gilt es eigentlich für modernes satelliteninternet immernoch das es eigentlich ein riesiger broadcast ist, der nur durch crypto verhindert das ein teilnehmer die daten eines anderen mitempfangen kann?
wenn ja könnte das ja durchaus effizienter genutzt werden. zum torrentschwärme entlasten z.b.
gilt natürlich auch für wlans und alles andere was irgendwie broadcasts macht, aber satelliten scheinen das interessanteste bandbreite-mal-reichweite zu haben.
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Ich kann nichts dazu sagen wie das heutzutage funktioniert, aber ein Gedanke:
Es gibt ja IP Multicast, also müsste Eutelsat das durch geteilte Schlüssel für die Multicast Pakete implementieren und man würde es mit 0 extra traffic im ganzen Eutelsat Netz bekommen.
Leider ist IP Multicast bei den Betreibern bis jetzt SO GAR NICHT angekommen, ich verstehe nicht so wirklich wieso. Wahrscheinlich taugt die Hardware einfach nicht dafür die eingesetzt wird und neue Hardware...naja, wer investiert schon freiwillig.
Die einzige andere Anwendung die mir spontan einfällt wäre eh nur Fernsehen via IP, und das ist ja, außer bei live Sendungen, ehr on-demand, wo IP Multicast nichts bringt.
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thomas001le schrieb:
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> Ich kann nichts dazu sagen wie das heutzutage funktioniert, aber ein
> Gedanke:
> Es gibt ja IP Multicast, also müsste Eutelsat das durch geteilte Schlüssel
> für die Multicast Pakete implementieren und man würde es mit 0 extra
> traffic im ganzen Eutelsat Netz bekommen.
>
> Leider ist IP Multicast bei den Betreibern bis jetzt SO GAR NICHT
> angekommen, ich verstehe nicht so wirklich wieso.
en.wikipedia/wiki/THEMADASICHVERSTEHENWILL
gerne ;)
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miscanalyst schrieb:
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> en.wikipedia/wiki/THEMADASICHVERSTEHENWILL
Komisch, dass die Domainendung wikipedia bei mir nicht verfügbar ist ...
:P
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sofias schrieb:
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> gilt es eigentlich für modernes satelliteninternet immernoch das es
> eigentlich ein riesiger broadcast ist, der nur durch crypto verhindert das
> ein teilnehmer die daten eines anderen mitempfangen kann?
Ja und nein es ist immer noch ein relativ großer Broadcast. Aber der geht nicht über die gesammte Satelieten ausleuchtungszone, da dort Spot beams genutzt werden hier ist eine übersicht dazu http://de.toowaysat.com/faq.php
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danke :)
über die größe der 'spots' bin ich noch nicht fündig geworden, außer die karte hier:
http://www.tech-faq.com/spot-beam.html
aber ich denk mal das ist stark implementierungsabhängig.
und ob ma seine kanäle für andere zum mitleechen aufmachen kann/darf gab ich auch noch nicht gefunden. im gegensatz zu ip-multicasts würde das ja _weniger_ aufwand für den provider bedeuten.aber die ganze geschichte ist wohl auch ein riesiges einfallstor für juristische angriffe…
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Die größe sieht man doch auf der zweiten karte.
Da Beam Number 43 Gateway GW8 ca. von Münschen bis Hamburg (nicht ganz aber nahe dran) reicht. Würde ich sagen ca. 600km hoch und geschätz an der breitestetn Stelle ca. 300km breit. Wobei sie ja Elipsen förmig sind.
Aber ich glaube nicht da dort irgendeine form von Multicast unterstützt wird.
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Als Sat-Internet noch in den Kinderschuhen steckte und die Daten über die üblichen Satelliten Astra1 und Hotbird verbreitet wurden, war das mitrippen/leechen mangels verschlüsselung auch für Nichtkunden kein Problem. Braucht man doch nur eine DVB-S PCI Karte im PC und die Software "SkyGrabber" mit der das grabben sogar sehr komfortabel von der Hand ging.
Allerdings stellte sich schnell heraus: The Internet is for Porn.
Geschätzt 70% der empfangenen Dateien waren thumbnails/video-schnipsel irgendwelcher Schmuddelseiten :) Große Dateien wurden kaum übertragen. Eine 6MB große MP3 war schon so ziemlich das größte.
Dann kam nach und nach die Verschlüsselung, dann das ausweichen auf andere Sat-Positionen (23,5°E und 9°E) und jetzt auch noch die Spotbeams. Aus der Traum vom warez-broadcast-satelliten :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 23:11 durch sn0.
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