Cool. Hat ja nur 15 Jahre gedauert, seit es 1995 auf der CeBit diskutiert und angekündigt wurde....Wobei, ist ja wieder nur ne Ankündigung. 1995 wurde noch gesagt 100Mbit/s in JEDEN Haushalt (100%).
Scrat schrieb:
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> Cool. Hat ja nur 15 Jahre gedauert, seit es 1995 auf der CeBit diskutiert
> und angekündigt wurde....Wobei, ist ja wieder nur ne Ankündigung. 1995
> wurde noch gesagt 100Mbit/s in JEDEN Haushalt (100%).
Wovon reden Sie da?! Schon in den 80ern hat die Deutsche Post gesagt "Wir verlegen nur noch Glasfaser". War irgendwo um ~85[1] herum wo die Deutsche Post konsequent bei Erneuerungen nur noch Glasfaser (OPAL) verlegte. Deswegen wurde auch quasi der ganze Osten mit Glasfaser erschlossen. 1994/1995 war etwa die Privatisierung der Post in die Telekom. Und nur wenige Monate nach der Privatisierung ließen die Chefs der Telekom verlauten "DSL und Kupfer ist die Zukunft!"[2] und brachen alle geplanten Glasfaser-Erneuerungen ab.
Ich kann ja verstehen dass die Telekom aus Kostengründen lieber auf das bestehende Kupfernetz mit DSL gesetzt hat. Aber bei jeder "Erneuerung" oder "Wartung" oder allgemein, immer wenn die Telekom Buddelte hätte man effektiv Glasfaser legen können. Oder zumindest Leerrohre. Nichts dergleichen ist passiert. Nun erntet die Telekom in ihrem "Sparwahn" was sie bestellt hat. Eine vollkommen veraltete und an die Grenzen geführte Infrastruktur.
[1] http://www.cyberbloc.de/index.php?/site/v3_comments/glasfaser_gestern_und_heute/
[2] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4885/1.html
1. Niemand siezt mich. Never
2. Dazu muss man auf der CeBit gewesen und zwar nicht nur an den Consumer Ständen und sich die Beutel vollgestopft haben, sondern auch mal an Fachveranstaltungen/Diskussionen teilgenommen haben. Dort wurde 1995 verkündet 100 Mbit/s in jeden (!) Haushalt zu bringen.
3. Opal hat mit FTTH nichts zu tun. Opal war ausserdem keinewegs verbreitet. http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Anschlussleitung
Opal setzt letztlich doch auf Kupfer. (Glas/Kupfer Kombo, DSL=Kupfer only, FTTH Glasfaser only). Und genau deswegen weis ich nicht warum du hier Opal anbringst.
Dadie schrieb:
----------------------------------------------------------------- Schon in den 80ern hat die Deutsche Post gesagt "Wir
> verlegen nur noch Glasfaser". War irgendwo um ~85[1] herum wo die Deutsche
> Post konsequent bei Erneuerungen nur noch Glasfaser (OPAL) verlegte.
>
Nein, erst ab 1990 wurde Glasfaser vom Amt Richtung Kunde verlegt und auch da nicht gemerell, da die ONUs viel zu teuer waren. Nur durch EU-Fördergelder für den Aufbau Ost war das überhaupt finanzierbar...
Nur für Verbindungskabel zwischen den Vermittlungstellen wurden bereits seit Mitte der 80er Glasfasern verwendet.
>3. Opal hat mit FTTH nichts zu tun.
falsch. Auch bei Opal wurde sehr wohl Glasfaser bis ins Haus verlegt und war somit auch teilweise FTTH. Wir haben hier Glasfaser bis ins Wohnzimmer, was also nach Definition bei Wikipedia FTTH ist!
Bringt aber leider auch nur ISDN bzw. mehr nur über teurere Business Tarife. Wir haben Opal94.
So gesehen denke ich mir bei der Überschrift "Telekom macht Ernst mit Glasfaser bis ins Haus" - ist das eine Drohung? Ich will kein Glasfaser mehr haben!
Glasfaser ist nicht Glasfaser. Ausserdem bezweifele ich dass das Glasfaserkabel bis ins Wohnzimmer geht. Auch bei Opal war "der letzte Meter" Kupfer, nicht Glasfaser.
Es gibt glasfaser-ghettos, wo FTTC liegt.
Die Glasfaser geht bis zum grauen Kasten an der Straße.
Dort ist Strom und ein Konverter von Glasfaser auf ISDN oder Analog-Telefon oder DSLAMs die ausgebucht sind und auf DSL.
Ansonsten sind es armdicke Leitungsbündel von der Vermittlungsstelle die vermutlich !PASSIV! also ohne Elektronik über die grauen Kästen ins Haus bis zum Telefonanschluss in der Diele oder sonstwo gehen.
Bei Glasfaser-ghettos ist die letzte Kupfer-Meile also nur ein paar zig Meter oder hundert Meter vom grauen Kasten bis zum Wohnungsanschluss. Damit kann man natürlich viel besser Daten übermitteln als bei übersprechenden kupfer-bündeln.
Manche glasfaserghettos bekamen zeitgleich KabelTV. Allerdings war sich unty-media zu gut, genau dort zuerst auszubauen. Die Leute hätten alles genommen! weil DSL ja technisch unmöglich war. Jetzt kämpft unitymedia indem sie jeden monat nervige werbung verschicken. die tarife sind fair bepreist und bekannte erzählen nicht, sie wären unzufrieden.
das problem ist, das jeder was anderes erzählt bekommt. und keiner ein gesamtbild hat.
ct berichtete mal, Siemens würde sich voll weigern, die OPAL-Gebiete zuzugeben, für welche sie die EU-Fördergelder bekommen haben.
Den User interessiert nicht OPAL oder Rhodochit sondern DSL oder keins und welche Speed.
Die presse erzählt bei LTE ja auch Dinge nicht, die im Forum immer wieder klargestellt werden müssen. Wenn z.b. Leute 4 mal im Jahr fragen, was die zweitgrößte deutsche Softwarefirma macht, weil golem die quartalszahlen verkündet, sollte man vielleicht dazulernen.
wenn leute fragen, wieso LTE in der Großstadt existiert, und das Forum ständig und immer wieder erklären muss, das die Ausbau-kontrolle nur für 800 MHz gilt, hätte die Presse besser mal umfänglicher berichtet.
Die Presse hat nie die totale Verfügbarkeit erfasst und veröffentlicht. Sogar Openstreetmap ist besser aber die erfassen leider keine Funkmasten (zumindest nicht vollständig als spezial-layer) oder DSL-Speed-Zonen.
nebenbemerkung zum passiv-netz:
in pankow wurden zweidraht-leitungen multiplexed um mehr Anschlüsse darüber leiten zu können. ISDN macht das ja auch. zwei telefonate per einer doppelader sind ja normal.
das sind alles keine zaubereien, aber die agentur-copy-cat-praktikanten sind an verkündung der wahrheit wenig interessiert.
so ein dsl-speed-karte würde voll die Einnahmen bringen. Weil man ja dsl-anschlüsse vermittelt und die fetten provisionen krallt. Damit kann man als großverlag locker ein paar inkubator-fehlprojekte gegenfinanzieren. von sowas leben nämlich zigtausende "promoter" die rentnern und anderen strom,gas,wasser,telefon,mobilfunk,dsl-anschlüsse aufquatschen. Das sind keine Festangestellten. Das sind "nur" Promoter.
Und die Opfer sind gerne bereicht, haargenau zu benennen, wo es kein dsl3000 oder 6000 oder vdsl+ oder was auch immer gibt. D.h. es ist überhaupt gar kein Problem, die wahre Verfügbarkeit bundesweit per Internet umfragemäßig zu erfassen.
Also lernt: Wenn einer sagt, er haben Glasfaser im wohnzimmer ist, "ich habe keines" keine konstruktive diskussion.
Ein bekannter erzählte auch mal, er habe bei einem Schulfreund glasfaser unten im Keller gesehen bzw. gezeigt bekommen.
> Ausserdem bezweifele ich dass das Glasfaserkabel bis ins Wohnzimmer geht.
Wie geschrieben bei uns ist das so! Danach kommt natürlich der ONT und die SUs aber da es Glasfaser bis ins Wohnzimmer ist, stimmt hier exakt die FTTH Definition - siehe Wikipedia:
"Als Fibre To The Home oder auch Fibre all the way To The Home (FTTH) bezeichnet man ebenfalls das Verlegen von Lichtwellenleitern direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Dort wird es dann in elektrische Signale umgewandelt und über gängige Verkabelungen (z. B. LAN) weiter verteilt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz
Neben der extrem schlechten Internetmöglichkeiten hat diese Technik auch den Nachteil, dass man den doofen ONT nicht so ohne weiteres in den Keller o.ä. verlegen lassen kann, da diese Glasfaserkabel sich nicht so leicht umlegen lassen.
Noch mal : Glasfaser ist nicht Glasfaser.
LWL an sich sind hervorragend für Netzverkehr geeignet. (hatte damit schon vor Jahren mal rumgespielt)
Das Problem ist das du OPAL hast, das hat mit dem Glasfaser bei FFTH wenig zu tun. Die OPAL Fasern waren von Anfang an nur für ISDN Geschwindigkeit ausgelegt. Das ist der Grund warum es solche Probleme gibt.
Es ist allerdings möglich mittels GPONs und Umbauarbeiten im Haus möglich, einen Teil der OPAL Netze zu nutzen.
Nen Link dazu hier : http://www.teltarif.de/internet/fttx/?page=2
Also nein, du hast _KEIN_ FTTH da OPAL nicht Breitbandig ist, dies aber ein Merkmal von FTTH ist.
Du gibst einen Link an und schreibst hier etwas anderes...
Auch für dich nochmal zitiert :
"Gerade in den östlichen Bundesländern haben viele bei Glasfaser nichts Gutes im Kopf. Die in den 90er Jahren verlegten OPAL-Glasfasernetze taugten nur für Geschwindigkeiten im Stile eines ISDN-Modems. In Dresden etwa werden jetzt einzelne Fasern der ab 1994 verlegten Leitungen für ein GPON-Netz genutzt. GPON steht für "Gigabit passive optical network" und bietet eine Geschwindigkeit von bis zu 2,5 GBit/s im Downstream, die sich allerdings auf mehrere Anschlüsse verteilt. Dabei wird anstatt im Kvz auf der Straße im Keller des Hauses ein Indoor-DSLAM installiert. Damit reduziert sich die sogenannte "Letzte Meile" auf eine sehr kurze Distanz. Im Haus wird dabei auch die bestehende Leitungstechnik genutzt, weitere Arbeiten sind nicht nötig. Nach und nach sollen 27 000 Haushalte in Dresden an das GPON-Netz angeschlossen und mit bis zu 50 MBit/s schnellen Leitungen versorgt werden.
Der optische Splitter im Straßenverteiler, an dem 32 oder 64 Fasern ankommen, arbeitet passiv und braucht keinerlei Strom. Das Signal wird gleichmäßig auf alle Leitungen verteilt. Das macht den Aufbau der Netzinfrastruktur vergleichsweise preiswert. Alle Teilnehmer teilen sich den 2,5 GBit/s schnellen Downstream-Kanal, in der Praxis dürften das etwa 30 Haushalte sein."
So, und nun sag mir wo ich was anderes schreibe...
OPAL = ISDN Geschwindigkeit, check
Teilweise Nutzung, check
Umbau im Haus, check
GPONs, check
Zitat_
"Das Problem ist das du OPAL hast, das hat mit dem Glasfaser bei FFTH wenig zu tun. Die OPAL Fasern waren von Anfang an nur für ISDN Geschwindigkeit ausgelegt. Das ist der Grund warum es solche Probleme gibt."
Bei 30 Haushalten (30x 64.000) kommt man auf rund 2 MBit/s. Das ist aber weit von 2,5 GBit/s entfernt. Wo bleibt der Rest?
Du hast es immer noch nicht verstanden. Letzte Chance. Noch mal schreibe ich nichts dazu.
OPAL (inkl. der Infrastruktur die daran hängt) = ISDN
umgebautes OPAL mit zusätzlicher Hardware und neuverkabelung = 30 Haushalte mit 50 Mbits/s.
Jetzt klar? Nicht? RTFA!
Ende. Hab kein Bock mehr auf Nullchecker.
Da du so nett bist, gebe ich dir auch noch einmal eine Chance :-)
Du schreibst (ab), dass die OPAL-Glasfasern von Anfang an nur für ISD-.Bandbreiten ausgelegt waren. Diese Aussage ist Quatsch.
Die Anschlüsse (also die elektrischen Kästchen) waren nur für 64.000 Bit/s ausgelegt, also nur zum Telefonieren gedacht. Der Hintergrund dafür war einfach. Das alte Kabelnetz war marode und wurde komplett durch Glasfaser ersetzt. Im ersten Zug hatte damit jeder im Osten einen ISDN-Anschluss zum Telefonieren oder mit 128.000 Bit/s auch einen Internetanschluss.
Jetzt beginnt man damit, über genau die gleichen Glasfasern bis zu 50 MBit/s für jeden Hausanschluss zu liefern. Das geht über genau die selben Glasfasern. Auch hier ist der Hintergrund einfach. Erst in den letzten Jahren ist der Bedarf an großen Bandbreiten gewachsen, also macht es auch jetzt erst Sinn, die teuren Geräte zu verwenden.
Bei OPAL wurden zum größten Teil Mono-Mode Fasern verlegt, welche sehr hohe Bandbreiten über weite Entfernungen übertragen kann. Nicht das Glasfasernetz ist schlecht, sondern nur die verbaute Hardware. Und die kann man ja ohne Probleme tauschen. Beispiel: GPON
- check :)
>Also nein, du hast _KEIN_ FTTH da OPAL nicht Breitbandig ist, dies
>aber ein Merkmal von FTTH ist.
Also wie oft muss ich das noch erklären:
* Ich habe Glasfaser bis ins Wohnzimmer - laut Definitiv von Wikipedia (also *OHNE* Breitband) ist das schon FTTH - dort wird übrigens explizit OPAL erwähnt! Heisst: wenn ein Glasfaser bis ins die Wohnung geht und dort nur 64KBit/s darüber läuft ist das FTTH!
* Ich hatte 2 MBit auf diesem Anschluss laufen - auch 4MBit und ggf. mehr sind möglich - also kann mein Anschluss OPAL (94)/Hytas sehr wohl breitbandig genutzt werden!
=> auch mit Deiner Definition ist das bei mir FTTH ist das und nix anderes!
Ansonsten noch mal: http://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz
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