1. Wenn ich jemandem was mitteilen will und er ist nicht erreichbar, telefoniert selbst oder ist schon im Feierabend, verschwende ich um ein vielfaches mehr Zeit, als wenn ich eine Mail schreibe und auf Senden klicke.
2. Wenn ich jemanden erreiche, dauert das Telefonat meist länger als nötig, da einem noch dies und das und jenes einfällt. Schwupps, ist eine Stunde vertelefoniert (wenn auch nicht immer sinnlos)
3. Wenn ich in meine Arbeit vertieft bin, merke ich nicht, dass ich E-Mails erhalte (Benachrichtigungsfenster kann man übrigens abschalten - ist sehr empfehlenswert!). Klingelt aber das Telefon, so werde ich direkt aus meiner Tätigkeit gerissen. Und so dauert es nicht 64 Sekunden, bis ich wieder voll drin bin, sondern eher 64 Minuten.
Dasselbe gilt für Chats/Instant Messages (wobei ich neben E-Mail auch IM nutze, beides hat seine Daseinsberechtigung) - die lenken oftmals ab. Eine Mail liegt im Posteingang, ein Chat öffnet sich oder blinkt irgendwo vor sich hin. Ignoriert man den Chat, hat man ein unstrukturiertes Chaos im Chatlog, wenn neue Themen per Chat eintreffen.
4. Wenn ich etwas komplexes zu besprechen habe, dann ruf ich einfach an. Manche Themen sind im direkten Dialog schneller zu erledigen. Aber eben nicht alle.
Zugegeben, die Mailflut ist teilweise erdrückend, das liegt aber daran, dass
a) die Leute keine Ahnung haben, wie man E-Mail effektiv nutzt. Viele Mails kann man sich einfach sparen.
b) viele Leute immer informiert sein wollen. Über alles und jeden Furz. Schließlich sind sie ja "wichtig". Burnout lässt grüßen...
Besserer Ansatz:
- Verschiedene Medien sinnvoll kombinieren.
- Die Mitarbeiter schulen, wie man mit den Medien optimal umgeht
- EMail Kommunikation auf das wesentliche reduzieren und die Verteiler klein halten
Entscheidungen von Knallköpfen die sich zu keiner Zeit bewusst sind, was für Folgen das nach sich zieht... aber Angestellten aufzwingen wollen wie sie zu kommunizieren haben oO
Effektiv wäre ein großer Chatraum für alle Mitarbeiter, indem sich alle direkt austauschen und ebenso andere wiederum direkt kontern können was geht und nicht geht bzw. falsch ist. Der Chef kann ebenso daran teilhaben um evtl. neue Aufgaben zu verteilen und zu schauen ob alles läuft. Jeder Mitarbeiter sollte in diesem System nur begrenzt belastbar sein dürfen z.B. 5-10 Chatfenster gleichzeitig in der jeweils eine andere Aufgabe zu erledigen ist. Ist ein Mitarbeiter bereits beschäftigt könnte das eingesehen werden und es wird ein anderer damit beauftragt sollte es noch weitere Arbeit geben. So wird effektiv koordiniert und Arbeit fair auf alle verteilt, ohne das einer zu kurz kommt oder zuviel Stress hat. Das müsste natürlich für jedes Unternehmen entsprechend umgesetzt werden da schliesslich nicht jede Firma gleich aufgebaut ist.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.11 06:30 durch posix.
posix schrieb:
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> Entscheidungen von Knallköpfen die sich zu keiner Zeit bewusst sind, was
> für Folgen das nach sich zieht... aber Angestellten aufzwingen wollen wie
> sie zu kommunizieren haben oO
>
> Effektiv wäre ein großer Chatraum für alle Mitarbeiter, indem sich alle
> direkt austauschen und ebenso andere wiederum direkt kontern können was
> geht und nicht geht bzw. falsch ist. Der Chef kann ebenso daran teilhaben
> um evtl. neue Aufgaben zu verteilen und zu schauen ob alles läuft. Jeder
> Mitarbeiter sollte in diesem System nur begrenzt belastbar sein dürfen z.B.
> 5-10 Chatfenster gleichzeitig in der jeweils eine andere Aufgabe zu
> erledigen ist. Ist ein Mitarbeiter bereits beschäftigt könnte das
> eingesehen werden und es wird ein anderer damit beauftragt sollte es noch
> weitere Arbeit geben. So wird effektiv koordiniert und Arbeit fair auf alle
> verteilt, ohne das einer zu kurz kommt oder zuviel Stress hat. Das müsste
> natürlich für jedes Unternehmen entsprechend umgesetzt werden da
> schliesslich nicht jede Firma gleich aufgebaut ist.
Frag mich warum das so umständlich ist.
Bei uns benutzen wir einfach Skype , hat ja jeder einen Rechner , sieht man sich und kann auch Sachen zeigen ; per fixem TeamViewer kann man auch Remote auf dem Rechner was schauen.
Wenn man nur schnell was fragen will kann man :
A) Anrufen / Skype oder normal
B) Email / vor allem wenn man weiß das der gerade nicht da ist, oder eine Besprechung läuft.
In aller Regel kann jeder der viel mit dem Rechner arbeitet um einfach "vielfaches" schneller lesen als sprechen ; vor allem kommt es in Emails viel weniger zu missverständnissen ; man kann ja gleich Links / Bilder und alles nötige mitschicken.
Warum man jetzt Emails verbieten sollte erschließt sich mir nicht ; geht man davon aus das die Leute einfach zu "blöd" sind ordentlich zu arbeiten, dann liegt das Problem aber ganz wo anderst.
skype würde ich niemals freiwillig nutzen. :)
fratze123 schrieb:
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> skype würde ich niemals freiwillig nutzen. :)
Wieso nicht, ein guter Massanger...
Man kann sogar ausstellen das Seine anonym gesammelte Informationen für Werbezwecke eingesetzt werden.
Hatte soweit keine Probleme, verwende es aber auch eher selten, ICQ per Miranda ist aussreichend.
——————————————————————————————

Also meine perfekte Arbeitsumgebung würde so aussehen:
Thinktanks und freie Bereiche für persönliche und interaktive Kommunikation. Beispielsweise als Cafe-Ansatz mit verschiedenen Arbeitsbereichen. zentrale Printareas und Data Uploadbereiche. smartboards für Veranschaulichung von Themen etc.f
WLAN überall verfügbar, Smartphones mit Zugang zu allen wichtigen Kommunikationsmedien,-tools.
einsatz von LiveMeetings, Chats, Foren, Wikis, Blogs für die jeweils besten Einsatzgebiete.
automatischer abgleich unserer firmenkontaktdaten mit meiner Hardware.
Login in alle meine systeme von allen meinen Arbeitsmitteln (smartphone, laptop, Tablets, Rechner) und aus jedem Meetingraum, -bereich.
......
Nunja Skype fällt ja bekanntlich für Unternehmen weg, da nach wie vor unklar ist der dort mitliesst.
In Zwischenzeit soll auch die Polizei dort alles abchecken können oder sonstige Behörden, da sie letztes Jahr die Skype Verschlüsselung nicht knacken konnten.
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