Können normale GPS-Receiver dann präziser sein ? Oder ist GPS/SBAS quasi nur pseudo verfügbar oder nur für Airbusse o.ä. ?
Auch daher sollte firmware-pimping enforcable EU_Recht sein. Damit man seine alten Receiver durch firmware (falls das reicht) aufrüsten kann, statt ständig nachkaufen zu sollen.
Nachkaufen kurbelt die Wirtschaft an.
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Wissen ist macht, nicht's wissen macht auch nicht's.
Alles Quark. Ami "GPS" hat nur eine künstliche Ungenauigkeit auf den public Frequenzen. Die "guten" Frequenzen werden unter anderem zur Vermessungen im cm Bereich eingesetzt oder hallt im Millitär. Grösste Ungenauigkeit ist die Laufzeit Änderung durch unterschiedliche "Atmosphärendicke" grob gesagt. Dafür gibt es aber auch Korrekturmöglichkeiten das man mit dem Ami GPS auf eine berechnete Genauigkeit von +/- 1m kommt. Gehupft wie gesprungen...
WGS84
@Master of Disaster:
Bitte genauer informieren.
Da EGNOS bereits 2006 starten sollte und in Nordamerika mit WAAS schon ein identisch arbeitendes System existiert können eigentlich alle in den letzten Jahren hergestellten Chips EGNOS decodieren.
Man kann auch ganz einfach kontrollieren ob der eigene Receiver die neuen Satelliten sieht: Diagnose-Tool anwerfen und in der Satelliten-Liste die PRN (Satelliten-ID) 120, 124 und 126 suchen. Alle "normalen" GPS-Satelliten haben Nummern unterhalb von 100.
PRN 120 habe Ich mit meiner uralten SirfStarII GPS Maus schon vor drei Jahren mal empfangen.
WGS84 schrieb:
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> Alles Quark. Ami "GPS" hat nur eine künstliche Ungenauigkeit auf den public
> Frequenzen.
Das nannte sich "Selective Availability" und wurde mitte 2000 abgeschaltet.
Man kann die P/Y-Codes des Militärs übrigens auch zur Genauigkeitssteigerung nutzen wenn man den Code nicht kennt. Allerdings dauert das recht lange und erfordert sehr viel komplexere Hardware.
du schreibst quark. seit es im golfkrieg produktionsengpässe bei militärischen gps-empfängern gab und deshalb zigtausende zivilgeräte an die yankee-armee geliefert wurden, gibt es keine "künstliche ungenauigkeit" auf den zivilen frequenzen mehr (oder wurden die geräte inzwischen alle ausgetauscht? glaub ich ja nicht). eine zentimetergenaue messung ist trotzdem weder möglich noch nötig. auf eine genauigkeit von 1m kommt man wenn überhaupt nur mit verwendung von referenzpunkten, deren abweichung zur aktuellen gps-position miteinkalkuliert wird.
"Darth Blutwurst" hat Recht, denn es gibt nebenbei noch ein technisches Problem: Ein Empfänger der nur von der militärischen Frequenz "booten" will braucht sehr lange wenn er die korrekte GPS-Zeit nicht schon kennt.
Ursprünglich haben diese Geräte daher zuerst die zivile Frequenz genutzt um relativ schnell zu booten und dann erst auf die militärische umgeschaltet. Sogenannte "Y-only" Receiver, die direkt auf dem militärischen Code starten, gibt es noch nicht ganz so lange. Diese benötigen sehr viel mehr Hardwareaufwand (Korellatoren etc.) damit der Benutzer nicht ewig warten muss. Stört man also das zivile Band zu sehr handelt man sich selbst auch Probleme ein.
Wenn man dann noch bedenkt dass auf der zivilen Frequenz mittlerweile eine Genauigkeit von 7,5 Metern garantiert wird (in 95% der Messungen) und das Militär-Band ursprünglich überhaupt nur für eine Genauigkeit von 22 Metern ausgelegt war kann sich den Zirkus sparen und dem Soldat auch gleich einen handelsüblichen SirfIII-Receiver geben.
@Darth Blutwurst
in der Vermessung sind postions bestimmungen bis zu +/- 0.5mm möglich und nötig. Da steht das gerät halt 2 wochen und es läuft nicht mit den Code Verfahren sondern im Phasenvergleichsverfahren. Und alle Paramter Atmosphären Korrekturen, Linearkombinationen, Hochpräzise Satellitenbahnen usw. werden mit eingerechnet du hast dann die Position auch nicht in Echtzeit sonder wertest im PostProcessing aus.
Doch selbst mit dem von den Vermessungsämtern bereit gestellten Dienst SAPOS (HEPS) sind Positionierungen auf 1cm möglich z.B. zum Grobabstecken von Gebäudeecken.
Das Positive ist das der Dienst konstenlos ist. Omnistar kostet zum beispiel was und du brauchst ein extra receiver.
Sturmflut schrieb:
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> Man kann auch ganz einfach kontrollieren ob der eigene Receiver die neuen
> Satelliten sieht: Diagnose-Tool anwerfen und in der Satelliten-Liste die
> PRN (Satelliten-ID) 120, 124 und 126 suchen. Alle "normalen" GPS-Satelliten
> haben Nummern unterhalb von 100.
> PRN 120 habe Ich mit meiner uralten SirfStarII GPS Maus schon vor drei
> Jahren mal empfangen.
Danke. Sowas ist mal ein vorbildliches Posting mit allen Infos die man braucht. 120,124,126 in der Satelliten-Liste gucken (da gibts endlos viele Tools für. I.d.R. auch vom GPS-Maus-Hersteller weils fancy aussieht wenn man die Satelliten anzeigt) und Sirfstar2 hat die auch schon mal gesehen.
Genau sowas sind Referenzbeispiele für meine Forderung, das man gute informative Posting-Inhalte ruhig als "Ergänzungen" (ohne extra Update im Titel) unter den Text zu packen sind.
> Können normale GPS-Receiver dann präziser sein ?
Schlicht und einfach: NEIN
Warum?
1) EGNOS sendet Korrekturdaten. Es ist kein System wie GPS. Normale kleine GPS Empfänger können keine Korrekturdaten empfangen. Ich glaube der Mindestpreis für geodätische Empfänger beginnt bei 1000.- €
2) Autonome Messungen (nur ein Empfänger) wirst du nie so genau durchführen können weil da die Ionosphäre dir einen Streich spielt. Wenn du mit zwei Empfängern DGPS oder PDGPS betreibst kannst du die Atmosphäre ein wenig herausrechnen je nachdem was für eine L1 L2 Kombination du wählst. Da kommst du unter guten bedingungen auch auf deine 5mm in der Position.
3) EGNOS steht mit seinen 57,3° für uns ein wenig ungünstig. Damit ist er in der Stadt so gut wie immer unsichtbar.
4) Mit einem kleinen Empfänger hast du Probleme die Zeit so genau zu bestimmen dass du auf deine 3m mit EGNOS kommst. 3m sind autonom (nur ein Empfänger). Mit zwei Empfängern kommst du mit den EGNOS Korrekturdaten auch mal zu 70cm Positionsgenauigkeit (3D).
4) GPS ist mit seinen 5m Lage (2D) und 15m Position (3D) zwar nicht gerade toll aber an sehr vielen Stellen auch in der Stadt mit ausreichender Anzahl erreichbar.
Ich drücke dir die Daumen mit deiner Firmware :)
Erzähle bitte nichts wovon du keine Ahnung hast.
Lies dir mal meinen Kommentar weiter unten.
Die Genauigkeitseinschränkung für den CA-Code = SA (Selective Aviability) war von 25.03.90 - 01.05.00 eingeschaltet. Damit betrug die Absolutgenauigkeit in der Lage 100m. Im Oktober 2007 sagte Bush zu, SA nicht mehr einzuschalten.
Es war die epsilon Technik (Verschlechterung der Ephemeridendaten) und der Deltatechnik (Destabilisierung der Satellitenuhr).
Wenn eines davon heute an wäre. Würdest du es sofort an deinen 100m merken.
Der Mist mit den Frequenzen ist einfach Unfug. Hör auf aus Dummpedia oder sonstwo zu pasten. Der GPS Satellit strahlt IMMER beide Frequenzen L1 und L2 und demnächst auch L5 aus. Jedermann kann sogar den P-Code empfangen. Wenn du weist wie man mit A-S umgeht kannst du ihn sogar nutzen. Die kleinen Empfänger die nur eine Welle empfangen können empfangen automatisch die stärkere L2.
Mit den Korrekturmöglichkeiten kommst du auch nicht autonom auf 5m Lage und 10m Position. Warum desinformierst du die Anderen mit deinem Nichtwissen?
Korrekt
Wer keine Ahnung hat sollte nicht aus Dummpedia dem Lexikon für Arme pasten.
Der P-Code ist auf L1 und L2 Moduliert und mit jedem Pupsempfänger erreichbar.
Was in Dummpedia auch nicht steht ist dass der Y-Code ein 2µs Fester hat in dem er nicht verfälscht ist...
Wieso erzählst du dann so ein Mist mit komplexer Hardware usw..???
Darth Blutwurst schrieb:
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> du schreibst quark.
genau!
> seit es im golfkrieg produktionsengpässe bei
> militärischen gps-empfängern gab und deshalb zigtausende zivilgeräte an die
> yankee-armee geliefert wurden, gibt es keine "künstliche ungenauigkeit" auf
> den zivilen frequenzen mehr (oder wurden die geräte inzwischen alle
> ausgetauscht? glaub ich ja nicht).
korrekt
> eine zentimetergenaue messung ist
> trotzdem weder möglich noch nötig.
Würde mir böse stinken wenn mein Haus 1m daneben steht... merkst du deinen Fehler?
Mit DGPS oder PDGPS kommst du heute auf deine 5mm Position. Ganz ohne Referenzpunkte.
> auf eine genauigkeit von 1m kommt man
> wenn überhaupt nur mit verwendung von referenzpunkten, deren abweichung zur
> aktuellen gps-position miteinkalkuliert wird.
Kommt man eben autonom nicht hin. Mit den Rerenzpunkten kannst du gewisse Fehler in den Einstellungen überprüfen und dir eventuell ein Datum zurechtrechnen. Autonom ist bei GPS 5m Lage und 15m Position eine Grenze.
> "Darth Blutwurst" hat Recht, denn es gibt nebenbei noch ein technisches
> Problem: Ein Empfänger der nur von der militärischen Frequenz "booten" will
> braucht sehr lange wenn er die korrekte GPS-Zeit nicht schon kennt.
Was für ein geistiger Dünnschiss. Lies mal
a) http://forum.golem.de/kommentare/internet/egnos-nimmt-regelbetrieb-auf/bitte-praeziser-erlaeutern/35797,1949342,1949569,read.html#msg-1949569
> Ursprünglich haben diese Geräte daher zuerst die zivile Frequenz genutzt um
> relativ schnell zu booten und dann erst auf die militärische umgeschaltet.
Da wird nichts gebootet. Es wird gerechnet bis zu einer Fixed Lösung.
Den P-Code können Mil Empfänger direkt nutzen weil man da die Verschlüsselung kennt.
> Sogenannte "Y-only" Receiver, die direkt auf dem militärischen Code
> starten, gibt es noch nicht ganz so lange. Diese benötigen sehr viel mehr
> Hardwareaufwand (Korellatoren etc.) damit der Benutzer nicht ewig warten
> muss. Stört man also das zivile Band zu sehr handelt man sich selbst auch
> Probleme ein.
Scheisse du hast was geraucht. Die Mil Empfänger bei guten Bedingungen direkt fixen weil sie eben die Verschlüsselung kennen. Wäre ein Tritt in die Eier wenn ein Trupp erstmal aufs Fixen warten müsste. Der P-Code mit seinem Eindeutigkeitsbereich von 293m ist wesentlich besser auszuwerten als L1 mit 19cm und L2 mit 24cm
> Wenn man dann noch bedenkt dass auf der zivilen Frequenz mittlerweile eine
> Genauigkeit von 7,5 Metern garantiert wird (in 95% der Messungen) und das
> Militär-Band ursprünglich überhaupt nur für eine Genauigkeit von 22 Metern
> ausgelegt war kann sich den Zirkus sparen und dem Soldat auch gleich einen
> handelsüblichen SirfIII-Receiver geben.
Scheisse man. Wieviel Dummheit passt den in einen Post?
Leute spart euch darüber nachzudenken. Es ist schlicht und einfach blöder Unfug.
AHA schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> @Darth Blutwurst
>
> in der Vermessung sind postions bestimmungen bis zu +/- 0.5mm möglich und
> nötig.
Ja aber nicht mit GPS
> Da steht das gerät halt 2 wochen und es läuft nicht mit den Code
> Verfahren sondern im Phasenvergleichsverfahren. Und alle Paramter
> Atmosphären Korrekturen, Linearkombinationen, Hochpräzise Satellitenbahnen
> usw. werden mit eingerechnet du hast dann die Position auch nicht in
> Echtzeit sonder wertest im PostProcessing aus.
Kommst du auch nicht auf deine 0.5mm.
Du verwechselst hier wahrscheinlich Absolutgenauigkeit mit relativer Genauigkeit.
> Doch selbst mit dem von den Vermessungsämtern bereit gestellten Dienst
> SAPOS (HEPS) sind Positionierungen auf 1cm möglich z.B. zum Grobabstecken
> von Gebäudeecken.
SAPOS wird dir da auch nicht viel helfen.
> Das Positive ist das der Dienst konstenlos ist. Omnistar kostet zum
> beispiel was und du brauchst ein extra receiver.
EGNOS ist kostenlos und verwendet GPS Frequenzen.
Sturmflut schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> @Master of Disaster:
> Bitte genauer informieren.
>
> Da EGNOS bereits 2006 starten sollte und in Nordamerika mit WAAS schon ein
> identisch arbeitendes System existiert können eigentlich alle in den
> letzten Jahren hergestellten Chips EGNOS decodieren.
Teilweise richtig. Egnos sendet auf GPS Frequenzen... es ist also eigentlich nur ein Firmware Update nötig.
> Man kann auch ganz einfach kontrollieren ob der eigene Receiver die neuen
> Satelliten sieht: Diagnose-Tool anwerfen und in der Satelliten-Liste die
> PRN (Satelliten-ID) 120, 124 und 126 suchen. Alle "normalen" GPS-Satelliten
> haben Nummern unterhalb von 100.
>
> PRN 120 habe Ich mit meiner uralten SirfStarII GPS Maus schon vor drei
> Jahren mal empfangen.
Für uns ist wenn dann nur IOR, ARTEMIS und AOR-E interessant: http://www.kowoma.de/gps/waas_egnos.htm
IOR = 131
ARTEMIS = 124
AOR-E = 120
2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.09 19:27 durch darkfate.
Mein uralt Garmin Geko kann schon seit Jahren EGNOS empfangen und zeigt den erfolgreichen Empfang auch an. Ein Softwareupdate ist nicht notwendig.
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