Hi,
oute mich mal als DAU in der Hinsicht.
Wie sind die Geschwindigkeitsangaben zu verstehen? Die gelten doch immer je Mobilfunkzelle? Und die Geschwindigkeit teilen sich alle in dieser Zelle befindlichen Nutzer, die halt gerade Surfen?
Denn von 7Mbit (soviel schafft mein Surfstick) merke ich nicht viel, das sind eher 1-2 Mbit.
Bitte um Erklärung (:
So DAUig ist die Frage gar nicht. Die Kapazität hängt von der einzelnen Zelle ab - bei den aktuellen HSDPA-Zellen kann die Kapazität ein mehrfaches von 7.2mbit sein, muß aber nicht - außerdem sind viele Zellen mit geringer Bandbreite mit dem Backbone verbunden, was ein Grund ist warum e-Plus trotz HSDPA oft nicht mehr als 400kbit bringt.
Wenn deine Connection-Software 7,2mbit ausweist heißt das allerdings nicht, daß ein 7,2er Connect aufgebaut wurde. Die meisten Zellen unterstützen max. 3,6mbit ohne daß die Sticks/Karten hier bei der Anzeige differenzieren.
7,2mbit-Zellen habe ich bisher nur auf Messegeländen gesichtet - ansonsten war noch kein Connect tatsächlich schneller als 3,6.
Einfache Antwort: Ja, die Datenrate pro Funkzelle
Ausführliche Antwort: Das Thema ist so komplex da die max. mögliche Datenrate von vielen Faktoren abhängt,
z.B.
- Qualität der Übertragungsstrecke
- Auslastung des Mobilfunknetzes
- Anzahl der Nutzer zeitgleich
Die angegebene Datenrate ist eine Bruttodatenrate welche nur bei direkter Sichtverbindung zum Mobilfunkmast möglich ist.
Danke für die Info.
Ich schätze, man kann damit rechnen, dass bei neuen Techniken wie im Artikel die Bruttodatenrate noch mehr von der Nettodatenrate abweicht?
Beispiel WLAN: Von den angeblichen 300 Mbit einer 802.11n Verbindung bleiben bei mir selbst bei 2 Meter Direkt-Sichtverbindung nur ca 70-80Mbit übrig.
300 Mbit/s bei WLAN sind es nur bei aktivierter Kanalbündelung, ansonsten 150 MBit/s brutto.
Man kann davon ausgehen dass von der angegebenen Bruttodatenrate in der Realität nur ca. die Hälfte als Nettodatenrate übrigbleibt.
Im Gegensatz zu WLAN-Fake-Zahlen oder überhöhten Drucker-Geschwindigkeiten, dürften die Connect-Zahlen bei Mobilfunk sehr nahe kommen.
Das die Nutzer sich das teilen oder die Masten schlecht angebunden sind, oder Wetter oder Bäume im Weg stören, ist was anderes.
Aber Mobilfunk ist eher eine Realtime-Anwendung bzw. "garantierbare" Qualität als das doofe WLAN mit Poser-Werten.
Bei den niedrigen Connects habe ich normalerweise mit pppstatus bei Downloads auch die entsprechenden Datenraten mit nur wenig Einbrüchen und das wird eine Säule später nachgeholt.
Bei 100-Mbit Ethernet und Linux-Server und Windows-client oder Windows untereinander meist nur 80% AUslastung.
WLAN nutze ich nicht, da könnte und dürfte die Datenrate vielleicht konstant, aber deutlich weniger vom Maximalwert liefern.
Ctrl-Alt-Del unter Windows oder halt Taskmanager aufrufen und den Reiter mit Netzwerk einstellen. Dort ggf. den richtigen Netzwerk-Adapter hinzufügen, Messintervall einstellen, wie man möchte, und beobachten.
Mit einem Loop schaffe ich 99,7 % Auslastung punkt
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