Es ist ein Unding, wenn die ÖR Harald Schmidt bezahlen, die Champions League einkaufen und anderweitig mit den Einnahmen um sich werfen. Statistisch haben die ÖR weitaus mehr Geld als die privaten. Fragt sich, wieso man dieses für die Grundversorgung wohl braucht? Noch dazu in der heutigen Zeit.
Ein Nachrichtensender statt 100 Regionalsendern ist wohl ausreichend.
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Bin mir nicht sicher, ob die Politik wirklich ein Interessen an der "Entpolitisierung" der Rundfunkaufsichten hat. Vor dem Wahlkampf gibt es immer viel Getöse (bei allen Parteien). Was nachher dabei herauskommt, sehen wir ja bei (oder besser nach) jeder Wahl erneut.
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How blind can you be, don't you see that the gambler lost what he does not have?
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F4yt schrieb:
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> Bin mir nicht sicher, ob die Politik wirklich ein Interessen an der
> "Entpolitisierung" der Rundfunkaufsichten hat. Vor dem Wahlkampf gibt es
> immer viel Getöse (bei allen Parteien). Was nachher dabei herauskommt,
> sehen wir ja bei (oder besser nach) jeder Wahl erneut.
Sehe ich leider genauso, auch wenn ich es schon fast als Unding empfinde, dass man hier der FDP...aus BAYERN recht geben muss. :D
Die sogenannte "Grundversorgung" halte ich für einen Witz. Durch das Milliardensystem Rundfunkgebühren blickt kein Mensch durch und aller, wirklich aller spätestens seit dem öffentlich-werden der geforderten Berichtsunterbindung beim Heute Journal, ist doch klar, dass die öffentlich rechtlichen keines Wegs neutral berichten.
Am Meisten stört mich aber, dass man von Jahr zu Jahr immer mehr Geld fordert. Überall soll und muss gespart werden und die bekommen den Hals nicht voll genug.
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Rock_Bottom schrieb:
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> wirklich aller spätestens seit dem öffentlich-werden der geforderten
> Berichtsunterbindung beim Heute Journal, ist doch klar, dass die öffentlich
> rechtlichen keines Wegs neutral berichten.
Du hast eine eigenartige Logik. Dieser Einflussversuch der CSU ist ja nun gerade das Paradebeispiel dafür, dass es halt nicht ohne Weiteres möglich ist, derartigen Einfluss zu nehmen. Der Einflussversuch war erfolglos und wurde auch noch öffentlich gemacht. Besser kann man wohl in einem solchen Fall gar nicht reagieren.
Genauso der Fall Nikolaus Brender: Zwar hat sich die CDU letztlich doch durchgesetzt, aber die Sache war Thema - groß und breit.
Einen derart transparenten Umgang mit externen Einflüssen würde ich gern mal für einige Privatmedien (z. B. der Bild-Zeitung) sehen. Das würde einiges erhellen. Verdacht ist nämlich dort angebracht, wo es erstaunlich ruhig bleibt und nicht dort, wo es regelmäßig öffentliches Thema wird. Denn bei erfolgreichen Einflussnahmen haben hinterher beide Seiten ein Geheimhaltungsinteresse.
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Mingfu schrieb:
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> Rock_Bottom schrieb:
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> > wirklich aller spätestens seit dem öffentlich-werden der geforderten
> > Berichtsunterbindung beim Heute Journal, ist doch klar, dass die
> öffentlich
> > rechtlichen keines Wegs neutral berichten.
>
> Du hast eine eigenartige Logik. Dieser Einflussversuch der CSU ist ja nun
> gerade das Paradebeispiel dafür, dass es halt nicht ohne Weiteres möglich
> ist, derartigen Einfluss zu nehmen. Der Einflussversuch war erfolglos und
> wurde auch noch öffentlich gemacht. Besser kann man wohl in einem solchen
> Fall gar nicht reagieren.
Also ganz so verschoben sehe ich meine Logik nicht, wenn man da mal weiter denkt. Dass Politik gerne auch Einfluss darauf nimmt, was bei den Öffis gesendet wird, entweder direkt oder in Hinblick auf die nächste Gebührenaufteilung, wurde ja immer wieder bemängelt, aber natürlich als "realitätsfremd" abgetan.
Wurde ja bekannt, dass auch andere Parteien gerne mal ein Telefonat führen, wenn ihnen was nicht passt und ich glaube auch kaum, dass man das bei der CSU nicht so dreisst und offensiv gemacht hätte, wenn man da keine Chancen auf Erfolg gesehen hätte.
> Einen derart transparenten Umgang mit externen Einflüssen würde ich gern
> mal für einige Privatmedien (z. B. der Bild-Zeitung) sehen. Das würde
> einiges erhellen. Verdacht ist nämlich dort angebracht, wo es erstaunlich
> ruhig bleibt und nicht dort, wo es regelmäßig öffentliches Thema wird. Denn
> bei erfolgreichen Einflussnahmen haben hinterher beide Seiten ein
> Geheimhaltungsinteresse.
Aber was interessieren uns denn die privaten Medien?! Gibt auch genug Zeitungen, die ganz offen dazu stehen, dass sie eine Partei unterstützen. Ich kann einem Unternehmen nun mal nicht vorschreiben, mit wem er wann Kontakte zu pflegen hat, zumal ich an die privaten keine Gebühren zahle?!
Staatliches Fernsehen ist weder objektiv, noch unabhängig, aber genau das wird im Zusammenhang mit den Gebühren gerne propagiert und darum ist es mir mehr als nur ein "ich hab kein bock zu zahlen" Anliegen, dass über die ganze Gebührenfischerei und der Umgang mit dem Geld mal nachgedacht wird. Angefangen von der Nähe zur Politik, über Geldverschwenderei, zur "Angebotsvielfalt", bis hin zur Kritik, dass Staatsfernsehen mehr denn je eine staatliche Alternative zum privaten Sendeprogramm ist und keine Grundversorgung für den deutschen Bundesbürger.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.13 15:11 durch Rock_Bottom.
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Ich weiß jetzt gerade nicht, was denn die bayerische FDP gesagt hat zu dem Thema, aber was es auch immer sei, die haben in etwa so viel politischen EInfluß, wie meine Oma im Altenheim :-) Die FDP an sich ist quasi in so gut wie keinem Landtag mehr vorhanden, im Bund auch aktuell draußen (wären heute Bundestagswahlen) und in Bayern haben die wieviel Prozent ?
Man kann zu 100 % davon ausgehen, daß die da nur das sagen, was en vogue ist, also dem Bürger nach der Nase reden, wohl wissend, daß sie das zum einen niemals durchsetzen würden und zum anderen, wenn an der Macht, das sowieso wieder vergessen haben.
Würde die CSU denselben STandpunkt vertreten, wär das schon etwas anderes, aber auch die hat in Sachen GEZ wenig zu melden. Da müßte man schon den Staatsvertrag bzw. diverse Gesetze ändern und das geht nur bundesweit.
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Auch wenn die Threadüberschrift etwas zu flappsig wirkt, geht es hier ja nicht um die FDP, allerdings schon um deren hier herangezogene Aussage, dass die Gebührenpflicht rundum erneuert werden sollte und eben nicht nur die Art und Weise, wie man den Leuten im Namen der Grundversorgung das Geld aus der Tasche zieht.
Ich denke da stellen sich im Internetzeitalter gesellschaftliche und inhaltliche Fragen, die man lange Zeit übergangen hat.
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helgebruhn schrieb:
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> Man kann zu 100 % davon ausgehen, daß die da nur das sagen, was en vogue
> ist, also dem Bürger nach der Nase reden, wohl wissend, daß sie das zum
> einen niemals durchsetzen würden und zum anderen, wenn an der Macht, das
> sowieso wieder vergessen haben.
Du scheinst das Grundprinzip und Ziel aller Liberalen noch nicht verstanden zu haben: Weniger Einmischung durch den Staat, mehr Freiheit für das Individuum und den Markt.
Die GEZ-Gebühren stehen diesen Grundsätzen sowas von im Weg!
Warum sollte die FDP die Verringerung von GEZ-Gebühren denn plötzlich bleiben lassen, wenn sie an der Macht sind? Welchen persönlichen Nutzen haben sie davon? Richtig, auch die CDU hat hier keinen persönlichen Nutzen. Beide Parteien haben hier ein unterschiedliches Verständnis davon, was für die Gesellschaft am besten ist. CDU: Zwangsabgabe. FDP: möglichst wenig Zwang (ganz Allgemein, könnte man sagen).
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