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Geldwert kalkulatorisch benennen

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  1. Geldwert kalkulatorisch benennen

    Autor controllerist 24.03.10 - 17:41

    Den gesparten Geld-Wert müsste man mal kalkulatorisch benennen.

    Am verächtungs-vollsten durch Nennung der Kosten alternativer (M$-lastiger) Implementierungen und M$-befreundeter Systemhäuser.

    Deren Angebote hat man schliesslich. Oder man nimmt SaturnMediaMarktAmazon-Software-Angebote als Vergleich.

    Beispiel: "pcm/flac in mp3 konvertieren kostet mit magix-music-maker 50 Euro pro Arbeitsplatz. Für 10 Tonschneide-Plätze also 10*50=500 Euro. Mit ogg-convert(oder wie das heisst) 20*0 Euro.".

    500 Euro sind natürlich Peanuts. Aber bei gimp und photoshop oder proprietaristischen Radio-Datenbanken oder M$-WMA-Streaming-Servern kostet es schon zigtausende und ogg-server(oder wer auch immer) würde voll als kostenschonend da-stehen"

    M$ kann dann nur gegenschlagen indem sie die überteuerung der Verwaltung anprangern und kostenlos alle freiwerdenden Stellen durch self-service-Excel/Word/Access-Dokumente ersetzen. Aber so schlau ist M$ "leider" nicht.

    Beispiel für Firman-Abzocke: Ich habe mal gesehen, das die z.b. 1600 Euro für die Umstellung von 16 auf 19% Umsatzsteuer wollten. Nur weil der Kunde keinen Wartungsvertrag abgeschlossen hatte. Was bei Kassensystemem auch nicht nötig ist. Kassensysteme sind wie Taschenrechner. Die haben zu laufen. Bei der Warenwirtschaft o.ä. sind Wartungsverträge natürlich schon zu empfehlen.

  2. Siga :-)

    Autor Verwirrt 24.03.10 - 18:09

    Halts Maul Siga :-)

    Dein grenzdebiles Geschwafel erkennt man sofort nach der ersten Zeile, egal hinter welchem Nick du dich versteckst

  3. Re: Geldwert kalkulatorisch benennen

    Autor DerGenosse 24.03.10 - 20:26

    controllerist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Beispiel: "pcm/flac in mp3 konvertieren kostet mit magix-music-maker 50
    > Euro pro Arbeitsplatz. Für 10 Tonschneide-Plätze also 10*50=500 Euro. Mit
    > ogg-convert(oder wie das heisst) 20*0 Euro.".

    Beispiel: mit LAME ins MP3-Format konvertieren kostet 0.- Euro. Mit iTunes ins MP3-Format kodieren kostet 0.- Euro. Armer Irrer.

  4. Re: Geldwert kalkulatorisch benennen

    Autor Shaka 24.03.10 - 23:23

    Dass man für die Veröffentlichung von MP3-Dateien, egal womit erstellt, Lizenzgebühren an Thomson, nämlich den Patenthalter, zahlen muss, ist bekannt? Nein? Dachte ich mir.

  5. Re: Geldwert kalkulatorisch benennen

    Autor controllerist 25.03.10 - 00:26

    Das wissen die nicht und vergessen es bei h.264-Golem-News-Meldungen auch 5 Minuten nach der Golem-News.

  6. Re: Geldwert kalkulatorisch benennen

    Autor DerGenosse 25.03.10 - 09:31

    Shaka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass man für die Veröffentlichung von MP3-Dateien, egal womit erstellt,
    > Lizenzgebühren an Thomson, nämlich den Patenthalter, zahlen muss, ist
    > bekannt? Nein? Dachte ich mir.

    Wo geht es im Originalpost um Lizenzkosten, Großhirn? Der OP spricht nirgends von Lizenzkosten, sondern stellt die absurde Behauptung auf, dass das Kodieren ins MP3-Format 50.- Euro pro fiktivem Arbeitsplatz kostet. Selbstverständlich, denn Magix Music Maker ist ja weit und breit das einzige Programm, das MP3 unterstützt.

    Und was Deine plötzliche Einlassung über Lizenzkosten angeht, die mit dem OP nichts zu tun hat, kann ich nur sagen: und? Eine völlig freie Alternative zu haben, ist schön. Aber dann muss man auch aktiv werden, damit der Markt es annimmt. Was genau tut Xiph dafür, außer seichtem Evangelismus? Nichts!

    Und für die ewigen Besserwisser gibt's hier eine vernichtende Analyse des guten Ogg-Containers durch einen FFmpeg-Entwickler:

    http://ffmpeg.org/~mru/hardwarebug.org/2010/03/03/ogg-objections/

    "The third reaction bypasses all technical analysis: Ogg is patent-free, a claim I am not qualified to directly discuss. Assuming it is true, it still does not alter the fact that

    OGG IS A BAD FORMAT.

    Being free from patents does not magically make Ogg a good choice as file format. If all the standard formats are indeed covered by patents, the only proper solution is to design a new, good format which is not, this time hopefully avoiding the old mistakes." (Hervorhebung von mir.)

  7. Re: Geldwert kalkulatorisch benennen

    Autor controllerist 25.03.10 - 10:00

    Als Radio-Nutzer kenne ich die Prozesse und Software dort nicht.
    Daher war das mit Magix nur so ein Beispiel.
    Die Grundidee ist, die proprietären Anbieter als teuer hinzustellen und die freien Anbieter als günstig. Und zwar neutral ohne Lügerei, ohne Falschdarstellung o.ä. D.h. es muss gezeigt werden, das freie Formate auch geldmäßig Vorteile bieten.

    Andere Vorteile wie schnelle Verbreitung unter Linux und allen halbwegs offenen Anwendungs-Plattformen ("ogg-player für Iphone/ipad", kein ogg-player für PSP oder Nintendo) sollte man natürlich auch benennen.

    Und lizenzen hatte ich vergessen aufzuschreiben, aber die gehören "natürlich" auch mit dazu. Siehe die ständigen Diskussionen über Internet-Radios und ihre Abgaben.

    Klar kannst Du mit lame encoden. Aber musst Du dann wirklich keine Lizenzen zahlen ? Soweit ich weiss, wurde auch Lame verfolgt und/oder unter Druck gesetzt. Als MP3-Anbieter ist Thomson das u.u. egal und jeder muss bezahlen.

    M$-Office-XML ist quasi un-implementierbar. Das macht es auch schlecht. Trotzdem wird es leider genutzt.

    Das schlimme bei Formaten und Programmen ist ja, das die Kiddies selten von den vorgänger-generationen lernen und dieselben Fehler bei usability, spezifikation, test, sicherheit usw. immer wieder machen.

    Es mag also sein, das ogg ein schlechtes Format ist. Aber es ist lizenzfrei. Die BBC hat ja auch ein lizenzfreies Videoformat entwickelt. Vermutlich wegen der wahllosen Bepreisungs-Risiken der anderen Formate.

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