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Typisch Hamburg

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  1. Typisch Hamburg

    Autor: Chatlog 21.11.12 - 11:35

    Hat schon seinen Grund warum Hamburg so beliebt ist fuer Verfahren dieser Art (dem fliegenden Gerichtsstand sei Dank). Das Gericht dort ist bekannt in seiner Rechtsauslegung eher Interessenvertreter als Buerger nah zu sein.

    Waere interessant wie dieser Fall von einem etwas liberaleren Gericht beurteilt wuerde.

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  2. Re: Typisch Hamburg

    Autor: NochEinLeser 21.11.12 - 11:36

    +1, wollt ich auch grad schreiben.

    Typisch Hamburg.

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  3. Re: Typisch Hamburg

    Autor: janpi3 21.11.12 - 11:38

    Chatlog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat schon seinen Grund warum Hamburg so beliebt ist fuer Verfahren dieser
    > Art (dem fliegenden Gerichtsstand sei Dank). Das Gericht dort ist bekannt
    > in seiner Rechtsauslegung eher Interessenvertreter als Buerger nah zu
    > sein.
    >
    > Waere interessant wie dieser Fall von einem etwas liberaleren Gericht
    > beurteilt wuerde.

    Vermutlich genauso - wer solche Netzwerke nutzt ist selber schuld.
    Gibt besser, schneller und effektiver Quellen.

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.

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  4. Re: Typisch Hamburg

    Autor: wmayer 21.11.12 - 11:41

    Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe hat er selber weder was böses geladen noch angeboten, sondern User A bietet was böses , User C lädt das Böse und du als User B leitest die Daten nur weiter weil du mit beiden befreundet bist - ohne zu wissen um was für Daten es geht, da diese verschlüsselt sind.

    Also bist du schuldig weil du die falschen Freunde hast die böse Sachen machen.

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  5. Re: Typisch Hamburg

    Autor: janpi3 21.11.12 - 11:45

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe hat er selber weder was böses
    > geladen noch angeboten, sondern User A bietet was böses , User C lädt das
    > Böse und du als User B leitest die Daten nur weiter weil du mit beiden
    > befreundet bist - ohne zu wissen um was für Daten es geht, da diese
    > verschlüsselt sind.
    >
    > Also bist du schuldig weil du die falschen Freunde hast die böse Sachen
    > machen.


    Ja is so 'n Sache mit dem dt. Recht und der eigenen Weltanschauung ;-)
    Hehlerei is eben nicht ganz so witzig:
    http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__259.html

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.

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  6. Re: Typisch Hamburg

    Autor: a user 21.11.12 - 11:48

    janpi3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wmayer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe hat er selber weder was
    > böses
    > > geladen noch angeboten, sondern User A bietet was böses , User C lädt
    > das
    > > Böse und du als User B leitest die Daten nur weiter weil du mit beiden
    > > befreundet bist - ohne zu wissen um was für Daten es geht, da diese
    > > verschlüsselt sind.
    > >
    > > Also bist du schuldig weil du die falschen Freunde hast die böse Sachen
    > > machen.
    >
    > Ja is so 'n Sache mit dem dt. Recht und der eigenen Weltanschauung ;-)
    > Hehlerei is eben nicht ganz so witzig:
    > www.gesetze-im-internet.de

    was hat das beispiel mit hehlerei zu tun? hehlerei ist der handel mit gestohlenen gütern. bin cih ein hehler, wenn ich dir mein auto leihe und du damit gestohlene tv's durch die gegend kutschierst OHNE mein wissen?

    was soll das denn? hehlerei... was blöderes ist dir nicht eingefallen?

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  7. Mann mann mann...

    Autor: CodeMagnus 21.11.12 - 11:54

    So etwas regt mich auf. Wenn man davon keine Ahnung hat, sollte man WENIGSTENS eine Frage daraus formulieren und nicht so tun, als wäre es ein sachkundiger und vor allem fundierter Hinweis.

    "Hehlerei" ist hier absolut unzutreffend. Genauso wie "Diebstahl". Lies doch mal einfach deine zitierte Quelle selbst und dann erkundige Dich einfach mal, was man unter einer "Sache" versteht. Hier mal ein Ausschnitt aus einem Skript der Juristischen Fakultät der Universität Freiburg, falls Dir das vorerst reichen sollte (Zitat ist von Seite 3):

    > http://www.strafrecht-online.org/index.php?dl_init=1&id=4068

    Zitat:

    ---- Sache ----
    Sachen sind nur körperliche Gegenstände i.S.d. § 90 BGB (Rengier BT I § 2 Rn. 4). Auf den wirtschaftlichen
    Wert kommt es ebenso wenig an wie auf den Aggregatzustand (Wessels/Hillenkamp
    Rn. 63; Rengier BT I § 2 Rn. 4). Mangels Körperlichkeit sind Rechte (wie z.B. Forderungen, Urheber-
    und Namensrechte) keine tauglichen Tatobjekte. Jedoch haben Verkörperungen dieser Rechte
    (wie z.B. Urkunden, Bilder) selbstverständlich Sachqualität. Der Begriff „Softwarediebstahl“ ist daher
    falsch, denn Gegenstand des Diebstahls kann allenfalls der Datenträger der Software sein. Die früher
    fälschlich angenommene fehlende Körperlichkeit von elektrischer Energie hat die Regelung des
    § 248c StGB erforderlich werden lassen.

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  8. Re: Mann mann mann...

    Autor: a user 21.11.12 - 12:01

    ich kann deine aufregung wirklich nachempfinden. aber so gesehen sind foren wie mienenfelder ;)

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  9. Re: Typisch Hamburg

    Autor: janpi3 21.11.12 - 12:06

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > janpi3 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wmayer schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe hat er selber weder was
    > > böses
    > > > geladen noch angeboten, sondern User A bietet was böses , User C lädt
    > > das
    > > > Böse und du als User B leitest die Daten nur weiter weil du mit beiden
    > > > befreundet bist - ohne zu wissen um was für Daten es geht, da diese
    > > > verschlüsselt sind.
    > > >
    > > > Also bist du schuldig weil du die falschen Freunde hast die böse
    > Sachen
    > > > machen.
    > >
    > >
    > > Ja is so 'n Sache mit dem dt. Recht und der eigenen Weltanschauung ;-)
    > > Hehlerei is eben nicht ganz so witzig:
    > > www.gesetze-im-internet.de
    >
    > was hat das beispiel mit hehlerei zu tun? hehlerei ist der handel mit
    > gestohlenen gütern. bin cih ein hehler, wenn ich dir mein auto leihe und du
    > damit gestohlene tv's durch die gegend kutschierst OHNE mein wissen?
    >
    Ja genau das wärst du dann.
    Du müsstest nämlich erst mal beweisen, dass du davon nichts wusstest.

    Keiner von euch hat sich die 3 Zeilen Gesetzt wirklich durch gelesen, oder?
    "oder sonst sich oder einem Dritten verschafft,"
    was denkste was das hier sonst heißen soll?

    "sie absetzt oder absetzen hilft"
    macht es noch klarer

    gekrönt wird das ganze von:
    "um sich oder einen Dritten zu bereichern"


    Ja ich weiß, damit wird sich nicht vor gericht herum geschlagen, die gehen da leiber aufs Urheberrecht, da kann mehr Kasse mit machen.

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.12 12:12 durch janpi3.

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  10. Re: Typisch Hamburg

    Autor: a user 21.11.12 - 12:12

    janpi3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a user schrieb:
    > > was hat das beispiel mit hehlerei zu tun? hehlerei ist der handel mit
    > > gestohlenen gütern. bin cih ein hehler, wenn ich dir mein auto leihe und
    > du
    > > damit gestohlene tv's durch die gegend kutschierst OHNE mein wissen?
    > >
    > Ja genau das wärst du dann.
    >
    nein wärst du nicht!

    > Keiner von euch hat sich die 3 Zeilen Gesetzt wirklich durch gelesen,
    > oder?
    > "oder sonst sich oder einem Dritten verschafft,"
    doch, aber verstehen sollte man die sätzte auch können.

    > was denkste was das hier sonst heißen soll?
    das impliziert, dass du daran aktiv und oder wissentlich beteiligt bist.

    >
    > "sie absetzt oder absetzen hilft"
    > macht es noch klarer

    ja macht es noch klarer, dass es NICHT zu trifft.

    >
    > gekrönt wird das ganze von:
    > "um sich oder einen Dritten zu bereichern"
    >

    alter schwede. mir fehlen langsam die worte.

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  11. Re: Typisch Hamburg

    Autor: ChMu 21.11.12 - 12:45

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > janpi3 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > a user schrieb:
    > > > was hat das beispiel mit hehlerei zu tun? hehlerei ist der handel mit
    > > > gestohlenen gütern. bin cih ein hehler, wenn ich dir mein auto leihe
    > und
    > > du
    > > > damit gestohlene tv's durch die gegend kutschierst OHNE mein wissen?
    > > >
    > > Ja genau das wärst du dann.
    > >
    > nein wärst du nicht!
    >
    > > Keiner von euch hat sich die 3 Zeilen Gesetzt wirklich durch gelesen,
    > > oder?
    > > "oder sonst sich oder einem Dritten verschafft,"
    > doch, aber verstehen sollte man die sätzte auch können.
    >
    > > was denkste was das hier sonst heißen soll?
    > das impliziert, dass du daran aktiv und oder wissentlich beteiligt bist.
    >
    > >
    > > "sie absetzt oder absetzen hilft"
    > > macht es noch klarer
    >
    > ja macht es noch klarer, dass es NICHT zu trifft.
    >
    > >
    > > gekrönt wird das ganze von:
    > > "um sich oder einen Dritten zu bereichern"
    > >
    >
    > alter schwede. mir fehlen langsam die worte.

    Es stimmt schon, nicht nur in Deutschland, wenn ich meinem Kumpel mein Auto leihe und er mir erzaehlt das er zu IKEA zum Einkaufen faehrt, dann aber ne Bank ausraubt und mit dem Auto abhaut, habe ich, obwohl voellig unwissend, eine Mitschuld. Also immer das Auto sofort als gestohlen melden und selbst dann wird untersucht wenn Du den eigendlichen Taeter persoenlich kennst.
    Im vorliegenden Fall konnte das Urteil gar nicht anders ausfallen, alleine die Tatsache, das man sich in ein Darknet einloggt und andere dafuer freischaltet bedeutet ein Mitwissen. Oder meinst Du man macht sich die Umstaende das die "Freunde" Linux Distries tauschen koennen?
    Wofuer werden diese "Darknets" eigendlich so aufwendig aufgebaut? Welche "legale" Ausrede, ausser den staendig zitierten Linux Distries, die ja jeder User taeglich braucht, gibt es hier?

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  12. Re: Typisch Hamburg

    Autor: azeu 21.11.12 - 12:57

    die "Darknets" mögen in der wohlhabenden Welt für Urheberrechtsverletzung genutzt werden, in weniger freieren Ecken der Welt wird das Darknet hauptsächlich für politischen Aktivismus genutzt. Du wirst nachvollziehen können warum :)

    Gruss an die NS of America

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  13. Re: Typisch Hamburg

    Autor: laZee 21.11.12 - 13:01

    > Wofuer werden diese "Darknets" eigendlich so aufwendig aufgebaut? Welche
    > "legale" Ausrede, ausser den staendig zitierten Linux Distries, die ja
    > jeder User taeglich braucht, gibt es hier?

    Schutz vor repressiven Regimen bspw.
    Abgesehen davon: Warum muss ich begründen können warum ich nicht möchte, dass beliebige Dritte wissen was ich für Daten im Netz transportiere? Solange es keine Offenlegungspflicht für sowas gibt, muss ich das nicht begründen.

    Bei all den Negativschlagzeilen im Netz zu Hacks und Einbrüchen und Cloudunsicherheit & Co ist es ja fast schon vorbildlich, ein sichereres Netz zu verwenden :)

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  14. Re: Typisch Hamburg

    Autor: ChMu 21.11.12 - 13:04

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die "Darknets" mögen in der wohlhabenden Welt für Urheberrechtsverletzung
    > genutzt werden, in weniger freieren Ecken der Welt wird das Darknet
    > hauptsächlich für politischen Aktivismus genutzt. Du wirst nachvollziehen
    > können warum :)

    Und Deutschland gehoert zu diesen weniger freien Ecken?

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  15. Re: Typisch Hamburg

    Autor: ChMu 21.11.12 - 13:09

    laZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wofuer werden diese "Darknets" eigendlich so aufwendig aufgebaut? Welche
    > > "legale" Ausrede, ausser den staendig zitierten Linux Distries, die ja
    > > jeder User taeglich braucht, gibt es hier?
    >
    > Schutz vor repressiven Regimen bspw.
    > Abgesehen davon: Warum muss ich begründen können warum ich nicht möchte,
    > dass beliebige Dritte wissen was ich für Daten im Netz transportiere?
    > Solange es keine Offenlegungspflicht für sowas gibt, muss ich das nicht
    > begründen.
    >
    > Bei all den Negativschlagzeilen im Netz zu Hacks und Einbrüchen und
    > Cloudunsicherheit & Co ist es ja fast schon vorbildlich, ein sichereres
    > Netz zu verwenden :)

    Sicher doch. Keep thinking that. Der Richter scheint das eben anders gesehen zu haben. Es handelte sich hier eben nicht um ein "sicheres" Netz. Und man muss soweit ich weiss sich auch nicht vor Repressalien einer Dictatur in Deutschland verstecken. Ich glaube mit dem Argument Filesharing zu verteidigen, wuerde selbst Dein Anwalt irgendwie merkwuerdig finden.

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  16. Re: Typisch Hamburg

    Autor: Komischer_Phreak 21.11.12 - 13:10

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wofuer werden diese "Darknets" eigendlich so aufwendig aufgebaut? Welche
    > "legale" Ausrede, ausser den staendig zitierten Linux Distries, die ja
    > jeder User taeglich braucht, gibt es hier?

    Hier, ich!

    Ich nutze Retroshare, weil ich chatten möchte und sicher sein kann, das niemand mitloggt um mir die neuste Werbung aufs Auge zu drücken. Ich mache Musik und bin hin und wieder an kleinen (privaten) Filmproduktionen beteiligt. Die dabei anfallenden Daten tausche ich per Retroshare. Dropbox geht auch, hat aber einige Nachteile - wie bspw. begrenzter Speicher und doppelte Übertragungszeit (ich kann schließlich von einer Dropbox nur herunterladen, wenn der andere es schon hochgeladen hat, das Problem habe ich bei Retroshare nicht).

    Die Frau eines Kumpels ist Wissenschaftlerin. Die nutzt es, weil die ständig riesige Dateien hin- und herschieben müssen. Die haben es vorher mit Dropbox gemacht, aber wie gesagt, da gibt's ne Menge Probleme mit.

    Ich war echt froh, als ich Retroshare gefunden habe - und bin es immer noch. Ich habe die Relays offenbar nicht ohne Grund abgeschaltet.

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  17. Re: Typisch Hamburg

    Autor: Bankai 21.11.12 - 13:12

    1+

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  18. Re: Typisch Hamburg

    Autor: bst! 21.11.12 - 13:46

    also ist es vom herkunftsland abhängig, ob man schuldig oder unschuldig ist? sehr interessant...sowas in der Art hatten wir hier vor 70 jahren schon mal.

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  19. Re: Typisch Hamburg

    Autor: laZee 21.11.12 - 14:27

    > Sicher doch. Keep thinking that. Der Richter scheint das eben anders
    > gesehen zu haben.

    Geht mir auch eher allgemein um Gründe, ein Netz zu nutzen in das keiner reinschauen kann. Weniger um die konkrete Verteidigung in diesem Fall. Zumal wir auch echt wenig Details zu dem Fall lesen können.

    Das macht der Richter eigentlich ja auch richtig. Das Gesetz auslegen. Sich Buchstabe für Buchstabe dran halten, funktioniert ja auch nicht. Das ist meist die Fehldenke von Leuten, die vorhaben das Gesetz zu brechen und nicht damit rechnen, dass der Entscheider darüber kein Computer ist, sondern ein Mensch, der das Offensichtliche auch mal so sieht.

    Ich persönlich denke auch, dass der Angeklagte da natürlich fleißig mitgeshared hat.

    Aber darum gehts ja nicht. Es geht darum, ob ihm das nachgewiesen werden muss oder ob es reicht, im selben Netz rumzuhängen. Nicht-illegale Gründe für das Rumhängen dort im Netz lassen sich jedenfalls leicht finden - u.a. chattet man auch über Retroshare.

    > Es handelte sich hier eben nicht um ein "sicheres" Netz.

    Augenscheinlich. Wohl aber sicherer als der Rest - da diese Art von Netzwerk laut den Autoren des Algorithmus in repressiven Regimen auch "offline" benutzt wird. Wie bei jedem "Web of Trust" funzt das nur solange niemand den "Trust" missbraucht...

    > Und man muss soweit ich weiss sich auch nicht vor Repressalien einer
    > Dictatur in Deutschland verstecken.

    Das ist eindeutig Ansichtssache. Es gibt genug Fälle. Spontan fällt mir der des Professors ein, der ein Jahr vollumfänglich beschattet und abgehört wurde, weil er das falsche Suchquery bei Google eingegeben wurde.

    Zur Demokratie gehört die Regierenden in Frage zu stellen und ihnen nicht blind zu vertrauen.

    > Ich glaube mit dem Argument Filesharing
    > zu verteidigen, wuerde selbst Dein Anwalt irgendwie merkwuerdig finden.

    Ich würde mit dem Argument die ANSCHULDIGUNG des Filesharing verteidigen, nicht konkretes Filesharing. Es gibt schlicht genug Szenarien. Wenn der Richter das dann wegen Indizien kippt, dann ist das nunmal die Schwäche des Rechtssystems.

    Wenn jemand in meine Wohnung einbricht während ich schlafe und mir Indizien / Tatwerkzeuge unterjubelt, dann die Polizei das Zeug bei mir findet und ich behaupte "Das hat mir jemand untergeschoben!!" dann werde ich verknackt. Beweislastumkehr oder so. Denn die Idee, dass jemand mir durch einen Einbruch sowas unterschiebt, ist zu weit hergeholt.

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  20. Re: Typisch Hamburg

    Autor: azeu 21.11.12 - 16:25

    ne, in diesem Fall ging's wohl "nur" um Urheberrechtsverletzung, zumindest laut Vorwurf :)

    Deutschland mag kein Regime sein, dennoch gibt es Dinge, die man lieber nur einer bestimmten Anzahl von Personen mitteilen möchte -> Betriebsgeheimnisse etc.

    Es muss nicht immer etwas Illegales sein nur weil das Darknet im Spiel ist.

    Gruss an die NS of America

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