Bei Diaspora steckt kein allmächtiges profitorientiertes Milliardenunternehmen dahinter, was versucht möglichst viele Informationen mit dubiosen und geheimen Vorgehensweisen aufzusaugen, sich alle möglichen Rechte einräumen lässt, und Daten nach belieben an Dritte, Werbepartner, Polizei, Geheimdienste etc. weiterverscherbelt.
Da Fb ein kommerzielles Unternehmen ist hätte es ein Interesse daran, alles über seine Benutzer zu sammeln, um präzise (Schatten-)Profile erstellen zu können, die weit über das hinausgehen, was man so selber alles dort hineinschreibt. Bei einem offenen Netzwerk wie Diaspora gibt es keine solche Hinteranbindung, sondern nur das, was man wirklich "öffentlich" einstellt. Das ist m.E. ein gewaltiger Unterschied.
Und dass man in Diaspora keine Kontakte findet stimmt nicht. Man kennt sie nur nicht persönlich :)
Die Atmosphäre ist dort einfach ganz anders, man unterhält sich eher in Gruppen mit Menschen mit gleichen Interessen, anstatt das immer die gleichen Leute alles lesen (oder auch nicht). Ich finde man sollte das Konzept nicht zu sehr mit FB vergleichen, schließlich gibt es beispielsweise viele Twitter-ähnliche Elemente. Wer sich das noch nicht angeguckt hat, sollte es auf jeden Fall mal tun. Natürlich ist das Ganze noch nicht ausgereift, doch eine Chance sollte man dem Netzwerk mal geben :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.12 21:12 durch blubberlutsch.
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