinge tut, die das unterstützen.

    Es ist natürlich wichtig, die Umstände zu analysieren und wie zb in diesem Fall den Staatsanwalt und die Justiz auf Angemessenheit zu prüfen. Und das System dann zu verbessern, damit es menschenwürdiger wird.

    Es ist aber klar, dass die Eltern nun anderen die Schuld geben wollen, mit sowas klarzukommen ist ja keine einfache Sache. Die Medien sollten sie dabei aber nicht unterstützen, sondern zb die Aussagen einem Psychiater vorlegen und dessen Stellungnahme veröffentlichen. Das wäre ein korrektes Umgehen abseits von Boulevardjournalismus.

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  2. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: nicoledos 13.01.13 - 15:34

    Die Verantwortung hat auch das Umfeld, welches der Person durch Druck scheinbar keinen anderen Ausweg lässt.

    Es gibt Kulturkreise, in denen man auf die Mitmenschen eingeht, demjenigen Spielraum lässt, so dass der andere seine ohne den Kopf (Respekt) zu verlieren sich der Verantwortung stellen kann. In unserem Kulturraum ist das leider selten geworden, da werden alle Geschütze aufgefahren, die es gibt. Streng nach Vorschrift.

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  3. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: paradigmshift 13.01.13 - 15:50

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung: der/die
    > Selbstmörder/in.

    Ob das unheilbar Krebskranke auch so sehen? Ich muss doch sagen das du ziemlich empathielos an die Sache ran gehst und dir nur einen Blickwinkel vorstellen kannst. Vielleicht sidn dir auch andere Menschen egal. Die Aussicht auf absurd lange Gefängnisstrafen in den USA und die Bedingungen in einem Bundesgefängnis sind auch nicht gerade verlocken. Ich muss deine Aussage nicht wirklich verstehen, oder?

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  4. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: developer 13.01.13 - 15:55

    paradigmshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > morningstar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Ich muss deine Aussage nicht wirklich verstehen, oder?

    Nö Aussagen von Menschen die nicht so genau wissen wovon sie reden haben nicht den Anspruch verstanden werden zu müssen.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

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  5. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: JP 13.01.13 - 16:05

    Ziemlich gewagte Aussage... Nimmt man Depressive als Beispiel. Diese sind je nach schwere der Depression selbstmordgefährdet. Heutzutage hat man die Depression soweit verstanden, dass man weiß, dass sie auch durch ein chemisches Ungleichgewicht ausgelöst werden kann. Also Depressive sind nicht automatisch "schwach im Geiste" so wie man es vielleicht früher angenommen hätte. Depression ist eine Krankheit die von außen ausgelöst werden kann, sei es durch falsche Ernährung (z.B. Mangelernährung, Hormone im Essen) oder eben auch durch äußere Repressalien. Menschen sind unterschiedlich, der eine kann es vielleicht wegstecken für 30 Jahre in den Knast zu müssen, andere Menschen sind sensibler und wissen, dass sie 30 Jahre tief unglücklich sein werden. Da im Knast Selbstmord schwer möglich ist, nehmen dann einige die Chance lieber vorher wahr.

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Ausnahme wäre nur, wenn es jemand explizit darauf anlegt, weil er zb
    > weiß, dass ein anderer selbstmordgefährdet ist und genau die Dinge tut, die
    > das unterstützen.

    Ob nun explizit oder versehentlich macht doch keinen Unterschied. Man sieht es Menschen nicht an ob sie selbstmordgefährdet sind. Oft ist der Auslöser nicht eine Quelle sondern mehrere. Am Ende ist es dann evtl. einfach nur ein böser Spruch der das Fass zum überlaufen bringt.

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  6. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: petergriffin 13.01.13 - 16:06

    unter normalen Umständen würde ich dir recht geben,
    es gibt aber Extremsituationen, zu denen ich den Fall
    Schwartz zählen würde.

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  7. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: irata 13.01.13 - 17:09

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung: der/die Selbstmörder/in.

    Du stehst wohl auf Kriegsfuß mit der Psychologie und der modernen Wissenschaft?
    Eine schwere Depression ist eine Krankheit, die auch körperliche Ursachen haben kann.
    Eine "Schuldfrage" stellt sich erst gar nicht.
    Das lässt sich zwar relativ gut behandeln, aber man muss es erst mal erkennen.

    Abgesehen davon können auch äußere Umstände zum Suizid führen.
    Du wirst wohl kaum behaupten wollen, dass z.B. Menschen die gefoltert wurden und sich dann das Leben nehmen, alleine die Verantwortung dafür haben?

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  8. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: blubbsi_refoamed 13.01.13 - 18:15

    Der Begriff Verantwortung passt imo nur zu Lebenden und "Ursache" trifft es besser. Und diese beim Selbstmörder suchen würde ich persönlich erst, wenn ich sonst selber nicht mehr klar käme.

    Meine "Antwort" auf diesen Fall ist, wenn ich mal so einen Eigenbrödler treffen sollte, würde ich darauf hinarbeiten, dass er seinen Plan (sowas wie die Jstor-Aktion oder ein Selbstmord) mitteilt und es nicht dazu kommt.

    Und ehrlich gesagt heisst es für mich auch, dass mir als einstigen Freizeit-Copyright-Verfechter dieses auf Habgier (Selbstschutz?) basierende unterdrückerische System zu wider ist. Ich hätte nie gedacht, dass diese Jstor-Aktion formell mit 30 Jahren / Millionen Dollar veranschlagt wird. Bei Tenenbaum beispielsweise ging es immerhin um deutlich weniger. Einzelne drakonisch zu bestrafen ist ein Unding.

    >Und das System dann zu verbessern, damit es menschenwürdiger wird.

    Ich gebe dir Recht. Und ich finde, das System kann man wahrscheinlich nur verbessern, wenn man erst mal selbst keine Habgier mehr zeigt und Nachahmer findet. Wenn man z.B. freie Software schreibt oder irgendwas in der Art. Denn das Rechtssystem spiegelt doch großteils wieder, ob wir selbstlos sind oder nicht. Mich hat dieser Fall ziemlich umgestimmt (bzw. neu eingestimmt) contra Copyright im Bezug auf einzelne Personen.

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  9. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: Mac Okieh 13.01.13 - 19:38

    Es ist schon sensationell, wie viele Personen quer über den Atlantik genau wissen, was in dem Moment der Selbsttötung in dem Menschen vorgegangen ist, was ihn dazu gebracht hat und was in seinem Umfeld los war. Ihr seid wirklich die erstaunlichsten Psychologen der Welt! Gratuliere!!

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  10. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: morningstar 13.01.13 - 20:18

    irata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > morningstar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung: der/die
    > Selbstmörder/in.
    >
    > Du stehst wohl auf Kriegsfuß mit der Psychologie und der modernen
    > Wissenschaft?

    Ganz im Gegenteil, ich beschäftige mich sehr intensiv mit Psychologie und verschiedenen Arten der Therapie. Menschen, die mit Selbstmord zu tun haben (durch Beruf oder als Betroffene), werden immer mit der Schuldfrage konfrontiert und besonders Angehörige leiden darunter sehr. Menschen können kaum akzeptieren, dass jemand selbst für seine Taten verantwortlich ist, deswegen suchen sich nach Ursachen (statt nach Auslösern, die aber für die Reaktion nichts können). Natürlich gibt es Vorgeschichten, aber diese nehmen einem nicht die eigene Verantwortung für das eigene (Ab)Leben.

    Und zur Unterstellung eines anderen Schreibers, dass ich keine Empathie habe: jemand, der anderen unbedingt Schuld geben möchte und den Selbstmörder von jeglicher Verantwortung freispricht, der sollte nicht von Empathie sprechen. Erstens werden Menschen damit verurteilt, ohne die genaue Sachlage zu kennen (Boulevard bringt selten Fakten). Der Tote benötigt keine Empathie mehr. Das Umfeld sehr wohl. Meine Empathie richtet sich also auf das Umfeld, denn der Tote hat nichts mehr davon, auch wenn das schwer zu begreifen sein mag.

    Und zweitens ist es für selbstmordgefährdete Menschen unglaublich wichtig, dass sie erkennen, dass ein möglicher Selbstmord zu 100% eigene Verantwortung ist. Sonst entstehen Gedanken, wie zb dass man es den anderen mit dem Selbstmord heimzahlt.
    Diesen Gedanken bezahlt derjenige dann mit seinem Tod. Solche Gedanken also zu unterstützen zeugt von fehlgeleiteter Empathie, deswegen kann ich jedem nur empfehlen, dass er gut überlegt, was er zu so einem Thema sagt. Was, wenn jemand aus DEINEM Posting liest "Hey, die anderen waren schuld und schau wie gut sie nun über den Toten reden", sich umbringt und genau DU plötzlich in der Zeitung stehst? Du würdest das natürlich sofort von Dir weisen. Und die anderen? Und schon geht die Schuldzuweisungsspirale weiter, statt die Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört.

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  11. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: morningstar 13.01.13 - 20:42

    Vielleicht ist es so besser verständlich:

    Ein Staatsanwalt ist seine Karriere über sehr streng und fordert meist Höchststrafen. Niemand nimmt davon Notiz. Nach 20 Jahren bringt sich ein Angeklagter um, nachdem er eine hohe Strafe in Aussicht gestellt bekommen hat.

    Nun muss man analysieren: Der Staatsanwalt hat hunderte, wenn nicht tausende Strafen gefordert und nie hat sich jemand umgebracht. Hat er diesmal etwas anderes gemacht? Wenn nicht, wie kommt man dann darauf, dass er für einen Selbstmord verantwortlich sein könnte? Sein Verhalten hat in 20 Jahren nicht dazu geführt und nun soll EIN Selbstmord das in Frage stellen?

    Was man sicher tun muss, ist die Arbeitsweise des Staatsanwalts an sich zu analysieren: hat er nie Milde gezeigt? Hat er seinen Beruf ordentlich gemacht? Wurde er vielleicht von Lobbyisten bezahlt, in bestimmten Fällen besonders hart zu sein?
    Diese Aufarbeitung kann dazu führen, dass der Staatsanwalt aufgrund eines Fehlverhaltens Konsequenzen ziehen muss. Aber nicht aufgrund des Selbstmords, den für den kann er nichts (sofern er nicht über bestimmte Umstände Bescheid wusste und sein Verhalten absichtlich dadurch bestimmt war, diese Umstände zu unterstützen).

    Genauso wenig wie irgendjemand anders im Regelfall was für einen Selbstmord kann. Oft sind es trivialste Dinge, die als Auslöser fungieren: eine Verabredung abgesagt, keine Zeit für gehabt, etwas mißverständlich gesagt usw. Und trotzdem suchen Menschen immer nach der Schuld, weil es so unbegreiflich scheint, dass jemand ohne der Schuld anderer in den Tod geht.

    Spannend auch, dass dies fast immer nur bei direktem Selbstmord geschieht. Drogenabhängigen, die durch ihre Drogensucht sterben, wird diese Empathis meist völlig verweigert. Die Verantwortung wird da sofort dem Drogensüchtigen gegeben. Dabei besteht kein Unterschied darin, ob sich jemand aufhängt, erschießt oder über längere Zeit Gift in den Körper spritzt. Mit der großen Ausnahmen, dass der "goldene Schuss" meist unabsichtlich passiert und sogar da gibt es keinerlei Empathie, sondern maximal einen "Darwin Award".

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  12. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: blubbsi_refoamed 13.01.13 - 21:21

    morningstar schrieb:
    > genaue Sachlage zu kennen (Boulevard bringt selten Fakten). Der Tote
    > benötigt keine Empathie mehr. Das Umfeld sehr wohl. Meine Empathie richtet
    > sich also auf das Umfeld, denn der Tote hat nichts mehr davon, auch wenn
    > das schwer zu begreifen sein mag.

    Ja, schon schwierig zu begreifen. weil ich hierbei "übertragene Empathie" sehe. Der nächste ähnliche Mensch hat dann etwas von meinem Lerneffekt. Um so mehr Schuld man auf sich nimmt, um so mehr sorgt man vor, vielleicht tatsächlich keine gute Idee für Angehörige, aber als eher Außenstehender gegen die Umstände wettern dürfte unproblematisch sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.13 21:24 durch blubbsi_refoamed.

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  13. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: blubbsi_refoamed 13.01.13 - 21:56

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ist es so besser verständlich:
    >
    > Ein Staatsanwalt ist seine Karriere über sehr streng und fordert meist
    > Höchststrafen. Niemand nimmt davon Notiz. Nach 20 Jahren bringt sich ein
    > Angeklagter um, nachdem er eine hohe Strafe in Aussicht gestellt bekommen
    > hat.
    >
    > Nun muss man analysieren: Der Staatsanwalt hat hunderte, wenn nicht
    > tausende Strafen gefordert und nie hat sich jemand umgebracht. Hat er
    > diesmal etwas anderes gemacht? Wenn nicht, wie kommt man dann darauf, dass
    > er für einen Selbstmord verantwortlich sein könnte? Sein Verhalten hat in
    > 20 Jahren nicht dazu geführt und nun soll EIN Selbstmord das in Frage
    > stellen?

    Ich stimme teilweise zu, aber in diesem Fall wird der Staatsanwalt wohl das Problem haben, dass die letzten Jahre die ganze Netzkultur gegen seinesgleichen und das Copyright argumentiert hat. Es war also schon lange in Frage gestellt, ob er das Richtige tut, und der Selbstmord sorgt eher für eine möglicherweise notwendige Aufmerksamkeit.

    >
    > Was man sicher tun muss, ist die Arbeitsweise des Staatsanwalts an sich zu
    > analysieren: hat er nie Milde gezeigt? Hat er seinen Beruf ordentlich
    > gemacht? Wurde er vielleicht von Lobbyisten bezahlt, in bestimmten Fällen
    > besonders hart zu sein?
    > Diese Aufarbeitung kann dazu führen, dass der Staatsanwalt aufgrund eines
    > Fehlverhaltens Konsequenzen ziehen muss. Aber nicht aufgrund des
    > Selbstmords, den für den kann er nichts (sofern er nicht über bestimmte
    > Umstände Bescheid wusste und sein Verhalten absichtlich dadurch bestimmt
    > war, diese Umstände zu unterstützen).
    >
    > Genauso wenig wie irgendjemand anders im Regelfall was für einen Selbstmord
    > kann. Oft sind es trivialste Dinge, die als Auslöser fungieren: eine
    > Verabredung abgesagt, keine Zeit für gehabt, etwas mißverständlich gesagt
    > usw. Und trotzdem suchen Menschen immer nach der Schuld, weil es so
    > unbegreiflich scheint, dass jemand ohne der Schuld anderer in den Tod
    > geht.

    Triviale Auslöser gibt es, aber das Potential kommt von etwas Chronischem. Nun blogt seine Freundin, dass er nachgedacht habe, wie man auf seinen Suizid reagieren würde, und einen Blog wo Suizid und seinen juristischen Fall in Verbindung bringt (und Batman und sowas) gibt's auch. Ich glaub nicht so recht, dass das alles als unglückliche Zufälle mitbeerdigt wird. Eher dass noch zurecht viel Unmut gegen Kapitalisten (wie man den Staatsanwalt einordnen könnte) laut wird. Vielleicht geb ich Swarzt zu viel Sympathiebonus weil er offensichtlich sehr schlau und netzaffin war.

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  14. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: Trockenobst 13.01.13 - 22:45

    paradigmshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vorstellen kannst. Vielleicht sidn dir auch andere Menschen egal. Die
    > Aussicht auf absurd lange Gefängnisstrafen in den USA und die Bedingungen

    Noch war keine Strafe ausgesprochen. Er hätte noch kämpfen können,
    es gab noch kein Urteil. Drei Tage vor Gefängnisantritt hätte ich das noch
    verstanden, aber so weit vor der Verhandlung? Da waren andere Themen drin.

    Vielleicht hat er einfach "sehen wollen", dass das was wirklich was am System
    ändern würde, also "illegales" Hacking etc. ihn immer und immer wieder mit
    dem Gesetz in Konflikt bringen würde. Und dass wenn er diesmal davon kommt
    das nächste Mal wohl keine Chance gehabt hätte. Die Mauern sind gerade in
    den USA extrem hoch das System zu ändern (nur 1 Partei mit zwei Flügeln)
    und wohl möglich hat sein psychologischer Zustand dann für den Rest an
    Hoffnungslosigkeit gereicht.

    Ich gestehe jedem das Recht zu das zu tun was er für richtig hält. Aber gerade
    in diesem Fall hätte ich bevorzugt, dass er als Stachel "im System" dieses immer
    wieder daran erinnert wie pervers es ist. Vielleicht hat ihm diese Rolle nicht gereicht.

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  15. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: flow77 13.01.13 - 23:47

    Selbstmord ist meistens durch eine extrem komplexe Verkettung von Umständen zu verdanken. Im Normalfall kommt eine Person nicht mehr mit dem Umfeld klar, hat Angst- und Zukunftsprobleme.
    Ich möchte gar nicht wissen wie viele Menschen durch die Umwelt zum Selbstmord gebracht worden sind.

    Nach deiner These ist jeder selbst Schuld für das was er tut. Ich sehe das ein wenig anders. Jedenfalls solange wir uns im Bereich einer sozialen Gesellschaft befinden.

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung: der/die
    > Selbstmörder/in.
    > Jemand kann ein Auslöser sein, die Ursache ist aber nie jemand von außen,
    > sondern sitzt tief im Selbstmörder selbst. Ein anderer Mensch hätte unter
    > den Umständen von Swartz zb zu kämpfen begonnen. Das ist aber keine
    > Schuldzuweisung an ihn! Kein "selber schuld". Wenn sich jemand nur mehr
    > durch Selbstmord "helfen" kann, dann kann niemand von Schuld sprechen. Aber
    > auch nicht anderen diese Schuld geben. Denn Tatsache ist, so gut wie jedes
    > Verhalten kann bei anderen Reaktionen auslösen, mit denen man selbst
    > niemals gerechnet hat. Und mit denen man, wenn sie so drastisch wie
    > Selbstmord sind, auch nicht rechnen müssen (siehe Krankenschwester, die
    > sich aufgrund eines Scherzanrufs das leben nahm). Denn Tatsache ist:
    > Menschen reagieren völlig unterschiedlich auf Einflüsse von außen. ein
    > drastisches Beispiel in der anderen Richtung sind zb buddhistische Mönchen,
    > die nach Gefängnis, Demütigung und Folter für die Peiniger gebetet haben.
    > Nicht alltäglich und soll kein Vorbild sein, nur eine Unterstreichung, dass
    > Menschen auf die selbe Sache völlig unterschiedlich reagieren können und
    > die Verantwortung dafür immer bei einem selbst liegt.
    >
    > Eine Ausnahme wäre nur, wenn es jemand explizit darauf anlegt, weil er zb
    > weiß, dass ein anderer selbstmordgefährdet ist und genau die Dinge tut, die
    > das unterstützen.
    >
    > Es ist natürlich wichtig, die Umstände zu analysieren und wie zb in diesem
    > Fall den Staatsanwalt und die Justiz auf Angemessenheit zu prüfen. Und das
    > System dann zu verbessern, damit es menschenwürdiger wird.
    >
    > Es ist aber klar, dass die Eltern nun anderen die Schuld geben wollen, mit
    > sowas klarzukommen ist ja keine einfache Sache. Die Medien sollten sie
    > dabei aber nicht unterstützen, sondern zb die Aussagen einem Psychiater
    > vorlegen und dessen Stellungnahme veröffentlichen. Das wäre ein korrektes
    > Umgehen abseits von Boulevardjournalismus.

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  16. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: NeverDefeated 14.01.13 - 23:11

    Für Selbstmord trägt in der Tat nur eine Person die Verantwortung: Der Selbstmörder.

    Es ist ein Privileg des Menschen solange er halbwegs bei Verstand ist über sein eigenes Ableben bestimmen zu können. Ich verstehe daher nicht, warum da immer so ein Aufstand gemacht wird, wenn mal jemand dieses Privileg in Anspruch nimmt und eben sagt: "Bisher habe ich viel Spass und Glück im Leben gehabt, ich brauche mein Leben nicht hintenraus mit Frust oder gar einem Gefängnisaufenthalt zu ruinieren."

    Ich bin aus Hobby Fun- bzw. Extremsportler und da z.B. beim Free-Solo-Klettern (Klettern ganz ohne [Seil-]Sicherung), aber auch beim Gleitschirmfliegen jederzeit etwas gehörig schieflaufen kann und ich von einer Sekunde auf die andere tot oder, schlimmer noch, schwer verletzt mit bleibenden Schäden sei kann, habe ich mir schon vor zig Jahren recht genau überlegt, in welchen Fällen ich mir das Leben nehmen würde.

    Das hat nichts mit Angst vor der Zukunft oder äusseren Einflüssen zu tun. Ich bin einfach in der glücklichen Lage bisher ein schönes Leben gelebt zu haben und ich werde es für nichts und niemanden im Rollstuhl, Wachkoma oder gar im Alter dement in einem Altenheim verbringen und es so nach hintenraus versauen.

    Ich brauche für meinen Lebensunterhalt und den meiner Familie eigentlich nicht mehr zu arbeiten und wenn ich irgendeinen Morgen aufwachen sollte und an sämtlichen Hobbys und meiner Familien keinen Spass mehr habe, dann war es das eben. Kostet mich ja nur das Abtrennen meines Gleitschirmes oder das Loslassen der Felswand. Den Rest erledigt die Schwerkraft (Keine Angst, ich werde mir dazu ein menschenleeres Gebiet suchen. Nicht, das ich noch jemandem auf den Kopf falle. ;-) ).

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Hinterbliebenen eines Selbstmörders es irgendwie als persönliche Beleidigung empfinden, dass der sich umgebracht hat (so nach dem Motto: Der hat sich lieber umgebracht statt mit uns weiterzuleben. Der muss sein Leben mit uns ja wirklich gehasst haben.) und daher jemanden suchen, der an dessen Selbstmord die Schuld tragen soll, damit sie nicht darüber nachdenken müssen, ob sie vielleicht selbst Schuld daran gewesen sein könnten.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele körperlich gesunde und durchaus vermögende Selbstmörder vom einen zum anderen Ohr grinsend in den Tod gehen. Das ist einfach die ultimative Möglichkeit der ganzen Menscheit zu zeigen,was man von ihr und ihren Werten hält. Ein Extrembeispiel dieser Art des Selbstmords aus Gründen der Gesellschaftskritik sind natürlich Amokläufer, die sich am Ende selbst umbringen.

    So falsch kann es meiner Meinung nach nicht sein einer westlichen Wohlstandsgesellschaft, die in den Entwicklungsländern 30.000 Hungertote AM TAG hinnimmt während sie sich selbst Fett absaugen lässt, weil sie nicht mal genug Disziplin aufbringt nicht ständig zuviel zu fressen, gelegentlich zu zeigen, dass ein Leben in unserer Gesellschaft eben nichts wert ist und diese Einstellung der Gesellschaft eben nicht nur in Entwicklungs- und Kriegsgebieten dieser Erde Opfer fordert, sondern das sich eben auch unsere Jugend ihrer eigenen und der Wertlosigkeit anderer Menschen bewusst ist, was dann eben zu Tötungsdelikten führt.

    Solange das Leben irgendeines Menschen auf der Welt scheinbar weniger wert als das eines anderen ist, sind unser aller Leben nichts wert und da braucht man garnicht Amokläufer oder sonstige Verbrecher als Bestien abstempeln um die eigenen Rachegelüste an denen ohne das Gefühl etwas Falsches zu tun ausleben zu können (nichts anderes tut die Justiz im Namen des Volkes und auch Soldaten erzählt man dass der Feind das abgrundtief Böse ist, selbst wenn der Feind auch nur aus Menschen besteht, denen jemand denselben Mist eingetrichtert hat).
    Solange 30.000 Hungertote am Tag von uns billigend in Kauf genommen und bei uns sogar tausende Tonnen Lebensmittel direkt nach der Ernte vernichtet werden, damit die Markpreise hoch und so das Lebensmittelgeschäft lukrativ bleibt, sind wir alle Bestien, die die Todesstrafe verdienen.

    Die Frage ist allerdings, ob die Todesstrafe nicht eher eine Belohnung ist und man Bestien wie uns nicht lieber dazu verurteilen sollte, dass sie möglichst lange in ihrem selbsterrichteten Zoo auf Erden leben und im Alter unter Schmerzen gegen ihren Willen am Leben gehalten werden, weil sich niemand findet, der ihnen die Gnade des Todes angedeien lässt (sofern sie nicht gerade Organspender sind), die wir erstaunlicherweise selbst bei unseren Haustieren als selbstverständlich erachten.

    Wenn ich ein leidendes Haustier am Leben halte bin ich ein Tierquäler. Dasselbe bei einem Menschen soll dann offenbar völlig human sein (Ich finde es nicht so wirklich glaubwürdig, wenn eine Medizin, in der nach Jahrzenten plötzlich nicht mehr das Fett, sondern die Kohlenhydrate im Essen dick machen sollen, behauptet ein Patient würde unter Betäubungsmitteln oder im Koma nicht leiden.). Ich denke auf dieser Welt kann man froh sein, wenn man von jemandem vorzeitig erschossen wird (vielleicht nicht gerade schon als Schulkind), denn wenn man sieht, was unsere Gesellschaft mit ihren alten/kranken Leuten anstellt um an denen noch ordentlich Geld verdienen zu können und wie wenig sie die verhungernden Leute auf der Welt kümmern, weil man an denen eben nicht so viel verdienen kann, dann erscheint die "Todesstrafe" gegenüber einem jahrelangen "Leben" auf einer Dekubitus-Matraze mit Magensonde als durchaus wünschenswert. Letzteres ist die Höchststrafe für einen Menschen, nicht sein vorzeitiger Tod und schon garnicht, wenn er diesen selbst herbeigeführt oder billigend in Kauf genommen hat.

    Insofern habe ich weniger Verständnis für die Leute, die so lange leben wollen wie es eben geht und sich damit irgendwann das Heft der Entscheidung aus der Hand nehmen lassen, als für einen Selbstmörder. Denn der wird von unserer geldgierigen Gesellschaft nicht am Ende seines Lebens vergewaltigt um noch den letzten Profit aus ihm herauszuquetschen.

    Denkt mal darüber nach, wenn ihr könnt.

    P.S. Ich habe übrigens schon eine Patientenverfügung seit ich 18 bin und seit einiger Zeit auch einen Anwalt, der diese sicherlich gerne durchsetzt, da ihm das eine ordentliche Prämie einbringt. Wenigstens auf die Geldgier kann man sich bei Menschen für gewöhnlich verlassen. ;-)

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  17. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: throgh 15.01.13 - 16:23

    Es gibt hier mehrere Versionen der "Schuld", wenn man dies einmal etwas weiter ebnen mag: Natürlich hätte auch der Mensch mehrere Möglichkeiten neben dem selbst herbeigeführten Ableben gehabt. Aber ist dieser Mensch dann dennoch selbst dafür verantwortlich?

    Das sehe ich hier in Teilen weit komplexer, denn es war eine traurige Flucht nach vorne ohne die selbst gefundene Perspektive auf Alternativen. Also haben hier auch mehrere Beteiligte eine Schuld an dem Vorfall. Daneben natürlich auch die Wut der nahestehenden Menschen, die mit ihrer Trauer und Wut alleine gelassen werden von einem System, welches nur Gewinnmaximierung zum Ziele hat. Demnach hat dieses System und seine Vertreter mehr als nur eine erhebliche Teilschuld an dem Vorfall.

    Wir leben global gesehen in einer Gesellschaft, die keinerlei Individualität tatsächlich duldet oder tragen will. Verantwortung ... das sollen "Andere" ebenso übernehmen. Dies sieht man deutlichst an Politik und Wirtschaft. Und wer dann die "Verantwortung" trägt ... weil er vielleicht einfach zur falschen Zeit war oder die falsche Tat begangen hat ... der zerbricht schlussendlich oder muss einen hohen Preis bezahlen, in einer sehr perfiden Doppeldeutung. Viele Menschen fragen doch nicht einfach mehr: Was bewegt dich? Das interessiert die Wenigsten!

    Von daher gebe ich dir mitunter in Teilen auch Recht, jedoch sehe ich die Empathie an sich auch nicht mitunter fehlgeleitet ... das ist auch die schlichte Ohnmacht in verschiedenen Ausführungen und bei Einigen auch sicherlich das Bewusstsein, dass eben etwas nicht stimmt. Nur dann auch die Frage: Was kann ich dagegen machen? Denn das soziale System ist in Teilen schon viel zu komplex, viel zu weitgreifend und viel zu etabliert, als dass man alte oder verfahrene Verhaltensmuster mal eben ändern könnte ohne selbst wiederum unter gewisse Räder zu kommen. Und sei es auch nur das selbst erstellte "Hamsterrad" eines hilflosen Helfers. Und da seien wir uns einig: Es braucht auch definitiv mehr Empathie, mehr Vermögen über den Tellerrand zu blicken, mehr Menschlichkeit in vielerlei Hinsicht. Ansonsten wären wir schlicht gefühlslose "Zombies".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.13 16:25 durch throgh.

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  18. Re: Für Selbstmord hat nur eine Person die Verantwortung

    Autor: itchow.pulse 16.01.13 - 12:54

    +1!!!!!!

    (für beide vorherigen Posts)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.13 12:56 durch itchow.pulse.

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