1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › DSL-Drosselung: Telekom bietet weiter…

Es ging nie um Drosselung....

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Es ging nie um Drosselung....

    Autor andreastetkov 08.05.13 - 14:54

    Einfach lächerlich, ich glaube nicht dass es dem pinken Riesen jemals wirklich um eine Drosselung ging. Ich kann mir gut vorstellen dass sie mit Absicht diese riesige Diskussion entfacht haben nur um für die "normalen" Tarife besser eine Preiserhöhung durchdrücken zu können. Der ganze Tumult nur um eine "Begründung" für die Erhöhung parat zu haben.....

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor cyablo 08.05.13 - 15:10

    Genau denselben Gedanken hatte ich beim lesen des Artikels grade auch :)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor Casandro 08.05.13 - 15:24

    Das wäre reichlich albern, einfach die Tarife um 10 Euro zu erhöhen hätte viel weniger Unmut erregt. Nein es geht langfristig darum, die Leute vom Internet weg hin zu den Telekomangeboten zu locken.

    Die Zubuchung des Volumens wird bestimmt über so ein traumatisierendes Telekom Webinterface gehen dessen Benutzung einfach langanhaltende Schmerzen verursacht. (wie üblich bei deren Webanwendungen)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor FunnyGuy 08.05.13 - 19:11

    Die Telekom möchte mehr Geld, für schnellere (also größer 16..50 Mbit) Anschlüsse sind die Kunden nicht bereits einen entsprechenden Aufpreis zu bezahlen und bleiben lieber bei ihren 16 Mbit für 19,90 im Monat anstatt 80 Euro für 200 Mbit zu bezahlen.

    Die Telekom möchte aber ihre Gewinne steigern und hat dazu nun zwei Möglichkeit: Entweder der Kunde bezahlt mehr oder die Content-Provider zahlen anstelle des Kunden. Genau diese zwei Möglichkeiten setzt die Telekom aktuell um:

    Volumenmodell: Der Content-Provider zahlt damit Endkunden weiterhin dessen Dienste nutzen können

    Flatrate zu erhöhtem Preis: Der Endkunde bezahlt direkt um die Dienste weiterhin nutzen zu können.

    Ist doch okay wenn jeder seinen Internetanschluss gemäß der Nutzung bezahlt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.13 19:12 durch FunnyGuy.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor Ach 08.05.13 - 20:02

    >Ist doch okay wenn jeder seinen Internetanschluss gemäß der Nutzung bezahlt.

    Nein, ist es eben nicht, weil alle Content-Provider die keine Entgelder an die Telekom Zahlen wollen/können diskriminiert werden. Das Netz soll zu einer Art Kabelfehrnsehen 2.0 umfunktioniert werden, in dem sich nur noch kommerzielle Unternehmen halten können, indem die TK an den Inhalten nicht nur profitiert sondern sie auch lenkt. Die kleinen und freien verschwinden in der Vergessenheit, aus Angst der Kunden ihr Monatspensum an ihnen "aufzubrauchen". Die Vielfalt des Netzes ist bedroht, weshalb die Netzgemeinde ja so ein Aufhebens um die Netzneutralität macht.

    Mal was anderes: die Bahn, die als Unternehmen mit Monopolstatus den Beschlüssen der Regulierungsbehörde ebenso untersteht wie die TK, findet sich ja auch damit ab, dass sie sich im Grenzbereich dessen bewegt was unternehmerisch mit legalen Mitteln erreichbar ist. Das muss die Telekom anscheinend noch lernen. Die TK ist übrigens das erste Unternehmen, das es auf einen Rechststreit mit der Regulierungsbehörde ankommen ließ. Damals hat die TK verloren wodurch damals überhaupt erst der Markt für andere Internetanbieter geöffnet wurde.

    Dabei geht es der Telekom als Unternehmen blendend. 2006 etwa, war die TK das Unternehmen mit dem größten Umsatz und Gewinn in Deutschland und stand dabei nur an sechster Stelle bei der Zahl der Beschäftigten. Man könnte auch sagen: der TK geht es zu gut, sie sollte sich ein Beispiel an der Bahn nehmen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.13 20:04 durch Ach.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor viking 08.05.13 - 20:29

    Wieso sollte ein unternehmen das die infrastruktur eines anderen nutzt nicht dafür bezahlen? Wenn ein musiker bandcamp nutzt muss er auch zahlen. Das ist ganz normal. Andere internet provider zahlen aus dem gleichen grund für die leitungsmiete.

    Manche services wie uploaded.to verlangen vom kunden für weniger leistung mehr geld.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor JohnD 08.05.13 - 20:35

    viking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte ein unternehmen das die infrastruktur eines anderen nutzt
    > nicht dafür bezahlen? Wenn ein musiker bandcamp nutzt muss er auch zahlen.
    > Das ist ganz normal. Andere internet provider zahlen aus dem gleichen grund
    > für die leitungsmiete.
    >
    > Manche services wie uploaded.to verlangen vom kunden für weniger leistung
    > mehr geld.


    Der Grund ist ganz einfach.

    Die Content Anbieter (z.B. Google/Youtube) zahlen schon immer für die Infrastruktur die sie nutzen.
    Sie bezahlen für den Traffic aus ihren Rechenzentren ins Internet (und umgekehrt).

    Die Telekom wiederum bekommt bereits Geld von den Firmen, die den Traffic von Google/Youtube zur Telekom leiten (vorausgesetzt es kommt mehr Traffic zur Telekom als von der Telekom weg).

    Was die Telekom nun will ist doppelt kassieren. Es ist nicht so, dass Google die Infrastruktur der Telekom nutzt, sondern WIR nutzen sie um Daten von Google zu uns zu bekommen.

    Die Tatsache das diese Frage immer und immer wieder aufkommt zeigt, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben wer im Internet warum wofür zahlt und wie das ganze überhaupt funktioniert.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor viking 08.05.13 - 20:50

    Interessant. Was zahlen die denn an die internet provider?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor saddrak 08.05.13 - 20:59

    Das ist wie wenn deine Mutter dich 1h anruft und ihr dann beide für das Gespräch bezahlt - immerhin habt ihr ja beide die Infrastruktur genutzt...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor root666 08.05.13 - 21:11

    saddrak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wie wenn deine Mutter dich 1h anruft und ihr dann beide für das
    > Gespräch bezahlt - immerhin habt ihr ja beide die Infrastruktur genutzt...

    So abwegig ist das nicht. In den USA ist normal im mobilfunknetz.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor viking 08.05.13 - 21:12

    Nein. Das ist es nicht. Denn entweder soll der endverbraucher zahlen oder der content provider indem er seinen service in die pakete der internet provider integrieren lässt. Ist eher eim r-gespräch

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor root666 08.05.13 - 21:27

    viking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant. Was zahlen die denn an die internet provider?

    Was ist das denn für ein blödsinnige Frage?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor viking 09.05.13 - 01:03

    Kein blabla... wieviel pro gb?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor JohnD 09.05.13 - 11:24

    viking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein blabla... wieviel pro gb?


    Meinst du die carrier untereinander oder die Content Anbieter?
    Dürfte in beiden Fällen recht unterschiedlich ausfallen. Je nachdem in welchen Kontingenten die Traffic einkaufen und wo der Traffic hin soll.

    Ich würde von wenigen Euro pro Tb ausgehen für die Content Anbieter. Die Carrier untereinanderrechnen glaube ich pro MBit/s ab.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor viking 09.05.13 - 16:17

    Soweit ich mich erinnere steht in der studie die grundlage für die diskussion ist dass die meisten verträge auf flatrate basis laufen. Daher kam die überlegung ja erst auf pro gb 5 cent zu verlangen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Es ging nie um Drosselung....

    Autor niabot 09.05.13 - 17:24

    Es geht viel mehr um eine Mischung:

    1. Scheinbar preislich konkurrenzfähig zu sein, da man Vielnutzer verschreckt und auf gewissermaßen zu viel zahlende Wenignutzer hofft.

    2. Die Preise dadurch insgesamt anzuheben, indem man trotz geringerer Anbindungskosten (Technik verbessert sich kontinuierlich) die alten Angebote abgespeckt zum gleichen Preis anbietet.

    3. Die eigenen Angebote (nicht wirklich erfolgreiche Extras) besser an den Mann zu bekommen als vergleichbare Angebote der Konkurrenz. Letztere werden ja beim Otto-Normalverbraucher limitiert. D.h. die Wahl eines anderen Anbieters für z.B. TV zieht unweigerlich ein Limitierungsproblem nach sich.

    4. Die Konsequenzen die sich aus 3. ergeben. Das Freikaufen der Anbieter, sodass es dadurch auf den Kunden umgelegt wird.

    Oder in kurz: Ausnutzung der Monopolstellung und unlauterer Wettbewerb, wobei man natürlich den Begriff der Netzneutralität, der leider nicht ganz passt, sich gefallen lässt, denn der ist harmloser als das was es wirklich ist.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nvidia Shield Tablet ausprobiert: Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
Nvidia Shield Tablet ausprobiert
Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
  1. Tegra K1 Start von Nvidias Shield Tablet zeichnet sich ab
  2. GM200 und GM204 Nvidias große Maxwell-GPUs zeigen sich beim Zoll
  3. Dual-GPU-Grafikkarte EVGA macht Titan-Z schmaler und leiser als Nvidia

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

  1. Ofcom: Briten schalten den Pornofilter ab
    Ofcom
    Briten schalten den Pornofilter ab

    Die Internetsperren gegen Pornografie in Großbritannien werden von den Nutzern nicht angenommen. Das geht aus einer Studie der Medienaufsichtsbehörde Ofcom über das "familienfreundliche Network Level Filtering" hervor.

  2. Erstmal keine Integration: iOS 8 und OS X Yosemite sollen nicht parallel erscheinen
    Erstmal keine Integration
    iOS 8 und OS X Yosemite sollen nicht parallel erscheinen

    Apple versucht, zwischen iOS 8 und OS X 10.10 alias Yosemite eine enge Verzahnung herzustellen, damit man nahtlos zwischen beiden Systemen arbeiten kann. Doch nun sollen die Betriebssysteme gar nicht parallel erscheinen. Wer die Beta von Yosemite ausprobieren will, kann sie nun beziehen.

  3. Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
    Privacy
    Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies

    Canvas Fingerprinting heißt eine Tracking-Methode, die inzwischen auf vielen populären Webseiten zu finden ist - zeitweilig auch bei Golem.de. Wir waren darüber nicht informiert und haben die Tracking-Methode umgehend entfernen lassen.


  1. 16:50

  2. 16:32

  3. 15:54

  4. 15:15

  5. 15:00

  6. 14:55

  7. 14:28

  8. 13:41