Bei FB weiss ich dass FB die Daten hat.
Aber wenn ganz viele Netzwerke vernetzt werden, wer hat die dann? Alle? Irgendeiner davon? Was machen die damit? Jeder was anderes? Und was passiert wenn einer davon seine Nutzungsbedingungen ändert oder diese anders sind als beim Rest?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Wie ist es denn aktuell? Was passiert denn, wenn du mit deiner "privaten" Mailadresse jemandem schreibst, welcher bspw. eine Mailadresse bei GMX etc. hat? Was macht GMX denn dann mit "deiner" Mail und den Daten welche in ihr vorhanden sind - sie ihre Nutzungsbedingungen ändern, etc.?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
keiner schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wie ist es denn aktuell? Was passiert denn, wenn du mit deiner "privaten"
> Mailadresse jemandem schreibst, welcher bspw. eine Mailadresse bei GMX etc.
> hat? Was macht GMX denn dann mit "deiner" Mail und den Daten welche in ihr
> vorhanden sind - sie ihre Nutzungsbedingungen ändern, etc.?
Kann man schlecht vergleichen, Netzwerke sind nunmal was anderes als Emaildienstleister.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Das tolle an friendica und diaspora ist ja eben, dass du deine Daten selber hosten kannst.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Alles eine Frage des Designs
Wenn die Server die Infos (Posts) an die anderen Server Pushen, dann ist das etwas ungünstig, gebe ich zu. Denn dann würden alle Server die meine Kontakte benutzen automatisch die Informationen erhalten und das Löschen wird schwierig. Ich würde das aber anders lösen:
Situation: Müller benutzt Pod 12, Meier benutzt Pod 3. Beide sind Freunde.
Szenario 1:
Meier ist offline. Müller postet ein Video das seine Katze zeigt und schreibt dazu zwei-drei zeilen. Die Info verbleibt vorerst auf Pod 12. Meier loggt sich auf seinem Pod ein. Nun fragt Pod12 ob Pod 3 irgendwas neues hat (timestamp-vergleich), bindet das Video und den Text ein (ohne selbst zu speichern!) und Meier kann das Video angucken. Zwei tage später will Müller nicht mehr und meldet sich ab. Das Video wird auf Pod 12 gelöscht und da keine dauerhaften Kopien auf anderen Pods existieren, ist das Video auch wirklich weg.
Das caching von Inhalten kann man ja durchaus so gestalten, dass die Infos nur begrenzte Zeit auf den "Fremden" pods zwischengelagert werden. Aus zwei gründen: Speicherplatz auf den Pods und: Wie oft scrollt man denn bitte mehr als einen Monat zurück?
Szenario 2:
Meier ist online, Müller postet ein video von seinem Hund. Pod 12 sendet einen Pull-request an Pod 3 und bittet so Pod 3 dem Herrn Meier das video anzuzeigen. Dabei wird ebenfalls direkt eingebunden, ohne das Pod 3 selbst das video Zwischenspeichert.
Wann und ob Caching eingesetzt werden sollte mag ich ohne tieferes Nachdenken nicht beurteilen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
syntax error schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Kann man schlecht vergleichen, Netzwerke sind nunmal was anderes als
> Emaildienstleister.
Naja, also ob nun mein "soziales Umfeld" oder die Dinge über welche ich mich unterhalte "wertvoller" sind kommt sicherlich auf die Anzahlt bzw. den "Inhalt" an...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Benjamin_L schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das tolle an friendica und diaspora ist ja eben, dass du deine Daten selber
> hosten kannst.
Ich denke es ging ihm eher darum was mit den Daten passiert sobald sie in ein anderes Netzwerk "eingeführt" werden. Denn dann liegen die Daten ja nicht nur noch zentral bei dir...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Richtig, richtig. Ein offenes Kommunikationsprotokoll ist ja gut und schön, nur wenn es wirklich um Kontrolle und Privatsphäre geht, dann bräuchte man auch sowas wie einen Verhaltenskodex. Was nützt es mir, wenn mein Netzwerk A meine Kontroll- und Privatsphärenmechanismen umsetzt, aber nicht das Netzwerk B meines Freundes?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
matok schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Richtig, richtig. Ein offenes Kommunikationsprotokoll ist ja gut und schön,
> nur wenn es wirklich um Kontrolle und Privatsphäre geht, dann bräuchte man
> auch sowas wie einen Verhaltenskodex. Was nützt es mir, wenn mein Netzwerk
> A meine Kontroll- und Privatsphärenmechanismen umsetzt, aber nicht das
> Netzwerk B meines Freundes?
Man könnte eine Warnung für solche Netzwerke implementieren und außerdem gibt es noch das Feature "Gesunder Menschenverstand 1.0". Persönlich poste ich nichts irgendwo wo es fragwürdig ist das ich nicht auch vertreten könnte wenn es abhanden kommt.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Darüber hinaus kann man die Daten direkt offline verschlüsseln und den Zugang für Unbefugte verbieten.
"Freundschaften" beinhalten dann einen public/stellen diesen dar und man sieht anhand dieses keys nur, was man auch darf.
Dann wäre sogar die Verteilung an den CIA persönlich möglich ohne großartig Angst zu haben. Wenn der User dann noch die Möglichkeit bekommt, den Algorithmus selbst auszusuchen ist das Paket schön rund...
Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Genau das wird ja bei den aspects gemacht. Nur wer in den jeweiligen Gruppen ist hat den key dazu, wenn man die leute nachträglich entfernt sehen sie auch keinen post mehr davon.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
burzum schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Man könnte eine Warnung für solche Netzwerke implementieren und außerdem
> gibt es noch das Feature "Gesunder Menschenverstand 1.0". Persönlich poste
> ich nichts irgendwo wo es fragwürdig ist das ich nicht auch vertreten
> könnte wenn es abhanden kommt.
Und wie gehe ich mit so einer Warnung um?
Poste ich gar nichts mehr dorthin? Wozu dann ein offenes Kommunikationsprotokoll?
Poste ich nur noch bestimmte Sachen dorthin? Pflege ich dann eine aufwändige Liste, was ich wem bei welchem Netzwerk zugänglich machen darf? Leider nicht praktikabel.
Ein offenes Kommunikationsprotokoll mag eine Antwort auf Fragmentierung sein. Allerdings ergeben sich daraus neue offene Fragen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.05.12 11:12 durch matok.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Das funktioniert dann aber nur bei "gutwilliger Server Software".
Wer garantiert mir, dass einer der Pods nicht gepatched ist um Daten abzusaugen?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 345 | letzter Beitrag 19.05. 21:47
Kommentare: 207 | letzter Beitrag 00:37 Uhr
Kommentare: 174 | letzter Beitrag 19.05. 23:29
Kommentare: 123 | letzter Beitrag 05:30 Uhr
Kommentare: 101 | letzter Beitrag 19.05. 22:37
E-Mail an news@golem.de

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

Nahezu zeitgleich mit dem positiven Bericht einer von Apple beauftragten Organisation über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn, berichtet die unabhängige Gruppe China Labor Watch über Suizide im Werk in Zhengzhou.

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.