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Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

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  1. Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor redmord 28.04.13 - 22:49

    Eine Drosselung mindert die Kosten für die Netzkapazitäten nicht um einen Euro. Es macht das Eintreiben der Einnahmen auch nicht fairer.
    Ein Netzanbieter muss sich an den Leistungsspitzen orientieren. Dass diese sich durch Volumentarife mindern, ist eine äußert fragwürdige These.

    Dass Geringverbraucher die Poweruser quersubventionieren, mag stimmen. Doch hier sollte die Telekom mal die Karten auf den Tisch legen und Zahlen nennen.
    Übrigens subventionieren Kunden mit äußerst langsamen Anbindungen in der Region von "DSL Light" genauso die Anschlüsse von Kunden mit schnelleren Anschlüssen.
    DSL Light, wozu ich jetzt mal einfach jeden Anschluss bis 2 MBit zähle, sind extrem profitable Anschlüsse. Kunden zahlen meist den vollen Preis für minimale Leistung. Dies ist aus meiner Sicht einer der Gründe, weshalb hier seit rund 10 Jahren fast nichts in den Netzausbau investiert wurde.

    Die bisherige Geschäftspraxis der Telekom widerspricht den jüngsten Äußerungen der Geschäftsführung gänzlich. Aus meiner Sicht geht es hier ausschließlich um die strategische Ausrichtung für mehr Umsatzwachstum. Die angesprochene Fairness ist reine Quacksalberei und soll die Kunden gegenseitig ausspielen. Scheint auch gut zu klappen, wenn man sich in einigen Foren umsieht.

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  2. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor Anonymouse 28.04.13 - 23:10

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DSL Light, wozu ich jetzt mal einfach jeden Anschluss bis 2 MBit zähle,
    > sind extrem profitable Anschlüsse. Kunden zahlen meist den vollen Preis für
    > minimale Leistung. Dies ist aus meiner Sicht einer der Gründe, weshalb hier
    > seit rund 10 Jahren fast nichts in den Netzausbau investiert wurde.
    >

    Hab eben mal bei dem Anschluß eines Freundes geschaut, weil er auch nur so lahmes Internet hat.

    Wenn ich seine Nummer im Verfügbarkeitstest eingebe, kommt folgendes:

    > Call & Surf Basic (mit bis zu 384 KBit/s)
    > Call & Surf Comfort (mit bis zu 384 KBit/s)
    > Call & Surf Comfort Plus (mit bis zu 384 KBit/s)

    Wenn ich auf die Links klicke, komme ich zu den Angeboten für die 16Mbit-Leitungen.
    Die Telekom scheint also keine kleineren Tarife anzubieten, verlangt daher auch für nicht ausgebaute Gebiete das gleiche Geld wie für eine 16Mbit-Leitung.

    ODer übersehe ich etwas?

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  3. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor Anonymer Nutzer 28.04.13 - 23:14

    Korrekt. Ich bekomme ~ DSL7000 zum Preis einer vollen 16.000er Leitung.

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  4. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor redmord 29.04.13 - 00:10

    Kann ich leider auch nur bestätigen.

    Meine Eltern bezahlen für einen 1 MBit-Anschluss den vollen Preis für eine 6 Mbit-Leitung.

    Man hat also seine Staffeln, die Kunden voll bezahlen müssen. Ganz gleich wie viel geliefert werden kann. Sich jetzt von der Flatrate zu verabschieden und das Wort "fair" in den Mund zu nehmen, ist der blanke Hohn und zeugt von einer großen Portion Arroganz.

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  5. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor trashmaster 29.04.13 - 00:24

    Anonymouse schrieb:

    > Hab eben mal bei dem Anschluß eines Freundes geschaut, weil er auch nur so
    > lahmes Internet hat.
    >
    > Wenn ich seine Nummer im Verfügbarkeitstest eingebe, kommt folgendes:
    >
    > > Call & Surf Basic (mit bis zu 384 KBit/s)
    > > Call & Surf Comfort (mit bis zu 384 KBit/s)
    > > Call & Surf Comfort Plus (mit bis zu 384 KBit/s)
    >
    > Wenn ich auf die Links klicke, komme ich zu den Angeboten für die
    > 16Mbit-Leitungen.
    > Die Telekom scheint also keine kleineren Tarife anzubieten, verlangt daher
    > auch für nicht ausgebaute Gebiete das gleiche Geld wie für eine
    > 16Mbit-Leitung.
    >
    > ODer übersehe ich etwas?

    Online wird das nicht mehr angeboten, aber im T-Punkt oder an der Hotline kann man noch langsamere Geschwindigkeiten bestellen. Hab ich letztens bei meinen Eltern gemacht, die seit 10 Jahren nur 768 kbit-DSL haben, aber seit einigen Jahren 16 Mbit zahlen. Hab bei der Hotline angerufen und nach wiederholtem Nachfragen auf den 2Mbit-Tarif runterstufen können.

    Eigentlich eine Unverschämtheit, da ist so ein Telekomvertreter bei denen ins Haus gekommen und hat sie zur Unterschrift für den 16-Mbit-Vertrag gedrängt. Den Altvertrag mit explizit 768 kbit hat die Telekom damals auslaufen lassen. Der Vertreter hat meinen Eltern dann sogar noch Angst gemacht, sie hätten kein Internet mehr, wenn sie nicht unterschreiben! Telefonflat natürlich auch noch aufs Auge gedrückt …

    Ich hab letztens auf Besuch mal in den Router geschaut, da haben sie pro Monat so 15 -- 20 GB verbraucht. Wenn die Telekom allen Kunden so unverschämt die teuren Tarife aufs Auge drückt, dürften die paar Power-User doch nicht das Problem sein.

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  6. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor redmord 29.04.13 - 00:29

    Was kosten die 786 KBit jetzt?

    Andere Anbieter haben halt die 6 MBit-Tarife. Darunter geht dann preislich nix mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.13 00:30 durch redmord.

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  7. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor Captain 29.04.13 - 12:24

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kosten die 786 KBit jetzt?
    >
    > Andere Anbieter haben halt die 6 MBit-Tarife. Darunter geht dann preislich
    > nix mehr.

    lokale Provider haben noch 2Mbit Tarife...

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  8. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor Youssarian 29.04.13 - 12:45

    redmord schrieb:

    > Übrigens subventionieren Kunden mit äußerst langsamen Anbindungen in der
    > Region von "DSL Light" genauso die Anschlüsse von Kunden mit schnelleren
    > Anschlüssen.

    Nein, eher nicht. Die Kosten für die letzte (und vorletzte Meile) sind relativ unabhängig von der Bandbreite. Einen fern vom Schuss liegenden Ort mit DSL (ADSL2+) anzubinden, verursacht meist sehr hohe Zusatzkosten.

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  9. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor redmord 29.04.13 - 13:03

    Wie viel wird denn in die Erschließung neuer Gemeinden mit DSL investiert? In meiner Region ist hier seit 10 Jahren nichts mehr passiert so, dass Bürger und Unternehmen teilweise auf eigene Faust den Netzausbau in die Hand genommen haben. Die Telekom hat damals dafür gesorgt bestimmte Randbereiche mit DSL Light mitzunehmen. Mit ADSL2+ gab es dann als Abfallprodukt bis zu 2 MBit geschenkt. Dafür bezahlen diese Kunden, was hier einfach mal die Masse macht, den vollen Preis für eine auf dem Minimum gehaltene Infrastruktur.
    LTE sollte die Rettung sein. Wenn meine Eltern mit 1 MBit ohne Mediastreaming bereits bei 12 GB Traffic im Monat liegen, will ich nicht wissen wie schnell sie via LTE das Limit von 10-30 GB erreichen, zumal das einzig akzeptable Paket einen Preisaufschlag um 50 % darstellt.

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  10. Re: Subventionieren tun wir doch schon?!

    Autor Kasabian 29.04.13 - 13:03

    Vom Obermann selbst und jenen die sich an unserem ehemaligen Eigentum gesundgestoßen haben einmal völlig abgesehen. Diese Konzerne bekommen Zuschüsse von dem der einfacher Bürger, der nun nochmals herhalten soll, nur träumen kann. Ein normales wirklich noch mittelständiges Unternehmen hätte sich damit gesundsaniert. Jetzt kommt so ein geschleimter Muttersöhnchen daher reißt auch noch seine Fresse auf bevor dieser für eine XXX-Abfindung den Konzern verlässt.

    Was wollt ihr euch eigentlich noch alles gefallen lassen oder leiden schon alle unter frühreifer Demenz?

    Mal so nebenher. Eon, also der ehemalige AKW-Konzerne (werden auch vom Steuerzahler subventioniert), bezahlt den Gemeinden zuviele Steuern. Aber nicht aus Wohltat sondern weil die dafür Zinsen (6%) erhalten wovon ein Bankkunde nur von träumen kann.

    Diese Konzerne asozialisieren nur noch. Aber anscheinend scheint Heinblöd darauf abzufahren für seine Leistungen auch noch doppelt und dreifach zu bezahlen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.13 13:06 durch Kasabian.

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  11. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor lisgoem8 29.04.13 - 13:13

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich leider auch nur bestätigen.
    >
    > Meine Eltern bezahlen für einen 1 MBit-Anschluss den vollen Preis für eine
    > 6 Mbit-Leitung.

    Im Grunde ist das schon Ok.

    So könnte die Telekom beginnen für die Region Rücklagen zu schaffen und sobald es wirtschaftlich machbar wird: gibt es einen kleinen Glasausbau.

    Leider tut sie es meist nicht wirklich.

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  12. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor redmord 29.04.13 - 13:26

    Klar, das wäre sogar eine gute Sache.

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  13. Re: Kunden gegenseitig ausspielen zu wollen, ist keine kluge Politik

    Autor Anonymouse 29.04.13 - 16:39

    Bei besagten Freund geht nur Telekom.

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