der_wahre_hannes schrieb:
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> "Unangemessen hoch" für wen? Bestimmt nicht für den milliardenschweren
> Konzern Google.
Unangemessen hoch für die durch Youtube generierten Einnahmen, die den Forderungen der Gema gegenüberstehen. Google mag es sich leisten können, da ständig Geld reinzubuttern und Verlust zu machen. Aber:
1.: Warum sollten sie das tun?
und
2.: was ist mit kleineren Videoportalen?
Diejenigen, die es sich nicht leisten können, mehr Geld an die Gema abzuführen als der ganze Laden überhaupt an Gewinn abwirft?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.13 23:14 durch Blackburn.
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Nightdive schrieb:
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> azeu schrieb:
>
> > Wenn ich für meine Disco 1000 EUR Eintritt verlange und keiner kommt,
> dann
> > kann ich ja auch schlecht die Schuld auf den Geiz der Leute schieben,
> oder?
>
> Der Vergleich ist aber nicht passend.
> Die Diskowilligen würden die Schuld auf den Betreiber schieben das es so
> teuer ist das sie es sich nicht leisten können/wollen.
Dann verlange ich halt von den Taxifahrern die Leute zu meiner Disco bringen jeweils 1000¤!
Und dann verklage ich die Taxifahrer, weil die behaupten ich bin schuld, dass die meine Disco nicht anfahren!
Miese Taxifahrer, die! Die gönnen mir mein verdientes Geld nicht!
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0,38 cent? bestimmt nicht.
bitte recherchiere nochmal sorgfältiger.
wohl eher 0,038¤...
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Google verdient mit Youtube nicht sehr viel. Lange Zeit haben sie sogar Verluste gemacht. Nur mal so nebenbei...
Warum sollten sie also auch noch aus Spaß einfach Videos sperren, die auch Google Geld bringen? Genau, weil sie dann noch mehr Verluste machen würden.
Wenn die GEMA Gebühren so hoch sind, dass man draufzahlen muss, dann sind sie einfach zu hoch.
Übrigens selbst die Musikverleger regen sich über das Gehabe der GEMA auf, da dadurch auch sie Geld verlieren.
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nerdbeere23 schrieb:
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> 0,38 cent? bestimmt nicht.
> bitte recherchiere nochmal sorgfältiger.
>
> wohl eher 0,038¤...
Super, dann sind es ja "nur" 38.000 ¤ für eine Millionen Klicks, ich kenne keine genauen YT GEMA View Zahlen pro Tag aber dürfte dann bei einem 6 oder 7-stelligen Betrag pro Tag für YouTube an die GEMA sein, was absoluter Wahnsinn wäre.
YouTube schreibt alles korrekt, YouTube und die Nutzer sitzen am längeren Hebel, YouTube wird diesen Forderungen nie nachgehen, die GEMA soll sich an die anderen Musikverwertungsgesellschaften auf der Welt anpassen oder sich damit zufrieden geben, das alle einen YT-Proxy benutzen.
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hab mal kurz gegooglet, wenn ich das richtig sehe verlangt die GEMA mindestens 0,6 cent, sprich 0,006 ¤ pro Klick.
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Sora schrieb:
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> Denn darauf läufts letztlich hinaus. Die GEMA träumt ja von Gebühren pro
> Klick und wenn ich mir anschaue was da allein bei manchen Titeln
> zusammenkommt, kann ich die Haltung von Google verstehen...
Op, op, opa, GANGNAM STYLE!!!
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Es sind aber keine 0,38¤ sondern eher 0,038¤, die die GEMA gerne hätte.
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fac3 schrieb:
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> Es sind aber keine 0,38¤ sondern eher 0,038¤, die die GEMA gerne hätte.
Und selbst wenn es nur 0,0038 Euro wären, wären das 0,0038 Euro für diesen Misthaufen zu viel.
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Du wirst es kaum glauben, aber die bei der GEMA vertretenen Künstler müssen für die Nutzung selbst an die GEMA zahlen. Das gezahlte gibt es dann, abzüglich der Verwaltungskosten, zurück. Dir Ursache hierfür liegt nicht bei der GEMA, sondern im Verwertungsrecht.
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fac3 schrieb:
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> Es sind aber keine 0,38¤ sondern eher 0,038¤, die die GEMA gerne hätte.
Und? Egal wie groß der Betrag wäre, er ist auf jeden Fall zu hoch!
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der_wahre_hannes schrieb:
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> Blacee schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Epaminaidos schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Versuchsperson schrieb:
> > >
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> >
> > > "Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, da es möglicherweise
> > > Musik enthält, deren Rechte bei der GEMA liegen. Die GEMA verlangt zur
> > > Einräumung der Rechte einen Betrag, der unangemessen hoch ist."
> >
> > Habe mir das Recht genommen dich ein wenig zu verbessern.
>
> "Unangemessen hoch" für wen? Bestimmt nicht für den milliardenschweren
> Konzern Google.
Wie viel Google insgesamt verdiente ist mal vollkommen egal - wie viel Youtube verdient ist der relevante Wert! Und aktuell ist da nicht viel zu holen - letztlich ist Youtube ohne rechnerische Tricks ein Verlust. Daher müsste eigentlich die Gema was für die Freischaltung von Videos der Künstler, die diese Truppe vertritt, bezahlen.
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Dein YT-Proxy ist der GEMA egal, da die GEMA Verträge mit über 50 anderen Verwertungsgesellschaften hat über eine gegenseitige Rechteeinräumung. Wenn dein Proxy also in den USA steht, und du dir ein Video mit Content eines GEMA-Mitglieds ansiehst, bekommt die GEMA ihr Geld von der ASCAP oder der BMI.
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NochEinLeser schrieb:
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> Wollt ich auch grad schreiben. Wenn man jetzt schon nicht mehr die Wahrheit
> sagen darf, sieht's schlecht aus...
Genial trocken formuliert - ich lach mich weg ! :)))
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Blackburn schrieb:
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> 2.: was ist mit kleineren Videoportalen?
MyVideo scheint's ja auch hinzubekommen.
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fac3 schrieb:
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> Dein YT-Proxy ist der GEMA egal, da die GEMA Verträge mit über 50 anderen
> Verwertungsgesellschaften hat über eine gegenseitige Rechteeinräumung. Wenn
> dein Proxy also in den USA steht, und du dir ein Video mit Content eines
> GEMA-Mitglieds ansiehst, bekommt die GEMA ihr Geld von der ASCAP oder der
> BMI.
Ich frage mich wie das dann sein kann dass die ASCAP/BMI sich mit YT einigen kann. Ich meine dann müssten die ja mehr Geld an die GEMA zahlen als Sie von Youtube bekommen?
Oder heisst das die GEMA kann anderen (ASCAP/BMI) bessere Preise geben, aber bei Youtube selbst geht das nicht?
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Die zahlen das, was sie von YouTube für GEMA-Mitglieder bekommen an die GEMA. Das geschieht aber zu den von BMI, ASCAP, ... ausgehandelten Bedingungen und nicht zu den Bedingungen der GEMA.
Warum sich BMI und ASCAP mit YouTube einigen konnten? Keine Ahnung, aber es könnte daran liegen, dass es zwei konkurierende Verwertungsgesellschaften gibt und man gegenüber dem Konkurrenten keinen Nachteil im Bezug auf YouTube haben wollte.
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wasabi schrieb:
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> Und du hast doch gar keinen Einblick in die interna und die Beträge um die
> es da geht. Myvideo.de zahlt ja auch, so völlig überzogen kann das dann ja
> eigentlich nicht sein.
Es ist halt die Frage, ob die GEMA MyVideo die selben Konditionen unterbreitet hat, oder ob hier ein anderer Beitrag verhandelt wurde? Man darf nicht vergessen, dass hinter MyVideo seit 2007 die ProSiebenSat1 Media AG steckt. Da sehen die Verhandlungen schon ganz anders aus, da die TV Sender schon GEMA-Gebühren abdrücken, und sicherlich andere Konditionen verhandelt haben.
Wie du schon sagst, man kennt die Interna nicht, daher ist auch ein Vergleich mit MyVideo nicht so wirklich angebracht.
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azeu schrieb:
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> Da YT aber mit dem Rest der Welt Verträge abgeschlossen hat, kann es schwer
> an YT liegen.
Ich habe mal in Argentinien ein gutes Steak gegessen, das nur 6 Euro gekostet hat. Kaum in Deutschland angekommen, musste ich für ein gleiches Steak plötzlich 18 Euro hinblättern, also das Dreifache.
Da ich das Steak in Argentinien ja auch für 6 Euro bekommen habe, kann das ja nur an den gierigen deutschen Restaurants liegen...
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karuso schrieb:
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> Das die GEMA übertrieben hohe Gebühren fordert(und das in jedem Bereich)
> wurde schon mehrfach vorgelegt und berechnet.
Nö, wurde es nicht.
Behauptungen gab es allerdings sehr viele. Da hast Du Recht.
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