Es ist mal wieder das typische BWL'er Denken welches hier das Problem ist.
Wenn man davon ausgeht daß Youtube in zig Ländern über entsprechende Lizenzen verfügt kann man ihnen jedenfalls nicht unterstellen daß sie nicht an einer gütlichen Einigung interessiert wären, ganz besonders weil auch ihr Ruf gewaltig durch diese Einschränkung geschädigt wird.
Auf der anderen Seite steht die GEMA fest wie eine deutsche Aische und bewegt sich keinen Millimeter, selbst wenn ihnen dadurch Unmengen Geld durch die Lappen geht.
Aber offensichtlich ist das Geld welches sie von YouTube tatsäclich bekämen deutlich weniger wert als das Geld welches sie gar nicht bekommen, denn sonst hätten sie sich ja deutlich kooperativer gezeigt.
Außerdem ist YouTube nicht das einzige Problem. Noch schlimmer finde ich daß Pandora.com bei uns nicht funktioniert, weswegen ich auch keine neue oder alte Musik entdecke und folglich auch nichts mehr kaufe.
Die Musiker sollten wirklich mal gegen die GEMA vorgehen, schließlich beeinflussen sie ihre Einnahmen recht nagativ.

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> Die Musiker sollten wirklich mal gegen die GEMA vorgehen, schließlich beeinflussen sie
> ihre Einnahmen recht nagativ.
Bei der GEMA haben sind nur 5% der vertretenen Künstler Stimmberechtigt. Und denen
scheint das Geld von YouTube ziemlich egal zu sein. Ist also ein strukturelles Problem innerhalb der GEMA. Die Mitglieder ohne Stimmberechtigung könnten sich einer alternativen Verwertungsgesellschaft anschließen. In Deutschland befindet sich derzeit mit der C3S eine alternative zur GEMA im Gründungsprozess, aber das dauert noch 1 bis 2 Jahre.
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fac3 schrieb:
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> In Deutschland befindet sich derzeit mit der C3S eine
> alternative zur GEMA im Gründungsprozess, aber das dauert noch 1 bis 2
> Jahre.
Das ist doch einmal eine gute Nachricht. Wünschen wir ihnen das beste.

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Johnny Cache schrieb:
> Es ist mal wieder das typische BWL'er Denken welches hier das Problem ist.
> Wenn man davon ausgeht daß Youtube in zig Ländern über entsprechende
> Lizenzen verfügt kann man ihnen jedenfalls nicht unterstellen daß sie nicht
> an einer gütlichen Einigung interessiert wären
Genau das trifft auch für die GEMA zu, die mit etlichen anderen Verträge haben und wo das alles problemlos läuft.
> ganz besonders weil auch
> ihr Ruf gewaltig durch diese Einschränkung geschädigt wird.
Du meinst die "deutlichen" Einblendungen von YouTube?
> fest wie eine deutsche Aische
Das war jetzt aber eine lustige Multikulti-Anspielung. Da fühlt man sich richtig wohl im Forum.
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aktenwaelzer schrieb:
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> Du meinst die "deutlichen" Einblendungen von YouTube?
Nein, sondern schlicht und ergreifend daß ihre Produkte wegen der Querulanten der GEMA nicht vorgeführt werden.
Die Künstler interessiert es wohl einen feuchten Dreck ob da jetzt dran steht daß es wegen der GEMA nicht geht oder nicht, für die zählt nur daß sie nicht bekannt werden und folglich auch nicht mehr verkaufen.
> Das war jetzt aber eine lustige Multikulti-Anspielung. Da fühlt man sich
> richtig wohl im Forum.
Ich habe schon richtig Angst vor der nächsten Ausgabe des Dudens.
Möglicherweise ist auch das bald eine anerkannte Schreibweise.

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Johnny Cache schrieb:
> Die Künstler interessiert es wohl einen feuchten Dreck ob da jetzt dran
> steht daß es wegen der GEMA nicht geht oder nicht, für die zählt nur daß
> sie nicht bekannt werden und folglich auch nicht mehr verkaufen.
Ist schon witzig, wie irgendwelche Internetforisten immer glauben, sich angeblich für Musiker einzusetzen, dabei aber massiv den Quasi-Monopolisten die Stange halten, für die Musiker nur Content-Lieferanten sind, für die man am liebsten gar nichts zahlt.
> > Das war jetzt aber eine lustige Multikulti-Anspielung. Da fühlt man sich
> > richtig wohl im Forum.
>
> Ich habe schon richtig Angst vor der nächsten Ausgabe des Dudens.
> Möglicherweise ist auch das bald eine anerkannte Schreibweise.
Wenn es mit den lustigen Multikulti-Anspielungen wie Deiner gerade so weiter geht, bestimmt.
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Als Künstler ist es doch mir frei gestellt von wem ich mich vertreten lasse. Habe ich der Gema nicht ausdrücklich ein Mandat gegeben, so verwalte ich meine Künste selber. Oder sehe ich da etwas verkehrt?
Sprich der Gema kündigen, Youtube eine schriftliche Bestätigung geben, dass ich nicht durch die Gema vertreten bin und sie somit die Erlaubnis haben mein Material zu zeigen und gut ist.
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