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  5. › Doppelrücktritt bei den Piraten…

Schlömer muss zurücktreten

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  1. Schlömer muss zurücktreten

    Autor: spiderbit 26.10.12 - 17:36

    Ob Ponader zurücktreten soll oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber die öffentliche aufforderung von Schlömer er solle gefälligst arbeiten gehen und das mit dem bGE im Programm ist unerträglich... Schlömer muss zurück treten, Ponader zumindest aus diesen gründen nicht.

    Omg dieser Schrader Typ scheint wohl auch ein schwieriger Charakter zu sein:

    „Wenn Matthias einen Antrag unterstützen möchte, der bei der FDP entstand, dann sollte er sich überlegen, ob die Piraten für ihn die richtige Heimat sind. Beim aktuellen Zustand der Liberalen freut man sich sicher über junge motivierte Mitglieder, die dabei helfen, die FDP im Bund wieder über die fünf Prozent zu heben.“
    – Christopher Lauer: MdA, PIRATEN Berlin.

    <- aus Wikipedia kopiert aber das ja auch nur ein Zitat ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 17:42 durch spiderbit.

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  2. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: blubberlutsch 26.10.12 - 17:40

    Find den Schlömer jetzt auch nicht superklasse, aber was ist an seiner Aussage falsch? Wir haben in D halt kein BGE, und darum ist es naheliegend, dass man durch Arbeit sein Geld verdient

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  3. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: spiderbit 26.10.12 - 17:45

    Es hat ihm auch niemand verboten zu Arbeiten, wobei ich seine Tätigkeit im Kriegsministerium auch schwierig finde gerade in so einem Amt... aber seis drum... der Punkt ist doch, wieso will er dem Ponader sagen was er in seinem Privatleben tun soll oder nicht...


    Das ist wie wenn man einem Grünen sagt, er solle gefälligst Auto fahren, schließlich ist das heute ein Autoland, er solle doch bitte nicht seine Parteiziehlen versuchen zu leben in einem Land das primär Autoorientiert ist.

    BTW er arbeitet doch schon, was glaubst was sein Politisches Amt ist Konsum? Das ist knallharte Arbeit viele viele Stunden... nur weil wir einen Arbeitsbegriff aus dem Mittelalter immernoch als alleinig gültig anerkennen, aus völligem Unbegreifen von Wirtschafsableufen... wo wir auch glauben das wir das Verdienen was wir nach irgendwelchen relativ zufälligen Mustern zugeweisen bekommen an Geld. Selbst als Ingenieur hab ich schon ca. für 10,- gearbeitet und es wurden 200 euro verrechnet... ja klar die Firma hat noch kosten, aber so groß ist der GAP trotz allem nicht. Und bei "sozialen" Berufen wirds ja noch verrückter... wieso bekommt eine Krankenschwester betrag X und eine Kindergärtnerin oder irgend sowas was Betrag X / 2 doch nicht weil das ein offener Markt ist wo Nachfrage und Angebot zusammen kommen oder der Job diese Wertschöpfung erzeugt...

    Also ums nochmal kurz zu machen... ER ARBEITET HEUTE SCHON VOLLZEIT... was soll dann die aufforderung er solle zusätzlich nochmal Vollzeit für die Wirtschaft arbeiten...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 17:58 durch spiderbit.

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  4. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: azeu 26.10.12 - 17:52

    > Wir haben in D halt kein BGE, und darum ist es naheliegend, dass man durch Arbeit sein Geld verdient

    Daran würde das BGE nicht viel ändern. Du glaubst Doch nicht ernsthaft, dass man mit einem BGE im Luxus leben kann?

    Natürlich würden die meisten Menschen trotz BGE arbeiten gehen ABER, der Arbeitsmarkt würde anders aussehen. Man müsste sich z.B. nicht mehr alles vom Chef gefallen lassen. Man hätte die Freiheit jederzeit zu kündigen und sich einen neuen (besseren) Arbeitgeber zu suchen. Auf Dauer würde das dazu führen, dass der Arbeitsplatz als Solcher wieder ein Stück sozialer, humaner werden würde. Zumindest würde es der aktuellen Entwicklung entgegenwirken in der man nur noch als Humankapital vom Arbeitgeber gesehen wird.

    Ich finde viele Befürchtungen in Bezug auf das BGE sind einfach Ängste die man sich so zusammenreimt ohne das BGE als Ganzes durchdacht zu haben.

    Gruss an die NS of America

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  5. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: /mecki78 26.10.12 - 19:45

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob Ponader zurücktreten soll oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber
    > die öffentliche aufforderung von Schlömer er solle gefälligst arbeiten
    > gehen und das mit dem bGE im Programm ist unerträglich...

    Das hat Schlömer wirklich gesagt? Wow, der Mann ist auf einmal steil nach oben auf meine Sympathieskala geklettert. Finde ich gut den Mann, weiter so, vielleicht reißt der am Ende noch das Ruder rum und bringt die Piraten wieder auf Kurs, zurück zu den wirklich wichtigen Themen. Würde mich freuen, da ich ja eigentlich nichts gegen die Partei habe.

    /Mecki

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  6. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: /mecki78 26.10.12 - 19:48

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich würden die meisten Menschen trotz BGE arbeiten gehen ABER, der
    > Arbeitsmarkt würde anders aussehen.

    Nur ist anders noch nie ein Synonym für "besser" gewesen. Denn besser für alle gibt es nicht, das wäre Utopia und fern ab jeglicher Realität. Wenn alle Menschen gleich sind, dann geht es allen gleich gut, oder gleich schlecht, das hängt von der Betrachtungsweise ab (das Glas ist halb voll oder halb leer). Sobald es irgend jemanden besser geht, bedeutet das immer auch, dass es irgend jemand anderen schlechter geht. Hat einer mehr Geld, hat ein anderer weniger Geld, hat einer mehr Luxus, hat jemand anderes weniger Luxus, hat jemand mehr Rechte, dann hat irgendwer automatisch weniger Rechte, usw.

    BGE kann also keine Verbesserung für alle sein. Wenn es für gewisse Leute eine Verbesserung darstellt, dann muss es für andere Leute eine Verschlechterung darstellen. Und ich finde es lustig, wie die meisten Befürworter immer automatisch davon ausgehen, sie gehören zu den Leuten, für die sich eine Verbesserung einstellt oder für die zumindest alles beim alten bleibt, wenn faktisch für die meisten genau das Gegenteil der Fall sein dürfte.

    /Mecki

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  7. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: azeu 26.10.12 - 20:08

    d.h. Du gehst automatisch davon aus, dass es ALLEN mit dem BGE schlechter gehen würde?

    und worauf schließt Du das?

    Gruss an die NS of America

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  8. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: /mecki78 26.10.12 - 20:47

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > d.h. Du gehst automatisch davon aus, dass es ALLEN mit dem BGE schlechter
    > gehen würde? und worauf schließt Du das?

    Die Frage ist eher, woraus du schließt, dass ich davon ausgehe? Ich habe nichts dergleichen gesagt. Wenn es niemanden besser dadurch gehen würde, würde es dadurch auch niemanden schlechter gehen; das war doch die Kernaussage meines Posts. Allen schlechter gibt es genauso wenig, wie allen besser.

    /Mecki

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  9. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: spiderbit 26.10.12 - 21:49

    1. FALSCH 2. FALSCH 3. FALSCH

    1. wenn du mehr geld hast hat jemand weniger geld, nein wenn du geld hast, hat jemand anders genau die selbe summe schulden, nicht weniger sondern MINUS, warum weil Geld Schuldschein sind.

    2. du sagst das wenn es manchen besser gehen würde müsse es anderen schlechter gehen, das ist eine zu kurzsichtige Aussage, wenn du Geld nur daran misst wieviel Geld jeder bekommt dann hast du recht. Geld ist aber nicht = Glück. Es gibt ein Buch wo beschrieben wird das die Gesellschaften wo die Schere am wenigsten weit auseainder geht, die glücklicheren Gesellschaften sind. Und das kann man auch ganz praktisch fest machen, 1. braucht der reiche keine angst haben das ihn einer der 1000 Obdachlosen auf der Strasse zufällig in die Hände kriegt und ab sticht 2. haben auch Leute mit hohne einkommen heute die Angst auf 0 zu landen also ins Bodenlose zu fallen, es ist heute eine Katastrophe ein Weltuntergang wenn man seine Stelle verliert, außer man ist sehr gefragt so das man sofort was anderes kriegt, aber das trifft nur für die wenigsten zu, selbst ein Studium ist dafür heute keine Garantie mehr.

    3. das BGe wächst in die Löhne hinein, somit gehts wirklich den reinsten rein zahlenmäsig nicht besser. ob man zusätzlich noch eine Umverteilung macht ist ne 2. Frage die man wahrscheinlich auch beantworten muss mit ja. hab vorhin mal ausgerechnet was passiert wenn man die lächerlichen 8000 euro Steuergrundfreibetrag aus rechnet und schaut wie viel % von dem hinzuverdienst, das nicht eh schon zu 100% an Vermieter oder Bäcker um die ecke geht... also einem nicht wirklich gehört, man hat fast keine wahl das aus zu geben wenn man an dieser Gesellschaft teil haben will und nicht wie ein Tier leben will. also wenn man dann Steuern + Abgaben auf die Summe darüber aus rechnet, nimmt das Geld das man behalten darf nicht nur absolut was ja klar ist, sondern auch prozentual zu. Also wir haben keine STeuer+abgabenprogression in echt haben wir eine Steuer+abgaben regression. Da sieht man dann wohin wir heute verteilen.

    Also kurzum umverteilung hin oder her, aber es bekommen nur die wirklich mehr, die heute weniger haben, ok das mag ein huni für die alg2ler sein, das mag ein paar tausend obdachlose sein, aber die meisten haben das geld ja heute auch schon... sie bekommen es zumindest schon anteilig über den Steuerfreibetrag heute eh aus gezahlt.

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  10. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: spiderbit 26.10.12 - 21:52

    erklärs mir mal wozu wollt ihr immer die Piraten zur 2. FDP machen, was gefällt euch an der FDP nicht? Sind sie nicht radikal genug gegen Acta und co? Dann tretet doch in die Partei ein, gab mitgliederbefragung das kriegen die sicher wieder hin, da haben die klare Regeln... macht eine zu Acta oder so trettet genug ein, das kriegt ihr hin... die Partei geht bei dem Punkt ja eh grob in die Richtung.

    Die FDP ist mit ihrem asozialen Kurs den ihr ja auch wollt oder auch dei SPD das selbe spiel, stark abgestraft worden, wieso glaubt ihr das ihr mit einer zusätzlichen Neoliberalen Partei plötzlich erfolg haben könnt?

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  11. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: theFiend 26.10.12 - 21:59

    Man muss nicht unbedingt turbokapitalist sein, nur weil man das bGE für quatsch hält...

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  12. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: spiderbit 26.10.12 - 22:23

    ok ne linksparteimeinung wär auch noch im Rahmen der Verfassung, sofern sie es ernst meinen, mit sanktionsaufhebung, andererseits ist schon jeder besuch bei dieser Behörde eine Menschenrechtsverletzung... denn die extrem Armen Omis schneiden sich lieber nen Finger ab und essen den, als das sie es fertig bringen nach 40 jahre arbeit (viele davon kinder erziehen) zum arbeitsamt zu gehen.

    Allerdings gleicht so eine Anrechnungsquote wie wir sie heute bei hartz4 haben natürlich auch einem Berufsverbot, wer arbeitet schon freiwillig wenn er 80% von jedem Euro wieder abgezogen bekommt den er dazu verdient. Daher kommt man schnell zum BGE oder sowas in der Art... sehe da wenig luft für andere Systeme, sie müsten zumindest sehr bge-ähnlich sein.

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  13. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: /mecki78 29.10.12 - 13:04

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. FALSCH 2. FALSCH 3. FALSCH

    In meinem Post gab es kein erstens, zweitens oder drittens.

    > 1. wenn du mehr geld hast hat jemand weniger geld, nein wenn du geld hast,
    > hat jemand anders genau die selbe summe schulden, nicht weniger sondern
    > MINUS, warum weil Geld Schuldschein sind.

    Das ist nicht mal ein vernünftiger Satz ist, den du hier von dir gibst. Die Menge an Geld ist konstant und damit meine ich nicht die Menge an Münzen oder Geldscheine, weil das sind nur kleine Metallplätchen und Papiere, die man praktisch unbegrenzt herstellen kann (zumindest solange noch genug Rohstoffe dafür existieren). Mit Geld meine ich die "Wertigkeit", die dahinter steckt. Abgesehen davon, dass Münzen keine Schuldscheine sind, geht es bei Geld nicht um den Schein, sondern um die Wertigkeit, die dir aufgrund dieses Scheines zusteht. Wenn man die Wertigkeit gleichmäßig auf alle Menschen verteilt, dann hätte jeder exakt das gleiche. Die einzige Möglichkeit, wie jemand mehr haben kann ist dass jemand anderes weniger hat; und MINUS ist auch "weniger".

    > 2. du sagst das wenn es manchen besser gehen würde müsse es anderen
    > schlechter gehen, das ist eine zu kurzsichtige Aussage

    Nein, das ist eine langfristige Aussage. Sicher kann es jemanden langfristig wieder besser gehen, aber dann geht es jemand anderen auch wieder schlechter. Die einzige Möglichkeit, wie es niemanden besser und niemanden schlechter geht, ist wenn es allen exakt gleich gut geht, was ja die Kernaussage meines initialen Posts war. Da es aber heute einigen Leuten besser geht als anderen, würde es diesen Leuten, verglichen mit heute, schlechter gehen, wenn es allen gleich gut ginge ab übermorgen.

    > 3. das BGe wächst in die Löhne hinein, [...]

    Und genau deswegen ist es komplett unsinnig. Wenn heute ein Facharbeiter 1600 Euro Brutto verdient und das BGE wäre 800 Euro, dann könnte sei Arbeitgeber sein Gehalt um 800 Euro verringern, denn die Person hätte ja am Ende genau das gleiche; sogar mehr, da er die 800 Euro BGE nicht versteuern müsste. D.h. er bekäme nur noch 800 Euro vom Arbeitgeber. Wenn jetzt heute aber jemand 800 Euro Brutto verdient, ein unqualifizierter Arbeiter im Niedriglohnsektor, dann bekäme er ja gar nichts mehr. Nur warum sollte er dann nochmal genau arbeiten? Eben, würde er nicht. Also muss sein Arbeitgeber ihm nach wie vor Geld zahlen, z.B. weiterhin 800 Euro, damit ein Anreiz besteht, das Leute nach wie vor den Job machen.

    Aber Moment mal, dann verdient ja der unqualifizierte Arbeiter durch seinen einfachen Job 1600 Euro im Monat, also genauso viel wie der deutlich höher qualifizierte Facharbeiter aus dem ersten Beispiel. Wenn ein unqualifizierter Arbeiter in Zukunft genauso viel Geld hat, wie ein Facharbeiter, wozu sollen Leute noch eine langwierige Schulausbildung gefolgt von einer Ausbildung über sich ergehen lassen, wenn sie am Ende genau das gleiche am Monatsende bekommen, wie ein Hauptschulschulabbrecher? Menschen wählen immer den einfachen weg. Also wird es einen massiven Fachkräftemangel geben und der Arbeitgeber aus dem aller ersten Beispiel findet keine Fachkräfte mehr für den Job.

    Ergo muss er einen verstärkten Anreiz schaffen. D.h. er erhöht wieder das Gehalt und zahlt 1600 Euro, was zusammen mit den 800 Euro BGE jetzt 2400 Euro sind, somit gibt es wieder einen Anreiz einen Realschulabschluss zu machen gefolgt von einer Fachausbildung.

    Am Ende ist alles gut oder? Nein. Am Ende hat jeder einfach 800 Euro mehr als vorher und sonst hat sich gar nichts geändert. Wenn jeder 800 Euro mehr hat, dann verteilt sich die gleiche "Geldwertigkeit" einfach auf mehr Scheine und Münze, damit sinkt der Wert des Geldes, da die Wertigkeit natürlich nicht gewachsen ist, denn das BGE macht nichts, was die Wertigkeit steigern würde. Mit anderen Worten, jeder hat 800 Euro mehr, kann aber nicht mehr kaufen als zuvor. Wer vorher 1000 Euro hatte im Monat, hat jetzt 1800 Euro im Monat, bekommt aber genau so viel dafür wie er vorher für seine 1000 bekommen hat. Der unqualifizierte Arbeiter hat statt 800 Euro jetzt 1600 Euro, bekommt dafür aber nicht mehr als er zuvor für die 800 Euro bekommen hat. Und der Arbeitslose hat jetzt 800 Euro im Monat, bekommt dafür aber nicht mehr als er zuvor für seine 350 Euro Hartz4 bekommen hat.

    Mit anderen Worten, alles ist so wie heute, unser Geld ist nur massiv abgewertet worden, doof für alle die, die Sparguthaben hatten, weil die sind jetzt auch fast nur noch die Hälfte wert. Gut für alle Großunternehmen, die massiv Schulden hatten, weil ihre Schulden sind jetzt auch nur noch die Hälfte wert. Es gibt also Gewinner dieser Geschichte und Verlierer, aber wirklich besser geht es am Ende niemanden.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.12 13:08 durch /mecki78.

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  14. Re: Schlömer muss zurücktreten

    Autor: tangonuevo 29.10.12 - 16:58

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spiderbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das ist eine langfristige Aussage. Sicher kann es jemanden
    > langfristig wieder besser gehen, aber dann geht es jemand anderen auch
    > wieder schlechter. Die einzige Möglichkeit, wie es niemanden besser und

    Wenn du besser/schlechter rein über den Geldwert, den jemand besitzt oder bekommt, definierst, dann hast du recht. spiderbit scheint aber eher die normale Definition von "besser gehen" im Sin zu haben, i.e. die durchaus subjektive Beurteilung der eigenen Lage. Und da kann es jemandem besser gehen ohne dass es einem anderen schlechter geht. Und es gab auch bereits statistische Untersuchungen, die gezeigt haben, daß eine Gesellschaft mit geringeren Ausschlägen nach unten und oben insgesamt zufriedener ist.


    > Und genau deswegen ist es komplett unsinnig. Wenn heute ein Facharbeiter
    > 1600 Euro Brutto verdient und das BGE wäre 800 Euro, dann könnte sei
    > Arbeitgeber sein Gehalt um 800 Euro verringern, denn die Person hätte ja am
    > Ende genau das gleiche; sogar mehr, da er die 800 Euro BGE nicht versteuern
    > müsste. D.h. er bekäme nur noch 800 Euro vom Arbeitgeber. Wenn jetzt heute
    > aber jemand 800 Euro Brutto verdient, ein unqualifizierter Arbeiter im
    > Niedriglohnsektor, dann bekäme er ja gar nichts mehr. Nur warum sollte er
    > dann nochmal genau arbeiten? Eben, würde er nicht. Also muss sein
    > Arbeitgeber ihm nach wie vor Geld zahlen, z.B. weiterhin 800 Euro, damit
    > ein Anreiz besteht, das Leute nach wie vor den Job machen.

    > Aber Moment mal, dann verdient ja der unqualifizierte Arbeiter durch seinen
    > einfachen Job 1600 Euro im Monat, also genauso viel wie der deutlich höher
    > qualifizierte Facharbeiter aus dem ersten Beispiel.

    Erst sagst du "Also muss sein Arbeitgeber ihm weiter Geld zahlen, z.b. weiterhin 800 Euro", als gäbe es keine Zwischenstufen wie 100, 200 oder 400 Euro. Dann folgerst du daraus, daß der nun genausoviel verdient wie der Facharbeiter! Hast du solche Taschenspielertricks wirklich nötig? Insbesondere wenn sie so offensichtlich sind.

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