1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › DSL mit 384 KBit/s: Telekom führt…

"There ain't no such thing as a free lunch"

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor cicero 22.04.13 - 17:27

    Internet-Bandbreite und Übertragungs-Volumen fällt nicht als Manna vom Himmel.

    Vom Himmel fallen üblicherweise nur Flugzeuge, Asteroiden und Regen.

    Bandbreite wird zur Verfügung gestellt über eine technische Infrastruktur die Investitionen erfordert und Betriebskosten verursacht.

    Techniker und Ingenieure arbeiten auch nicht umsonst;
    Cisco, NSN, Huawei und Co wollen auch Geld für ihr Equipment.

    Angeblich belegt eine Minderheit von Nutzern den größten Teil der gegebenen Netzkapazität.

    Ein Inklusiv-Volumen setzt also Grenzen für diejenigen, die die Kapazitäten belegen.

    Diejenigen, die 24/7/365 Torrents laufen haben oder es anderweitig schaffen dauerhaft die volle Bandbreite zu nutzen, können dies auch weiterhin tun.
    Allerdings müssen sie eben für zusätzliches Volumen bezahlen
    - sie können ihre Netznutzung nicht zu Lasten anderer Kunden betreiben.

    Wenn es diversen Nutzern wichtig ist 24/7/365 mit voller Bandbreite das Netz zu belasten, dann werden sie auch eine Anwendungen haben, für die es sich lohnt zu zahlen.
    Wenn nicht, dann müssen sie halt einen Schritt beiseite treten und Platz machen für andere, die ihren Tarif auch nutzen wollen.

    Auf diese Weise wird das Netz neu ausbalanciert.
    Und wenn Volumen-Sauger zusätzliches Volumen buchen, dann steht dieses Geld für Investitionen zur Verfügung.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Interessant

    Autor Freakgs 22.04.13 - 17:33

    Und was ist mit denen, die fast nichts verbrauchen? Warum müssen die dann so viel bezahlen? Die müssen schließlich auch hart für ihr Geld arbeiten und müssen dennoch so viel bezahlen wie alle anderen, obwohl sie das Internet kaum nutzen.

    Free lunch impliziert, dass man gar nichts zahlt, alleine schon deshalb passt dieser Spruch hinten und vorne nicht.

    Die Flatrates wurden nicht eingeführt, weil die Provider so altruistisch sind. Sondern weil man 2 Jahre mit einem Kunden fest kalkulieren kann (abzüglich Zahlungsausfälle). Da hat auch niemand nach Gerechtigkeit gefragt, sondern man hat von jeder Person einen bequemen Betrag verlangt.

    Ich gehe eher davon aus, dass die Provider vor folgendem Problem stehen: sie haben ein bestimmtes Geschäftsmodell als ISP. Dort herrscht ein vergleichsweise hoher Konkurrenzdruck, also kann man die Preise nicht anheben, wodurch Umsatz und Gewinn stagnieren.
    Jetzt benötigt man also neue Geschäftsfelder, das geht einmal über eigene Produkte (Cloud) aber auch über Kooperationen wie mit Spotify. Damit diese Produkte aber genutzt werden, müssen diese einen Mehrwert bieten.

    Das ist in diesem Fall: "nutzt unsere Dienste und es wird nicht auf das Volumen angerechnet". Das Problem hierbei: dadurch können bestehende Anbieter ihre Stellung zementieren, weil diese sich entsprechende Verträge mit den ISPs leisten können.
    Neue Marktteilnehmer werden i.A. keine solche Finanzkraft haben und als Resultat den Markt entweder gar nicht betreten können (je nachdem wie genau diese Kooperationen zwischen ISPs und Inhalteanbietern noch ausgeführt werden) oder aber massive Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.13 17:33 durch Freakgs.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Endwickler 22.04.13 - 17:36

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Internet-Bandbreite und Übertragungs-Volumen fällt nicht als Manna vom
    > Himmel.
    >
    > Vom Himmel fallen üblicherweise nur Flugzeuge, Asteroiden und Regen.
    >
    > Bandbreite wird zur Verfügung gestellt über eine technische Infrastruktur
    > die Investitionen erfordert und Betriebskosten verursacht.
    >
    > Techniker und Ingenieure arbeiten auch nicht umsonst;
    > Cisco, NSN, Huawei und Co wollen auch Geld für ihr Equipment.
    >
    > Angeblich belegt eine Minderheit von Nutzern den größten Teil der gegebenen
    > Netzkapazität.
    >
    > Ein Inklusiv-Volumen setzt also Grenzen für diejenigen, die die Kapazitäten
    > belegen.
    >
    > Diejenigen, die 24/7/365 Torrents laufen haben oder es anderweitig schaffen
    > dauerhaft die volle Bandbreite zu nutzen, können dies auch weiterhin tun.
    > Allerdings müssen sie eben für zusätzliches Volumen bezahlen
    > - sie können ihre Netznutzung nicht zu Lasten anderer Kunden betreiben.
    >
    > Wenn es diversen Nutzern wichtig ist 24/7/365 mit voller Bandbreite das
    > Netz zu belasten, dann werden sie auch eine Anwendungen haben, für die es
    > sich lohnt zu zahlen.
    > Wenn nicht, dann müssen sie halt einen Schritt beiseite treten und Platz
    > machen für andere, die ihren Tarif auch nutzen wollen.
    >
    > Auf diese Weise wird das Netz neu ausbalanciert.
    > Und wenn Volumen-Sauger zusätzliches Volumen buchen, dann steht dieses Geld
    > für Investitionen zur Verfügung.

    Das mag so sein.
    Wenn ich lese, wieviele Terrabyte die pro Monat durchlassen, dann kräuseln sich mir mit meinen 2GB die Zehennägel. Sollen die ruhig ordentlich zur Kasse gebeten werden. die telekom sollte gar keine Flatrates sondern nur noch Volumenverträge verkaufen. Dann darf sich ganz schnell ein anderer Anbieter mit den Saugern herumärgern. :-)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Tantalus 22.04.13 - 17:37

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bandbreite wird zur Verfügung gestellt über eine technische Infrastruktur
    > die Investitionen erfordert und Betriebskosten verursacht.

    Dafür zahlen die Kunden ja schon.

    > Techniker und Ingenieure arbeiten auch nicht umsonst;
    > Cisco, NSN, Huawei und Co wollen auch Geld für ihr Equipment.

    Die werden aber nicht nach GB bezahlt.

    > Angeblich belegt eine Minderheit von Nutzern den größten Teil der gegebenen
    > Netzkapazität.

    Angeblich, so so. Warum muss die Drosselungsgrenze dann so dimensioniert sein, dass jeder, der halbwegs intensiv Onlinedienste nutzt, zwangsweise davon betroffen wird?

    > Ein Inklusiv-Volumen setzt also Grenzen für diejenigen, die die Kapazitäten
    > belegen.
    >
    > Diejenigen, die 24/7/365 Torrents laufen haben oder es anderweitig schaffen
    > dauerhaft die volle Bandbreite zu nutzen, können dies auch weiterhin tun.
    > Allerdings müssen sie eben für zusätzliches Volumen bezahlen
    > - sie können ihre Netznutzung nicht zu Lasten anderer Kunden betreiben.

    Mit diesen Änderungen wird aber auch jeder, der ab und an mal einen Film aus der Online-Videothek abruft, ab und an mal ein Spiel von Plattformen wie Steam und Co läd oder öfters mal youtube laufen lässt extra zur Kasse gebeten. Das hat mit "24/7/365 Torrents laufen" rein gar nichts mehr zu tun.

    > Auf diese Weise wird das Netz neu ausbalanciert.
    > Und wenn Volumen-Sauger zusätzliches Volumen buchen, dann steht dieses Geld
    > für Investitionen zur Verfügung.

    Investitionen? Ja klar.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Freakgs 22.04.13 - 17:49

    Rate mal, warum man das nicht macht. Flatrates zahlt jeder, selbst wenn er nur Gelegenheitssurfer ist. Außerdem ist man 2 Jahre an den Anbieter gebunden.

    Hier wird das gerne so dargestellt, als ob nur die Nutzer ganz böse wären und die armen Anbieter gebeutelt werden. Beide sind rein auf ihren individuellen Vorteil bedacht. Die Nutzer wollen möglichst wenig zahlen, die Anbieter wollen möglichst viel einnehmen.

    Hier gibt es keine Heiligen.

    Ps: Mich würde einmal interessieren, was die Telekom tatsächlich für den Traffic bezahlen muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.13 18:02 durch Freakgs.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor The_Ultimative_Langweiler 22.04.13 - 18:37

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angeblich belegt eine Minderheit von Nutzern den größten Teil der gegebenen
    > Netzkapazität.

    Dann müsste die Telekom aber alle Tarife billiger machen.
    Die Leute zahlen doch sonst das gleiche? Und bekommen weniger.. Da sehe ich keinen Sinn

    20¤ für 50mbit/s und 200gb und Telefon kein Problem ;)
    Und in einem Monat in dem ich mal mehr brauche zahle ich dann auch mal 20¤ drauf :p
    die 20¤ müssten dann ja um die 300GB+ Traffic mehr beinhalten :p

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Interessant

    Autor cicero 22.04.13 - 22:03

    Freakgs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was ist mit denen, die fast nichts verbrauchen? Warum müssen die dann
    > so viel bezahlen? Die müssen schließlich auch hart für ihr Geld arbeiten
    > und müssen dennoch so viel bezahlen wie alle anderen, obwohl sie das
    > Internet kaum nutzen.

    So isses.
    Ein Baukasten-System wäre gar nicht mal so schlecht.

    Beim Strom ist es ja ähnlich.
    Da muss ich auch monatlich für den Zähler zahlen,
    egal ob ich viel oder wenig Strom verbrauche.
    Für den Zähler zahle ich immer.

    >
    > Free lunch impliziert, dass man gar nichts zahlt, alleine schon deshalb
    > passt dieser Spruch hinten und vorne nicht.

    Jeder Vergleich hinkt, dieser auch ...

    Es ist halt so, dass einige das Netz halt überproportional nutzen.
    Und das geht halt zu Lasten von irgend jemandem.

    >
    > Die Flatrates wurden nicht eingeführt, weil die Provider so altruistisch
    > sind. Sondern weil man 2 Jahre mit einem Kunden fest kalkulieren kann
    > (abzüglich Zahlungsausfälle). Da hat auch niemand nach Gerechtigkeit
    > gefragt, sondern man hat von jeder Person einen bequemen Betrag verlangt.

    Yes.

    Der Internet-Traffic hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
    Das Netz muss kontinuierlich ausgebaut werden.
    Fortschritte in der Technik fangen nicht alles auf,
    es bleibt halt ein Kostenblock übrig, der zusätzlich finanziert werden muss.
    Diese Geld muss halt irgendwoher kommen.
    Fragt sich halt: woher? Wer soll es bezahlen?

    >
    > Ich gehe eher davon aus, dass die Provider vor folgendem Problem stehen:
    > sie haben ein bestimmtes Geschäftsmodell als ISP. Dort herrscht ein
    > vergleichsweise hoher Konkurrenzdruck, also kann man die Preise nicht
    > anheben, wodurch Umsatz und Gewinn stagnieren.

    So isses.

    > Jetzt benötigt man also neue Geschäftsfelder, das geht einmal über eigene
    > Produkte (Cloud) aber auch über Kooperationen wie mit Spotify. Damit diese
    > Produkte aber genutzt werden, müssen diese einen Mehrwert bieten.

    Ja.

    >
    > Das ist in diesem Fall: "nutzt unsere Dienste und es wird nicht auf das
    > Volumen angerechnet". Das Problem hierbei: dadurch können bestehende
    > Anbieter ihre Stellung zementieren, weil diese sich entsprechende Verträge
    > mit den ISPs leisten können.

    Kosten entstehen so oder so, denn eine Infrastruktur muss ja vorgehalten werden.
    Bei den Diensten, welche die Telekom anbieten wird,
    wird das Übertragungs-Volumen in die jeweilige Dienste-Option eingebetten, denke ich mal.

    Zudem ist es ja noch ein Unterschied, ob ein Service innerhalb einer Infrastruktur realisiert wird (z.B. Entertain, Vodafone TV) oder ob ein 4k Videostream aus Hongkong "reinkommt".

    > Neue Marktteilnehmer werden i.A. keine solche Finanzkraft haben und als
    > Resultat den Markt entweder gar nicht betreten können (je nachdem wie genau
    > diese Kooperationen zwischen ISPs und Inhalteanbietern noch ausgeführt
    > werden) oder aber massive Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen.

    Stimmt. Google wird vielleicht irgendwann mal eine Serverfarm ins Telekom-Netz verlegen, wer weiß.

    Andererseits werden sich dann neue Geschäftsmodell entwickeln.
    Ähnlich wie Amazon S3 und Microsoft Azure werden sich neue Plattformen innerhalb einer Netzwerk-Infrastruktur entwickeln. Vielleicht. Eine Möglichkeit wäre es.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor cicero 22.04.13 - 22:09

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cicero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bandbreite wird zur Verfügung gestellt über eine technische
    > Infrastruktur
    > > die Investitionen erfordert und Betriebskosten verursacht.
    >
    > Dafür zahlen die Kunden ja schon.
    >
    > > Techniker und Ingenieure arbeiten auch nicht umsonst;
    > > Cisco, NSN, Huawei und Co wollen auch Geld für ihr Equipment.
    >
    > Die werden aber nicht nach GB bezahlt.
    Nö, die wollen Euros :-)

    >
    > > Angeblich belegt eine Minderheit von Nutzern den größten Teil der
    > gegebenen
    > > Netzkapazität.
    >
    > Angeblich, so so. Warum muss die Drosselungsgrenze dann so dimensioniert
    > sein, dass jeder, der halbwegs intensiv Onlinedienste nutzt, zwangsweise
    > davon betroffen wird?

    Fraglich ist, ob die Telekom tatsächlich Gebrauch macht von den vertraglichen Grenzen.
    Faktisch sind sie jedoch ein Tool einen Nutzer, der des "unfair use" beschuldigt wird, gedeckelt werden kann.

    Ich sehe die Kappungsgrenzen als ein Marketing-Tool um auf die "nächst bessere" DSL-Version umzusteigen. Das läuft dann darauf hinaus, dass ein ADSL Intensiv-Nutzer am besten gleich auf VDSL umsteigt.

    >
    > > Ein Inklusiv-Volumen setzt also Grenzen für diejenigen, die die
    > Kapazitäten
    > > belegen.
    > >
    > > Diejenigen, die 24/7/365 Torrents laufen haben oder es anderweitig
    > schaffen
    > > dauerhaft die volle Bandbreite zu nutzen, können dies auch weiterhin tun.
    >
    > > Allerdings müssen sie eben für zusätzliches Volumen bezahlen
    > > - sie können ihre Netznutzung nicht zu Lasten anderer Kunden betreiben.
    >
    > Mit diesen Änderungen wird aber auch jeder, der ab und an mal einen Film
    > aus der Online-Videothek abruft, ab und an mal ein Spiel von Plattformen
    > wie Steam und Co läd oder öfters mal youtube laufen lässt extra zur Kasse
    > gebeten. Das hat mit "24/7/365 Torrents laufen" rein gar nichts mehr zu
    > tun.
    >
    > > Auf diese Weise wird das Netz neu ausbalanciert.
    > > Und wenn Volumen-Sauger zusätzliches Volumen buchen, dann steht dieses
    > Geld
    > > für Investitionen zur Verfügung.
    >
    > Investitionen? Ja klar.

    Hoffe ich doch mal ...

    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor cicero 22.04.13 - 22:14

    The_Ultimative_Langweiler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cicero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Angeblich belegt eine Minderheit von Nutzern den größten Teil der
    > gegebenen
    > > Netzkapazität.
    >
    > Dann müsste die Telekom aber alle Tarife billiger machen.
    > Die Leute zahlen doch sonst das gleiche? Und bekommen weniger.. Da sehe ich
    > keinen Sinn
    >
    > 20¤ für 50mbit/s und 200gb und Telefon kein Problem ;)
    > Und in einem Monat in dem ich mal mehr brauche zahle ich dann auch mal 20¤
    > drauf :p
    > die 20¤ müssten dann ja um die 300GB+ Traffic mehr beinhalten :p

    Warten wir mal in aller Ruhe den 2. Mail (oder die IFA?) ab.
    Dann wissen wir mehr über die Preisstruktur.

    Vielleicht machen sie den VDSL-Einstiegstarif etwas günstiger,
    und bieten eine "Plus"-Version an die weiteren Traffic beinhalten.

    Ziel der Telekom dürfte aber auch sein an den Diensten zu profitieren.
    Daher wird sich wohl der einen oder andere Anbieter in dem Telekom Vertragsoptions-Portfolio wiederfinden ...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Interessant

    Autor AveN 22.04.13 - 22:31

    This!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Interessant

    Autor ImBackAlive 23.04.13 - 00:05

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Internet-Traffic hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
    > Das Netz muss kontinuierlich ausgebaut werden.
    > Fortschritte in der Technik fangen nicht alles auf,
    > es bleibt halt ein Kostenblock übrig, der zusätzlich finanziert werden
    > muss.
    > Diese Geld muss halt irgendwoher kommen.
    > Fragt sich halt: woher? Wer soll es bezahlen?
    Die Telekom könnte dafür beispielsweise ihre Gewinne benutzen. Aber das wäre ja fatal - wo kämen wir denn da hin, wenn Unternehmen auf einmal ihre Gewinne einsetzen müssten um anschließend wieder Gewinne zu erwirtschaften? Eine Frechheit. Also wirklich.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Yeeeeeeeeha 23.04.13 - 00:53

    Pssssssst, erzähl hier doch nicht die Wahrheit!

    Tatsache ist, der Kunde fliegt auf möglichst hohe Zahlen zu möglichst niedrigen Preisen. Bandbreite ist in Deutschland durch den Konkurrenzdruck viel zu billig. Es muss an jeder Ecke gespart werden und die meisten Provider tun das z.B. am Support, an der allgemeinen Netzqualität oder Peerings zu anderen Providern.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor divStar 23.04.13 - 01:06

    Sorry - aber typisch deutsche Mentalität des TE. Erinnert mich an so nen Witz über nen Nachbarn mit ner Kuh... die Kuh stirbt und der Nachbar hat nen Wunsch frei.. statt sich selbst eine Kuh zu wünschen, wünscht er sich, dass die Kuh seines Nachbarn stirbt. So kommt es mir vor. Ich hasse solche Leute wie die Pest.

    Wenn der Standardtarif der Telekom 5 Euro / Monat für 50Mbit/s bei dem Limit wäre und 20 Euro, um 1TB Traffic pro Monat dazu zu buchen - wäre es meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Dann müssten die, die nur ihre 100Gb pro Monat nutzen, nur 5 Euro zahlen und die, die mehr laden, halt die 25Euro.
    Aber die Telekom ist ja nicht blöd (, obwohl ich sie dafür halte): sie kassiert von allen 40 Euro ab und verkauft evtl. mehr Traffic für nochmal 40 Euro. Leuten, die so etwas einführen, kann man nur die Pest und alle Schlechte für ihr gesamtes Leben wünschen - auf das sie niemals glücklich werden und diese Menschen am besten von ihren eigenen Freunden verraten werden.

    Ich habe nichts dagegen wenn ich für höhere Datenaufkommen auch mehr zahlen muss - wenn die, die weniger haben, wenig zahlen und wenn die Preise realistisch sind. Ich zahle derzeit 35 Euro / Monat für VDSL 50 (bei 1&1, die aber die Telekom-Leitung nutzt). Wenn also der Preis gleich bleibt, können die meinetwegen ihren Gehirnschmalz drosseln (falls sie welchen hätten) - mir wärs egal. Aber so?..

    Vom Himmel fallen nur Flugzeuge, Asteroiden und Regen? Na dann hoffe ich, dass so ein Asteroid die Telekomzentrale erwischt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Yeeeeeeeeha 23.04.13 - 01:08

    Eigentlich wollen die doch jetzt nichts anderes machen: Wer mehr Traffic will, kann den gerne dazukaufen. Trotzdem wird gemeckert. Mit GENAU DEM Argument. O_o

    (Klar, man könnte die Mischkalkulation noch weiter auseinanderziehen, viel Traffic noch teurer und dafür wenig Traffic billiger machen. Einen #aufschrei der Golem-Wutbürger würde es immer geben)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Bilanz der Telekom ist öffentlich

    Autor cicero 23.04.13 - 02:14

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Telekom könnte dafür beispielsweise ihre Gewinne benutzen. Aber das
    > wäre ja fatal - wo kämen wir denn da hin, wenn Unternehmen auf einmal ihre
    > Gewinne einsetzen müssten um anschließend wieder Gewinne zu erwirtschaften?
    > Eine Frechheit. Also wirklich.

    Das Studium der Telekom Bilanz wäre hier hilfreich.

    Machst Du Dir bitte mal die Mühe und sagst uns dann Bescheid?
    Danke :-)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor cicero 23.04.13 - 02:25

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Vom Himmel fallen nur Flugzeuge, Asteroiden und Regen? Na dann hoffe ich,
    > dass so ein Asteroid die Telekomzentrale erwischt.

    Lieber nicht, denn das hätte wohl zur Folge dass bei uns zumindest in weiten Teilen das Internet zusammenbricht, inkl. 1&1 ...

    Dann wären selbst 75 GB Makulatur ... ;-(
    ... und wir hätten ganz andere Sorgen.

    Ich hätte gerne eine Glasfaser-Anschluß mit echten 100 MBit die ich voll nutzen kann, möglichst mit 20 ... 30 MBit Upload und 6 ms Ping. Für ¤30 im Monat ... plus meinetwegen noch ein Premium Download Paket für ¤10.

    Da werden ich wohl noch lange warten müssen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  17. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Flexor 23.04.13 - 08:12

    Also Punkt um die Idee von divStar ist ja schonmal nicht schlecht.
    Das Problem ist nur das es im Moment funktionieren würde und diese alt eingesessenen Sesselfu*** werden es dann nicht an neue bedinungungen anpassen.

    Wir bewegen uns was Videomaterial angeht auf die 4K zu wenn der unterschied zwischen 576P was eine DVD brachte zu 1080p was eine Bluray bringt schon eine verzehnfachung ist, rechne mal aus was dann 4K an Daten braucht.
    Ich rede hier jetzt nicht an Illegalen Downloads sondern von banalen Sachen wie Youtube, Streamingdienste die nicht von der Drosslung ausgeschlossen sind, MyVideo usw.
    Die Technik wird nicht stehen bleiben weil die Telekom einen Schritt in Richtung IT-Steinzeit macht.
    PS4 Spiele sollen Downloadbar sein, laut Gerüchten soll die neue XBox einen Onlinezwang haben und ständig Daten abgleichen.

    Früher oder Später werden Spiele nur noch Online zu kaufen sein sei es über Steam, Amazon, Sony, Microsoft oder oder oder...

    Das Internet steckt nicht mehr in den Kinderschuhen und wenn ich dann von vielen auch Lese "Hey ich brauche nur 2GB im Monat" hat man entweder keine Kinder, sie sind nicht alt genug oder ist selber schon so alt das die Kinder nicht mehr zuhause leben. Ansonsten kann ich mir nur vorstellen das man nichts mit dem PC macht ausser vllt E-Mails abrufen und z.B. Golem.de ansteuern.

    Es gibt so viele möglichkeiten GB weise Traffic im Internet legal zu verursachen und das wird definitiv mehr werden!
    Alle gehen vom jetzigen stand aus, überlegt mal wie sich das Internet alleine in den letzten 10 Jahren verändert hat... und ihr glaubt doch nicht das die Telekom, wenn sie das durch kriegen und genügend Kunden behalten das Datenvolumen in 10 Jahren wieder abschafft.

    Als Beispiel, ich mag das normale Fernsehen nicht mehr. Bei RTL und Konsorten habe ich das gefühl ich verdumme... Deshalb gucke ich, wenn ich wirklich unterhaltungsbedarf habe Youtube videos. Das Summiert sich derweil so Stark das es alleine 30GB im Monat sind!

    Da kommt das Beispiel mit der Kuh sehr zur geltung...
    "Wenn ich mit so wenig Traffic auskomme, können das auch alle anderen"

    Hier noch ein kleines beispiel:
    Ich bin in der Ausbildung zum Informatiker, weshalb wir auch Laptops im Unterricht nutzen dürfen. Ich habe, um Internet zu haben, über mein Handy getethert. 300MB sind da meist in 6 Schulstunden durch gewesen und das OHNE Youtube Videos, OHNE Downloads, OHNE Musikdienste.... Die kamen zusammen weil ich Golem, Google (für den Unterricht) und so 2-3 andere Foren angesurft habe.

    Also 1GB am Tag zu schaffen ist echt keine Kunst, selbst für einen Normalen nutzer.
    10-15GB am Tage durchzuhauen ist auch nicht schwer, zwar eher für Junge erwachsene, Jugendliche und vielleicht noch Kinder mit einer Spielekonsole die sich Dls ziehen und mit ihren Freunden X Videos auf Youtube ansurfen.
    Ich kenne das von meinem kleinen Cousin, der ist 12 und klickt jedes Youtube Video an was er sieht und interessant findet.
    Aber es ist alles heute durchaus normal!

    Nehmen wir mal an Spiele sind nur Downloadbar, ein Spiel hat meist zwischen 8 und 16 GB ohne Patches, ohne Addons und co. ich lade mir 4 Spiele runter wovon auch nur eines 16 GB hat... dann sind das schon 40GB.
    "Wer kauft sich schon 4 Spiele im Monat?"
    Es ist nur ein Beispiel und sehr viele Jugendliche und noch mehr junge Erwachsene.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.13 08:17 durch Flexor.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  18. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor Tantalus 23.04.13 - 08:49

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö, die wollen Euros :-)

    Ich schrieb nicht "in GB" sondern "nach GB". Kleiner aber feiner Unterschied

    > Fraglich ist, ob die Telekom tatsächlich Gebrauch macht von den
    > vertraglichen Grenzen.
    > Faktisch sind sie jedoch ein Tool einen Nutzer, der des "unfair use"
    > beschuldigt wird, gedeckelt werden kann.

    Also, wenn alles über 75GB/Monat als "unfair use" gilt, dann gute nacht. Beispiele, wie man auch als Normalnutzer locker auf solche Mengen kommt wurden ja genügend genannt.

    > Ich sehe die Kappungsgrenzen als ein Marketing-Tool um auf die "nächst
    > bessere" DSL-Version umzusteigen. Das läuft dann darauf hinaus, dass ein
    > ADSL Intensiv-Nutzer am besten gleich auf VDSL umsteigt.

    Ist ja schön für diejenigen, die nur ADSL bekommen können.

    > Hoffe ich doch mal ...

    Nee, das Geld wird eher genutzt um die Milliardenlöcher in der Bilanz zu flicken, die durch Fehlentscheidungen im Management verursacht wurden.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  19. Re: "There ain't no such thing as a free lunch"

    Autor joediboe 23.04.13 - 09:11

    Wär mal interessant zu sehen, ob die IP-Adresse von "cicero" zufällig zur Telekomzentrale führt...
    Nur so ein Gedanke :-)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  20. Re: Bilanz der Telekom ist öffentlich

    Autor silberfieber 23.04.13 - 09:13

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ImBackAlive schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die Telekom könnte dafür beispielsweise ihre Gewinne benutzen. Aber das
    > > wäre ja fatal - wo kämen wir denn da hin, wenn Unternehmen auf einmal
    > ihre
    > > Gewinne einsetzen müssten um anschließend wieder Gewinne zu
    > erwirtschaften?
    > > Eine Frechheit. Also wirklich.
    >
    > Das Studium der Telekom Bilanz wäre hier hilfreich.
    >
    > Machst Du Dir bitte mal die Mühe und sagst uns dann Bescheid?
    > Danke :-)

    naja, wenn man milliarden bei mobilen glücksspielen in amiland versenkt, dann kann die bilanz schon mal drunter leiden. und so lang aus dem nationalen geschäft genug "spielgeld" kommt, stört das ja auch nicht weiter...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Destiny angespielt: Schöne Grüße vom Master Chief
Destiny angespielt
Schöne Grüße vom Master Chief
  1. Bungie Drei Betakeys für Destiny
  2. Activison Destiny ungeschnitten "ab 16" und mit US-Tonspur
  3. Bungie Destiny läuft auch auf der Xbox One in 1080p mit 30 fps

  1. Quartalsbericht: Amazon erwirtschaftet Verlust von 126 Millionen US-Dollar
    Quartalsbericht
    Amazon erwirtschaftet Verlust von 126 Millionen US-Dollar

    Amazon kann eine kräftige Umsatzsteigerung um 23 Prozent auf mehr als 19 Milliarden US-Dollar ausweisen. Der Verlust erreicht jedoch ein neues Rekordniveau.

  2. Apple verkraftet Ansturm nicht: OS X Yosemite - die öffentliche Beta ist da
    Apple verkraftet Ansturm nicht
    OS X Yosemite - die öffentliche Beta ist da

    Wenn sich hunderttausende Nutzer mit einem Mal auf eine Website stürzen, kommt es unweigerlich zu Ausfällen. Das ist nun zum Start des öffentlichen Betaprogramms von Apples OS X 10.10 Yosemite passiert, das normalen Anwendern die Möglichkeit bieten soll, das neue Betriebssystem auszuprobieren.

  3. Erfundene Waren: Ebay-Betrüger muss für 7 Jahre in Haft
    Erfundene Waren
    Ebay-Betrüger muss für 7 Jahre in Haft

    Ein Betrüger hat rund 300.000 Euro mit erfundenen Waren erbeutet, die er über Verkaufs- und Finanzagenten als 400-Euro-Jobber bei Ebay verkaufen ließ. Jetzt wurde der 29-Jährige in Marburg verurteilt.


  1. 22:31

  2. 21:17

  3. 18:59

  4. 18:47

  5. 18:21

  6. 16:59

  7. 16:20

  8. 15:53