__destruct() schrieb:
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> Unter Windows sind mehrere Fenster doch wirklich eine Qual. Man kann nicht
> mal in einem Fenster, das gerade nicht den Fokus hat, scrollen. Das z.B.
> geht mir auf die Nerven, sobald ich an einen Windows-Rechner muss.
Das ginge prinzipiell schon, wenn das Anwendungsfenster einen MouseOver-Event hat, der dann den Fokus setzt. Man muss es halt nur programmieren, da Windows das automatisch nicht unterstützt.
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Das wäre dann genauso, wie wenn man einfach klicken würde. Sorry, dass ich das nicht ausreichend erklärt habe, aber mir geht es nicht darum, dass ich zu faul bin, einmal schnell in ein Fenster zu klicken, über dem ich sowieso schon mit der Maus bin, sondern darum, dass sich zwei Fenster überlappen und ich in dem im Hintergrund weiter scrollen will, ohne, dass es sich vor das vordere stellt und mir somit die Sicht nimmt.
Auch bei mehreren Spalten oder scrollbaren Listen innerhalb eines Programms ist das Konzept unter Linux besser. Windowsuser greifen deswegen oft nicht zum Scrollrad und klicken halt vorher in die andere Spalte, sondern ziehen mit dem Cursor am Scrollbalken. Diesen halt Ubuntu in vielen Programmen schon auf 3 Pixel Breite (!) reduziert, weil er einfach fast unnötig ist, es sei denn, man muss sehr weit scrollen. Dafür klappt sich dann ein breiterer Button, der zum Scrollen dient, aus, sobald man mit dem Cursor auf oder in einen bestimmten Bereich links des Scrollbalkens fährt. Man muss ihn aber gar nicht durch die Gegend ziehen, sondern kann auch einfach auf einen Pfeil nach ober oder nach unten, bzw. nach links oder nach rechts klicken, wobei der sichtbare Bereich dadurch um eine Seite minus eine Ansichtszeile weitergeschoben wird.
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Ja, das mit dem teilweise verdeckten Fenster, funktioniert mit Windows natürlich nicht, ohne dass das Fenster dann in den Vordergrund rücken würde, was du ja in dem beschriebenen Fall nicht willst. Da hast du definitiv Recht.
Bei den Spalten ist es aber einfach möglich, immer das Element scrollbar zu machen, über dem man den Mauszeiger bewegt, ohne erst in die Spalte klicken zu müssen. Ich verstehe glaube ich nicht, wie das in Linux funktioniert, weil ich noch nie Linux auf dem PC benutzt habe. Wenn du drei Spalten hast, dann kannst du entweder die Spalte mit dem Scrollrad scrollen, in die du geklickt hast, oder, entsprechende Programmierung vorausgesetzt, die, über welche sich der Cursor gerade befindet. Woher soll das Betriebssystem bzw. Programm sonst wissen, welche Spalte gescrollt werden soll, wenn mehrere zur Auswahl stehen?
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Echt, geht das unter Windows inzwischen in manchen Programmen mit mehreren Spalten? In welchen denn?
Unter Ubuntu ist es ganz einfach so, dass die Tastatur immer darauf schlägt, was gerade den Fokus hat. Fast überall ist der spezielle Bereich, der die Texteingabe gerade aufnimmt, orange eingerahmt. Ausnahmen stellen hier natürlich z.B. Editoren und Office-Anwendungen dar, bei denen es blöd wäre, wenn das gesamte Blatt orange eingerahmt wäre, obwohl man doch sowieso weiß, dass man gerade an dieser Stelle tippt. Etwas, das mich unter Windows ganz besonders aufregt, nämlich, dass ein Programm das blinkende Eingabezeichen darstellt und man deswegen drauf lostippt, obwohl das Programm gar nicht den Fokus hat und deswegen keine Texteingabe aufnehmen kann, was es aber offensichtlich selbst nicht kapiert, tritt unter Ubuntu überhaupt nicht auf.
Die Maus schlägt immer darauf, wo gerade der Cursor ist, d.h. ich bewege den Cursor auf ein Fenster oder auf eine Spalte, scrolle und genau an dieser Stelle wird gescrollt. Immer, überall und ausnahmslos. Simpel und effizient. Das funktioniert auch in Programmen, die eine ganze Seite scrollbar haben und darauf einzelne Elemente, in denen man auch scrollen kann. Beispiel: Ein beliebiger Webbrowser. Ist der Cursor über einer Textarea, dann wird in dieser gescrollt. Ist er in einem scrollbaren div, dann wird in diesem gescrollt. Das gleiche natürlich genauso mit IFrames und allem anderen, was sich so scrollen lässt. Ein Klick in die Textarea oder auf den Div, bzw. was auch immer, ist nicht notwendig und dann, wenn der Cursor in keinem von diesem ist, bzw. schon bis zum oberen oder unterem Ende gescrollt wurde und auch in diese Richtung gescrollt wird, dann wird die gesamte Seite gescrollt. Das gute: Das funktioniert nicht nur im Browser der Wahl eines jeden, sondern in allen Anwendungen.
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