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Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

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  1. Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Philotech 28.01.13 - 18:03

    Was zahlen den Spotify und ähnliche Streaming-Dienste rechnerisch pro
    gestreamten Song? Da sind ja auch schon einige Künstler auf die
    Barrikaden gegangen, weil ihnen das viel zu wenig sei. Ich persönlich
    kann mir auch nicht vorstellen, wie man aus EUR 10 pro Monat (von
    denen ja auch noch ein Teil bei Spotify etc. verbleibt) eine
    nennenswerte Tantieme zahlen kann.
    Auch zum Vergleich gehört: Wer hat die Verträge mit Spotify
    verhandelt? Ist das dann auch die GEMA oder die Labels einzeln? Wenn
    letzteres, dann müsste das doch auch bei Youtube gehen.
    Im Übrigen hatel ich Spotify für eine brauchbare bis gute Art, Musik
    zu hören, einfach weil man eine Musik einstellt und dann ohne
    weiteren Eingriff hören kann. Youtube-Videos kann man sich zwar
    einzeln anschauen, aber eben nicht wie sonst Musik einfach im
    Hintergrund, weil man nach jedem Video wieder neu suchen und klicken
    muss. Spotify-Musik wäre mir daher mehr wert als Youtube-Musik.
    Entsprechend müsste Spotify eigentlich mehr an die Künstler zahlen
    als Youtube. Ist aber wohl eher umgekehrt?

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  2. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: jayjay 28.01.13 - 18:20

    Ich denke der H>intergrund ist ehr, das bei YT mehr gezahlt werden soll, weil es keine vernünftigen Mechanisnmen zur Verhinderung eines unberechtigten Downloads gibt. ergo kann jeder De*p die Music saugen und sich ein schönes Archiv auf der Platte anlegen....

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  3. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Husare 28.01.13 - 18:25

    Das geht bei Spotify also nicht?

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  4. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: withered 28.01.13 - 18:31

    Nicht wirklich. Man kann aufnehmen, was aber legal ist afaik.
    Downloaden geht z.B. mit spotydl, wenn man ein bezahltes Abo für Spotify hat. Angeblich werden die Daten dann direkt vom Spotify-Server geladen, aber keine Ahnung ob das wirklich funktioniert.

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  5. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Senf 28.01.13 - 18:32

    Naja, seit es Spotify gibt, koennen sie zumindest diesen Betrag von ZEHN EURO im Monat von mir untereinander aufteilen, vorher habe ich fuer Mucke genau NULL EURO ausgegeben. Spotify ist aber derart attraktiv, dass ich dafuer gerne nen Zehner abdruecke, gleichzeitig ist das aber auch die Schmerzgrenze.

    Gruß,
    Senf

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  6. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Quantium40 28.01.13 - 18:35

    Philotech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was zahlen den Spotify und ähnliche Streaming-Dienste rechnerisch pro
    > gestreamten Song?
    Für Deutschland dürften die beiden Tarife gelten:
    > https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_vra/tarif_vr_od8.pdf
    > https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_vra/tarif_vr_od9.pdf

    > Da sind ja auch schon einige Künstler auf die
    > Barrikaden gegangen, weil ihnen das viel zu wenig sei. Ich persönlich
    > kann mir auch nicht vorstellen, wie man aus EUR 10 pro Monat (von
    > denen ja auch noch ein Teil bei Spotify etc. verbleibt) eine
    > nennenswerte Tantieme zahlen kann.
    Außerhalb Deutschlands zahlt Spotify wohl ca. 0,0015¤ pro gestreamten Song an die Rechteinhaber. Wieviel davon der Künstler bekommt ist eine ganz andere Frage.
    Das Geheule bezüglich zu niedriger Tantiemen kam vor allem auf, weil Äpfel mit Birnen verglichen wurden. Man hat einfach die Einnahmen aus einer verkauften CD dem Streamingpreis gleichgestellt und dann rumgejault, wie wenig das doch wäre.
    Nur, dass die CD praktisch eine zeitlich praktisch unlimitierte Musik-Flatrate darstellt, während beim Streaming pro Stream oder pro Monat je nach Modell eine Gebühr erhoben wird.

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  7. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Mister M. 28.01.13 - 18:40

    Liegt eigentlich nicht der Bestimmungszweck eines Musikvideos darin, für den jeweiligen Künstler Werbung zu machen?

    In solchen Videos stecken (meißtens) jede Menge Arbeit und die Künstler können somit für ihr jeweiliges Album werben. Wem es gefällt, kauft es sich hoffentlich oder kommt zu den Konzerten.
    In einer Welt "Generation Post-MTV" kann man doch nur noch Musikvideos im Internet vertreiben.
    Also warum dürfen Künstler auf YT, mit (hoffentlich) eigenen Liedern, nicht Werbung betreiben, sondern müssen sich von der GEMA bevormunden lassen?
    Bestenfalls sind es sogar noch ausländische Künstler, die wahrscheinlich keine Ahnung haben, wie es auf dem deutschen Markt läuft und verstehen nicht, warum ihre Musik/Videos nicht bei uns ankommen.

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  8. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Trockenobst 28.01.13 - 19:01

    Mister M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Liegt eigentlich nicht der Bestimmungszweck eines Musikvideos darin, für
    > den jeweiligen Künstler Werbung zu machen?

    Theoretisch ja. Die Künstler hält niemand ab das auf ihrer Webseite zu machen.
    Die wenigsten machen es. "Wir Germans" sind auch sehr gewieft...

    > Also warum dürfen Künstler auf YT, mit (hoffentlich) eigenen Liedern, nicht
    > Werbung betreiben, sondern müssen sich von der GEMA bevormunden lassen?

    ...weil wir die Songs von den Videos rippen. Und das mag die GEMA und die Künstler gar nicht. Das ist dann in deren Augen keine Werbung sondern praktisch eine Frei Haus Lieferung.

    In den USA läuft vor jedem Video der Big4 mindestens 1 bis 2 Werbespots *pro Play*. Da die Leute auch noch ständig bei Twitter und Fratzenbuch drin sind und der Datenschutz das Papier nicht wert ist auf dem er behauptet wird, weiß man durch Supercookies genau wer da vor einem Sitzt und kann sehr spezifische Werbung schalten. Dass bringt teuere Klickraten.

    Dass geht in DE mit den Datenschutz nicht auf diesem Niveau. So will man lieber direkt Cash von Google für den Gesamt-Katalog und sollen die halt wissen wie das finanziert wird. Heiß Wasser drauf, fertig. Hätten sie wohl gerne.

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  9. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: onkel hotte 28.01.13 - 19:48

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mister M. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Liegt eigentlich nicht der Bestimmungszweck eines Musikvideos darin, für
    > > den jeweiligen Künstler Werbung zu machen?
    >
    > Theoretisch ja. Die Künstler hält niemand ab das auf ihrer Webseite zu
    > machen.
    > Die wenigsten machen es. "Wir Germans" sind auch sehr gewieft...
    >
    > > Also warum dürfen Künstler auf YT, mit (hoffentlich) eigenen Liedern,
    > nicht
    > > Werbung betreiben, sondern müssen sich von der GEMA bevormunden lassen?
    >
    > ...weil wir die Songs von den Videos rippen. Und das mag die GEMA und die
    > Künstler gar nicht. Das ist dann in deren Augen keine Werbung sondern
    > praktisch eine Frei Haus Lieferung.

    Mein AFAIK besagt. daß ein Künstler, der bei der GEMA ist, nicht einfach so Lieder verschenken darf, er kann also nicht mal eben ein Musikvideo für Umme anbieten oder sagen, ihr dürft euch jetzt meine Lieder für nix runterladen

    "Laut Satzung habe ich so als Komponist, Musiker und Produzent keine Möglichkeit mehr über die Verwertungsart meiner Musik selber frei zu entscheiden, da ich kein anderes Lizenzmodell nutzen darf. Z.B einen Teil meiner Musik nicht bei der GEMA zu melden und statt dessen das CC (Creativ Commens) Modell zu nutzen. Ich darf sie auch nicht verschenken. Selbst wenn ich eine Telefonwarteschleife für einen Bekannten oder Freund produziere, muss er dafür GEMA bezahlen. Klar könnte ich ihm am ende des Jahres den GEMA Anteil wieder zurückzahlen, nur das Geld wird nie auf meinem Konto erscheinen. "

    -> http://bevision.de/GEMA.html

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  10. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: derjohn 28.01.13 - 20:08

    Ich möchte hier gerne mal meine Erfahrungen zu Spotify abgeben.

    Ich habe diesen Dienst etwa 3 Monate (davon einen Monat Premium) genutzt.
    Zu Anfang fand ich Spotify großartig und habe mir kurz darauf Premium abonniert, da ich die Werbung praktisch mitsprechen konnte.
    Schön und gut das ganze, aber irgendwann wurde ich trotzdem enttäuscht.
    Vieles aus meiner Musiksammlung konnte ich nicht finden. Häufig waren die Künstler zwar bei Spotify vorhanden, aber die Auswahl an Alben/Songs war sehr begrenzt, oder es haben einfach einige Alben gefehlt. Das kann natürlich an meinem Musikgeschmack liegen, aber ich denke ich bin nicht der einzige.

    Im Vergleich mit YouTube, sind genau diese Songs noch nicht einmal gesperrt.
    Ein gutes Beispiel ist die Band "Marianas Trench". Bei Spotify haben (vor einigen Monaten) ein Album und einige Songs gefehlt. Bei YouTube konnte und kann ich alle Videos ohne Beschränkungen ansehen.

    Auch bei anderen Bands gibt es ein Ähnliches Phänomen, z.B. "Fall Out Boy", "Coheed and Cambria", "Artist vs. Poet", "Brand New", "Four Year Strong", usw...

    Meine Konsequenz aus dem Ganzen: Ich kaufe weiter Musik auf CDs und Download. Wenn es mal schnell gehen soll, wird auch häufig auf Google Video oder ähnlichen Seiten gesucht.

    Einen großen Vorteil sehe ich an Spotify trotzdem: Man hat seine Playlists überall dabei und mobil kann man festlegen, ob bestimmte Listen heruntergeladen werden sollen (wobei es unter iOS leider immer wieder Probleme gab).

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  11. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.13 - 21:11

    Universal, z.B. kassierte in 2012 von Spotify direkt ca. 4 Mio.- pauschal.

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  12. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: JP 28.01.13 - 21:12

    Also ich habe vor Spotify mit Sicherheit weniger als 120¤ für Musik ausgegeben. Meistens habe ich mir nur so 2-3 Alben im Jahr gekauft, meistens von Künstlern denen ich taub vertraue. Das schöne an Spotify ist, dass man auch mal neue Musik entdecken kann, sich mit Freunden austauschen und gegenseitige Empfehlungen schicken kann. Aber es stimmt auch, dass man nicht immer alles findet, aber das dürfte sich in ein paar Jahren gegeben haben, wenn jetzt schon Metallica neue Absatzwege akzeptiert *hust*

    Mit so Streamingdiensten ändert sich auch das Konsumverhalten, deswegen sollten Künstler davon absehen Streamingzahlen direkt mit CD Verkäufen zu vergleichen. Wenn sich Künstler darüber beschweren, dass ein Album 100 mal gestreamt werden muss, damit der Künstler auf den gleichen Ertrag kommt, dann sehe ich das als normal an. Außerdem haben die Künstler ja auch oft ihre 50:50 Verträge mit den Labels, aber die Sinnhaftigkeit dieser Verträge kann man aber inzwischen schon in Frage stellen. Die Rolle der Labels ist heute eine viel unbedeutendere. Früher ging es um Studioaufnahmen, Produktion, Werbung und Platzierung in Funk, Film, Fernsehen. Zumindest Fernsehen und Funk wird bei der Zielgruppe immer unwichtiger, Werbung können Künstler inzwischen selber über das Internet betreiben und die Produktion ist heute auch nicht mehr so kostspielig wie von 10 Jahren. Natürlich gibt es noch einen himmelweiten Unterschied zwischen einem Heimstudio und einem professionellen Aufnahmestudio, und das Geld für 1-2 Tage im Studio muss ja auch irgendwo her kommen. Aber die 50:50 Teilung ist nicht mehr zeitgemäß. Und wenn diese Teilung sich zu Gunsten der Künstler verschiebt, werden sie auch mehr von den Streams erhalten. Zumal die Streams ohne Fixkosten eingestellt werden können und somit eine zusätzliche Einnahmequelle bedeuten können, ohne direktes Risiko auf irgendwelchen Kosten sitzen zu bleiben. Denkbar wäre auch, dass Spotify & Co. die Labels teilweise ersetzen können wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.13 21:22 durch JP.

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  13. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Nephtys 28.01.13 - 22:19

    Philotech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was zahlen den Spotify und ähnliche Streaming-Dienste rechnerisch pro
    > gestreamten Song? Da sind ja auch schon einige Künstler auf die
    > Barrikaden gegangen, weil ihnen das viel zu wenig sei. Ich persönlich
    > kann mir auch nicht vorstellen, wie man aus EUR 10 pro Monat (von
    > denen ja auch noch ein Teil bei Spotify etc. verbleibt) eine
    > nennenswerte Tantieme zahlen kann.
    > Auch zum Vergleich gehört: Wer hat die Verträge mit Spotify
    > verhandelt? Ist das dann auch die GEMA oder die Labels einzeln? Wenn
    > letzteres, dann müsste das doch auch bei Youtube gehen.
    > Im Übrigen hatel ich Spotify für eine brauchbare bis gute Art, Musik
    > zu hören, einfach weil man eine Musik einstellt und dann ohne
    > weiteren Eingriff hören kann. Youtube-Videos kann man sich zwar
    > einzeln anschauen, aber eben nicht wie sonst Musik einfach im
    > Hintergrund, weil man nach jedem Video wieder neu suchen und klicken
    > muss. Spotify-Musik wäre mir daher mehr wert als Youtube-Musik.
    > Entsprechend müsste Spotify eigentlich mehr an die Künstler zahlen
    > als Youtube. Ist aber wohl eher umgekehrt?


    Hier geht es ums Prinzip

    Spotify und Co sind alle neu.
    Aber Youtube war der Vorreiter, und da kann die Gema nicht einfach nen Rückzieher machen. Das lässt einen schwach aussehen.
    Deshalb fahren sie fort, den traurigsten IT-Konflikt in der Bundesrepublik weiter anzuheizen

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  14. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Nebucatnetzer 28.01.13 - 23:28

    Ich nutz einen Mix aus Google Music, Spotify und FLAC.
    Spotify find ich cool weil es meist einfacher ist als die einschlägigen Seiten abzugrasen.
    Ich brauch immer ein bisschen Eingewöhnungszeit bevor ich eine Band unterstütze wenn sie mir zu schnell langweilig wird verschwindet sie dann wieder in der Versenkung.
    Wenn sie mir dann aber gefällt kaufe ich dann schnell mal ihre Discographie.
    Da kommen dann Google Music und FLAC ins Spiel. FLAC für zu Hause und Google Music für unterwegs.

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  15. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Drizzt 29.01.13 - 09:33

    Schöner Blog!

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  16. Re: Youtube im Vergleich zu Spotify, Rdio etc.

    Autor: Trockenobst 29.01.13 - 13:15

    onkel hotte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein AFAIK besagt. daß ein Künstler, der bei der GEMA ist, nicht einfach so
    > Lieder verschenken darf, er kann also nicht mal eben ein Musikvideo für
    > Umme anbieten oder sagen, ihr dürft euch jetzt meine Lieder für nix
    > runterladen

    Das Thema ist sehr komplex als das man dies in ein, zwei Zeilen zusammenfassen kann. Der Blogpost vermischt auch sehr viel und zeigt auch deutlich dass die Person bestimmte Dinge verwechselt oder einfach nicht weiß. Zugute halten muss man vielen, dass sie eben Musiker und keine Anwälte sind. Man könnte aber auch jemanden Fragen.

    Selbstverständlich kann jeder Musiker z.B. den Onlinevertrieb seiner Musik aus dem GEMA-Vertrag entfernen. Dann muss man eben bei iTunes, Amazon und sonst wo seine Musik selbst einstellen und dann kann man eben alles so Feintunen (Verschenken!) wie man will. Auch bei Youtube.

    Das was hier argumentiert wird ist, dass die GEMA einem bei der eigenen Maximalisierung des möglichen Gewinns nicht "optimal" helfen will. Das ist eine korrekte Forderung, aber das hat eben nichts alleine mit Freiheit zu tun - sondern auch schnöde mit Kapitalismus. Außerdem funktioniert das mit den CC-Lizenzen auch nicht so einfach wie die Leute immer meinen. Die sind z.T. inkompatibel mit dem europäischen Recht. und wenn was kompliziert wird, dann lassen viele (Radio etc) dann auch lieber ihre Finger davon.

    Mehr Freiheit an sich ist gut. Und das die GEMA ein intransparenter Moloch ist, auch.

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