Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Gema-Abmahnung: "Youtube soll…

gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

    Autor: chrisweb 14.01.13 - 20:10

    Jetzt reichst aber! Die Gema hält Künstler als Geiseln um ihren Kampf gegen Youtube am Leben zu halten, das ist einer Sauerei. Das Angebot von Youtube ist gar nicht so schlecht wie die Gema behauptet, leider haben wir uns vor einigen Jahren bei der Gema eingeschrieben und damit ein Exklusiv-Vertrag mit ihnen abgeschlossen.

    Wir haben heute als Band beschlossen bei der Gema auszutreten, wir werden unsere Stücke erstmal bei jamendo.com hochladen und mal schauen wies läuft. Wir verdienen sowieso mittlerweile fast schon mehr durch Konzerte und andere Auftritte als mit dem Verkauf von CDs. Ein anderer Vorteil von jamendo ist dass wir unsere Stücke jetzt erstmals auch als Kostenpflichten Download für gewerbliche Zwecke anbieten können, für den privaten Gebrauch aber kostenlos.

    Nach einen Jahr werden wir ausrechnen ob wir durch jamendo mehr oder weniger kassiert haben als biesher mit der Gema. Ein anderer Vorteil wird sein dass unsere Videos bei Youtube sofort wieder verfügbar sein werden.

    Würden wir weiterhin bei der Gema bleiben dürften wir nichtmal ausgewählte Stücke von uns verschenken oder unter einer freien Lizenz anbieten. Wir wollten einen Freund vor kurzem ein Stück für einen Gemeinnützigen Zweck verschenken, da wir aber Mitglieder bei der Gema sind hat uns die Gema dies untersagt, wir hätten das Stück weitergeben können aber die Gema hätte dennoch dem Freund das Stück in Rechnung gestellt, obwohl es für eine DVD gewesen wäre die umsonst an Jugendliche verteilt werden soll.

  2. Re: gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

    Autor: jabbaah 15.01.13 - 07:22

    Ich weiss nicht ob das korrekt ist, aber ich habe mal gehört, dass wer einmal bei der GEMA eingetragen ist, darf angeblich nicht mehr "austreten" und seinen Content wieder eigenverantwortlich vermarkten oder sonstwie anbieten.

    Dieses Thema ist mittlerweile so verfahren, da wird auch ne Menge Mist erzählt. Also solltest du dich selber noch mal genau informieren damit du nicht in eine Falle tappst.

  3. Re: gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

    Autor: Aerouge 15.01.13 - 11:27

    @jabbaah: Das ist so nicht korrekt. Korrekt ist das du wenn du ein bei der GEMA eingetragener Künstler bist nicht einzelne Werke unter einer CC Lizenz veröffentlichen darfst. Nennt sich "Alles oder nichts Prinzip".

    Sprich ab Austritt darfst du wieder selbst vermarkten.

    Ausserdem wird die Gema trotzdem versuchen selbst nach deinem Austritt mit deiner Musik Geld zu erwirtschaften. Einerseits über Pauschalabgaben für Radio und TV (wäre interessant wenn ein NICHT-Gema Künstler mal im Radio gespielt würde und dafür Geld fordert ^^). Andererseits über die "GEMA-Vermutung". Sprich wenn du als Künstler aus der GEMA raus bist und in deiner Lieblingsbar deine eigenen Titel spielst wird die GEMA erstmal versuchen Kohle abzugreifen.

    Sprich die Gema sitzt schon an allen Stellen wo Geld fließt und greift ab was geht (Ausser im Online-Direktvertrieb da kommt se noch nicht dazwischen).

    Wenn du als (gefragter) Künstler austrittst siehste von der Kohle die die GEMA mit dir verdient aber nix mehr.

  4. Re: gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

    Autor: bstea 15.01.13 - 11:48

    Man kann aber einzelne Stücke auf seiner Seite kostenfrei anbieten, nur eben nicht unter der CC, andernfalls verletzt du deinen GEMA Vertrag.
    Die GEMA versucht gar nichts, wenn man draußen ist.
    Und nochmals erkundige dich was die GEMA Vermutung ist.

    Zusammengefasst: Du hast keine Ahnung was die GEMA macht und darf.

    PS: Für alle die mehr wissen wollen, auf youtube mal das Kauker-Gespräch mit dem Pressesprecher der GEMA reinziehen.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  5. Re: gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

    Autor: Subsessor 16.01.13 - 08:47

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die GEMA versucht gar nichts, wenn man draußen ist.

    Stimmt, die GEMA versucht nichts. Sie macht es einfach.

    "die Gema darf grundsätzlich erst einmal davon ausgehen, dass eine Musik geschützt ist. Die Gegenseite [...] muss der Gema das Gegenteil beweisen."

    http://www.zeit.de/digital/internet/2012-10/gema-vermutung-petition

    Vielleicht solltest du dich selbst erst mal über den Monopolriesen, den du zu schützen versuchst, informieren...

  6. Re: gema abschaffen und statt­des­sen offene plattformen nutzen

    Autor: bstea 16.01.13 - 10:40

    PISA? Was hat die GEMA Vermutung damit zu tun?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  2. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  3. über BOYDEN global executive search, Norddeutschland
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur in den Bereichen "Mainboards", "Smartphones" und "TV-Geräte")
  2. 29,99€
  3. 18,00€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


U Ultra und U Play im Hands on: HTCs intelligente Smartphones hören immer zu
U Ultra und U Play im Hands on
HTCs intelligente Smartphones hören immer zu
  1. VR-Headset HTC stellt Kopfhörerband und Tracker für Vive vor
  2. HTC 10 Evo im Kurztest HTCs eigenwillige Evolution
  3. Virtual Reality HTC stellt Drahtlos-Kit für Vive vor

Taps im Test: Aufsatz versagt bei den meisten Fingerabdrucksensoren
Taps im Test
Aufsatz versagt bei den meisten Fingerabdrucksensoren
  1. Glas Der Wunderwerkstoff
  2. Smartphone-Prognosen Das Scheitern der Marktforscher
  3. Studie Smartphones und Tablets können den Körper belasten

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

  1. taz: Strafbefehl in der Keylogger-Affäre
    taz
    Strafbefehl in der Keylogger-Affäre

    Die Aufarbeitung der Keylogger-Affäre in der taz schreitet voran. Gegen einen ehemaligen Mitarbeiter wurde ein Strafbefehl zur Zahlung von 6.400 Euro verhängt. Der Verhandlung blieb der Mann allerdings fern.

  2. Respawn Entertainment: Live Fire soll in Titanfall 2 zünden
    Respawn Entertainment
    Live Fire soll in Titanfall 2 zünden

    Für Titanfall 2 sind keine zahlungspflichtigen Erweiterungen geplant. Jetzt stellt Entwickler Respawn Entertainment ein größeres kostenloses Addon vor. Es enthält neben neuen Karten unter anderem den Multiplayermodus Live Fire.

  3. Bootcode: Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel
    Bootcode
    Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

    Die freie Bootcode-Firmware für den Raspberry Pi kann erstmals dazu genutzt werden, den Linux-Kernel direkt zu starten. Von dieser Alternative zu der proprietären Firmware von Broadcom könnten künftig auch der freie Grafiktreiber und andere Kernel-Module profitieren.


  1. 18:02

  2. 17:38

  3. 17:13

  4. 14:17

  5. 13:21

  6. 12:30

  7. 12:08

  8. 12:01