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Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

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  1. Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor Moriati 05.02.13 - 17:16

    ,,,nicht auf Kosten der Pflege.

    Die Kritik an der GEZ im generellen kann ich ja teilen, aber wie hier argumentiert wird ist einfach nur ekelhaft.
    Wozu hat denn bitte sehr die massive Privatisierung im Gesundheitswesen geführt? Das Fussvolk / Pflegepersonal wird in immer schlechtere Verträge gedrängt, während oben mit fetten Renditezielen und hübschen Gehätern kokketiert wird. In der Logik der hier aufgeführten Argumentation fehlt dieses Geld dann aber natürlich am Ende nicht bei der Pflege, sondern ist "leistungsbezogen"... klar Leute! Wenn Privatisierung dann bitte auch das volle Programm und keine Rosinenpickerei...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.13 17:17 durch Moriati.

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  2. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor tingelchen 05.02.13 - 18:52

    GEZ ist keine "Privatisierung". Falsche Baustelle.

    Und wenn man hier ordentlich privatisieren würde, dann wäre der erste Schritt die Auflösung der GEZ.


    Und wenn dir unser Krankensystem nicht schmeckt, dann sag ich nur eines dazu. Die gesetzlichen verweigern einem Medikamente und Behandlungen die lang- und kurzfristig für eine bessere Heilung/Linderung sorgen. Und das nur weil die lieben Herren diese nicht auf ihre Freigabeliste gepackt haben. Von einem gewaltigen Wasserkopf, der jährlich Mrd. in den Sand setzt, namens KV (die unzähligen), ganz zu schweigen.

    Unser System hat nicht nur überzogene Managergehälter im privaten Sektor Probleme.

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  3. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor Moriati 05.02.13 - 21:02

    Vielleicht liesst du noch mal mein Posting, aber ich kann auch versuchen dir meine Kritik noch ein wenig einfacher zu erklaeren: Es geht hier um privatwirtschaftlich aggierende Unternehmen, die bisher gesetzlich von einer finanziellen solidarischen Gemeinschaftslast entbunden waren. Im Kern ist das noch nicht einmal ein Problem. Jenes wird es aber dann, wenn man es ins Gesamtbild setzt, wonach die Privatisierung dazu geführt hat, dass einige wenige in der Branche massive Einkommenszugewinne auf Kosten der Allgemeinheit erwirtschaftet haben. Nun rumzuheulen, dass man durch diese ungeheure Mehrbelastung dann ja leider weniger für die Bedürftigen leisten kann, obwohl einem selbst das Geld aus den Taschen quillt, ist verlogen.

    Und dein Loblied auf die Privaten ist ja mal kaum an Lächerlichkeit zu überbieten. Was denkst du eigentlich mit welch wunderhaften Mitteln die Privatversicherer deine so tollen Niedrigstsätze in jungen Jahren hübsch vermehren und nebenbei noch teurere Gesundheitsleistungen als die GKV liefern können? Ja scheisse aber auch, das tun sie doch tätsächlich indem sie dein Geld an den Finanzmärkten anlegen und dort nicht zuletzt mit Staatsanleihen gute Zinssätze erwirtschaften. Klar, wenn der Staat einem immer wieder den Arsch rettet, wie er es ab 2008 ja nun schon tut, dann kann man natürlich locker flockig ein Loblied auf sein privates System singen... obwohl es -wenn es denn wirklich den reinen Gesetzen des Marktes gefolgt wäre und folgen würde- längst pleite wäre und du bei keinem Arzt mehr, der Geld verdienen will, auch nur einen Fuss in die Tür kriegen würdest.
    Aber egal... auch so wirst du dich im Alter noch über nette Beitragssätze freuen dürfen und spätestens wenn 50% der Beitragszahler der Privaten über 50 Jahre sind, dann wirst auch du dir ein Solidarsystem zurück wünschen....

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  4. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor quentum 05.02.13 - 22:24

    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

    Die privaten Krankenversicherungen nehmen nicht mehr wirklich zu, zu viele haben bereits die Nachteile erkannt. In meinem Umfeld (Freiberufler) sind wir sogar zunehmend in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Risiko evtl. mal später zahlungsunfähig zu sein ist nicht unerheblich.

    Tatsächlich zahle ich zb den maximal Beitrag, also irgendwas um die 8000 Euro. Privat könnte ich für die hälfte eine Luxus-Versicherung bekommen und hätte durch die gleichzeitigen hohen Altersrücklagen selbst dann keine Probleme.. Gäbe es die Privaten nicht, würden die gesetzlichen ohne jegliche Konkurrenz wirtschaften wie es GEZ+ARD+ZDF machen: komplett unkontrolliert Gelder vernichten, ohne jegliche Rechenschaft.

    Mit GEZ+ARD+ZDF hat das übrigens nichts zu tun!

    Das Problem der sinkenden Gehälter in den Pflegeberufen hängt ganz stark mit dem Wegfall des Zivildienstes zusammen. Denn auch diese Posten müssen nun von vielen Angestellten übernommen werden, die auch anders vergütet werde müssen.

    Tatsächlich ist und war das Pflegesystem noch NIE profitabel, für niemanden!

    *blub.. Diese Nachricht wurde digital signiert!

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  5. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor Moriati 05.02.13 - 23:16

    Steht irgendwo dass das eine mit dem anderen etwas zu tun hat? Jedenfalls nicht in meinem Posting. Der Vorposter hat das Thema aufgesplittet und ich habe es dementsprechend in zwei Absätze aufgeteilt.

    Du verstehst aber schon, dass die fehlende Zunahme der Privaten genau das Kernproblem ist? Schau dir mal Statistiken zum Kopfschadensprofil an und dann betrachte parallel in welchen Altersgruppen sich die größte Zahl der Privatversicherten befinden. Das System darf man mit fug und recht ein Schneeballsystem nennen. Es gibt praktisch nur noch zwei Szenarien, in denen es enden kann: Unbezahlbar hohe Beitragssätze und somit der Zusammenbruch oder alternativ staatliche Hilfe. Ich denke wir sind uns einig wo das endet...

    Ich bin selbst freiberuflich tätig und zahle deutlich mehr in der GKV als mich momentan eine PKV kosten würde. Ich habe mich damals bewusst für die GKV entschieden und bisher habe ich auch noch keinerlei ernste Nachteile bei Behandlungen erlebt.

    Du meinst die gesetzlich geregelten Alterungsrückstellungen? Wie stellst du dir denn bitte sehr deren Sicherheit vor? Die haben die gleichen Auflagen wie Lebensversicherung und sind somit zu 90% in Staatsanleihen investiert. Mal überlegt was davon noch übrig wäre, wenn nicht bereits Hundertausende von EUR/Dollar an Geldern von staatlicher Seite geflossen wären und parallel sogar mit mehreren Billionen gebürgt wird? Wenn es am Ende eh der Staat zahlt, warum halten wir es dann nicht gleich aus der Privatwirtschaft raus? Zumal Gesundheit da imo eh nicht hingehört.
    Zudem ist nach wie vor nichts an der Krise gelöst und wenn es noch mal knallt, dann kannst du dir aus den tollen Alterungsrückstellungen einen Papierflieger basteln...

    Bzgl. deines Konkurrenzansatzes: Den Gedanken kann ich ehrlich gesagt noch nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. Jahrzehntelang kamst du als Normalverdienender noch nicht einmal in die Nähe einer PKV, hattest bei der GKV geringere Beitragssätze als heute und konntest sogar eine bessere Behandlung erhalten als heute ohne direkt an jeder Ecke Zuzahlungen abdrücken zu dürfen. Dass staatliche Gesundheitsfürsorge ohne Konkurrenz, bei gleichzeitig guter und bezahlbarer Behandlung funktioniert, kannst du übrigens in so einigen skandinavischen Ländern bewundern.
    Es bedarf sicherlich einer guten gesetzlichen Regelungen und Kontrollgremien, an denen alle beteiligten Interessensgruppen mitwirken, keine Frage!

    Gehälter in den Pfegeberufen: Sorry, aber wieviele Leute kennst du in der Branche? Mein persönliches Umfeld müsste schon massiv unterrepräsentativ sein, wenn das tatsächlich erst mit dem Ende des Zivis angefangen haben sollte. Seit über zehn Jahren ist da ein ziemlich deutlicher Trend zu erkennen.
    Was hat es zudem mit Zivis zu tun, wenn Kliniken privatisiert werden und in dessen Folge die leitenden Angestellten / Chefärzte daraufhin mal eben 50% Gehaltszuschlag erhalten, wohingegen parall im Pflegebereich die Leute raugeworfen und für 20% weniger über einen Subunternehmer angestellt werden. Das ist eine klare Folge der Liberalisierung des Marktes und von der Politik so gewünscht... vollkommen egal obs Zivis gibt oder nicht. Einen solchen Fall kenne ich zufällig von einer Uniklinik hier vor Ort.

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  6. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor quentum 05.02.13 - 23:31

    Es macht keinen Sinn an dieser Stelle über private Krankenversicherungen zu sprechen, wenn das Thema Altersrücklagen bei den "privaten Systemen" nicht mal bekannt ist oder die deutliche Streßzunahme bei gleichzeitig weniger Gehalt im Pflegeberuf seit dem Wegfall der Zivi-Zeit. Diese Themen wurden dutzendfach in den Medien und an allen anderen Stellen diskutiert. Wie alle politische Themen, verschwinden diese so schnell wie sie kommen. Irgendwelche politischen Bauern-Medienopfer finden sich eben immer, erst Wulff, dann Shavan, Brüderle gibts auch noch, blablabla...

    Hier ist die GEZ das Thema!

    Die GEZ hat NULL Konkurrenz, legt niemanden Rechenschaft ab, schmeißt Geld für "bekannte Namen" raus, um mit ach und krach Leute vor den TV zu binden. Gibt damit jungen keine Chance, verhöhnt junge Mitarbeiter nur mit den Volontariats-Stellen.
    Schmeißt Unsummen für Sport-Lizenzen raus, ganz egal ob der Sport Fußball oder Olympia ist. Beides ist nur noch purer Kommerz.

    Die ÖR haben einen Auftrag uns vollumfassend zu informieren, tatsächliche wurde den ÖR schon mehrfach wissentliche falsche Berichterstattung nachgewiesen! Und wenn es mal klappt und es in sonst keinen Medien auftaucht, wird erst gar nicht über relevante Themen berichtet, noch besser.

    In den oberen GEZ+ARD+ZDF-Ämtern sitzen Partei-Funktionäre. Es gibt NULL Unabhängigkeit.

    Das die ÖR das letzte Glied in der Kette zur gefakten Erhaltung einer Demokratie sind, wird mit der aktuellen Diskussion einer "Zwangsangabe" in einer "Demokratie" komplett ad absurdum geführt.

    Die GEZ ist das Thema!

    *blub.. Diese Nachricht wurde digital signiert!

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  7. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor Abseus 06.02.13 - 00:21

    +1

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  8. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor Abseus 06.02.13 - 02:13

    > Tatsächlich zahle ich zb den maximal Beitrag, also irgendwas um die 8000
    > Euro.

    Der maximale Beitrag bei der GKV liegt übrigens um die 320-330¤ im Monat. Wo hast du die 8000¤ her? Aus einem Angeberleitfaden?

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  9. Re: Klar, aber die Bürger hätten sich ja wehren können

    Autor Kasabian 06.02.13 - 07:07

    Und.. Wo seit ihr gewesen als die alles privatisert haben was das Volk aufgebaut hat?

    Die meisten haben doch vom Wohlstand geträumt. Einige wenige haben sogar daraus provitiert und tun dies noch heute.

    Wo ist der freiheitsliebende informierte Bundesbürger wenn es drauf ankommt?

    Es ist dann doch immer der selbe: nicht sagen, nichts sehen, nichts hören.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 09:20 durch gs (Golem.de).

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  10. Re: Klar, aber die dicken Renditen und Gehälter gehen natürlich...

    Autor tingelchen 06.02.13 - 11:51

    Gelobt habe ich die Privatisierung und die Privatwirtschaft mit keinen meiner Worte. Ich habe dich lediglich darauf hingewiesen das es bei den gesetzlichen auch nicht besser aussieht. Es spielt am Ende im übrigen eh keine Rolle ob die dicken Gehälter und Boni Zahlungen am Ende für die Manager von Privatversicherern fließt oder an die der KV'en bzw. den Gesetzlichen.

    Die nehmen sich da alle nicht viel.

    Ich kann daher meinen letzten Satz nur wiederholen.
    > Unser System hat nicht nur überzogene Manager Gehälter im privaten Sektor
    > Probleme.

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