Schon wieder eine sinnvolle Erweiterung. Nach der automatisches Anhang-Erkennung jetzt das. Ich habe da einige Labels die förmlich nach Ordnung schreien.
Da muss man Google loben :I
Sinnvoll schon, aber was ist daran neu? Ich nutze das schon seit Jahren. Better GMail baut daraus sogar "richtige" Ordner...
Nested schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Da muss man Google loben :I
Naja, als Userscript gibt es das immerhin schon seit ein paar Jahren. Das Google es jetzt erst geschafft sein Revolutionäres System so gekonnt auszuhebeln, ist schon interessant. Insbesondere weil es wohl genauso ein übler Hack ist wie das Userscript, wenn man da so einfach Probleme mit haben kann.
Ich halte das Ganze nicht für sinnstiftend. Wer Probleme mit zu vielen Labels hat, kann sie ausblenden. Und ansonsten ergibt sich eine feinere Klassifizierbarkeit schon dadurch, dass man *mehrere* Labels anbringen kann.
Verschachtelte Labels sind wieder nur eine Convenience-Lösung für Anwender, die eigentlich Ordner wollen, weil sie das Prinzip von Labels nie verstanden haben.
Genau so ist es... leider.
Sehe ich auch so. Entweder ich habe eine hierarchische Ordnung oder eine schlüssel-basierte Ordnung (gibts dafür ein Wort?). Ein derartiger Mischmasch von verschachtelten Schlüsselwörter finde ich eher kontraproduktiv. Dann wäre es besser sowohl echte Ordner, als auch Schlüsselwörter als paralelle Konzepte anzubieten.
Vielleicht wäre es tatsächlich mal sinnvoll, diesen Usern beizubringen, warum Ordner obsolete sind.
Das gilt im Übrigen nicht nur für E-Mails, sondern auch für Dateien. Die Zugehörigkeit zu einem Ordner ist *eine* Metainformation für eine Datei. Es gibt aber noch eine ganze Menge anderer, nach denen man suchen kann, vor allem dann, wenn es sich um Bilder, Dokumente oder Musikstücke handelt.
Stattdessen legen Leute Ordnerstrukturen an, die ausschließlich durch sie selbst zu verstehen sind.
Erik schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Vielleicht wäre es tatsächlich mal sinnvoll, diesen Usern beizubringen,
> warum Ordner obsolete sind.
>
> Das gilt im Übrigen nicht nur für E-Mails, sondern auch für Dateien.
Dann organisiere mal Dateien auf einem gängigen Betriebssystem ohne eine Ordner-Struktur. Ich wage zu behaupten, dass es dir nicht gelingen wird. Ordner sind technisch nicht obsolet, sondern halt Stand der Dinge.
Techniken wie Nepomuk sind ganz nett, aber stecken noch in den Kinderschuhen und sind auch nur ein Abstraktionslayer von Ordner-Strukturen.
> Stattdessen legen Leute Ordnerstrukturen an, die ausschließlich durch sie selbst zu verstehen sind.
Wer bei hierarchischen Strukturen schon nicht sinvoll Organisieren kann, wird von komplexeren Strukturierungsmittel ebenso überfordert sein.
Erik schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Stattdessen legen Leute Ordnerstrukturen an, die ausschließlich durch sie
> selbst zu verstehen sind.
Wie wahr.
Solange das im privaten Bereich bleibt, ist es mir ja egal; was ich aber einmal in einer Firma in einem Netzwerkordner an Organisationschaos erlebt habe, werde ich mein Leben lang nicht vergessen.
Das man aktuell ohne Ordnerstrukturen nicht weit kommt, ist mir klar. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass die Reise auch bei Dateisystemen dahin gehen muss.
Bei Mails geht das inzwischen bei Diensten wie GMail.
Erik schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich halte das Ganze nicht für sinnstiftend. Wer Probleme mit zu vielen
> Labels hat, kann sie ausblenden. Und ansonsten ergibt sich eine feinere
> Klassifizierbarkeit schon dadurch, dass man *mehrere* Labels anbringen
> kann.
Ack.
Das Problem mit den Labels ist m.E. dass man einem Filter nur jeweils ein Label zuordnen kann. Möchte ich, dass einer Adresse mehrere Labels zugeordnet werden (Arbeit, Boss, Dringend), muss ich mehrere Filter erzeugen. Dumm.
Erik schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Vielleicht wäre es tatsächlich mal sinnvoll, diesen Usern beizubringen,
> warum Ordner obsolete sind.
>
> Das gilt im Übrigen nicht nur für E-Mails, sondern auch für Dateien. Die
> Zugehörigkeit zu einem Ordner ist *eine* Metainformation für eine Datei. Es
> gibt aber noch eine ganze Menge anderer, nach denen man suchen kann, vor
> allem dann, wenn es sich um Bilder, Dokumente oder Musikstücke handelt.
>
> Stattdessen legen Leute Ordnerstrukturen an, die ausschließlich durch sie
> selbst zu verstehen sind.
Ich habe mir den Spaß gemacht, meine Musikdateien in einen Ordner zu knallen, die allesamt zufällig durchgehend nummeriert waren. Als mich ein Freund fragte, wie zur Hölle ich damit zurecht käme, meinte ich nur: Es gibt Musikverwaltungssoftware, die aufgrund der Tags ("Labels") die Sache für mich regelt. Es ist mir absolut egal, *wie* die Daten auf der Platte vorliegen, Hauptsache es ist konsistent und sie sind gut getaggt.
Zumindest so lange bis Du irgendwann mal jemand einen Teil der Musik "ausleihen" willst. Klar kannst Du dann die ganze Mucke in Deiner Verwaltungssoftware markieren und kopieren aber für so Sachen sind dann Tools wie TotalCommand oder selbst der Explorer doch besser geeignet.
Ich hab zwar auch dafür gestimmt das dieses Feature eingebaut wird aber vorerst werd ichs wohl nicht benutzen. Das labels ohne ungelesene mails ausblenden ist einfach zu praktisch ;-)
Ausserdem benutze ich auch nicht mehr wie früher noch einen lokalen Thunderbird. Nurnoch webmail (mit aktiviertem offline mode wenn er den gerade funktioniert ;-) ). "Startet" deutlich schneller, suchen geht flotter und ohne ewiges indexen. Die usability ist auch viel besser.
gmail ist wirklich ein nettes Produkt. Na gut, die Amis können alles mitlesen wenn sie wollen aber najaaa, einen Tod muss man sterben und es ist sooooo praktisch *hehe*
Erik schrieb:
> Verschachtelte Labels sind wieder nur eine Convenience-Lösung für Anwender,
> die eigentlich Ordner wollen, weil sie das Prinzip von Labels nie
> verstanden haben.
Wenn du mir ein eMail Programm zeigst, welches die Label Lösung richtig umsetzt (und nicht selbst baut, wie M2) dann geb ich gern meine Ordnerstruktur auf. Mit Verstehen hat das nicht wirklich was zu tun...
Nur die Weboberfläche allein zu nutzen ist insbesondere bei Mailinglisten keine Lösung, da eine Konversation eben linear ist, was Threads aber normalerweise nicht sind...
Erik schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Verschachtelte Labels sind wieder nur eine Convenience-Lösung für Anwender,
> die eigentlich Ordner wollen, weil sie das Prinzip von Labels nie
> verstanden haben.
Oder vielleicht einfach nicht wollen? Ist natürlich immer einfach, einem anderen Menschen Unverständnis vorzuwerfen, wenn er nicht alles so macht wie man selbst. Ob es jedoch stimmt? Ich weiß es nicht ...
Tag-Strukturen wurden hier nie als gut gefunden.
Kategorien+Tags und Sub-Tags sind wichtig zum Organisieren und Filtern.
SubTags wären z.b. auch in Appstores hilfreich.
Und nicht nur eines, sondern auch mehrere. mplayer ist ja beispielsweise nicht nur ein player sondern auch ein recoder.
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 23:16 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 19:45 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.