Natürlich gleich Löschantrag :-)
http://blog.fefe.de/?ts=b5c9bb6d
Gruß
Uwe
http://www.zeta-uploader.com
Und natürlich gab es sofort Geschrei. In der Urversion war nicht einmal das Geburtsdatum von Wasson bekannt. Das musste man m.W. erst bei Wasson selbst (!) erfragen, weil es einfach nirgendwo großartig Informationen über den Mann gibt.
Einmal davon abgesehen ist seine "Relevanz" auch m.E. arg komisch. Er ist Botaniker/Gärtner, der seinem Job nachgeht. Wie geschätzt 5 Milliarden Menschen auf dieser Erde ihrem Job nachgehen. Daneben hat er als Berater an einem Lexikon mitgewirkt - so wie vermutlich 50 % der Deutschen an irgendwelchen Projekten als Berater mitwirken. Selbst die englische WP wusste über den guten Mann, obschon er Amerikaner ist, nichts zu berichten. Auf dem Level sind Millionen von Menschen plötzlich wichtig genug für einen WP-Artikel. Dürfen wir jetzt plötzlich die biographischen Daten von Millionen Menschen bei WP einstellen, die mal als Berater an einem Buchprojekt mitwirkten? Was ist, wenn ich als Dargestellter das gar nicht will? Datenschutz?! Ist da überhaupt etwas vorgesehen, "Selbstlöschantrag" o.ä.?
In der französischen WP hat man Ernie Wasson auch erst gestern eingefügt - und dort läuft, richtig, weiter eine Löschdiskussion. In der deutschen WP wurde diese ganz schnell abgewürgt.
Und was ist daran so schlimm wenn es meinetwegen über den Hund von Oma Else nen Artikel gibt?
Wer den nicht sucht der findet ihn wahrscheinlich auch nicht.
Ich fände es besser solche Artikel als "unwichtig" (oder eben mit dem bereits oft vergewaltigten Wort "unrelevant") einzustufen und das von der Suchfunktion zu berücksichtigen lassen, anstatt gleich alles zu löschen.
Uwe Keim schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Natürlich gleich Löschantrag :-)
Der Löschantrag scheint wohl erstmal vom Tisch zu sein. Interessanter finde ich, wieviel doch in der kurzen Zeit an dem Artikel gearbeitet wurde. Ich bezweifle, dass dies an der Person an sich liegt, sondern vielleicht eher, weil es sich um den Millionsten Artikel handelt, oder?
Das kann ich dir sagen:
Erstens gerät man hier in einen Bereich, in dem es bei Personenartikeln definitiv zu Persönlichkeitsrechtverletzungen kommt. Wenn du einen Artikel über deinen Nachbarn schreibst, mit Biographie, Geburtsdatum usw., der das aber gar nicht will, was dann? Ebenso der Hund von Oma Else, wenn Oma Else das gar nicht möchte.
Für alle diese kleinen Nischenartikel gilt, dass der Kreis derer, die da irgendwas dazu wissen, schlicht extrem klein ist. Und: Es gibt auch häufig keine gesicherte Literatur. Das heißt: das Nachprüfen ist kaum bis gar nicht möglich und die Wahrscheinlichkeit extrem groß, dass völlig veraltete und falsche Informationen drinstehen. Das Problem besteht heute schon bei Artikeln über eindeutig wichtige Dinge, wie z.B. Städten mit knapp 100.000 Einwohnern. Bei "kleineren" Themen ist es aber schon prinzipbedingt logischerweise extremer.
Wenn man davon ausgeht, dass das alles nichts macht, dann ist man logischerweise dafür, alles aufzunehmen. ;)
Natürlich liegt es daran, dass es der 1.000.000-ste Artikel ist. Und auch daran, dass ein Löschantrag gestellt wurde. Ansonsten hätte die Urversion die nächsten Jahre so ihr Dasein gefristet, wenn sie nicht schlicht nach einem Tag gelöscht worden wäre. Die Kapazitäten der WP sind halt nicht unbeschränkt.
Fritz Schulze schrieb:
> Wenn man davon ausgeht, dass das alles nichts macht, dann ist man
> logischerweise dafür, alles aufzunehmen. ;)
Man sollte sich eher an richtigen Enzyklopädien orientieren. Oma Else würde da nicht vorkommen. Auch das Vorstandsmitglied eines kleinen Unternehmens wäre nicht interessant.
Warum auch? Wikipedia soll eine Enzyklopädie sein, kein öffentliches Datenleck.
Welcher Profidesigner hat eigentlich die Jubiläumsseite verbrochen? Ein Hundepfleger mit Adminrechten? Oder wollen die mit den Downloadkapazitäten die Spenden schneller verflüssigen?
Die Kapazitäten der Wikipedia sind nur deshalb stark begrenzt, da irgendwelche gestörten Löscher und Wissensfaschisten 99,8% der ehemals motivierten Mitarbeiter längst vergrault haben. Macht bloß so weiter, ihr werdet noch viel Spaß in eurem Kindergarten haben. Hoffentlich wird der ganze Piss bald geforkt.
Gibt doch schon etliche Forks der WP. Wenn es dir nicht passt, kannst du ja selbst einen aufmachen.
Oh, Fefe hat darüber berichtet! Gut zu wissen, dass Fefe darüber berichtet hat! Fefe! Yeah!
Muss man den Typen kennen? Und was macht sein Blog so besonders, wenn man von der exquisiten Gestaltung absieht?
Fefe ist ein ganz ein Guter. Der hat um seinen Blog zu betreiben sogar seine eigene Programmiersprache geschrieben, damit keiner über ihn sagen kann, er sei ein Lamer. Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fefes_Blog
KAMiKAZOW schrieb:
> Muss man den Typen kennen?
Es gibt ihn jedenfalls schon lange:
http://pwr.com/1FG
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 159 | letzter Beitrag 21:59 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 19:45 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.