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Bei Boykott der "Managed Services"

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  1. Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: Sheep_Dirty 12.05.13 - 13:30

    durch die Inhalteanbieter wird auch der Zukauf weiterer Datenpakete nicht mehr helfen. Das Internet funktioniert nur wenn alle Netzbetreiber den Datenverkehr ungehindert durchleiten.
    Die Telekom wird diese Lektion eines Tages auch lernen.

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  2. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: Casandro 12.05.13 - 15:30

    Das ist ja grad der Punkt. Die Telekom will ja gar niemanden neben sich auf den "Managed Services" haben, zumindest nicht ohne 30+% Umsatzanteil. Es geht denen darum, dass Du nicht mehr Onlinefilm.org nutzt, sondern Entertain. Es geht denen darum, dass Du nicht mehr Sipgate nutzt, sondern deren VoIP Angebot.

    Die Telekom hofft damit, ihre Angebote endlich in den Markt drängen zu können. Darum und nur darum geht es.
    Klar wirst Du Dir Zusatzdatenverkehr buchen können, über die Hotline mit 2 Stunden Wartezeit (schon erlebt) oder über ein Webinterface von dem man Albträume kriegt (auch schon mal erlebt). Vor diesen Schritt wollen die Angst machen. Du sollst jedes mal wenn Du einen anderen Anbieter nutzt Angst haben, dass Du über die paar Gigabyte Freivolumen drüber kommst. Damit sollen sie Dich dazu bringen nur noch die Telekomdienste zu nutzen.

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  3. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: mlxl 12.05.13 - 20:50

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Telekom hofft damit, ihre Angebote endlich in den Markt drängen zu
    > können. Darum und nur darum geht es.
    > Klar wirst Du Dir Zusatzdatenverkehr buchen können, über die Hotline mit 2
    > Stunden Wartezeit (schon erlebt) oder über ein Webinterface von dem man
    > Albträume kriegt (auch schon mal erlebt). Vor diesen Schritt wollen die
    > Angst machen. Du sollst jedes mal wenn Du einen anderen Anbieter nutzt
    > Angst haben, dass Du über die paar Gigabyte Freivolumen drüber kommst.
    > Damit sollen sie Dich dazu bringen nur noch die Telekomdienste zu nutzen.

    Die Telekom kündigt an, dass es weiter Flatrates geben wird die sind dann halt teurer. Man kann sich also entweder das kaufen oder einen managed service wo das Volumen schon drin ist. Muss man nicht mögen, aber die Energiewende kostet auch Geld, für Weltuntergangsszenarien ist das alles jedenfalls kein Anlass.

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  4. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: Telesto 12.05.13 - 22:22

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja grad der Punkt. Die Telekom will ja gar niemanden neben sich auf
    > den "Managed Services" haben, zumindest nicht ohne 30+% Umsatzanteil.

    Ich fürchte aber wirklich, dass es in Zukunft kaum noch ein virtueller Marktplatz ohne diese unverschämten 30% Marge geben wird. Heute die App-Stores, morgen das ganze Netz. Zahlen darf diesen Wucher natürlich... der User.

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  5. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: fuzzy 12.05.13 - 23:48

    Entertain ist nicht VOD. Die Nicht-Zählung betrifft nach dem letzten mir bekannten Teil nur den Multicast-Teil des Angebots nicht. "Der Rest" kommt via Videoload und wird wohl mitgezählt.

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  6. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: Herr Lich 13.05.13 - 18:02

    fuzzy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entertain ist nicht VOD. Die Nicht-Zählung betrifft nach dem letzten mir
    > bekannten Teil nur den Multicast-Teil des Angebots nicht. "Der Rest" kommt
    > via Videoload und wird wohl mitgezählt.

    Und wo ist das Problem, auch die *load- Dienste der Telekom zu managed services zu erklären? Dann schreiben sich halt zwei interne Dienststellen gegenseitig ne Rechnung.

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  7. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: lightview 13.05.13 - 18:16

    Es geht doch nicht um die Services der Telekom (Entertain, eigene Cloud & co).
    Da geht es doch auch um externe z.b. Youtube. Da wird einfach mit Google verhandelt.
    Diese bezahlen eine Pauschale, damit bei Telekom-Usern Youtube nicht zum Traffic
    hinzu gezählt wird. Myvideo, Vimeo, Cipfish und co werden dann aber hinzu gezählt.

    So verdienen beide: Die Telekom am besseren QoS und Youtube an mehr Usern.
    Hinzu könnte man natürlich noch vertraglich festhalten das Konkurenz-Services
    einfach gedrosselt werden: Myvideo, Clipfish, Vimeo & Co laufen dann nur noch
    mit 100kb/s. Steam muss natürlich auch mit "an Board" damit evtl. Origin und
    normale Spieledownload-Anbieter "verhungern".

    Es geht nicht darum das gedrosselt wird, sondern was NICHT gedrosselt wird.

    That's the trick ;)

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  8. Re: Bei Boykott der "Managed Services"

    Autor: fuzzy 13.05.13 - 21:00

    Das ist kein QoS. Und es geht sehr wohl um die eigenen Dienste: Allein durch Nicht-Zählen dieser entsteht eine wettbewerbliche Verzerrung.
    Entertain würde ich an dieser Stelle aber deshalb explizit außen vor lassen, weil es eben kein Internet-Dienst ist, da hat die Telekom schon recht.

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