Als jemand der lange mit Pressefotografen zutun hatte - mache ich hier mal den Test aufs Exempel und vordere Golem auf ein ungephotoshoptes Pressebild vorzulegen ;-)
Wobei Photoshop tatsächlich die Fotografie getötet hat, von ein bisschen Farbkorrektur wie früher beim entwickeln ist mit P. der griff zum Stempel eben nicht mehr weit, weil es ist ein gutes Bild nur dieser Fleck...
Schlimm finde ich es allerdings eher bei Kriegsberichterstattung wo man schon mal Flammen und einstürzende Gebäude dazubaut und auf der anderen Seite das Nichtwissen - es gibt doch tatsächlich Leute die Glauben Models sehen wirklich so aus wie auf den Fotos!
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attitudinized schrieb:
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> Wobei Photoshop tatsächlich die Fotografie getötet hat, von ein bisschen
> Farbkorrektur wie früher beim entwickeln ist mit P. der griff zum Stempel
> eben nicht mehr weit, weil es ist ein gutes Bild nur dieser Fleck...
Vielleicht sollte man gleich eine neue Bezeichnung für solche bearbeiteten Bilder kreieren. Statt Photographien könnte man sie einfach Photoshops nennen. ;-)
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Oder vielleicht einach mal in Erwägung ziehen, dass es sich hier eher um "Amtosphärische" als Dokumentationen halte...
Denkt da demnächst mal drann, wenn ihr ein schönes Gebäude bei Nacht seht...
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jtsn schrieb:
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> attitudinized schrieb:
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> > Wobei Photoshop tatsächlich die Fotografie getötet hat, von ein bisschen
> > Farbkorrektur wie früher beim entwickeln ist mit P. der griff zum
> Stempel
> > eben nicht mehr weit, weil es ist ein gutes Bild nur dieser Fleck...
>
> Vielleicht sollte man gleich eine neue Bezeichnung für solche bearbeiteten
> Bilder kreieren. Statt Photographien könnte man sie einfach Photoshops
> nennen. ;-)
So blöd ist das nicht.
Es gab mal die meiner meinung nach gute Idee das alle bearbeiteten Bilder auch als solche kenntlich gemacht werden müssen, sei es auch nur durch eine kleine Textstelle, oder ein festgelegtes Zeichen (wie ein Symbol eben).
Damit wäre sofort klar hier wurde dran gearbeitet, das ist nicht die Realität.
Gerade bei Models gibt es ja auch die Schiene die aktiv damit werbung macht das die Bilder "nicht" übermässig bearbeitet werden.
Den ganz ehrlich, natürlich werden Bilder bearbeitet, aber ob sie wirklich grob "manipuliert" werden ist schon eine andere Sache.
Das Licht einfach zu erhöhen oder sehr dunkle Stellen auszuleuchten "nachträglich" wenn man das vor Ort nicht konnte oder gemacht hat ist meiner meinung absolut ok.
Sinnvoll ist aber auch das man wenn man solche Berichte macht die originale sehr wohl noch vorlegen kann, für Presse Fotos gibt man eben die schöneren her, markiert diese dann aber eben auch als "überarbeitet".
Ich spreche mich aktiv für diese Kenntlichmachung per Symbol aus, das wäre die einfachste Methode und macht klar welche Bilder man ernst nehmen kann und welche eben nicht.
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Lapje schrieb:
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> Oder vielleicht einach mal in Erwägung ziehen, dass es sich hier eher um
> "Amtosphärische" als Dokumentationen halte...
das trifft es recht gut. die bilder sollen schön aussehn und sind keine beilage zur bestandsaufnahme des unternehmens. ansonsten würd der verantwortliche da wohl doch panik schieben wenn auf einmal nen rack verschwunden wär^^
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da hat man alles drin. :-)
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attitudinized schrieb:
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> Wobei Photoshop tatsächlich die Fotografie getötet hat, von ein bisschen
> Farbkorrektur wie früher beim entwickeln ist mit P. der griff zum Stempel
> eben nicht mehr weit, weil es ist ein gutes Bild nur dieser Fleck...
>
Na ja, "früher" war schon mehr möglich und wurde auch gemacht. Die ältestes Bildmontage die ich gesehen habe war von 1900. Das hat sich Wilhelm II samt Pferd vor eine Kompanie montieren lassen. Manipulation erfolgt ja auch schon bei der Aufnahme die die Auswahl des Ausschnitts.
http://einestages.spiegel.de/static/entry/finden_sie_die_fehler/17385/irakischer_soldat.html
Es ist heute nur einfacher geworden.
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