Wer heute schon seine Email als Kommunikationszentrale mit Regeln und Ordnerstruktur, mit Aufgabenverwaltung und Kalender nutzt und dazu noch LiveMeetings und Chats integriert hat, für den wird sich bei ATOS nichts gross ändern.
Es gilt doch seinen Mitarbeitern vor allem einfache Möglichkeiten der Kommunikation zu bieten um effizient arbeiten zu können. Email abzuschaffen, weil es oft und intensiv genutzt wird ist dafür keine Lösung!
Wenn ich künfitg nur noch über Foren, Chats, Wikis, Blogs und LiveMeetings (webEx etc.) kommunizieren sollte wer nimmt mir denn dann die Arbeit ab alle Änderungen aus diesen Systemen zusammenzutragen? Bisher passiert das über Emailbenachrichtigungen.
Muss sich ein ATOS Mitarbeiter also künftig in jedes seiner unzähligen Kommunikationssysteme einzeln einloggen und nachsehen wo es Änderungen gab und wo nicht? Soll das ein zeitlicher Vorteil sein? Sehe ich so nicht! Soweit mir bekannt ist gibt es auch keine Webplattform die alle diese Kommunikationswege entsprechend zusammenführen könnte, geschweige denn ein entsprechendes single-sign-On Konzept!
Es wurde hier ha schon einige Male genannt und ich möchte ebenfalls darauf hinweisen. Die Mischung machts!
- Blogs um Projektfortschritte zu dokumentieren
- Sharepoint etc um Dateien auszutauschen
- Outlook um Kontakte, Kalender etc zu pflegen
- Foren um fachlcihe Diskussione zu führen
- LiveMeetings um internationale Teams miteinander sprechen zu lassen (Video und Audio)
und so weiter...
ATOS sollte die Email nicht abschaffen, es würde keinen Sinn machen ein System durch diverse andere zu ersetzen ohne eine Webplattform oder Vergleichbares zur Steuerung all dieser System anzubieten. Außerdem muss auch die Unternehmenskultur entsprechend angepasst werden, damit alle ein gemeinsames Verständnis von Kommunikation haben, sonst wird sich nichts ändern und das Zeitproblem nur auf andere Systeme verlagert.
only my 2 cents on it
Full Ack - allein schon das Ablenkungsargument ist offensichtlich Unisnn, denn ein blinkender Chat, ein SMS klingeln, ein klingelndes Telefon (das kann man idR alles noch auf mute setzen) oder am schlimmsten irgendein Kollege, der die Vorteile persönlicher Kommunikation ausnutzt und mich mitten in einer Tätigkeit vollquatscht ...
Ich bin bei der Consulting Konkurrenz - all das Gelaber mit Webzweinullsocialcloudblablablabla ist ja schön und gut. Am Ende werde ich aber an Signings und weiterberechenbaren Stunden bewertet. Ich kann mir dann schon vorstellen, wie die Unterhaltung im Zielerreichungsgespräch läuft: Ah du hast dich mit dem Kunden über den Scope Change unterhalten und er fand das alles OK. Es geht doch nichts über das gesprochene Wort in Kundenbeziehungen. Da brauchen wir gar nicht weiter reden - deinen Bonus werden wir für so viel andere-nicht-bei-der-Arbeit-unterbrechen sicher verdoppeln ...
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