Zitat:
"Sie wollen erstens Unterstützung bei Kaufentscheidungen, zweitens Hinweise und Tipps und drittens einfache Casualgames."
Das erklärt wohl alles. Nach 1. und 2. suche ich auch ab und zu, 3. alle Jubeljahre mal.
Aber das, was ich eigentlich am meisten suche, sind (hoffentlich hochwertige) *Informationen* verschiedenster Couleur. Bevor das Internet zu einer einzigen riesigen Werbeplattform verkommen ist, waren Suchmaschinen sogar dafür brauchbar. (Sind sie heute auch noch, aber es ist schon deutlich schwieriger aus dem kommerziellen Rauschen noch Relevantes herauszufiltern)
Wirklich bemerkenswert ist IMO, dass ein Suchmaschinenbetreiber diesen use case mittlerweile als quasi nicht-existent abtut. Angebot und Nachfrage...? :-/
Die Frage ist, wie man zählt und was dann raus fällt.
Und die Mehrheit nutzt Internet nicht, um sich die Hausaufgaben zu machen, wozu die bei 1..3 vielleicht nicht vertretenen "Sach-Informationen" wie "Wer ist Focker Wulff und wieso soll er Präsident werden" vermutlich zu zählen wären.
Aus den Erfahrungen mit dem Betrieb von Suchmaschinen (wenn auch kleineren), wundert mich das M$-Ergebnis nicht.
google seine Seitenprojekte laufen meist lange nicht so gut, wie suchmaschine+werbung. Es gibt auch dort sub-Suchmaschinen wie google.com/microsoft/ oder so ähnlich. Auch für Linux.
Für Spiele würde sich sowas auch anbieten. Für Gossip, für Filme, für Video/Computer-Spiele usw. und würde die entsprechenden meta-sites überflüssiger machen bzw. man würde nicht mehr deren (meist ziemlich armseligen) suchfunktionen nutzen, sondern über google direkt dort rein-linken.
was nicht wirklich schlimm wäre und den usern einen spürbaren benefit bringen würde.
d.h. die vorhandenen strukturen um online-spiele-Quellen zu ergänzen "google.de/spiele-fuer-jetzt" mit besserem Namen aber nicht onlinespiele oder spiele weil das missverständlich ist bzw. auch etwas anderes meint, wäre ja wohl kein Problem und würde Bing bashen.
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