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Wer lesen kann ist klar im Vorteil! ;-)

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  1. Wer lesen kann ist klar im Vorteil! ;-)

    Autor marcelab 17.12.11 - 16:44

    Finde die Diskussion hier sehr interessant.
    Ich habe jedoch das Gefühlt, dass einige nicht richtig den Text gelesen haben.

    1. Es geht ausschließlich um Interne Mails
    2. um Social Media ÄHNLICHE Instrumente. Also werden sie sicher nicht Facebook direkt einsetzen

    Auf Grund dieser beiden Punkte haben sich für mich schon viele Argumente zerschlagen. Wichtige Kundenvereinbarungen laufen also weiter per Mail und können problemlos archiviert werden. Auch das Thema Sicherheit in Bezug auf Facebook, Skype, etc. steht überhaupt nicht zur Diskussion. ....

    Interne E-Mails komplett zu verbieten/ ersetzten werden sie sicher nicht schaffen, aber ich persönlich finde den Ansatz gut.
    Meine zwei aktuellen Projekte werden durch eine webbasierte Kollaborationsplattform unterstützt und nach anfänglichen Bedenken und Einsprüchen hat das super funktioniert. Sämtliche Dokumente, Aufgaben, Offene Fragen, Termine, Kontaktdaten, Probleme, etc. werden dort zentral dokumentiert und jeder Projektmitarbeiter hat Zugriff auf dieses Portal.
    Jeden Morgen steig ich in das Portal ein und hab super schnell einen aktuellen Überblick über das Projekt. Bei Meetings, ob übers Web oder Face-To-Face wird die Seite aufgerufen und jeder weiß um was es geht und jeder hat den gleichen Stand. Wie oft kommt es vor, dass unzählige Versionen von Dokumenten (Projektpläne, ToDo Listen, etc. etc.) verschickt werden und keiner weiß genau welche Version nun die aktuelle ist!?
    Durch die Nutzung hat sich das e-Mail Aufkommen erheblich verringert und ich empfinde das Arbeiten als angenehmer und effizienter. Ob sich dieser Eindruck in Zahlen und Fakten bestätigten würde, müsste man untersuchen.
    Bei der Internen Kommunikation greif ich auch immer öfter auf den Messenger zurück. Wenn ich Kollegen irgendwelche relativ belanglose Informationen schicke (z.B. Einen Link oder eine kurze Info). Find ich ebenfalls angenehmer zu handhaben wie Mails.

    Ich denke es ist auch immer der Einzelfall zu betrachten in welcher Branche man tätig ist, wie die Anforderungen sind und wie viele eMails die Mitarbeiter täglich wirklich bekommen. Denn es ist ein großer Unterschied ob man 10-30 oder 100 oder mehr Mails am Tag bekommt.

    Ich denke es gibt viele Möglichkeiten die Kommunikation effektiver als per Mail zu gestalten. Aber das Gesamtpaket und natürlich die Kultur des Unternehmens muss passen, sehe ich genau so, wie viele andere hier. Von daher bin ich wirklich sehr gespannt wie die Franzosen das umsetzen wollen bzw. ob sie es überhaupt schaffen.
    Lg

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