Politik scheint wohl doch nicht so einfach zu sein :)
Vielleicht sind ja die Politiker nur deswegen so "schlecht" weil die Gesellschaft auch nicht besser ist?
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wieso es treten 2 zurück die wohl schon überfällig waren... also scheint es bei den Piraten nicht so schlecht zu laufen, allerdings fragt man sich schon wieso die Basisdemokratie solche Leute wählt, auch gerade wie Schlömer, aber ein Trost gibts bei den Piraten werden die Leute wohl schneller aus getauscht... außer die marina die ist mal ausnahmsweise selbst zurück getreten aus privaten Gründen... nicht weil sie schon negative Schlagzeilen gemacht hatte... oder weil sie Demokratie nicht aus hält...
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> allerdings fragt man sich schon wieso die Basisdemokratie solche Leute wählt, auch gerade wie Schlömer
mag wohl daran liegen, dass die Partei noch sehr jung und unerfahren ist.
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Man kann auch nur wählen, wer sich wählen lässt.
Und leider lassen sich meistens genau die Leute freiwillig zur Wahl aufstellen, die es eben eigentlich nicht sein sollten.
Die, die man im Amt bräuchte, müsste man erst lang und breit dazu überreden, sich überhaupt aufstellen zu lassen.
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Sharra schrieb:
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> Die, die man im Amt bräuchte, müsste man erst lang und breit dazu
> überreden, sich überhaupt aufstellen zu lassen.
Das Problem ist simpel und einfach: wer kein "sauberes" Geld hat, kann
keine guten Leute dazu bringen eine gute Struktur aufzubauen. "Schmutziges"
Geld verführt zur Korruption, verführt zu Meinungs/Lager-Mentalität, macht
das System erst schräg. Und so kaputt wie es ist.
Nur wer Geld hat und Geld *verdiente* wird überhaupt Politiker. Der Rest dübelt
nur rum und hat irgendwann keine Lust mehr seine Freizeit zu opfern. Dass was
einige Piraten da mit H4 und Nebenerwerb versuchen ist absoluter Bullshit. Es
wundert es nicht dass bei uns nur alle 10-20 Jahre eine Partei entsteht.
Deutschland hat ein jährliches Budget von 2200 Milliarden Euro. Wenn man davon
Bruchteile nimmt und für jede Stimme bei einer Wahl 100¤ ausschüttet, wären das
bei theoretischen 50 Millionen Wählern 5 Milliarden *Cash* im Jahr. Damit kann man
Leute bezahlen; Parteispenden, Lobbys und "Vortragsreihen" wären komplett
unnötig und könnten abgeschafft werden. Die Piratenpartei hätte mit nur ~100.000
Wählern jetzt schon Millionen Euro Cash. Und damit würden sich die Leute
bezahlen lassen, die wirklich gut sind.
Die Amis arbeiten übrigens auch an solchen Systemen, die wollen aber nur $50/Stimme zahlen. Denen ist das Lobbysystem inzwischen auch zu wider.
Das Problem der "Neuparteien" ist, dass sich entweder "arbeitsferne" Spacken zur
Wahl anbieten oder Leute ihr Privatleben aufgeben dürfen. So funktioniert das
nicht. Leute die Standpunktpapiere schreiben müssen, können da locker mal 3-6
Monate sitzen und die Fakten einsammeln. Dass ist echte Forschung, dass geht
nicht zwischen "Lohn"-Arbeit, Kindergarten und Grillfest.
Die Piratenpartei zeigt: ohne Vollblutpolitiker die Voll bezahlt werden, funktioniert
das nicht. Die Konstruktion der Politiklandschaft ist schuld an der Misere. Sie
bevorzugt reiche, korrupte Parteien die sich durch Netzwerke und Lobbys an der
Macht halten können.
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Trockenobst schrieb:
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> Sharra schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Die, die man im Amt bräuchte, müsste man erst lang und breit dazu
> > überreden, sich überhaupt aufstellen zu lassen.
>
> Das Problem ist simpel und einfach: wer kein "sauberes" Geld hat, kann
> keine guten Leute dazu bringen eine gute Struktur aufzubauen.
> "Schmutziges"
> Geld verführt zur Korruption, verführt zu Meinungs/Lager-Mentalität, macht
>
> das System erst schräg. Und so kaputt wie es ist.
>
> Nur wer Geld hat und Geld *verdiente* wird überhaupt Politiker. Der Rest
> dübelt
> nur rum und hat irgendwann keine Lust mehr seine Freizeit zu opfern. Dass
> was
> einige Piraten da mit H4 und Nebenerwerb versuchen ist absoluter Bullshit.
> Es
> wundert es nicht dass bei uns nur alle 10-20 Jahre eine Partei entsteht.
>
> Deutschland hat ein jährliches Budget von 2200 Milliarden Euro. Wenn man
> davon
> Bruchteile nimmt und für jede Stimme bei einer Wahl 100¤ ausschüttet, wären
> das
> bei theoretischen 50 Millionen Wählern 5 Milliarden *Cash* im Jahr. Damit
> kann man
> Leute bezahlen; Parteispenden, Lobbys und "Vortragsreihen" wären komplett
> unnötig und könnten abgeschafft werden. Die Piratenpartei hätte mit nur
> ~100.000
> Wählern jetzt schon Millionen Euro Cash. Und damit würden sich die Leute
> bezahlen lassen, die wirklich gut sind.
>
> Die Amis arbeiten übrigens auch an solchen Systemen, die wollen aber nur
> $50/Stimme zahlen. Denen ist das Lobbysystem inzwischen auch zu wider.
>
> Das Problem der "Neuparteien" ist, dass sich entweder "arbeitsferne"
> Spacken zur
> Wahl anbieten oder Leute ihr Privatleben aufgeben dürfen. So funktioniert
> das
> nicht. Leute die Standpunktpapiere schreiben müssen, können da locker mal
> 3-6
> Monate sitzen und die Fakten einsammeln. Dass ist echte Forschung, dass
> geht
> nicht zwischen "Lohn"-Arbeit, Kindergarten und Grillfest.
>
> Die Piratenpartei zeigt: ohne Vollblutpolitiker die Voll bezahlt werden,
> funktioniert
> das nicht. Die Konstruktion der Politiklandschaft ist schuld an der Misere.
> Sie
> bevorzugt reiche, korrupte Parteien die sich durch Netzwerke und Lobbys an
> der
> Macht halten können.
Haha was für ein Mist du redest von dem du keine Ahnung hast. Wenn du dir schon irgendwelche Zahlen aus den Fingern saugst zum Deutschen Haushaltsbudget, dann bitte welche die zumindest annähernd stimmen, sonst machst du dich nur lächerlich. ;)
Google ist schon schwer zu bedienen.
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blackout23 schrieb:
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> Haha was für ein Mist du redest von dem du keine Ahnung hast. Wenn du dir
> schon irgendwelche Zahlen aus den Fingern saugst zum Deutschen
> Haushaltsbudget, dann bitte welche die zumindest annähernd stimmen, sonst
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/05/PD12_166_811.html
BSP 2300 Milliarden.
> machst du dich nur lächerlich. ;)
LOL. Spiegel und so.
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