Der Name erscheint mir eher unvorteilhaft.
Und wieso??? Der Name macht sogar sehr viel Sinn. Bei mir lebt 99% meiner Verwandtschaft in der Diaspora, d.h. quer über den ganzen Erdball verstreut. Da scheint der Name für diesen Dienst durchaus naheliegend und macht deutlich mehr Sinn als "Facebook". Das Wort 'Diaspora' ist ausserdem als Fremdwort in vielen Sprachen auf diesem Planeten verbreitet und würde daher auch von nicht-Englisch sprechenden Personen eher verstanden werden als "Facebook".
ja, warum wohl?
Auf was bezog sich das jetzt? Btw, weils grad so passt und Sonntag ist:

* The president is a duck? *
Na,
wenn man das Wort "Diaspora" schon vorher einmal gehört hat, weiß wohl, dass es geschichtlich eher negativ geprägt ist. Ich weiß auch nicht, ob das so geschickt gewählt wurde.
> wenn man das Wort "Diaspora" schon vorher einmal gehört hat, weiß wohl,
> dass es geschichtlich eher negativ geprägt ist.
Und wie das?????? "Diaspora" == Die Verstreuung. Chinesische Diaspora = alle Chinesen die nicht mehr in China leben. Griechische Diaspora = alle Griechen die nicht mehr in Griechenland oder Zypern leben, usw.
_GENAU SO_ wird "Diaspora" verstanden, keine Ahnung wie Du auf "geschichtlich negativ" kommst!?
DJM. schrieb:
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> > wenn man das Wort "Diaspora" schon vorher einmal gehört hat, weiß wohl,
> > dass es geschichtlich eher negativ geprägt ist.
>
> Und wie das?????? "Diaspora" == Die Verstreuung. Chinesische Diaspora =
> alle Chinesen die nicht mehr in China leben. Griechische Diaspora = alle
> Griechen die nicht mehr in Griechenland oder Zypern leben, usw.
>
> _GENAU SO_ wird "Diaspora" verstanden, keine Ahnung wie Du auf
> "geschichtlich negativ" kommst!?
Ich persönlich kenne den Begriff als Name für eine kirchliche Spendenorganisation, daher ist er (für mich) eindeutig nicht mehr neutral belegt.
Warum hier so viel Enthusiasmus ob eines neuen Projektes herrscht, ist für mich unverständlich. Wenn das Ding erfolgreich ist, wird früher oder später ein Investor einsteigen und wir sind wieder da, wo wir jetzt auch sind. Und wer für so das Studienprojekt irgendwelcher Typen Geld spendet, der sollte mal seine Prioritäten überprüfen.
> Warum hier so viel Enthusiasmus ob eines neuen Projektes
> herrscht, ist für mich unverständlich.
Ja, für mich auch.
Aber das muß wohl die Hoffnung sein, daß irgendwer eine Lösung für das Problem findet, das offenbar viele bewegt...
> Und wer für so das Studienprojekt irgendwelcher Typen Geld
> spendet, der sollte mal seine Prioritäten überprüfen.
Nein, das sehe ich völlig anders.
Wenn man etwas bewegen möchte, dann sollte man auch ewas tun und nicht nur lamentieren. Unterstützung für ein Projekt ist da ein kleiner Beitrag, wenn man (fachlich/technisch) sonst nichts selbst beitragen kann oder will.
Ich bin in letzter Zeit dazu übergegangen, die "günstigen" Shareware-Anwendungen zu kaufen, wenn ich sie oft nutze. Auch dann, wenn ich mit der "eingeschränkten" Version gut leben kann und/oder einen Crack habe/hatte. Ich verdiene zum Glück genug, daß mich die 10-25 Euro nicht stören (hey, viele Leute geben an einem Abend wesentlich mehr beim Ausgehen aus, aber sind zu geizig, mal ein paar Euro für Software auszugeben, weil ... ja, warum eigentlich? Weil man sie auch "stehlen" kann?... gut, hier wird's off-topic...) und hoffe, damit einen Beitrag zu leisten, daß die Projekte überleben.
Ein Programm einer gewissen Größe wird eben aufwendig und auch WENN man es eigentlich tut, weil es Spaß macht, kann oder will man eben doch nur eine bestimmte Menge Zeit "ehrenamtlich" investieren.
Andersrum habe ich nämlich auch eine Reihe praktischer Anwendungen entwickelt, aber bisher keine davon veröffentlicht, weil mir der Aufwand dafür zu hoch ist (denn irgendwie muß man sie ja dann auch auf den merkwürdigsten Systemkonfigurationen "supporten"). Andererseits mache ich nebenbei ab und zu kleinere Softwarejobs, mit denen ich mal 200-1000 Euro verdiene - "nur des Geldes wegen"... (tja... so viel, daß mir das egal wäre, verdiene ich nämlich leider auch wieder nicht) Natürlich würde ich wesentlich lieber an "meinen" Programmen arbeiten, aber das Leben ist eben hart *gg*
Um zum Thema zurückzukommen: Ich habe mich mit "Diaspora" nicht weiter befaßt, aber lt. Artikel geht es doch darum, daß die Studenten "ein paar Dollar" sammeln wollten, damit sie in den Semesterferien daran arbeiten können - und 10.000 USD für 4 Leute für 2-3 Monate ist ja nun kein Luxus, sondern in etwa das, was sie mit dem dümmsten Ferienjob auch verdient hätten (5-6 Dollar pro Stunde?). Ich find' das gut und wenn mich das ganze Thema auch nur entfernt interessieren würde (*g*), würde ich wahrscheinlich auch mal 5 Dollar spenden, obwohl ich dem ganzen keine große Zukunft gebe - die Social Networks sind ja nicht in erster Linie technisch anspruchsvoll, sondern man muß die kritische Masse an Nutzern erreichen...
Ich finde, das ist ein positiver Aspekt des Internets, der bisher zu wenig genutzt wird: Wenn etwas für (zehn)tausende von Menschen interessant und nützlich ist, dann kann man auch jemanden dafür "belohnen" (oder zumindest "entschädigen"), daß er es tut...
> Ich finde, das ist ein positiver Aspekt des Internets, der bisher zu wenig
> genutzt wird: Wenn etwas für (zehn)tausende von Menschen interessant und
> nützlich ist, dann kann man auch jemanden dafür "belohnen" (oder zumindest
> "entschädigen"), daß er es tut...
Sehe ich genauso. Aber offenbar ist es für viele undenkbar, Software zu kaufen, spenden ist dann aber OK. Und das finde ich ein bisschen merkwürdig.
Spenden = flexibles Bezahlen :-)
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