Was ist nur aus den Ratschlägen aus den Anfangstagen des WWW geworden nicht unnötig mit seiner realen Identität hausieren zu gehen?
Ich mein, damals, vor 15 Jahren war auch nicht alles besser aber früher hatte jeder irgendwie eine gesündere Meinung über das Thema Anonymität.
Viele argumentieren heute: "mehr Sicherheit", "weniger Betrug oder "wer nichts zu verbergen hat muss sich nicht verschleiern". Diese Aussagen mögen auf eine Art richtig sein, doch wenn wir ehrlich sind wurde das Netz nicht sicherer mit dem verstärkten aufkommen der Klarnamen. Auch die Betrügereien nahmen nicht ab sondern zu und zu verbergen hat jeder etwas ... und wenn es nur die Ansichten über seinen Chef sind die er absondern will weil dieser ihm gerade das Gehalt gekürzt hat.
Durch Klarnamen werden wir alle nur Angreifbar für Leute die nichts gutes im Schilde führen. Junge Mädchen werden über das Netz ausfindig gemacht und wer weiß was mit ihnen angestellt und in Häuser wird eingebrochen weil jeder Idiot mitlesen kann wenn Familie X in die Ferien gefahren ist.....
Sicherlich mag der ein oder andere behaupten das die Opfer selber schuld sind, doch das stimmt nicht.
Als ich das erste mal in Netz ging hütete ich mich davor irgendwo meinen Klarnamen zu verwenden weil jeder Ratgeber zu dem Thema damals dies empfahl. Dieser Tradition bin ich bis heute Treu geblieben so wie meiner kritischen Haltung gegenüber dem Internet - welches ich über alles lieben und für das größte Werk der Menschheit halte.
Doch heute werden all diese sinnvollen Ratschläge in den Wind geschossen obwohl das Netz noch schlimmer und grausamer geworden ist.
Anonymität und kritisches Denken, beides ist für die Mehrzahl der Newschool ein Fremdwort.... ich finde das schade.
ps: ich heiße nicht thoma braun ;)
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