Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Facebook: Telefonnummern werden…

Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen"

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen"

    Autor: knarf 21.11.12 - 23:03

    Leider verschweigt der Artikel die sehr nuetzliche Funktion der Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen". Man muss zusaetzlich zum Passwort entweder den Code eingeben, den man per SMS erhaelt, den man alternativ auch via Codegenerator in der Facebook-App erzeugen kann. Das erschwert die feindliche Uebernahme des Facebook-Accounts enorm, selbst wenn man auf einem fremden Rechner aus Versehen sein Passwort gespeichert hat.

    Wo im Detail das Problem der Uebermittlung von Rufnummern-Hashes ohne Rueckmeldung liegen soll, erschliesst sich mir auch nicht.

  2. Re: Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen"

    Autor: as (Golem.de) 22.11.12 - 13:33

    Hallo,

    knarf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider verschweigt der Artikel die sehr nuetzliche Funktion der
    > Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen".

    der Artikel "verschweigt" das nicht, es ist nur für das eigentliche Problem nicht relevant.

    > Wo im Detail das Problem der Uebermittlung von Rufnummern-Hashes ohne
    > Rueckmeldung liegen soll, erschliesst sich mir auch nicht.

    Es geht um das Einsammeln der Nummern ausschließlich aus Sicherheitsgründen. Das Unternehmen nutzt die Nummern aber auch für andere Zwecke ohne das für den Nutzer transparent zu machen (s. Hilfeeintrag).

    gruß

    -Andy (Golem.de)

  3. Re: Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen"

    Autor: knarf 22.11.12 - 17:56

    as (Golem.de) schrieb:

    > knarf schrieb:
    > > Leider verschweigt der Artikel die sehr nuetzliche Funktion der
    > > Zwei-Wege-Authentifizierung aka "Anmeldebestätigungen".
    >
    > der Artikel "verschweigt" das nicht, es ist nur für das eigentliche Problem
    > nicht relevant.

    Ich halte es fuer relevant, da der Artikel das Problem so darstellt, als ob Facebook die Telefonnummer unter falschem Vorwand bzw. mit fragwuerdigem Sicherheitsnutzen abfragt. Und dem ist eben nicht so. (konkret: "In jedem Fall liegt die Nutzung der Telefonnummer aber nicht im Sicherheitsinteresse des Anwenders.")

    > > Wo im Detail das Problem der Uebermittlung von Rufnummern-Hashes ohne
    > > Rueckmeldung liegen soll, erschliesst sich mir auch nicht.
    >
    > Es geht um das Einsammeln der Nummern ausschließlich aus
    > Sicherheitsgründen. Das Unternehmen nutzt die Nummern aber auch für andere
    > Zwecke ohne das für den Nutzer transparent zu machen (s. Hilfeeintrag).

    Mindestens fuer den FreundeFinder wird sie benutzt, deshalb gibt es auch die Einstellung "Wer kann dich anhand der von dir angegebenen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer finden?". Und dass "Anwendungen" Zugriff auf die Profildaten haben, ist ebenfalls bekannt.

    Der Hilfeeintrag ist jedoch in der Tat verbesserungswuerdig.

    Knarf

  4. Schwere Sicherheitslücke bei Facebook entdeckt bzgl. der Funktion "Anmeldebestätigungen"

    Autor: der-mali 25.01.13 - 11:23

    Hallo Herr Andy und das Golem-Forum!



    Ich habe bei Facebook eine schwere Sicherheitslücke entdeckt, was die so genannten "Anmeldebestätigungen" betrifft.

    Ich verwende bei Google erfolgreich die "Bestätigung in zwei Schritten", die dem genannten Facebook-"Sicherheits"-Feature entspricht.
    Bei Google funktioniert diese Art der Sicherheit, bei Facebook jedoch keinesfalls!


    Hier sind die Details:

    Ich wohne auf den Philippinen und wenn ich die Seite
    https://www.facebook.com/settings?tab=security
    ("Sicherheitseinstellungen") aufrufe, so ist bei mir die Zeile mit den Anmeldebestätigungen nicht vorhanden.
    Für eine lange Zeit dachte ich, vielleicht ist mein Konto ist noch nicht dafür eingerichtet und habe gewartet.

    Dann habe ich mehr und mehr Artikel über diese Anmeldebestätigungen im Internet gelesen und mich schon langsam verwundert, warum ich diese Funktion nicht nutzen kann.


    Daraufhin habe ich mir eine japanischen Proxy-Server gesucht, über denn ich dann im Firefox-Browser die genannte Sicherheitseinstellungen-Seite wieder aufgerufen habe:

    Und was ist passiert?

    Ich sah auf einmal die zusätzliche Zeile mit dem Anmeldebestätigungen in meinem, demselben, Facebook-Konto!

    Ich habe daraufhin die Anmeldebestätigungen eingerichtet und meine philippinische Handy-Nummer registriert, ebenso habe ich den Code Generator auf meinem Android Smart Phone eingerichtet und ahnte mein Facebook-Konto nun in Sicherheit.

    Da der Proxy-Zugang natürlich sehr langsam war, stellte ich den Firefox Browser wieder so um, daß ich keinen Proxy benötigte.

    Wiederum ging ich zur Facebook mit den "Sicherheitseinstellungen" und:
    DIE ANMELDEBESTÄTIGUNGEN WAREN WIEDER VERSCHWUNDEN!

    Ich löschte alle bekannten Geräte und aktiven Sitzungen, ebenso die Cookies auf meinen Laptops und Handys.

    ICH KONNTE MICH DENNOCH BEI FACEBOOK ANMELDEN OHNE DIE VERSPROCHENE ANMELDEBESTÄTIGUNG, MIT DER ICH MEIN KONTO IN SICHERHEIT WOG!

    Die erschreckende Erkenntnis daraus: selbst wenn Sie in Europa oder den USA das Gefühl haben, ein sicheres Facebook-Konto zu haben, werden Sie angeschmiert: jemand auf den Philippinen oder in einem anderen Entwicklungsland kann sich in Ihr Konto "nur" mit Hilfe des Paßwortes einloggen, OHNE die Anmeldung bestätigen zu müssen, wie es Ihnen Facebook vorspielt.

    Das Fazit: Facebook täuscht Sicherheit nur vor und täuscht uns, seine Nutzer, wieder mal alle!

    Ich hoffe, ich konnte mir mit diesem Bericht Gehör verschaffen.



    Mit freundlichen Grüßen,
    Thomas Will



    PS: Screenshots und weitere Informationen send ich Ihnen gerne per PM / E-Mail zu.

  5. Re: Schwere Sicherheitslücke bei Facebook entdeckt bzgl. der Funktion "Anmeldebestätigungen"

    Autor: knarf 25.01.13 - 14:07

    Krasse Wurst!

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Garching
  2. TUI Deutschland GmbH, Hannover
  3. VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG, Bad Säckingen
  4. Kroschke sign-international GmbH, Braunschweig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 10,99€
  3. 38,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

  1. Whistleblowerin: Obama begnadigt Chelsea Manning
    Whistleblowerin
    Obama begnadigt Chelsea Manning

    Es ist eine seiner letzten Amtshandlungen: Der scheidende US-Präsident Barack Obama wird der Whistleblowerin Chelsea Manning einen Großteil der verbleibenden Strafe erlassen.

  2. Stadtnetz: Straßenbeleuchtung als Wifi-Standort problematisch
    Stadtnetz
    Straßenbeleuchtung als Wifi-Standort problematisch

    Eine Stadt mit Wifi auszurüsten, ist nicht einfach. Ein erfahrener Betreiber der Tele-Columbus-Gruppe berichtet von den Widrigkeiten bei der Elektrizitätsversorgung und dem Denkmalschutz.

  3. Netzsperren: UK-Regierung könnte Pornozensur willkürlich beschließen
    Netzsperren
    UK-Regierung könnte Pornozensur willkürlich beschließen

    Die derzeit im Vereinigten Königreich geplanten Zugangsbeschränkungen oder gar Netzsperren für Porno-Streaminganbieter im Internet könnten ohne jede parlamentarische Kontrolle durch die Regierung erlassen werden. Ein Parlamentsausschuss für Verfassungsfragen kritisiert das deutlich.


  1. 22:50

  2. 19:05

  3. 17:57

  4. 17:33

  5. 17:00

  6. 16:57

  7. 16:49

  8. 16:48