Finde ich gut da ist ja die Zustellung wie bei einem Einschreiben belegt. Spart Geld und vereinfacht das Leben.
Post mach das.
So eine Kündigung wäre nur gültig mit einer Unterschrift. Deswegen kündige ich meistens per Fax. Oder die Post führt ein eigenes Authetifizierungsverfahren ein, das eine Unterschrift bei ihrer "elektronisch/physischen Post" überflüssig macht. Das wird aber bestimmt nicht reibungslos von statten gehen bevor nicht ein duzend Juristen sich an dem Thema eine goldene Nase verdient haben.
Da wäre es einfacher die Post würde die Möglichkeit bieten ein beliebiges PDF als Brief zuzustellen. Wohlmöglich auch noch in Farbe? Damit könnte ich mich vielleicht sogar anfreunden. Meine Eltern beschweren sich schon, dass sie Fotos immer nur im Computer haben und nichts zum anfassen...
phill54 schrieb:
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> So eine Kündigung wäre nur gültig mit einer
> Unterschrift. Deswegen kündige ich meistens per
> Fax. Oder die Post führt ein eigenes
> Authetifizierungsverfahren ein, das eine
> Unterschrift bei ihrer "elektronisch/physischen
> Post" überflüssig macht. Das wird aber bestimmt
> nicht reibungslos von statten gehen bevor nicht
> ein duzend Juristen sich an dem Thema eine goldene
> Nase verdient haben.
Ist doch geplant mit dem neuen elektronischen-Speicherchipkarten-Biometrie-blablablabla-Personalausweis. Oder habe ich das geträumt?
__________
Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
- Francoise Sagan
Es soll doch ab Nov. 2010 diesen elektronischen Personalausweis geben, mit dem man sich auch überall im Netz authentifizieren können soll. Das wäre doch genau das Richtige in dem Zusammenhang.
Demnächst wickelt dann die Post alle wirklich wichtigen e'mail ab und Spam hat keine Chance mehr.
Post mach das.
Ich brauch nicht mal per Fax zu kündigen. Ich lass mir meine Arbeitsträge von vornherein befristen.
leliver schrieb:
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> Ich brauch nicht mal per Fax zu kündigen. Ich lass
> mir meine Arbeitsträge von vornherein befristen.
Gemeint waren wohl Vertragskündigungen bei Internet-, Handy- oder Telefonprovidern und sonstigen Dienstleistern...
phill54 schrieb:
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> So eine Kündigung wäre nur gültig mit einer
> Unterschrift.
Sie irren. Kündigungen können auch mündlich oder konkludent erfolgen. Nur in wenigen Ausnahmen gibt es Formzwänge (z. B. Kündigung des Arbeitsverhältnisses).
Alles andere ist ein Problem des Zugangsnachweises.
Du irrst Arbeitsverhältnisse können in Deutschland nur in Schriftform rechtswirksam gekündigt werden.
Und ja es geht hier um Handy oder Aboverträge und deren Kündigung.
Können Sie lesen oder orakeln Sie nur herum?
Ich zitiere mich: "Nur in wenigen Ausnahmen gibt es Formzwänge (z. B. Kündigung des Arbeitsverhältnisses)."
Wenn Sie nicht wissen, was ein Formzwang ist, dann mögen sich das bitte selbst nachfassen.
<°)))o><
denk-mal123 schrieb:
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> leliver schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Ich brauch nicht mal per Fax zu kündigen. Ich
> > lass mir meine Arbeitsträge von vornherein
> > befristen.
>
> Gemeint waren wohl Vertragskündigungen bei
> Internet-, Handy- oder Telefonprovidern und
> sonstigen Dienstleistern...
Korrekt.
Sepps Rache schrieb:
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> Sie irren. Kündigungen können auch mündlich oder
> konkludent erfolgen. Nur in wenigen Ausnahmen gibt
> es Formzwänge (z. B. Kündigung des
> Arbeitsverhältnisses).
>
> Alles andere ist ein Problem des
> Zugangsnachweises.
Ich hatte Ende Juni meinen Mobilfunkvertrag schriftlich per (online-)Fax gekündigt. Das Fax enthielt formal alle Informationen über meine Person und meinen bestehenden Mobilfunkvertrag - aber KEINE Unterschrift. 2 Wochen später erhielt ich von o2 einen Brief in dem stand, dass sie die Kündigung nicht akzeptieren, weil ich es nicht unterschrieben hatte. Da war dann der Stichtag für die automatische Vertragsverlängerung schon überschritten...
Könnte ich demnach ernsthaft erfolgreich gegen ein solches Verhalten wehren?
> Könnte ich demnach ernsthaft erfolgreich gegen ein
> solches Verhalten wehren?
Jo, kannst du. Betrachte den Vertrag als gekündigt, storniere alle Abbuchungen, entziehe die Einzugsermächtigung, setze ein Schreiben auf (Papier! Unterschrieben!) in welchem du kündigst und schicke es ihnen, vermerke darin dass du den Vertrag bereits mit dem Versand als aufgelöst betrachtet hattest und warte ab. Es werden noch einige Mahnungen kommen und danach hörst du nie wieder etwas :-)
IhrName9999 schrieb:
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> Vertrag bereits mit dem Versand
mit dem Versand und Erhalt der E-Mail.
Ein direkter Bezug in deren Schreiben auf deine E-Mail gilt auch als Beweis vor Gericht - bewahre ihn sicherheitshalber auf.
phill54 schrieb:
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> So eine Kündigung wäre nur gültig mit einer
> Unterschrift. Deswegen kündige ich meistens per
> Fax.
Nur ganz bestimmte Arten von Kündigungen benötigen unbedingt eine Unterschrift, damit sie wirksam sind. Und wo das doch der Fall ist (typischerweise weil die Schriftform vorgeschrieben ist), reicht auch kein Fax.
phill54 schrieb:
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> So eine Kündigung wäre nur gültig mit einer
> Unterschrift. Deswegen kündige ich meistens per
> Fax.
Unterschrift einscannen und dann per copy and paste unter den text kopieren,dann isses genauso wie fax.
Dieser unsinn so zu tun als wäre fax besser oder seriöser als e-mail ist albern.
...enapostrophen emfinde ich als eine vermeidbare Ekelhaftigkeit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis
phill54 schrieb:
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> Ich hatte [...] meinen Mobilfunkvertrag
> schriftlich per (online-)Fax gekündigt.
Ein Fax ist nicht "schriftlich".
> Das Fax enthielt formal alle Informationen [...]
> aber KEINE Unterschrift. 2 Wochen später erhielt
> ich von o2 einen Brief in dem stand, dass sie die
> Kündigung nicht akzeptieren, weil ich es nicht
> unterschrieben hatte.
Hattest du denn mit o2 für Kündigungen eine bestimmte Form vereinbart? Oft legen AGB Schriftform fest, aber in der Regel reicht dann trotzdem die "telekommunikative Übermittlung" (§ 127 II BGB).
phill54 schrieb:
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> So eine Kündigung wäre nur gültig mit einer
> Unterschrift. Deswegen kündige ich meistens per
> Fax. Oder die Post führt ein eigenes
> Authetifizierungsverfahren ein, das eine
> Unterschrift bei ihrer "elektronisch/physischen
> Post" überflüssig macht. Das wird aber bestimmt
> nicht reibungslos von statten gehen bevor nicht
> ein duzend Juristen sich an dem Thema eine goldene
> Nase verdient haben.
Es gibt ja die qualifizierte digitale Signatur, die einer handschriftlichen AFAIK gleichgestellt ist. Die Infrastruktur ist nur so teuer und riskant, dass niemand das anbietet. (Ein Missbrauch kostet den Anbieter gerne mal sechsstellige Summen. Pro "falscher" Unterschrift.)
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