Ich kann nicht ganz eure Ablehnung von Welt.de verstehen. Es klingt bei einigen der Kommentare so, als sei das Niveau auf dem selben Level wie Bild.de.
Was ist denn eurer Meinung nach an der Qualität der Artikel auszusetzen? Ich sehe ehrlich gesagt keine Unterschiede zu FAZ, taz und "Die Zeit".
> Ich sehe ehrlich gesagt keine Unterschiede zu FAZ, taz und "Die
> Zeit".
Hier hast du einen Fisch: <°((´((x<<
...oder bist du erst 15 und hast noch keine Medienkompetenz? :)
Ich kann deinen Kommentar absolut nicht nachvollziehen.
Was gibt es denn nun an Welt.de auszusetzen?
Wieso musst du mich wegen einer berechtigten Frage auf mein Alter und meine Medienkompetenz schließen, wobei beide vollkommmen irrelevant für die Ausgangsfrage waren?
Ist scheinbar nicht irrelevant, sonst hättest du die Antwort wohl verstanden...
Welt.de ist die BILD für Intelektuelle
und teil der Springerpresse.
Ich finde die Welt ok. Ist allemal besser als Spiegel, die nicht mal eine richtige Kommentarfunktion bieten.
> Ist scheinbar nicht irrelevant, sonst hättest du die Antwort wohl verstanden...
Soll ich mir etwa solche Beleidigungen und Diffamierungen wie der seinigen gefallen lassen?
Wenn er an mir Kritik ausüben möchte, dann bitte konstruktive und nicht in Metaphern und Symbolen versteckte.
Ich fragte ja auch nur, weil Welt.de Gegenstand einiger anderer Kommentare war, die sich sehr kritisch damit auseinander gesetzt hatten, jedoch keine Begründung für ihre Meinung nannten.
Neugieriger schrieb:
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> Was ist denn eurer Meinung nach an der
> Qualität der Artikel auszusetzen?
Über "Produkte" der Springer-Presse muss man eigentlich nicht diskutieren. Was die Qualität der Artikel angeht, kannst du dir in den Kommentaren ein gutes Bild machen. Eine Zeitung die derartiges Publikum anzieht (und dabei gehts nicht um harmloses Getrolle), diskreditiert sich selbst.
> Ich sehe ehrlich gesagt keine Unterschiede zu > FAZ, taz und "Die Zeit".
Die Zeit würde ich ausnehmen, aber ansonsten stimme ich dir zu.
Ich schliesse mich der Frage an: Wieso die Ablehnung von welt.de?
Ich bin ein 29 Jähriger Ingenieur und kann mich zum Bildungsbürgertum zählen. Ich nutze seit Jahren intensiv diverse Nachrichtenseiten und kann sagen, dass die Inhalte(abgesehen von den Kommentaren) eh alle aus dem selben Pool stammen. Ist doch alles dpa, ddp, AP oder was auch immer. Feststellen konnte ich nur, dass die Vielfalt und die Anzahl an Artikeln bei welt.de höher ist als bei spiegel.de, weswegen ich meist zwischen beiden hin und her springe. Das der Springer Verlag eher der CDU zuspricht und der Spiegel eher den Roten ist doch ein alter Hut. Nimmt man die Schnittmenge ist man auf einem guten Weg.
@Wilbert Z.
Wenn man die Zeit Kommentare verfolgt, ist das Niveau auf einem ähnlich niedrigen Level wie in jedem Anderen Forum auch. Hier, auf heise.de, stern.de, faz.de etc. überall 90% unqualifizierte Bemerkungen. Bei zeit.de ist mir nur aufgefallen, dass die Jungs schneller im Löschen sind!
@Wilbert Z.:
> Über "Produkte" der Springer-Presse muss man eigentlich nicht diskutieren.
Ein Verlag steht nicht für eine pauschale Qualität ihrer Artikel. Man sollte bedenken, dass für einen Verlag nicht nur eine Person mit ihrer Sichtweise schreibt, sondern ca. 50, wenn auch mehr. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass der Springer-Verlag all diese Mitarbeiter "gleichgeschaltet" und ihnen ihre Denkweise zu allen Themen infiltriert hat. Insofern sollte man vielleicht über Verlagsgrenzen hinweg gehen und eher die Autoren bewerten.
> > Ich sehe ehrlich gesagt keine Unterschiede zu FAZ, taz und "Die Zeit".
> Die Zeit würde ich ausnehmen, aber ansonsten stimme ich dir zu.
Die Zeit ist also "niveauvoller" als FAZ, taz und "Die Welt"? Warum?
@welt.de Leser:
Sehe ich ähnlich. Letztendlich soll man sich seine eigene Meinung bilden. Dazu gehört es einfach auch, dass man mehrere Artikel zu einem Thema von verschiedenen Autoren (kritisch) liest. Auf eine einzige Informationsquelle zu beharren, ist m.E. sehr gefährlich. Ein breites Spektrum an Artikeln ist schon notwendig, um eine repräsentative Aussage tätigen zu können.
Welt ist eher für ältere "bildungsbürger". Es kann sogar sein, das die Berichte übers Ausland oder bestimmte nicht-politische Themen "in Ordnung" sind.
Die welt-Berichte sind vielleicht sogar etwas wert. Aber kostenlose Alternativen gibts meist auch.
Danke das hier auch mal jemand darauf hinweist, das die News eh alle von den Agenturen stammen.
news.google.de und dort ein oder mehrere Segmente wie Wirtschaft oder Technik+Wissenschaft als RSS abonnieren. Kann man nur empfehlen.
Und politische Themen werden eh meist einseitig und gefärbt dargestellt.
Presse die den Namen verdient und die DJV-Statuten achtet, ist mir unbekannt.
Guckt halt "mit offenen Karten" o.ä. auf Arte um mal zu sehen, wie Berichte auch aussehen können. Und report usw. zur Abschreckung, um die andere (einseitige) Darstellung von Sachverhalten zu sehen.
Die Welt veröffentlicht reißerische, polemisierende Artikel. Die Welt ist quasi die Bildzeitung mit weniger Bildern. Wenn Du Dir die niveaulosen Kommentare der gehirnamputierten Kommentarschreiber auf welt.de anschaust, weisst Du wo Du gelandet bist.
Ganz ehrlich? Schon der erste Blick auf die Seite von welt.de laesst mich eigentlich nur den Kopf schuetteln.
Zwei Themen Krieg, Der beste Witz der Welt und Sport. Und die Bildzeitungsueberschriften "Bayern-Trainer" und "Mini-Laster".
An der Seite gibt es nichts, was nicht kritisierbar ist.
Welt ist ein Springer Schmierblatt schrieb:
> quasi die Bildzeitung mit weniger Bildern. Wenn Du Dir die niveaulosen
> Kommentare der gehirnamputierten Kommentarschreiber auf welt.de anschaust,
> weisst Du wo Du gelandet bist.
Habe mir heute mal Welt.de angeschaut und hatte beim Betrachten der Kommentare einen ähnlichen Eindruck.
> Habe mir heute mal Welt.de angeschaut und hatte beim Betrachten der Kommentare einen ähnlichen Eindruck.
Ihr sprecht die ganze Zeit nur von den Kommentaren. Ist nicht der Kernbereich einer jeden Zeitung der redaktionelle Teil? Wieso macht ihr Welt.de verantwortlich für die Inhalte, die die Besucher (!) schreiben? Wenn ich mich über Neuigkeiten informieren möchte, so lese ich mir die Artikel durch. Die Kommentare sind eher nebensächlich.
> Die Welt veröffentlicht reißerische, polemisierende Artikel.
Beispiel? Ich finde es ehrlich gesagt schön, dass es mal zur Abwechslung auch lockere Artikel gibt. Ich denke insbesondere an http://www.welt.de/politik/deutschland/article5093013/Westerwave-ist-der-Schatten-des-Aussenministers.html Trockene politische Artikel auf Dauer zu lesen macht nämlich auch keinen Spaß. Wahrscheinlich meintest du mit "Artikel" eher "Kommentar", also gezielt die Meinung des Autors. Es mag sein, dass diese eine mindere Qualität haben. Das kann ich aber nicht beurteilen, da ich auf solchen Seiten nur Nachrichten (!) lesen. Für den Rest sind Blogs m.E. sinnvoller, weil die Autoren dort nur davon schreiben, wovon sie auch etwas verstehen. Da kann man sich sicher sein, dass die Artikel sehr differenziert geschrieben sind. Das kann man bei einem monolitischen Ansatz wie "Die Welt", FAZ oder "Die Zeit" nicht erwarten, weil sie schließlich nicht für jeden Fachbereich einen eigenen Autor mit den jeweiligen Kompetenzen besitzen. Das könnte sich auch kein Verlag leisten.
Nein, die Seite ist auch im Bezug auf den redaktionellen Inhalt eine Katastrophe. Auf der Startseite: "Der beste Witz der Welt". Was soll das?
Ich denke viele der Ideologisierten hier im Forum sind getarnte 68er, die ihren politischen Frust aufgrund der Wahl mit "Springerpresse" gleichzusetzen versuchen. Ich finde die Welt nicht vergleichbar mit der FAZ oder NZZ, erkenne aber auch deren journalistische Qualität an. Soll doch ein jeder mit seiner Zeitung glücklich werden. Was interessiert mich, ob jemand Bild, Faz, TAZ oder meinetwegen auch Welt liest? Sofern er was Gescheites beizutragen hat, sei er willkommmen. Einige Kommentare zeigen allerdings recht deutlich die geringe Offenheit für Presse im allgemeinen. Ich beurteile die Qualität der ct auch nicht aufgrund ihres Forums, sondern lese gewöhnlich deren Artikel. Arm ist, wer so engstirnig denkt, wie einige "Erleuchtete" hier im Forum.
FAZ Dich oder ich TAZ Dich!
Puma3 schrieb:
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> Ich denke viele der Ideologisierten hier im Forum sind getarnte 68er, die
Die 68er sind bald Großeltern. SCNR.
Die Spacken-Kommentierer hier sind einfach nur Idioten. Die haben nicht einmal eine politische Richtung ("Raubkopien für alle und alle Bandbreite nur für mich" ist keine politische Aussage).
Die Bild ist ein Problem. Verdummung ist ein Problem. Sieht man hier im Forum ja oft. Konstruktiv diskutieren kann hier kaum jemand bzw. es finden sich immer genug Hooligans um sinnvolle Postings (so wie meine Postings, SCNR) zu belästigen.
Oder halt der Spacko-Mob hier im Thread. Nur das hier noch ein paar vernünftige aktiv sind. Das ist bei vielen anderen Threads leider nicht der Fall.
> Ich beurteile die Qualität der ct auch nicht aufgrund ihres Forums, sondern
> lese gewöhnlich deren Artikel. Arm ist, wer so engstirnig denkt, wie einige
> "Erleuchtete" hier im Forum.
Genau. Die Kommentare sind auch nicht besser oder schlechter als hier im Forum. Sie betreffen halt politische Themen, weil man Technik-News dort nicht liest sondern eher hier oder bei Heise.
Und an andere:
Es gibt Zeitungen die Fremd-Schreiber beschäftigen. Bei der ct sind es manche die Telepolis-Artikel beitragen. Bei ix sind sehr! (zu?) viele Artikel von Fremdschreibern. Sowas ginge für technische Themen auch. Das will nur keiner machen und Welt würden dann z.b. ct-Artikel veröffentlichen. Sooo schlau sind die dann nicht. Und wir kriegen weichkoch-Artikel die nur dpa/reuters aufkochen. "Super" :-(
Je mehr man sich die Artikel zu themen anschaut, desdo mehr fragt man sich, wozu die überhaupt noch eigene Redaktionen betreiben.
Ich kann jedem an News interessierten nur nahelegen, news.google.de und dort ein Segment als RSS zu abonnieren. Davon lernt man in einer Woche mehr über die deutsche Presse (und wie die nur copy-paste von Agenturmeldungen macht) als man von Foren glauben würde. Nur politische Themen werden bearbeitet und die halt nur mit der eigenen politischen Ausrichtung.
Wenn man z.B. Wirtschaftswoche (Die Zeitschrift aus Papier) liest, weiß man, das es immer zwei Sorten gibt: Echte Liberale und dieses NeoLibs-Pack, das alle in Arbeitslosigkeit und Sklaverei halten will und Liberal mit Anarchie verwechselt.
Oder Wirtschafts-Informatiker: Die meisten sind BWLer mit Computern. Nur extrem wenige sind Informatiker mit Geld die einen wahren Nutzen liefern statt nur Geld zu kosten.
Und zur angeblich so Schlauerle-FAZ: Die Bilder sind dort innnen in der Zeitung und die Texte sind genau so lesbar wie Süddeutsche (die protecten ihre online-Artikel iirc nach einer Weile) oder Welt o.ä. (oder ich bin wirklich überlegen superschlau). Arme Leute/Arme Intellektuelle können somit auch mit älteren FAZ unterm Arm herumlaufen ohne als Arm aufzufallen. SCNR. War nicht ganz ernst gemeint.
> Ich bin ein 29 Jähriger Ingenieur und kann mich zum Bildungsbürgertum zählen. Ich nutze seit Jahren intensiv diverse Nachrichtenseiten und kann sagen, dass die Inhalte(abgesehen von den Kommentaren) eh alle aus dem selben Pool stammen. Ist doch alles dpa, ddp, AP oder was auch immer.
Wenn alles eh aus einer Quelle stammt, warum dann für diese bezahlen?
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
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