So wie das hier beschrieben wird, würde das bedeuten, dass man selbst seine eigenen Daten verliert, wenn eine der beiden Seiten die Daten verliert oder sie beschädigt werden. Da die Daten aber auf 2 Systeme verteilt werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt, auch doppelt so hoch. Wenn ich die Dateien in 1 Mio. Teile zerlege und diese dann auf 1 Mio. Server verteile, dann genügt es, wenn 1/1 000 000 Teil verloren geht und alles ist futsch. Und dieser Fall würde wahrscheinlich innerhalb von 30 Sek. eintreten.
Nö, danke. Ich finde die Idee weder besonders gut, noch originell oder sicher.
Naja, ein gewisses Potential hat dieser Ansatz schon:
Wenn man verschiedenen Cloud-Anblietern jeweils nur Schnipsel seiner Daten hinterlegt, und diese dann noch mit einer Fehlersicherung versieht, kann man ggfs. den Ausfall eines Cloud-Anbieters ohne Datenverlust überstehen.
Ein ähnliches Prinzip wie bei einem RAID5 Array.
Würde ich aber eher als "Versicherung" gegen den Ausfall eines Cloud-Anbieters sehen, als als Ersatz einer sicheren Verschlüsselung...
Du könntest doch ein Backup machen!
Mal im Ernst. Dieses tolle Idee zerstört alle Vorteile einer Cloud, um die Nachteile derselben auszumerzen.
M.P. schrieb:
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> Ein ähnliches Prinzip wie bei einem RAID5 Array.
Das ist mal eine Idee für ein verregnets Wochenende, ein RAID5 basierend auf verschiedenen Cloud Diensten (Dropbox etc.). Sicher ist sicher :-)
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Only wimps use tape backup: real men just upload their important stuff on ftp, and let the rest of the world mirror it
Linus Torvalds 1996
Es geht hier ja nicht darum, dass meine Daten sicher vor Zerstörung sind, sondern sicher vor unerlaubtem Zugriff.
Es gibt sehr viele Szenarien, in denen es mir (oder anderen) viel lieber ist, dass bestimmte Daten zerstört werden, als dass sie in die falschen Hände gelangen.
hairetic schrieb:
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> Es geht hier ja nicht darum, dass meine Daten sicher vor Zerstörung sind,
> sondern sicher vor unerlaubtem Zugriff.
> Es gibt sehr viele Szenarien, in denen es mir (oder anderen) viel lieber
> ist, dass bestimmte Daten zerstört werden, als dass sie in die falschen
> Hände gelangen.
Absolut, was ist dann aber den Vorteil, diese in die "cloud" zu laden und nicht einfach lokal zu behalten?
Naja, man kann weder mit dem geklauten Notebook etwas anfangen, da er nur die "halben" Daten enthält, als auch mit dem gekaperten Cloud-Account, da er auch nicht alles enthält.
Aber - je nachdem, wie die Aufteilung der Daten erfolgt, wäre ein Dieb auch mit den halben Daten zufrieden - wenn er z. B. jeden 2. Satz aus dem geheimen Strategiepapier lesen kann, ist das besser als gar nix ;-)
Mobile device? Kann man klauen. Wenn man dann das Zugangspasswort zum CloudAnteil nicht auf dem Gerät gespeichert hat (D'oh!), kann der Dieb mit den potentiell sensiblen Daten nix anfangen.
Die Daten sollten am Besten nicht halbiert sondern mit OneTimePad verschlüsselt sein.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.11 15:28 durch hairetic.
>Es geht hier ja nicht darum, dass meine Daten sicher vor Zerstörung sind, sondern sicher vor unerlaubtem Zugriff.
Sofern die Daten nicht redundant sind, mag das ja zutreffen, nur wann ist das schon der Fall?
>Es gibt sehr viele Szenarien, in denen es mir (oder anderen) viel lieber ist, dass bestimmte Daten zerstört werden, als dass sie in die falschen Hände gelangen.
Ja, und weißt du, was noch besser ist? Wenn sie sicher vor Zerstörung UND Diebstahl/Fund sind. -> True Crypt (nach Belieben auch ein anderes Tool). Die Daten kannst du beliebig wo speichern, beliebig vervielfältigt, und wenn du ein vernünftiges Passwort genommen hast, kommt keiner ran außer du. Und du musst nicht ständig online sein.
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