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  5. › Aaron Swartz: Vorwürfe gegen…

Wärste halt nicht eingebrochen

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  1. Wärste halt nicht eingebrochen

    Autor: EqPO 14.01.13 - 06:02

    Hät auch keiner Druck ausgeübt. Selbst schuld würd ich mal sagen.

    Jemand anderen den schwarzen Peter zuzuschieben, weil man selbst was verbockt hat, ist bei aller Abneigung gegen die Content-Industrie völlig behämmert.

  2. Re: Wärste halt nicht eingebrochen

    Autor: beaver 14.01.13 - 07:38

    Diese übertriebenen Drohungen von Staatsanwälten ist ein generelles Problem.
    Ich möchte dich das gleiche nochmal sagen hören, wenn wegen fehlender Erlaubnis eines mickrigen Bildes auf deiner Webpage 4 Beamte vor deiner Haustür stehen und dir mit der Zerstörung deines Eigentums und anderen "Konsequenzen" drohen, wenn du sie nicht umschauen lässt und einen Rechner mitnehmen lässt. Soll ich dir sagen wie lange meine Freundin wegen so einem Furz fertig war und nicht mehr schlafen konnte? Und nein, nicht wegen des schweren Verbrechens das ich mich schuldig gemacht habe, sondern weil Fremde Leute in unseren privaten Sachen rumgewühlt haben, wie hilflos man zusehen muss und wie einfach sie sowas rechtfertigen können.

  3. Re: Wärste halt nicht eingebrochen

    Autor: commander1975 14.01.13 - 08:33

    Der Mann wollte etwas für die Allgemeinheit tun und nicht sich selbst berreichern.
    Er hat Niemandem gedroht oder gar Gewalt angetan.
    Er hat noch nichteinmal wirtschaftlichen Schaden (im MIT) angerichtet.
    Diese ganze überzogene juristische Maschinerie hat bestimmt mehr gekostet als mit den besagten Dokumenten zu verdienen gewesen wäre und der Versuch an Swartz ein Exempel zu statuieren hat dazu geführt das sich ein grosses Talent das Leben nahm, der Welt ein grosses Talent fehlt, der Staatsanwalt sich sehr unbeliebt gemacht hat und wer weiss was da noch alles nachkommt.

    Ansonsten kann ich mich nur noch dem anschliessen was "beaver" geschrieben hat.
    Denk mal darüber nach.

  4. Re: Wärste halt nicht eingebrochen

    Autor: MADhase 14.01.13 - 08:37

    Hier geht's um das angedrohte Strafmaß, welches völlig überzogen ist. Eine Strafe allein anhand einer Schadenshöhe festzumachen ist völlig idiotisch. Wenn ich jemand im Affekt mit der Bratpfanne erschlage bekomme ich 5 Jahre... und wenn ich in nen Keller einbreche und ein paar Daten hacke sinds 35?? Strafe klar... aber wenn ich natürlich bei jeder noch so kleinen Straftat lebenslänglich fordere, auch wenn das Gericht am Ende vielleicht nur n Bruchteil davon gibt, dann ist das kein Wunder, wenn Täter zu Opfern werden.

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