Ich sage: Nein. Es gibt kein Recht darauf, bei Google gefunden zu werden oder eine gewisse Platzierung zu bekommen.
So traurig es ist, aber ich halt die Zustände sehr wohl für "haltbar".
das recht hat keiner, nein.
aber wenn man grundlos von einem ersten platz im ranking (den man ja mit sicherheit nicht grundlos hatte) ans ende der suchliste geschickt wird, sollte man ein recht haben das anzufechten, besonders wenns sich so deutlich zeigt, warum es den geschehen ist.
Rage-Guy schrieb:
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> Ich sage: Nein. Es gibt kein Recht darauf, bei Google gefunden zu werden
> oder eine gewisse Platzierung zu bekommen.
>
> So traurig es ist, aber ich halt die Zustände sehr wohl für "haltbar".
Aber Pagerank hatte doch den Anspruch "weitestgehend objektiv" zu sein. Wenn es also so leicht manipuliert werden kann, was ist es dann wert? Es ist dann wie ein Telefonbuch, in dem manche Firmen nicht unter dem Buchstaben stehen, mit dem ihr Name beginnt...
Gibt es ein Recht auf ein Stiftung-Warentest-Sigel? Glaube nicht, aber wenn man auf dem 1. Platz landet, will man damit auch werben.
Mehr Transparenz im Sinne von "Wie kommt es, dass meine Site im Ranking nach unten gerutscht ist?", schadet denke ich niemandem. Wie viele kleine Shops wohl einfach gezahlt haben, weil sie sich nicht anders zu helfen wussten?
fehlermelder schrieb:
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> Gibt es ein Recht auf ein Stiftung-Warentest-Sigel? Glaube nicht, aber wenn
> man auf dem 1. Platz landet, will man damit auch werben.
>
> Mehr Transparenz im Sinne von "Wie kommt es, dass meine Site im Ranking
> nach unten gerutscht ist?", schadet denke ich niemandem. Wie viele kleine
> Shops wohl einfach gezahlt haben, weil sie sich nicht anders zu helfen
> wussten?
eigentlich kann man es auch etwas vergleichen mit käuferbewertungen auf ebay: gute bewertung - bedeutet besserer verkäufer - verdient mehr käufer. bei google suggeriert die suche nach onlineläden: gefundene site ganz oben - passt also am besten zum gesuchten - also mal reinschauen.
Rage-Guy schrieb:
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> Ich sage: Nein. Es gibt kein Recht darauf, bei Google gefunden zu werden
> oder eine gewisse Platzierung zu bekommen.
>
> So traurig es ist, aber ich halt die Zustände sehr wohl für "haltbar".
Prinzipiell besteht kein Recht auf eine gewisse Platzierung. Man darf sein Unternehmen nicht nur auf einem Google Ranking aufbauen.
Allerdings sehe ich folgendes Problem: Durch gute Arbeit an der Seite, einen guten Service und viele positiven Verlinkungen schaffst du es ziemlich weit nach oben. Mit der hohen Platzierung kommt ein ziemliches Volumen an Arbeit auf dich zu (hoffentlich mehr Aufträge, Käufe, Bestellungen, was auch immer).
Jetzt kannst Du dich hinstellen und sagen: Ich kann mich nicht in die Abhängigkeit von Google begeben. OK. Dann musst du konsequenterweise Aufträge ablehnen, weil du natürlich keine weiteren Leute einstellen kannst, denn wenn Google dich nach unten stuft, dann sind diese zusätzlichen Aufträge eventuell weg. Das könnte aber dazu führen, dass eben nicht mehr alle Kunden so happy sind, bzw. warum solltest dann gerade du so weit da oben stehen? Du kannst die Nachfrage ja nicht bedienen.
Oder du investierst und gibst dich damit ungewollt in die Abhängigkeit des Rankings bei Google. Klar, du kannst versuchen aus den neu gewonnenen Kunden Stammkunden zu machen. Allerdings ist es in manchen Branchen/Nischen halt mit Stammkunden nicht so der Hit. Gerade bei Holzspielzeug kann ich mir vorstellen, dass die Klientel so oder so sehr fluktuiert. Irgendwann sind die Kinder aus dem Alter von Holzspielzeug raus bzw. die Gelegenheiten im Bekanntenkreis sowas zu verschenken sind halt auch begrenzt. Wenn du die monatliche Ration an Klopapier verschickst, kannst du davon ausgehen, dass die Person auch nächsten Monat wieder Klopapier kauft und du kannst viel besser versuchen diese Person durch guten Service und Produkte an deinen Laden zu binden.
Es ist halt immer leichter gesagt als getan. Kenne eine Firma für Dienstleistungen in den USA, die haben vor ca. 10 Jahren neu aufgemacht und zu beginn kamen die Aufträge zwischen 80-100% von einem Pharma-Unternehmen und davon ziemlich viele. Das Unternehmen musste wachsen, hatte aber quasi nur diesen einen Kunden. Das Unternehmen war immer schön ausgelastet, wenn neue Ressourcen hinzukamen, wurden die meist gleich durch mehr Aufträge absorbiert. Ein Teufelskreis. Schwer sich da unabhängiger zu machen. Auf Dauer ist es gelungen, mittlerweile ist das Kunden-Portfolio ausgeglichen, aber was hättest du damals gemacht? Aufträge abgelehnt um mühsam Aufträge von anderen Kunden zu aquirieren? Wohl kaum.
Warum kommen blos soviele auf die Idee Googles Ranking sei objektiv? Das Ranking basiert eben auf gewissen Regeln. Das kann niemals objektiv sein!
fehlermelder schrieb:
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> Mehr Transparenz im Sinne von "Wie kommt es, dass meine Site im Ranking
> nach unten gerutscht ist?", schadet denke ich niemandem.
Wissen sie doch eh :)
Jemand hatte Massenweise links auf die Seite erstellt von Seiten die als negativ eingestuft werden.
> Wie viele kleine
> Shops wohl einfach gezahlt haben, weil sie sich nicht anders zu helfen
> wussten?
Es ist doch aber bekannt wie man mit dem Ranking umgeht.
Wenn man sich dahingehend informieren möchte findet man genug dazu.
Damit meine ich nun nicht dich:
Kapiere das mal wer...
Einerseits wird gemeckert weil man meint Ranking sei objektiv, andererseits will man Transparenz um besser Einfluss darauf nehmen zu können. :-?
miauwww schrieb:
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> bei google suggeriert die suche nach onlineläden: gefundene site ganz oben
> - passt also am besten zum gesuchten - also mal reinschauen.
Genau das ist ja auch passiert.
Durch etliche links von negativbewerteten URLs hat Google sie nach unten gereiht. :)
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