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  5. › EyeEm: Deutscher Fotodienst überholt…

Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

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  1. Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: fratze123 18.01.13 - 14:14

    ... als dann der Unsinn mit dem iPhone als Kamera-Ersatz eines Fotografen kam, fand ich selbst "Spielkram" noch zu hoch gegriffen. Einfach nur totaler Blödsinn. :)

    Ich fotografiere gelegentlich hobbymäßig und habe in all den Jahren bisher kein einziges Bild mit "Effekten" oder anderwertig bearbeitet. Ich mache einfach von vornherein die Bilder, die ich am Ende haben will. Bildbearbeitung klingt für mich immer danach, als ob der Fotograf nichts drauf hat.

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  2. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: Trollster 18.01.13 - 14:19

    Für manche Effekte brauch man aber Nachbearbeitung, da kommst du nicht drum rum.
    Das halte ich auch nicht für schlimm, noch wertet es den Fotografen ab.

    Aber ein iPhone haben und dann mit Instagram einen auf Fotografen machen - das ist peinlich.

    Weil das hat nichts mit können zu tun und 99% der Bilder sind auch eher Müll, finden aber bei den Teenies großen anklang.


    Ich sollte auch ein StartUp aufmachen, picU. ($$)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.13 14:21 durch Trollster.

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  3. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: nykiel.marek 18.01.13 - 14:41

    JA, genau! Und Das Papierbuch ist viel besser als ein eBook, und gegen eine echte Vinyl Schallplatte ist eine CD oder gar mp3 ein Dreck. Sorry aber das ist Kinderkram für mich. Wenn es Werkzeuge gibt, die mir das Leben erleichtern oder neue Möglichkeiten für Kreativität eröffnen, warum sollte ich sie dann nicht nutzen? Nur damit du denkst das ich "was drauf habe"?
    Gruß

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  4. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: Trollster 18.01.13 - 14:45

    Du kannst nicht allen ernstes eine iPhone-Kamera (oder ein andere Kamera von einem Handy) mit einer professionellen Kamera vergleichen wollen.

    Auch die Nachbearbeitungssoftware ist eine ganz andere.

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  5. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: chrulri 18.01.13 - 14:53

    Man braucht keine teure Technik um Kunst zu schaffen.
    Jemand der es wirklich "drauf hat"(tm), kriegt auch mit einer iPhone-Kamera ein Kunstwerk hin.

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  6. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: Muhaha 18.01.13 - 15:01

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man braucht keine teure Technik um Kunst zu schaffen.
    > Jemand der es wirklich "drauf hat"(tm), kriegt auch mit einer iPhone-Kamera
    > ein Kunstwerk hin.

    Das eine ist "Kunst" und liegt ganz im Auge des Betrachters.

    Das andere ist "professionelles Fotographieren", wo man neben einem guten Auge auch jede Menge Fachkenntnisse benötigt, um zu wissen, wie man die Szene ausleuchtet, komponiert und eventuell nachbearbeitet. Man muss wissen, was man noch so alles benötigt. Da trennt sich dann ganz schnell die Spreu vom Weizen.

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  7. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: chrulri 18.01.13 - 15:31

    Was hat EyeEm/Instagram mit "professionellem Fotographieren" zu tun? Wie kommt man auf die Idee sowas überhaupt zu vergleichen? (Ist nicht direkt an dich gerichtet)

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  8. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: gisu 18.01.13 - 16:12

    Das sich die Spreu vom Weizen trennt ist schon immer so. Früher wurde über Knipsen gelästert, heute über Instagram und Co. Ich kenn nur keinen Instagram Nutzer der jedem erzählt er sei Profi Fotograf, man macht einfach Bilder was einem persönlich gefällt und vielleicht anderen. Der Anspruch liegt da mehr in der Momentaufnahme im schnelllebigen Internet.

    Ich kenn dafür einige Fotografen die meinen sie haben die Weißheit mit Löffeln gefressen, ständig nur am Maulen und lästern. Technisch versiert, kennen jede noch so kleine Regel auswendig, aber das Talent reicht gerade mal dafür aus, um für ein paar Cent die eigenen Bilder über Stockfoto zu verkaufen.

    Wirklich gute Fotografen sind ehr selten, die haben Talent, dazu noch glück und die Fähigkeit selbst mit einer Lochkamera noch bessere Bilder zu machen.

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  9. +1

    Autor: chrulri 18.01.13 - 17:22

    Auf den Punkt getroffen!

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  10. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: violator 19.01.13 - 12:21

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bildbearbeitung klingt für mich immer danach, als ob der Fotograf nichts
    > drauf hat.


    Dann sag das mal den ganzen Fotografen, die zu Analogzeiten im Labor lauter Effekte wie Lithprint, Cyanotypie, Crossen oder Solarisation entwickelt haben. Das sind nämlich alles Stümper, die nix drauf haben.

    Und Fotos sind auch nur gut, so wie sie 1:1 aus der Kamera kommen. Ist klar.

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  11. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: Polydesigner 19.01.13 - 12:33

    gisu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenn nur keinen
    > Instagram Nutzer der jedem erzählt er sei Profi Fotograf, man macht einfach
    > Bilder was einem persönlich gefällt und vielleicht anderen. Der Anspruch
    > liegt da mehr in der Momentaufnahme im schnelllebigen Internet.

    Ja da stimme ich dir zu. Ich selbst bin unter Polydesigner auch auf Instagram vertreten. Habe da gerade mal ein Beispiel von mir rausgesucht :

    http://instagr.am/p/RnB2r2wXbT/

    Als dieses Photo entstand habe ich gerade für eine Freundin ihre Wohnung umgezogen. Bedingt durch den Umzug hatte ich gerade keine professionelle DSLR und das passende Makro Objektiv dabei. Also habe ich spontan mein Nexus One gezückt, das Spielzeug Auto noch ein wenig ausgerichtet und das Photo geschossen.

    Und ich denke genau dafür ist Instagram zumindest ursprünglich gedacht.

    > Ich kenn dafür einige Fotografen die meinen sie haben die Weißheit mit
    > Löffeln gefressen, ständig nur am Maulen und lästern. Technisch versiert,
    > kennen jede noch so kleine Regel auswendig, aber das Talent reicht gerade
    > mal dafür aus, um für ein paar Cent die eigenen Bilder über Stockfoto zu
    > verkaufen.
    >
    >

    Ja das kenne ich auch. Ein Freund von mir hat Hardware für mehrere hundert Euronen daheim liegen. Er knipst als Hobby Photograph Rock Konzerte unter dem Slogan Visions of the Past. Bis er die Investitionen für sein Equipment wieder reingeholt hat wird wohl auch noch viel Wasser den Fluss hinunterfliessen.

    Aber er meckert auch über Instagram und Filter etc. Ihn findet man übrigens auch in meinem Album ;-)

    So und hier nochmal ein interessanter Artikel warum das Times Magazine Instagram zur Berichterstattung genutzt hatte:

    http://www.forbes.com/sites/jeffbercovici/2012/11/01/why-time-magazine-used-instagram-to-cover-hurricane-sandy/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.13 12:42 durch Polydesigner.

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  12. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: violator 20.01.13 - 12:43

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man braucht keine teure Technik um Kunst zu schaffen.
    > Jemand der es wirklich "drauf hat"(tm), kriegt auch mit einer iPhone-Kamera
    > ein Kunstwerk hin.


    Und mit ner richtigen Kamera könnte er wesentlich bessere Kunstwerke machen. Und jetzt?

    Richtige Maler "die es drauf haben" nutzen ja auch keine 50ct Pinsel für Grundschüler.

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  13. Re: Am Anfang des Artikels hielt ich das Thema für Spielkram...

    Autor: Der Spatz 20.01.13 - 13:17

    > Bildbearbeitung klingt für mich immer danach, als ob der Fotograf nichts drauf hat.

    Und für mich klingt die Aussage so, als ob mal wieder jemand mit der EBV nicht zurecht kommt und deswegen diejenigen die es können abwertet (Neid?).

    Auf die Idee, das ein Fotograf schon bei der Aufnahme die SW-Umwandlung des Endergebnisses mit eingeplant hat - und entsprechend dies bei der Aufnahme schon berücksichtigt kommt keiner. Ne, der Knipser ist ein Stümper, weil er das schön bunte Bild dann per EBV als SW-Bild rettet.

    Wieso sollte ich, der schon zu Analog Zeiten in der Dunkelkammer MBV (Manuelle Bild Verarbeitung) betrieben hat und das Negativ Farbgefiltert, die Dichtekurve durch geeignete Papier- und Belichtungswahl angepasst, lokale Helligkeitsanpassungen durch Abwedeln und Nachbelichtendurchgeführt, das Bild beschnitten hat dies jetzt auf einmal in Digital nicht mehr machen bzw. schlagartig vom Fotografen zum Gehirnamutierten Idioten mutieren weil die Kamera digital anstelle analog ist?

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