Wenn Google uns in den letzten Jahren eins gelehrt hat, dann folgendes:
Was die machen, wird gut. Nicht gut, sondern fast immer besser als alles von ihren Konkurrenten.
Das wird keine einfache Zeit werden - wenn man Navigationssoftwareentwickler ist.
Ich meine so zum gucken und grob den Weg finden ist Google Maps ja gut, aber wenn man sich (gerade im Overlay Luftbild/Karte) mal anguckt wie weit Foto und Straße in bestimmten Fällen auseinander liegen, dann wird wohl für "TomTom und Co." noch lange ein Markt bleiben.
"In 300 Metern rechts abbiegen" kann im Zweifelsfall auch kommen, wenn man schon längst an der Kreuzung vorbei ist...
Und der Trend bei Navis geht ja zu smarten Systemen, die auch Staus, Unfälle, Sperrungen usw. berücksichtigen, da spielt Google (noch) auf einem ganz anderen Niveau.
Aber mal sehen was erste Tests sagen, wird sicher lustig...
Di Abweichung von Luftbild und Kartenmaterial sind ganz normal, und bedeuten 1. nicht zwangsläufig das was mit dem Kartenmaterial nicht stimmt und 2. werden schon seit eh und je in Navis Software Algorithmen eingesetzt die Wiedersprüche zwischen GPS Position und vorhandener Straße in Plausible Positions infos umwandeln...
Das sieht man z.B. wenn man ein altes Navi hat auf dem eine neue Autobahn (z.B. A38) noch nicht drauf ist. Befährt man dann diese Autobahn, zeigt das Navi dann oft an man würde auf einer Parraellstraße fahren obwohl die fast 50 m von der Autobahn entfernt ist...
also das karten material ist nicht ungenauer als das das jedes anderen anbieters. der satelliten layer ist genauso schlecht wie bei allen anderen anbietern.
und für den hausgebraucht wäre das allemal genug was google bietet. sicherlich gibt es layer bei anderen anbietern für andere ansprüche. aber ob das dann a) die hohen anschaffungskosten und b) die teuren kartenupdates aufwiegt, muss ich zeigen.
Pat The Baker schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und der Trend bei Navis geht ja zu smarten Systemen, die auch Staus,
> Unfälle, Sperrungen usw. berücksichtigen, da spielt Google (noch) auf einem
> ganz anderen Niveau.
Holla Pat the Baker
Ich bin selbst stolzer Besitzer eines AndroidTelefons.
Wenn Google es vernuenftig hinbekommt sehe ich kein Land fuer TomTom
und Co.
Es gibt Apps, die Live zeigen wo Radarfallen auf meiner Route
stehen - auch mobile, die per einfachem Klick von jedem uebertragen werden kann, der eine sieht und jedem anderen Nutzer
direkt zur Verfuegung stehen.
Auch Staumeldungen setzt ein Handy mittlerweile ohne große Probleme, fuer die gewuenschte Route um.
Okay :D dein Einwand mit der Genauigkeit - da hapert es noch ...
aber ich denke, das sollte fuer Google nicht wirklich ein Problem sein.
Gruss
Klar gibt es Wege damit umzugehen.
Aber Googles Kartenmaterial ist nicht unbedingt immer aktuell, zumindest habe ich dort schon mehrmals Straßen bzw. Zu- und Abfahrten gefunden, die so nicht mehr existieren bzw. völlig anders verlaufen als bei Google dargestellt.
Das Luftbild<>Karte war auch nur um das zu verdeutlichen, die Inkonsistenzen existierten beim Vergleich mit der realen Welt und gehen über ein paar Meter Abweichung hinaus....
Die Navi-Hersteller (bzw. der Kunde) kauft ja aktuelle Kartendaten, speziell für die Navigation inkl. Zusatzinformationen und die sind nicht ganz billig.
Also die Lösung von Google will ich gar nicht haben.
Wer sich mal die Anweisungen von einer Routenberechnung bei maps.google.com angeschaut hat oder sie genutzt hat weiß wovon ich rede.
Denn die Anweisungen sind einfach nur schlecht und schwer verständlich!
Hmmm ... also die Overlaydaten in Google Maps basieren auf den Daten von Teleatlas. Teleatlas gehört zu TomTom. TomTom wird wohl die gleichen Daten verwenden. VOn daher kann da nix ungenau sein.
Nun stellt sich aber die Frage wie in Zukunft mit den Daten umgegangen wird. Bekommt Google "schlechtere" Daten von Teleatlas? Sorgt TomTom dafür, dass Google gar nix mehr bekommt?
Dann bliebe als einzige kommerzielle Alternative Navteq. Die gehören aber zu Nokia. Da ergibt sich das gleiche Problem.
Andere kommerzielle Anbieter gibt es nicht. Dann müsste Google Maps auf OpenStreetMap zurückgereifen.
Ich bin gespannt...
Pat The Baker schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und der Trend bei Navis geht ja zu smarten Systemen, die auch Staus,
> Unfälle, Sperrungen usw. berücksichtigen, da spielt Google (noch) auf einem
> ganz anderen Niveau.
Genau, da spielt Google auf anderem Niveau. Dank einer mobilen Navilösung hat Google die perfekte Datenbasis. Wo bewegt sich wer mit welcher Geschwindigkeit. Die Stauprognosen kommen dadurch eine Qualität wie TMCPro die unter anderem das Floating Car Data Systemen. Auf jeden Fall wäre es besser als jedes Navi welches nur mit TMC ausgestattet ist.
Gegenüber TMCPro hätte man den Vorteil, dass man die Verkehrsdaten für eine komplette Route zur Verfügung hätte und nicht wie bei TMCPro nur für einen stark lokal eingegrenzten Bereich.
http://blog.fefe.de/?ts=b410cb48
Google wird keinen cent Lizenzgebühren bezahlen....
Die sind einfach schlauer als der Rest!
Man darf gespannt sein was die mitdem chrome OS machen....
Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 23:16 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 19:45 Uhr
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.