Leute, ich selbst wohne auf dem Land. Wir haben hier DSL 3000. Ein Dorf weiter gibt es DSL 16000. Ein Dorf weiter in die andere Richtung gar kein DSL. Ich verstehe durchaus die Argumente, dass es sich für die Telekom nicht lohnt, Glasfaser aufs Land zu bringen.
Aber: Die Frage ist nicht, wie viel Leute da wohnen, sondern wie lange das Kabel dort liegen soll. Wenn wir es 500 Jahre liegen lassen können, dann kann sicherlich auch jeder Haushalt versorgt werden. Problem ist aber die Privatisierung. Die Telkos, allen voran natürlich die Telekom, sind nicht mehr am Gemeinwohl orientiert, wie das bei Staatsunternehmen nunmal die primäre Aufgabe ist, sie sind am Gewinnmaximum ausgerichtet. Investitionen sind da immer schlecht: sie sind gewöhnlich ziemlich hoch und sie dampfen den Gewinn ganz schnell ein. Das zweite Problem ist die fortschreitende Orientierung an schnellen Erfolgen. Waren vor Jahrzehnten noch Jahresbilanzen das Maß aller Dinge, sind es nun die Quartalsberichte. Kein Wunder, dass da niemand mehr investieren möchte als Telko. Jeder Euro wird zwei Mal umgedreht, damit man im nächsten Quartal wieder glänzend dasteht und ja nicht die Gewinnprognosen verfehlt und eine Gewinnwarnung rausgeben muss. Am liebsten wäre es den Telkos vermutlich, wenn sie mit dem, was dank Steuergeldern schon liegt, einfach weiter Geld verdienen könnten. ;-) Zum Glück (!!!) gibt es die Kabelnetze, wobei die nur in den Städten wohnen. Ergo: Wettbewerb findet vor allem in der Stadt statt, wo die Teile liegen. Auf dem Land liegt selten Kabelnetz, zumindest nicht bei uns.
Grüße
hilfe hilfe, wir haben keine Straße.
Also motiviert man durch sozialen Druck, alle, das sie vor ihrem Grundstück eine Straße bauen. Jeder andere kann die Straße mitbenutzen. Schwupp hat man ein Straßen-Netz.
dasselbe macht man mit WLAN-Routern.
Man hat einen Router an der Straße vor dem Haus. DMZ nennen die Freaks das wohl.
Diesen Router können alle anderen Router oder vorbeifahrenden Autos mitbenutzen.
Die Router sind an Glasfaserpunkte irgendwo an der Autobahn, Bahnlinie (Arcor basiert auf Bahnlinien-Glasfasern quer durch Deutschland!) o.ä. angeschlossen. Oder halt an glasfaser-angebundene LTE/UMTS-Antennen irgendwo auf dem Acker.
Natürlich VPN usw. Also keine illegalen Downloads o.ä. Auch keine Mitbenutzung fremder Bandbreite.
Aber die Router-Infrastruktur stellen die Landbevölkerung und Berlin-Friedrichshain-FreedomRouter-Firmwares bilden ein Internet-"Autobahn/Landstraßen-Netz".
Soo schlau sind die Bürgermeister aber nicht. Sie lassen sich immer und immer und immer wieder seit 15 Jahren von de T-Com mit Versprechen hinhalten.
Ich würde denen gnadenlos die durchgangsrechte wegnehmen bzw. nicht verlängern, so lange nicht jeder im Kaff DSL6000 bekommen kann. Soll die T-Com doch auf dem Rathausdach oder Kirchturm oder oben auf der Mühle einen WLAN-Router aufstellen.
Die kann fast jeder sehen und somit mit einem eigenen Router vom Haus (das sind überwiegend Häuser auf dem Land, keine Wohnblöcke oder Plattenbausiedlungen oder Hochhäuser) aus erreichen.
Oder jeder T-Punkt und T-Mobile-Shop muss einen Wlan-Access haben. Über ein mashcube-netz erreicht man dann die Opfer die kein DSL bekommen.
Die Router sind gut genug dafür. Und der Aufpreis ist trivial. Die Stromkosten wären auch trivial, wenn man stromsparende Infrastrukturen fördert und der Router stromspar-modi beherrscht.
Hier ist es ähnlich.
Wir haben nicht mal eine 1000er Verbindung. Das Nachbarkaff mit weniger Einwohnern und kaum Industrie hat 16k!
Kenne sogar Dörfer, da ist nur in manchen Straßen DSL möglich...
Gerade die ländlichen Gebiete sind doch potentielle Entertain Kunden. Denn meistens ist auch keine Videothek in der Nähe.
Bald will eine Unternehmen hier VDSL2(?) anschließen. Aber da is es auch sehr ruhig geworden...
Ich finde es einfach unverschämt sich in den Städten die Taschen voll zu machen und dann nach dem Staat schreien wenn es um ländliche Gebiete geht.
Infrastruktur funktioniert halt einfach nicht in privaten Händen!!!
Hier ist es ähnlich.
Wir haben nicht mal eine 1000er Verbindung. Das Nachbarkaff mit weniger Einwohnern und kaum Industrie hat 16k!
Kenne sogar Dörfer, da ist nur in manchen Straßen DSL möglich...
Gerade die ländlichen Gebiete sind doch potentielle Entertain Kunden. Denn meistens ist auch keine Videothek in der Nähe.
Bald will eine Unternehmen hier VDSL2(?) anschließen. Aber da is es auch sehr ruhig geworden...
Ich finde es einfach unverschämt sich in den Städten die Taschen voll zu machen und dann nach dem Staat schreien wenn es um ländliche Gebiete geht.
Infrastruktur funktioniert halt einfach nicht in privaten Händen!!!
Da hat mir wohl mein High Speed Internet einen Streich gespielt...
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