Thats it!
Es wird niemand gezwungen Google zu nutzen. Die Usability und die Ergebnisse die Google liefert, sind meiner Ansicht nach jedoch sehr gut. Womit ich nicht sagen will, dass andere Suchmaschinen nicht ebenfalls gute Ergebnisse liefern würden.
Das Ganze ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es natürlich kritisch zu sehen, wenn die Suchmaschine eine Datenkrake ist und permanent Informationen über die Nutzer sammelt. Anderseits nutzt man eine Suchmaschine ja um den entsprechenden Content zu finden, den man sucht. Wenn die Ergebnisse sich nun dem Nutzer anpassen, ist die Nützlichkeit für den Nutzer natürlich größer. Beispielsweise suchen zwei Nutzer nach "Neuheiten Computer". Einer meint möglicherweise News aus dem Computerbereich wie Golem oder andere Portale. Ein anderer sucht unter dem gleichen Begriff aber möglicherweise Shops mit Preisen von Neuheiten aus dem Computerbereich. Mit der Zeit "weiß" Google, was den einzelnen Nutzer interessiert und zeigt diese Ergebnisse weiter oben an.
Wenn man sich im Netz bewegt, gibt jeder Informationen über sich Preis. Das sollte man wissen oder es lassen. Weiterhin gibt es ja auch die Möglichkeit Cookies zu deaktivieren oder einzuschränken. Man kann diese auch beim schließen des Browsers löschen lassen. Jedoch wäre dann weiterhin eine Identifizierung über die IP-Adresse möglich. Bei den meisten privaten Nutzern wechselt diese jedoch mindestens einmal am Tag. Bei Bedarf kann diese aber auch manuell erneuert werden.
Es ist alles ein ständiger Spagat zwischen Nützlichkeit, Komfort und Datensicherheit. Jeder sollte sich dem bewusst sein.
Früher habe ich immer mal über den Begriff "Internetführerschein" (z.B. bei VHS oder ähnlichem) gelacht. Mittlerweile lache ich darüber nicht mehr, denn es gibt Dinge, die man wissen solle, wenn man im Netz aktiv ist. Gerade wenig versierte Nutzer, die das Netz nur gelegentlich in Anspruch nehmen sind oft weniger gut informiert, aber auch Nutzer die täglich im Netz unterwegs sind wissen verschiedene Dinge oft nicht.
Grüße
Ich gebe ihm völlig recht. Sehr gut geschrieben. Ich bin der gleichen Meinung und vertrete die vollkommen. Daumen nach oben
Autor schrieb:
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> Es wird niemand gezwungen Google zu nutzen. Die Usability und die
> Ergebnisse die Google liefert, sind meiner Ansicht nach jedoch sehr gut.
> Womit ich nicht sagen will, dass andere Suchmaschinen nicht ebenfalls gute
> Ergebnisse liefern würden.
>
> Das Ganze ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es
> natürlich kritisch zu sehen, wenn die Suchmaschine eine Datenkrake ist und
> permanent Informationen über die Nutzer sammelt. Anderseits nutzt man eine
> Suchmaschine ja um den entsprechenden Content zu finden, den man sucht.
> Wenn die Ergebnisse sich nun dem Nutzer anpassen, ist die Nützlichkeit für
> den Nutzer natürlich größer. Beispielsweise suchen zwei Nutzer nach
> "Neuheiten Computer". Einer meint möglicherweise News aus dem
> Computerbereich wie Golem oder andere Portale. Ein anderer sucht unter dem
> gleichen Begriff aber möglicherweise Shops mit Preisen von Neuheiten aus
> dem Computerbereich. Mit der Zeit "weiß" Google, was den einzelnen Nutzer
> interessiert und zeigt diese Ergebnisse weiter oben an.
>
> Wenn man sich im Netz bewegt, gibt jeder Informationen über sich Preis. Das
> sollte man wissen oder es lassen. Weiterhin gibt es ja auch die Möglichkeit
> Cookies zu deaktivieren oder einzuschränken. Man kann diese auch beim
> schließen des Browsers löschen lassen. Jedoch wäre dann weiterhin eine
> Identifizierung über die IP-Adresse möglich. Bei den meisten privaten
> Nutzern wechselt diese jedoch mindestens einmal am Tag. Bei Bedarf kann
> diese aber auch manuell erneuert werden.
> Es ist alles ein ständiger Spagat zwischen Nützlichkeit, Komfort und
> Datensicherheit. Jeder sollte sich dem bewusst sein.
>
> Früher habe ich immer mal über den Begriff "Internetführerschein" (z.B. bei
> VHS oder ähnlichem) gelacht. Mittlerweile lache ich darüber nicht mehr,
> denn es gibt Dinge, die man wissen solle, wenn man im Netz aktiv ist.
> Gerade wenig versierte Nutzer, die das Netz nur gelegentlich in Anspruch
> nehmen sind oft weniger gut informiert, aber auch Nutzer die täglich im
> Netz unterwegs sind wissen verschiedene Dinge oft nicht.
>
> Grüße
Im großen ganzen gebe ich Dir recht, aber mir missfällt dass im Laufe der Zeit, gerade durch das sogenannte Ranking (auch bedingt durch unlautere Programmiertricks und Seitenverlinkung) die Suchergebnisse bei Google qualitativ schlechter geworden sind. Man wird regelrecht zugemüllt mit Suchergebnissen von Preisvergleichsportalen und ähnlichem Müll. Der Normalanwender kennt ja schließlich die diversen Tricks (Suchalgorithmen) nicht.
Grundsätzlich ist Werbung nichts schlechtes, aber wenn ich arbeite, will ich nicht mit Werbung zugemüllt werden.
Grüße
"Es wird niemand gezwungen Google zu nutzen."
Das ist leider falsch.
1) Sehr viele Sites (>75%?) verwenden Google Analytics, d.h. Google kann mich über alle diese Seiten nachverfolgen (aucg mit wechselnden IP-Adressen). Um das zu Umgehen muss man eingen Aufwand treiben (Filter-Software).
2) EineiSites verwenden die Google IP-Adressen-Datenbank um meinen Standort herauszufinden. Gegenmaßnahmen gibt es nicht).
3) Mehrere Sites verwenden Google Search als Suchmaschine
4) Die Werbung, die über Google ausgeliefert wird
5) etc.
"Wenn man sich im Netz bewegt, gibt jeder Informationen über sich Preis."
Ja, aber Google hat als derzeit einziges Unternehmen (als einzige Institution überhaupt) die Möglichkeit die diversen Informationsfragmente zu kombinieren während alle anderen nur einzelne Informationsfragmente sehen, können.
> Um das zu Umgehen muss man eingen Aufwand treiben (Filter-Software).
Genügt es nicht, Google-Analytics auf 127.0.0.1 umzuleiten (Hosts oder Firewall-Regel)?
> 2) EineiSites verwenden die Google IP-Adressen-Datenbank um meinen Standort herauszufinden. Gegenmaßnahmen gibt es nicht).
Man kann Google so benutzen, dass Google nichts sieht, über einen eigens für Google entworfenen Anonymisierer: https://ssl.scroogle.org/
Google sieht nicht die originale IP, keinen Provider nichtmal aus welchem Land man kommt. Oder eben klassisch via VPN oder Dienste wie TOR. Gegenmaßnahmen gibt es also einige.
Ich arbeite viel mit Whitelists, in denen ich explizit vertraute Seiten freigegeben habe. Für ALLES andere ist Java / Java-Script, Cookies, Referer, etc. verboten. Bekannte Werbe- und Analyse Adressen sind komplett blockiert.
Die Zukunft ist ohnehin über einen VPN-Client in Netz zu gehen. Ohne wird man in 3-5 Jahren nur noch ein 100 % überwachtes Filternet sehen - oder hier in DE ein Deutsch-Net.
Pwned schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
...
> Die Zukunft ist ohnehin über einen VPN-Client in Netz zu gehen. Ohne wird
> man in 3-5 Jahren nur noch ein 100 % überwachtes Filternet sehen - oder
> hier in DE ein Deutsch-Net.
...und du glaubst allen Ernstes, dass deine Tunnelung vom Provider _nicht_ geloggt werden muss und dein Traffic gespeichert wird? Dass man es wenigen "potenziellen Verbrechern" gestatten wird die Zensur zu Umgehen?
Diese wenigen, auf die der Staat dann als Ganzes, verzichten kann, werden dann durch ein Tunnelingverbot entsorgt.
ajo, google speichert schon viele dinge. aber jetzt ma ehrlich. es geht doch nur um persönliche werbung oder suchanfragen. also warum sollte ich google nicht zulassen mir bessere ergebnisse zu liefern oder halt werbung für artikel welche mich persönlich interessieren? hat doch nur vorteile.
warum sollte google nicht meine interesssen kennen?
Ist schon erschreckend, wenn man bedenkt, wo Google überall seine Finger drin hat. Fast auf jeder Seite im Internet ist google mit dabei, egal ob über analytics, adsense, oder seine anderen Websites (youtube, picasa, doubleclick oder was weiss ich).. Ich hab "Noscript" als firefox addon installiert und da sieht man mal wer so alles seine scripte auf einer website mit im spiel hat. Selbst hier auf golem ist googlesyndication.com, doubleclick.net und noch mehr wie zb. ivwbox.de (was man auch ziemlich oft findet) dabei.
ich unterstelle google etc. jetzt zwar nichts böses aber ein gewisser Argwohn ist schon dabei..
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