Entsteht das C14 wirklich direkt durch den Gammablitz oder entsteht es indirekt durch unserer Sonne, gegen deren Strahlung die vom Gammablitz geschwächte Ozonschicht nichts mehr entgegen zu setzen hätte?
Wenn das C14 nämlich ausschließlich eine direkte Folge der Strahlung vom Gammablitz ist, dann müsste es auch nur auf einer Erdhälfte zu finden sein, und die C14-Konzentration müsste von der Mitte der bestrahlten Erdhälften hin zu deren Grenze sinusmäßig abnehmen.
So ein Muster aufzuspüren, das würde mich jedenfalls ziemlich interessieren wenn ich an dem Ereignis forschen würde, immer unter der Prämisse dass der Blitz die Ozonschicht nicht zu stark schwächen würde, sie nicht durcheinander wirbeln würde, weil damit natürlich auch die C14 Verteilung verwischen würde.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 06:39 durch Ach.
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Dieser Blitz ist letztlich ionisierende Strahlung.
Und die hätte die Ozonschicht doch eher verstärkt?
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Hmm, nach der aktuellen Meinung unter Astronomen würde ein sehr intensiver oder zu naher Gammablitz die Ozonschicht in jedem Fall zerstören. Der Gammablitz wird sogar als Kandidat für eines der großen Massensterben gehandelt. Ich kenne mich aber in der Atmosphärenchemie wohl noch viel weniger aus als du. Deswegen frage ich ja :_]. Schade dass sich im Profi IT Forum darauf wohl keine Antwort finden lässt.
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Ach schrieb:
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> Entsteht das C14 wirklich direkt durch den Gammablitz oder entsteht es
> indirekt durch unserer Sonne, gegen deren Strahlung die vom Gammablitz
> geschwächte Ozonschicht nichts mehr entgegen zu setzen hätte?
In der Sonne läuft eine stabile Kernfusion ab. Bei einer Nova oder auch einer Supernova ist das nicht so.
> Wenn das C14 nämlich ausschließlich eine direkte Folge der Strahlung vom
> Gammablitz ist, dann müsste es auch nur auf einer Erdhälfte zu finden sein,
> und die C14-Konzentration müsste von der Mitte der bestrahlten Erdhälften
> hin zu deren Grenze sinusmäßig abnehmen.
Nein, denn so ein Gammablitz hält ne ganze weile. So ne Supernova ist nich innerhalb von ein paar Stunden vorbei, das geht ne ganze Weile. Auch heute noch strahlen die Supernovae die man bis jetzt entdeckt hat sehr deutlich.
> So ein Muster aufzuspüren, das würde mich jedenfalls ziemlich interessieren
> wenn ich an dem Ereignis forschen würde, immer unter der Prämisse dass der
> Blitz die Ozonschicht nicht zu stark schwächen würde, sie nicht
> durcheinander wirbeln würde, weil damit natürlich auch die C14 Verteilung
> verwischen würde.
Geht aus den oben genannten Gründen nicht. Und so ein Gammablitz in dem Ausmaße, würde im ungünstigsten Fall die komplette Atmosphäre einfach wegblasen. Das ist z.B. eine der Theorien wieso der Mars keine Athmosphäre mehr hat. In Verbindung mit einem mehrere Jahre dauernden Polsprung ist das ein sehr heisser Kandidat.
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