- und nicht Google!
Das einzige was Google machen könnte wäre ein Positionsbestimmung über die IP-Adresse, aber dafür müssten sie (nicht zwingend) um Erlaubnis bitten. Und das Verbundene WLAN kriegt Google ja nicht raus, nur wenn der Browser es mitteilt.
Aber wie gesagt, ich dachte die W3C Geolocation API bietet nur eine Methode, den Browser zu fragen, "Wo bist Du", und der liefert dann die antwort. Wie der Browser das dann macht, ist seine Sache.
Wieso macht also Google das über die WLAN-Spots, die wissen doch gar nicht in welchem WLAN ich bin???
Kann das jemand aufklären?
wissen schon in welchem wlan du bist, wirst dann über die ip geortet - die genauigkeit hierbei hängt vom letzten/ ersten knotenpunkt der traceroute ab.
Damit lässt sich auf regional und Stadt-Basis relativ genaue Positionen ermitteln.
Das ist doch Schwachfug. Mit ner Traceroute kommen sie nur zum Router, und von dem kriegen sie nur die öffentliche IP-Adresse, und nicht wie das WLAN dahinter heißt. Und damit sind wir wieder nur bei der Ortung über IP-Adresse und nicht WLAN.
Habe mir übrigens mal die Geolocation API angeschaut. Das einzige was man vom Browser bekommt sind koordinaten, und sonst nix. Das heißt, dass was da im Artikel steht ist Bullshit. Es sei denn, Golem meinte, dass Google Chrome das so macht (was ja durchaus sein kann) aber dann sollten sie auch Google Chrome schreiben, und nicht Google (Maps)...
Die ungenaue Positionsbestimmung über die ip ist nur die "Fallbackvariante", wenn dein Computer kein aktiviertes WLAN hat oder kein bekannter WLAN-Access-Point in deiner Umgebung ist.
Das normale Vorgehen ist ein Anderes: Wenn eine Website deine Position wissen will (egal ob diese Website jetzt Google Maps, Open Street Map oder eine andere ist) und du der Website Zugriff auf diese Information gewährst, dann ermittelt der Browser alle WLAN-Access-Points in Rechweite deines Computers. Ob du mit einem dieser Access Points auch wirklich verbunden bist ist dabei völlig egal.
Der Browser schickt die MAC-Adressen dieser Access Points sowie die Empfangsstärken dann an einen Geolocation-Provider (Bei Firefox ist dies Standardmäßig google, die URL kann allerdings über about:config festgelegt werden). Der Provider nutzt eine Datenbank mit den Standortinformationen aller möglicher Access Points, um aus diesen Informationen deine Position zu bestimmen. Diese Information wird dann zurück an den Browser und von dort an die anfragende Website geschickt.
Was mich wirklich überascht hat ist der Umfang der Access-Point-Datenbank, die Google nutzt um die Position des Nutzers zu bestimmen. Ich wohne in einem kleinen Vorort einer Süddeutschen Stadt und empfange in meiner Wohnung ca. 5 ausschließlich private WLANs. Trotzdem kann google anhand derer MAC-Adressen meine Position bis auf 20 Meter genau bestimmen. Irgendwie beunruhigend.
Was mich hierbei aber mal interessieren würde - wie liest der Browser denn die Acces-Points aus?
Bei Vista würde das mit netsh funktionieren, aber sonst
kenne ich keine Befehle - es muss ja auch auf anderen Betreibssystemen funktionieren, scheinbar java?
Oder kann mir jemand sagen, wie man alle Access-Points in Reichweite in eine Datei schreiben kann, incl. Mac etc. ohne dass man irgendwelche Tools wie Netstumbler einsetzt???
Der Umfang der Access-Point Datenbank wundert mich hingegen nicht, ich vermute sogar, dass das Google-Mobil nicht nur Bilder gemacht hat, sondern auch gleich alle vorhandenen Wlans mit geloggt hat,
ausserdem gibt es seit Jahren wigle, diese Datenbank ist auch riesig, in Europa zwar nicht so stark aber in den USA sind da relativ viele
Wlans gespeichert....
Schönen Tag noch!
srws schrieb:
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> Die ungenaue Positionsbestimmung über die ip ist
> nur die "Fallbackvariante", wenn dein Computer
> kein aktiviertes WLAN hat oder kein bekannter
> WLAN-Access-Point in deiner Umgebung ist.
> Das normale Vorgehen ist ein Anderes: Wenn eine
> Website deine Position wissen will (egal ob diese
> Website jetzt Google Maps, Open Street Map oder
> eine andere ist) und du der Website Zugriff auf
> diese Information gewährst, dann ermittelt der
> Browser alle WLAN-Access-Points in Rechweite
> deines Computers. Ob du mit einem dieser Access
> Points auch wirklich verbunden bist ist dabei
> völlig egal.
> Der Browser schickt die MAC-Adressen dieser Access
> Points sowie die Empfangsstärken dann an einen
> Geolocation-Provider (Bei Firefox ist dies
> Standardmäßig google, die URL kann allerdings über
> about:config festgelegt werden). Der Provider
> nutzt eine Datenbank mit den Standortinformationen
> aller möglicher Access Points, um aus diesen
> Informationen deine Position zu bestimmen. Diese
> Information wird dann zurück an den Browser und
> von dort an die anfragende Website geschickt.
>
> Was mich wirklich überascht hat ist der Umfang der
> Access-Point-Datenbank, die Google nutzt um die
> Position des Nutzers zu bestimmen. Ich wohne in
> einem kleinen Vorort einer Süddeutschen Stadt und
> empfange in meiner Wohnung ca. 5 ausschließlich
> private WLANs. Trotzdem kann google anhand derer
> MAC-Adressen meine Position bis auf 20 Meter genau
> bestimmen. Irgendwie beunruhigend.
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