Die Depression muss als Schutzfunktion des Körpers verstanden werden, bei der dem Patienten äußere Reize wie Stress der Arbeit oder mit dem Umfeld "auf die Nerven" gehen. Die logische Folge, er zieht sich zurück und verschlimmert damit das Problem. In der Isolation zur Außenwelt kann er dann eine Art "neue Brücke" zur Umwelt erschließen ... das Internet ist eine solche Brücke. Das Internet kann von einer gewissen Einsamkeit (Isolation) ablenken.
Wie schon im Artikel geschrieben, man kann von allem zu viel bekommen und depressiv werden, oder man ist depressiv und möchte die Symptome überspielen und nutzt gewisse Gegebenheiten wie das Internet.
Robert61584 schrieb:
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> Die Depression muss als Schutzfunktion des Körpers verstanden werden, bei
> der dem Patienten äußere Reize wie Stress der Arbeit oder mit dem Umfeld
> "auf die Nerven" gehen.
Ich habe den Eindruck, dass Depression zur Modekrankheit geworden ist und als Erklärung für alles mögliche herhalten muss. Das nimmt oft schon seltsame Züge an, wie z.B. bei diesem Torwart. So etwas wird es halt immer geben, selbst wenn man alle unter Medikamente setzt. Dass die Pharamakonzerne gerne mit Steuern bezahltes Prozium ins Leitungswasser mischen würden, ist eh klar...
Was mich wirklich skeptisch macht ist, dass bei vielen psychologischen Methoden, Tests, usw. oft ein ® dahinter steht. Natürlich verdienen Leute an solchen "Massenkrankheiten" viel Geld.
Ich bekomme am Rande mit, was eine Physchotherapiepraxis hier in der Straße für seltsames Zeug anbietet. Mit wissenschaftlichen Methoden scheint das nur noch am Rande etwas zu tun zu haben, klingt alles mehr nach einer neuen Religion, aber mit ® hintendran.
Robert61584 schrieb:
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> Die Depression muss als Schutzfunktion des Körpers verstanden werden
Das ist vollkommener Schwachsinn. Depression ist eine Krankheit, genauer: Eine Psychische Störung, die für den Großteil der Suizide verantwortlich ist. "Schutzfunktion" ist daran überhaupt nichts. Ich empfehle den Wikipedia-Arzikel zur Depression oder ähnliche Literatur zu lesen.
Prozium schrieb:
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> Ich habe den Eindruck, dass Depression zur Modekrankheit geworden ist
Dieser Eindruck ist nicht gerechtfertigt. Depression kommt nur (wie auch andere psychische Störungen) langsam aus seiner Tabuisierung der Gesellschaft heraus. Dadurch verbessert sich die Diagnose und deshalb auch der Behandlungserfolg. Die Zahl der Suizide hat sich seit 1980 halbiert. Nein, Depression ist keine Modekrankheit, im Gegenteil, in der Vergangenheit gab es auch Depression. Und zwar in größerem Ausmaß als heute, wie die Suizidstatistiken zeigen. Wie oft etwas diagnostiziert wird sagt wenig über die tatsächliche Verbreitung aus.
> Das nimmt oft schon
> seltsame Züge an, wie z.B. bei diesem Torwart.
Das soll jetzt wohl ein Scherz sein? Enke litt unter einer schweren Depression, er hat sich sogar umgebracht, weil er sie nicht mehr ertrug. Und du ziehst sie trotzdem in Zweifel? Ich fasse es nicht. Ich wünsche dir, dass du niemals in die Lage kommst, dass du anfühlen musst wie eine Depression ist. Es ist schrecklicher als alles was du dir vorstellen kannst, wenn du nicht selbst einmal an einer Psychischen Störung mit hohem Leidendruck gelitten hast. Stell dir vor vor deine Frau stirbt und dein Kind, und du bist vermutlich nicht annähernd am Gefühl einer Depression dran. Die Depression schaltet den Üverlebenstrieb nicht aus, nein, ein depressiver Mensch hat genauso Angst vor dem Tod wie jeder andere. Aber wenn das Leben zur Hölle auf Erden wird, ist man irgendwann bereit alles zu tun damit das endlich ein Ende nimmt.
> So etwas wird es halt immer
> geben, selbst wenn man alle unter Medikamente setzt.
Ach, Krebs, sowas wird es halt immer geben, egal wie viele Medikemante man einsetzt. Wird dir klar wie menschenverachtend dein Argument ist?
> Dass die
> Pharamakonzerne gerne mit Steuern bezahltes Prozium ins Leitungswasser
> mischen würden, ist eh klar...
Ohne die Pharmazie wärst du möglicherweise längst tot.
> Was mich wirklich skeptisch macht ist, dass bei vielen psychologischen
> Methoden, Tests, usw. oft ein ® dahinter steht. Natürlich verdienen Leute
> an solchen "Massenkrankheiten" viel Geld.
Ja, natürlich, so ist das nun mal. Wir leben in keiner kapitalistischen Welt. Wenn es nach dir ginge sollten die zigtausenden Menschen ide in der Pharmaindustrie arbeiten kostenlos arbeiten, oder wie?
> Ich bekomme am Rande mit, was eine Physchotherapiepraxis hier in der Straße
> für seltsames Zeug anbietet. Mit wissenschaftlichen Methoden scheint das
> nur noch am Rande etwas zu tun zu haben, klingt alles mehr nach einer neuen
> Religion, aber mit ® hintendran.
Ja, scheint, du kriegst mit, seltsames Zeug, am Rande, und überhaupt. Sag doch um was es geht statt uns hier mit einem diffusen Bild zu verwirren.
> Ja, natürlich, so ist das nun mal. Wir leben in keiner kapitalistischen Welt. Wenn es > nach dir ginge sollten die zigtausenden Menschen ide in der Pharmaindustrie arbeiten kostenlos arbeiten, oder wie?
Ich denke das hat er nicht gemeint. Fakt ist aber, das mit Krankheiten viel Geld gemacht werden kann, und noch mehr Geld kannst du machen, in dem du nicht die Krankheit bekämpfst, sondern einfach die Symptome.
ultrapaine schrieb:
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> > Ja, natürlich, so ist das nun mal. Wir leben in keiner kapitalistischen
> Welt. Wenn es > nach dir ginge sollten die zigtausenden Menschen ide in der
> Pharmaindustrie arbeiten kostenlos arbeiten, oder wie?
>
> Ich denke das hat er nicht gemeint. Fakt ist aber, das mit Krankheiten viel
> Geld gemacht werden kann, und noch mehr Geld kannst du machen, in dem du
> nicht die Krankheit bekämpfst, sondern einfach die Symptome.
Eben, wo viel Geld gemacht wird, gibt es auch schwarze Schafe, die nur das Geld sehen. Davon ist leider auch die Pharmaindustrie nicht befreit. Ich will jedenfalls nicht wissen wir hier die Realität wirklich aussieht.
ultrapaine schrieb:
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> Ich denke das hat er nicht gemeint. Fakt ist aber, das mit Krankheiten viel
> Geld gemacht werden kann,
Ja. Und?
> und noch mehr Geld kannst du machen, in dem du
> nicht die Krankheit bekämpfst, sondern einfach die Symptome.
So einfach ist die Sache nicht. Die Pharmaunternehmen stehen in ständiger Konkurrenz, nur mit möglichst guten Mitteln lässt sich viel Geld verdienen.
Bei allem Respekt, aber der Artikel ist Bullshit hoch 23. Wenn man depressiv ist -- richtig depressiv -- dann macht man gar nichts mehr. Weil einem alles zu viel ist.
Warum soll man sich die Mühe machen, ins Internet zu gehen. Man wird nichts schreiben, man kann sich nichts merken. Man ist an nichts interessiert. Es ist einem einfach zu viel. Man öffnet ja noch nicht mal seine E-Mails!
Was einem meist depressiv macht, ist Überarbeitung, Überforderung, und unser "ach so soziales Umfeld", das rein leistungsorientiert ist, ohne sich auch nur einen Deut um die Menschen zu sorgen, die darin leben sollen.
Das "Internet" ist vielleicht die letzte Möglichkeit noch Interesse zu wecken, der allerletzte Kontakt zur Aussenwelt. Hier vertauscht man Ursache und Wirkung.
@Blair,
schöner Post - Full Ack!
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