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Bequemlichkeit vs Selbstverantwortung

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  1. Bequemlichkeit vs Selbstverantwortung

    Autor zuzutu 17.06.12 - 14:51

    wer sich um nichts kümmern will, darf sich nicht über fehlenden datenschutz beklagen. daran wird man nie etwas ändern können.

    wenn sich leute beschweren, dass man auf diaspora nicht so leicht kontakte finden kann, dann haben sie was am konzept nicht verstanden. denn automatische vorschläge wie z.b. bei facebook implizieren ja, dass mit den userdaten nicht vertraulich umgegangen wird.

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  2. Re: Bequemlichkeit vs Selbstverantwortung

    Autor syntax error 18.06.12 - 10:21

    zuzutu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn sich leute beschweren, dass man auf diaspora nicht so leicht kontakte
    > finden kann, dann haben sie was am konzept nicht verstanden.

    Oder die von Diaspora haben nicht verstanden, was ein "soziales Netzwerk" ist, wenn sie alles abschotten. ;)

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  3. Re: Bequemlichkeit vs Selbstverantwortung

    Autor matok 18.06.12 - 16:10

    Richtig, der große Vor- und Nachteil, je nachdem wie man es sieht, ist die Zentralisierung bei Facebook. Zentrales Adressbuch (leichtes Finden), mittlerweile Quasi-Standard bei sozialen Netzwerken etc. (Findewahrscheinlichkeit hoch), aber auch sämtliche Informationen in einer Hand (große Datenbasis mit vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten).

    Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, welche Prioritäten er setzt. Da hast du absolut Recht. Größtmögliche Bequemlichkeit und bestmögliche Sicherheit schließt sich nicht nur bei sozialen Netzwerken aus, da Sicherheit immer Aufwand bedeutet.

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder die von Diaspora haben nicht verstanden, was ein "soziales Netzwerk"
    > ist, wenn sie alles abschotten. ;)

    Alles abschotten? Kann ich nicht sozial über Diaspora mit meinem dortigen Bekanntenkreis interagieren? Die Möglichkeiten sind gegeben. Aber vielleicht hast du ja auch nur eine ganz eigene Definition eines sozialen Netzwerkes.

    Am Ende denke ich aber auch, dass Diaspora ein Nischenprodukt bleiben wird. Finde ich persönlich aber nicht schlimm. Es ist trotzdem ein neuer Kommunikationskanal für Menschen, für die Facebook aus welchen Gründen auch immer nicht in Frage kommt. Es macht die Technologielandschaft also ein Stück bunter. Und nicht vergessen, auch das große Facebook nur ein Kommunikationskanal von vielen (persönlicher Kontakt, IM, Handy, Email).

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  4. Re: Bequemlichkeit vs Selbstverantwortung

    Autor syntax error 19.06.12 - 16:57

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles abschotten? Kann ich nicht sozial über Diaspora mit meinem dortigen
    > Bekanntenkreis interagieren? Die Möglichkeiten sind gegeben. Aber
    > vielleicht hast du ja auch nur eine ganz eigene Definition eines sozialen
    > Netzwerkes.

    Ich meinte eher die Möglichkeit jemanden finden zu können.

    Was soll überhaupt so schlimm daran sein, gefunden werden zu können? Bei FB kann mich jeder finden, aber trotzdem nix aus meinem Profil lesen.

    Früher wars selbstverständlich mit Namen, Adresse und Nummer für jeden öffentlich im Telefonbuch zu stehen, aber wenn man ein Internetprofil finden kann gehen sofort die Alarmglocken los? O_o

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