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im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

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  1. im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor void 24.02.10 - 19:29

    der erste Schritt sein.

    Sind eigentlich auf Satelliten gerichtete Antennen dagegen unempfindlich?

  2. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor ja und 24.02.10 - 19:44

    void schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der erste Schritt sein.
    >
    > Sind eigentlich auf Satelliten gerichtete Antennen dagegen unempfindlich?

    Ja und? Bist du auf GPS angewiesen um den nächsten Bunker zu erreichen? Ist so was überhaupt in den POIs gespeichert?

    Waffensysteme brauchen kein GPS um ihr Ziel zu finden ... Trägheitsnavigation gab es auch schon vor GPS.

  3. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor captain hero 24.02.10 - 20:03

    ja und schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja und? Bist du auf GPS angewiesen um den nächsten Bunker zu
    > erreichen? Ist so was überhaupt in den POIs gespeichert?
    >
    > Waffensysteme brauchen kein GPS um ihr Ziel zu finden ...
    > Trägheitsnavigation gab es auch schon vor GPS.

    Ja sag das mal den Amis, die scheinen das vergessen zu haben. Selbst ihre Artillerie ist mittlerweile vollständig von GPS abhängig. ;)

  4. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor Ich schon wieder 24.02.10 - 20:21

    > Ja sag das mal den Amis, die scheinen das vergessen zu haben. Selbst ihre
    > Artillerie ist mittlerweile vollständig von GPS abhängig. ;)

    Die können sich das auch leisten, ist ja schließlich ihr System. Wenn ich Ami wäre, würde ich meinem Gegener im Kriegsfall einfach die GPS Ortung abschalten. Es gibt ja verschiedene GPS Arten (zivil und militärisch). Allein deswegen sollten wir alle uns nicht so von GPS abhängig machen.

  5. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor robinx 24.02.10 - 20:43

    dann darf es nur niemals zu einem gegner kommen der in der lage ist die GPS satelieten zu zerstören. Immerhin hat china ja schon einen alten ausgemusterten satelieten abschoßen http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24478/1.html wer sagt denn dass sowas nicht auch andere länder können oder auch mit sats die höher fliegen (ich glaube die gps sats fliegen etwas höher)

  6. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor Cyrond 24.02.10 - 21:21

    robinx schrieb:

    > (ich glaube die gps sats fliegen etwas höher)


    Naja GPS-Satelliten befinden sich in über 20.000km Höhe - die Chinesen haben einen in 800km abgeschossen... Das ist doch ein gewaltiger Unterschied

  7. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor robinx 24.02.10 - 21:30

    naja ein bischen komplizierter ist es sicherlich. Auch weiß man bei einem eigenen Satelliten wo er sich genau befindet. Jedenfalls würde im kriegsfall gegen einen gegner der es schaffen würde die gps Satelliten zu zerstören sicherlich das US Militär große schwierigkeiten bekommen da Sie sich von einer handvoll Satelliten abhängig gemacht haben.
    Klar die liste der staaten die sowas vieleicht schaffen könnte ist sehr klein aber die technische entwicklung bleibt ja auch nicht stehen

  8. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor John J. Rambo 24.02.10 - 21:54

    captain hero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja und schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja und? Bist du auf GPS angewiesen um den nächsten Bunker zu
    > > erreichen? Ist so was überhaupt in den POIs gespeichert?
    > >
    > > Waffensysteme brauchen kein GPS um ihr Ziel zu finden ...
    > > Trägheitsnavigation gab es auch schon vor GPS.
    >
    > Ja sag das mal den Amis, die scheinen das vergessen zu haben. Selbst ihre
    > Artillerie ist mittlerweile vollständig von GPS abhängig. ;)


    Ja und? Die greifen doch eh nur Länder an, die technisch nix drauf haben. ;)

  9. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor wisser 24.02.10 - 22:50

    > zerstören sicherlich das US Militär große schwierigkeiten bekommen da Sie
    > sich von einer handvoll Satelliten abhängig gemacht haben.

    haben sie nicht, keine Sorge :) Es gibt genug andere Technologie Waffen ins Ziel zu bringen. Und z.B. die netten Proton- oder Minuteman-Rakete tragen ihre formschönen Mehrfachsprengköpfe ganz ohne GPS ins Ziel. Bei einer Sprengkraft von bis zu phantastischen 50 Megatonnen ist es auch nicht so wichtig wo genau das Ding hoch geht. Bis also auch nur die Hälfte der Satelliten abgeschossen ist liegt die Welt in Trümmern.

    Das Militär hat mit GPS versucht den Krieg salonfähig zu machen, indem man eben weniger Kollateralschaden erzeugt. Das ist natürlich gescheitert, weil Krieg ja auch was mit Macht auf der einen und Angst auf der anderen Seite zu tun hat. Wenn ich mich nur in ein Dorf setzen brauche oder ein paar Leute an meine Tanklaster rufe, und dann weiß, dass ich nicht angegriffen werde, dann nehme ich den Gegner auch nicht ernst. Daher ist es sinnfrei einen Krieg so zu führen. Entweder mach ich es richtig und hau drauf, egal wer oder was sich wo versteckt oder ich fang gar nicht erst an. Wir sehen ja an vielen, aktuellen Beispielen, dass der "Weichei-Ansatz" nicht zum Ergebnis führt.

    Und noch kurz für die Psychohygiene der Gutmenschen. Ich bin auch dafür dann eher keinen Krieg zu führen als so ne Farce. Aber wenn ich mich schon entscheide loszulegen, dann bitte richtig und nicht ein Rotz der nie zum Erfolg führen wird.

  10. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor darkfate 25.02.10 - 00:27

    GPS Jamming ist nur für Zivile Systeme ein Problem die nicht auf DGPS zurückgreifen können. Selbst im Krieg konnten die Vermesser hierzulande ohne Einschränkungen weitermessen.

  11. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor darkfate 25.02.10 - 00:33

    Naja mit dem Unterschied das der abgeschossene Satellit nur ein Wetter Satellit war in einer Höhe von 800km während GPS Satelliten in 20.000km fliegen... total sinnlos aus dem Zusammenhang gerissen.

  12. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor Rulf 25.02.10 - 00:43

    zum kollateralschaden: obwohl ja wohl offiziell verboten(genfer konvention oder so), ist ein möglichst hoher kollateralschaden noch immer ein hauptziel jeder kriegerischen auseinandersetzung(auch der bw, wie sich wohl im fall tanklaster afghanistan nachträglich herrausgestellt hat/wird)...alleine schon um den gegner völlig zu demoralisieren...dies funktioniert zwar fast nie, wird aber genau so weiter praktiziert...angeklagt/bestraft werden hinterher nur die kriegsverlierer...falls du meinst, daß ich spinne, so schau dir nur die kriege von den weltkriegen(in ww1 vielleicht weg der erst aufkommenenden luftwaffe noch nicht so ausgeprägt) bis heute an...gibt auch schon gute beispiele aus der antike...traurig aber wahr...

    und das mit den menschlichen schutzschilden sind erwiesenermaßen immer nur schutzbehauptungen der kriegsgewinner(ich kenne keine beispiele die dieser einschätzung widersprechen würden), die den kriegsverlierern so natürlich nie abgenommen werden...

  13. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor thenktor 25.02.10 - 00:48

    robinx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja ein bischen komplizierter ist es sicherlich. Auch weiß man bei einem
    > eigenen Satelliten wo er sich genau befindet.

    Sollte man das bei nem GPS-Satelliten durch den Almanach, bzw. die Daten des Satelliten nicht auch wissen? Wie sollte man sonst seine eigene Position berechnen?

  14. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor Rulf 25.02.10 - 00:50

    von 800 - 20000km braucht's dann aber nur noch einen ganz kleinen schubs(im verhältnis von 0-800km,navigation/zielerkennung ist ja mit heutiger elektronik sowieso ein klacks))...oder etwa nicht?...

  15. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor DerRofl 25.02.10 - 01:00

    Hmm, also wenn du eine Reihe von Satelliten die in 20.000km Höhe mit einer entsprechenden Geschwindigkeit ihre Bahnen ziehen mit einer Richtfunkantenne sicher anpeilen kannst, dann wirst du schon ziemlich genau wissen wo du bist, was diese ganze Übung wiederum obsolet erscheinen läßt ;)

    Aber um auf die Frage zu kommen, eine entsprechend eingerichtete Richtfunkstrecke ist wohl in der Tat sehr schwer zu stören.

  16. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor wisser 25.02.10 - 09:14

    Hi,

    > praktiziert...angeklagt/bestraft werden hinterher nur die
    > kriegsverlierer...falls du meinst, daß ich spinne, so schau dir nur die
    > kriege von den weltkriegen(in ww1 vielleicht weg der erst aufkommenenden
    > luftwaffe noch nicht so ausgeprägt) bis heute an...gibt auch schon gute
    > beispiele aus der antike...traurig aber wahr...

    ich glaube nicht, dass Du spinnst. Du hast vollkommen recht. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint liegen unsere Aussagen meiner Meinung nach näher beieinander als es aussieht.

    Wenn überhaupt, dann lässt sich ein Krieg nur mit den von Dir beschriebenen Mitteln gewinnen. Das es trotzdem nicht immer klappt haben wir in extremen Ausmaßen das letzte mal in Vietnam gesehen und danach in vielen weniger einprägsamen Beispielen. Und natürlich davor in den von Dir genannten Szenarien.

    Das es ohne massive, zugegebenermaßen unmenschliche, Gewalt nicht geht sehen wir heute in Irak, Afganistan usw...

    D.h. einen menschlichen oder gerechten Krieg führe ist nicht. Denn wenn ich überhaupt gewinnen will ist es menschlich und gerecht nicht der Weg der zum Ziel führt.

    Also muss ich entweder ehrlich sein und wenn ich Krieg führe auch dazu stehen, dass ich alles in Schutt- und Asche lege um klar zu machen wer hier das sage hat oder ich lass es ganz. Denn alles dazwischen führt offensichtlich zu keine Ergebnis.

    > und das mit den menschlichen schutzschilden sind erwiesenermaßen immer nur
    > schutzbehauptungen der kriegsgewinner(ich kenne keine beispiele die dieser
    > einschätzung widersprechen würden), die den kriegsverlierern so natürlich
    > nie abgenommen werden...

    naja, das ist halt auch wieder Interpretationssache. Ein Taliban-Dorf in dem auch Frauen und Kinder leben ist sicherlich nicht als menschliches Schutzschild zu betrachten. Die leben dort, aber eben auch ihre Männer die Kämpfer sind. Und ich vermute stark, dass Frauen und Kinder dort auch freiwillig sind
    und somit nicht als Schutzschild mißbraucht werden. Wenn ich dann sowas aber nie angreifen kann, weil da ja auch Frauen und Kinder sind brauche ich das gar nicht anfangen. Denn entweder erwische ich sie erst gar nicht, oder ich erwisch eben die Frauen und Kinder mit und dann ist das gejammer groß.

  17. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor darkfate 25.02.10 - 09:36

    Nein eben nicht, da benötigt es wesentlich mehr. Es handelt sich ja hierbei nicht um statische Systeme, die Bahnen sind gestörte Ellipsen usw..

  18. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor HD user 25.02.10 - 09:37

    Quatsch... Was nutzt ne richtfunkantenne wenn dir der Satellit falsche/ungenaue Daten schickt?

    Genau das passiert im Kriegsfall, damit der Feind nicht die GPS Satelliten zur Navigation nutzen kann/soll.

    Dagegen gibt es allerdings schon länger ein mittel: DGPS

    Eine Feststehende Radiostation empfängt vom Satelliten ihre Position (die sich ja nie ändert). Dadurch kann sie berechnen wie die abweichung des Signals von der tatsächlichen Position ist und diese Information per Funk an enstprechende DGPS empfänger verteilen.

  19. Re: im Kriegsfall dürfte GPS-Jamming

    Autor Nutzung 25.02.10 - 10:35

    Der Satellit hat schon eine Richtfunkantenne, es wäre ja Energieverschwendung, wenn er auch in die entgegengesetzte Richtung funken würde.

    Dieser Funkkegel darf aber auch nicht zu eng sein, immerhin muss man ja die Signale von mindestens drei Satelliten empfangen können.

    Bei 40.000 km Erdumfang und 24 Satelliten kann man sich ja den auf die Erde projizierten Abstand der Flugbahnen ausrechnen.

    Angenommen, der Satellit würde seine Daten per Laser senden, dessen Strahl sich alle 100m um 1mm aufweitet, dann entstünde auf der Erdoberfläche ein Lichtkegel von 200m. Das ist nur ein Bruchteil von 2000km. Eine Nutzung dieses Systems wäre unmöglich, weil sich die Kreise nicht überlappen.

  20. Wirres Zeug

    Autor Mit_linux_wär_das_nicht_passiert 25.02.10 - 10:54

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum kollateralschaden: obwohl ja wohl offiziell verboten(genfer
    > konvention oder so), ist ein möglichst hoher kollateralschaden
    > noch immer ein hauptziel jeder kriegerischen auseinandersetzung
    > (auch der bw, wie sich wohl im fall tanklaster afghanistan
    > nachträglich herrausgestellt hat/wird)...alleine schon um den
    > gegner völlig zu demoralisieren...

    Du redest wirres Zeug. Die afghanische Bevölkerung ist nicht "der Gegner".

    > und das mit den menschlichen schutzschilden sind erwiesenermaßen
    > immer nur schutzbehauptungen der kriegsgewinner

    Mehr wirres Zeug.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.10 10:55 durch Mit_linux_wär_das_nicht_passiert.

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