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Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

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  1. Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Charles Marlow 11.09.12 - 08:39

    Die "Bronies" weisen den Weg.

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  2. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Salzbretzel 11.09.12 - 08:43

    Für mich sind Anons die Indianer des Internets. Da gibt es Schoschonen, Sioux und irgendwo gibt es auch Winnetou. Leider hat sich diesesmal ein Stamm mit gespaltener Zunge geäußert. Schade aber was solls, da gibt es genug ehrliche, nicht wahnsinnige Indian Anons da draußen.

    Vielleicht gibt es beim nächsten mal ja wieder eine große Informationsbombe.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  3. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Charles Marlow 11.09.12 - 08:45

    Der Vergleich hinkt nur leider: "Indianer" wurde den Ureinwohnern von aussen auf's Auge gedrückt. Die "Anons" aber haben sich selber so genannt.

    Und jeder, der sich dazu bekennt, muss auch damit rechnen, entsprechend nicht zu den Idealisten und "Kämpfern für die Gerechtigkeit", sondern zu den Kindern und Spinnern gezählt zu werden.

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  4. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Salzbretzel 11.09.12 - 08:51

    Nunja, heute wird jedes Anonyme eindringen in fremde Systeme gerne Anon zugeschrieben. So fern von den Indianern ist es also nicht.
    Aber ich sehe ein das ein Unterschied zwischen selbst gewählten Namen und aufgedrückten Namen besteht.

    Nur wollte ich verdeutlichen das es bei Anons alles gibt. Und wenn man sich Anon nennt kann man neben Ideoten und Spinnern auch mit Freiheitsbewegungen und /b/astards in Verbindung gebracht werden.
    ODER
    Man beobachtet von Fall zu Fall und entscheidet ob die Aktion gut oder schlecht war. In diesem Fall also irgendwie dämlich.

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  5. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor waswiewo 11.09.12 - 08:54

    Unterm Strich kommt da aber ganz schön viel "dämlich" bei rum. Ist ja nicht das erste mal ... und wer weiß, wie oft sich die schon in der Vergangenheit mit Lügen gebrüstet haben?

    Der Hack von GoDaddy gestern war jedenfalls auch keine Glanzleistung.

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  6. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Charles Marlow 11.09.12 - 08:54

    Die Anons werden schon längst nicht mehr positiv gesehen. Die "offene" Organisationsform bedeutet eben nicht einen ideologischen Überbau und ethische Masstäbe, sondern dass JEDER - auch Extremisten, Chaoten und die Gegenseite - sich so nennen können.

    Was an dieser Form der Agitation "erfolgreich" sein soll, erschliesst sich mir bis heute nicht. Das Bekenntnis "uns kann keiner, weil wir ja anonym sind", hilft dabei sicherlich auch nicht.

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  7. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Salzbretzel 11.09.12 - 09:10

    Der Erfolg fängt da an wo jeder bei einem Hack zuerst an Anon denkt. Erinnre dich einmal an den letzten Monat. Wie viele Hackermeldungen waren mit und wie viele ohne Anonymous? Wenn es dir gerade wie mir geht, so wird die Anzahl der Meldungen ohne Anons sehr gering sein.

    Leider kommt bei der Organisation wirklich jeder rein. Egal ob Idealist, Pedo oder Extremist. Dadurch kann man Anons leider genau so ernst nehmen wie die Nutzer der Straßenbahn. Leider traurig aber wahr.
    Nur war bei dem FBI Notebook Fall der Vorteil zu sehen sich Anon zu nennen. Die Presse glaubt einem sofort etwas wenn man sich Anon nennt. Selbst wenn man im selben Atemzug wie Fixer, Crackdealer, GEZ Scherge oder Uranschmuggler genannt wird - man bekommt eine Plattform. Wobei es egal ist ob man Kriegsverbrechen offenlegt oder nur die schmutzige Unterwäsche seiner Nachbarin ins Internet stellt.

    Ob du die Meldungen dann ernst nimmst sei dir überlassen. Ich fand die Lösung das man sich den Fall ansieht und darüber urteilt nicht schlecht.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  8. "Vielleicht gibt es beim nächsten mal ja wieder eine große Informationsbombe."

    Autor fratze123 11.09.12 - 13:24

    für "mal wieder" müsste es ja bereits eine gegeben haben. was genau hab ich verpasst?

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  9. Re: "Vielleicht gibt es beim nächsten mal ja wieder eine große Informationsbombe."

    Autor Salzbretzel 11.09.12 - 13:40

    Nur um sicher zu gehen, wenn sie Adressen von halbnackten Damen hervorholen zählt nicht, oder?

    Generell fällt mir Operation Darknet ein, Operations Blitzkrieg ein...
    Um ehrlich zu sein war das schon meine mentale Liste und diese Fälle sind auch nicht so groß.
    Ok, Punkt für dich. Ich ändere meinen Satz hiermit offiziell um:
    Vielleicht gibt es beim nächsten mal ja endlich DIE große Informationsbombe.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  10. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor pholem 11.09.12 - 14:08

    Wenn man auf Lügen angewiesen ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen, sollte man sich Gedanken machen, ob man überhaupt "besser" ist als diejenigen, gegen die man revoluzzt.

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  11. Re: Und darum kann man die nicht für voll nehmen.

    Autor Uschi12 11.09.12 - 14:35

    Und was macht die Behauptungen dieser Firma nun glaubwürdiger als die von Anonymous oder dem FBI?

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